Vertrauen ist gut

Kommentar vom 16. Mai 2011: Misstrauen

In der April B-Ausgabe der Apotheken-Umschau werden uns wiederum wichtigste Studien und Umfragergebnisse vorgestellt. Besonders faszinierend, weil die Ergebnisse so niederschmetternd unerwartet sind, ist die neuste Studie der Forscher der Universitäten Honolulu und Milwaukee, die immerhin im Journal of General Internal Medicine veröffentlich wurden. Die A-U fasst sie in einem Satz zusammen:

„Zwei Wochen nach der Behandlung hatten sich die Symptome misstraurischer Patienten eher verschlimmert. In der Studie stuften die beteiligten Hausärzte 18 Prozent ihrer Patienten als schwierig ein.“

Leider erfahren wir nicht, ob diese 18 Prozent mit den misstrauischen Patienten übereinstimmen. Denn dann wäre der Schluss auch anders herum möglich: Hausärzte behandeln misstrauische Patienten nicht so gut wie diejenigen, die ihnen gläubig in die Augen schauen.

Ups, was schreibe ich denn da Böses…. 😉 Ich finde, dass es völlig auf der Hand liegt, dass beidseitiges Vertrauen auch in einer erfolgreicheren Therapie mündet. Aber ich bin eben nicht so wissenschaftlich wie Honolulu- und Milwaukee-Forscher.

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