Drachentörtchen

Vor ein paar Tagen habe ich euch meinen neuen flauschigen Hausdrachen gezeigt, den ich mit einem (Kinder-)Heft gekauft hatte. Im Heft auch ein Rezept, das Kinder mal nachmachen sollen. Wenn Kinder das können, kann ich das auch. 🙂 Allerdings finde ich, dass selbst für backunerfahrene Erwachsene hier an der einen oder anderen Stelle Angaben fehlen. Für Kinder, so finde ich, fehlen elementare Angaben! Das habe ich dann auch im Rezept vermerkt.

Es sind keine Gesundheitsküchlein, aber erstaunlich lecker. 🙂

Blumentörtchen

14-15 Muffins, nach einem Rezept aus „Magischer Drachenspaß Nr. 1“

Teig

  • 150 g weiche Alsan Bio-Margarine (Original: Butter)
  • 150 g Rohrohrzucker (Original: Zucker)
  • 2 Eier
  • 1 Prise Salz
  • 150 g Weizenmehl 1050 (Original: Mehl)
  • 100 g gem. Mandeln
  • 1,5 TL Backpulver
  • 150 g Buttermilch

Verzierung

  • 100 g Alsan Bio-Margarine (weich, Original: Butter)
  • 50 g Rohrohrzucker (Original: Zucker)
  • 1 TL Mangosirup (färbt nicht wirklich; Original: 5 Tropfen rote Lebensmittelfarbe)
  • 150 g Rohrohrpuderzucker (Original: Puderzucker)
  • 120  Frischkäse
  • rote Marmelade (hier: Johannisbeermarmelade) (nicht im Original)
  • 3 Mandeln je Muffin (= 40-50 Stück) (Original: Zuckermandeln)

Butter, Zucker, Eier und Salz zu einer schaumigen Masse schlagen. Mehl, Mandeln und Backpulver mischen. Mit der Buttermilch in die Buttermasse einrühren (ich habe erst die Buttermilch eingerührt, dann die Mehlmischung hinzugegeben und nicht zu lange untergerührt. Das Rezept hier ist nicht muffintypisch). Teig in mit Papierförmchen ausgelegte Silikonmuffinformen füllen (12 Papiermuffins, plus 3 Silikonmuffinförmchen; die Anzahl der Förmchen ist nicht angegeben, was ich für Kinder schwierig finde, auch wäre es hilfreich zu erwähnen, dass jeweils 1 EL Teig in die Förmchen kommt und dass man die Förmchen nicht zu hoch füllen sollte). Törtchen bei 175°C Heißluft (es werden nur 180°C angegeben, nicht aber, ob Heißluft) in den Ofen schieben.

20-25 Min. backen. Stäbchenprobe machen (hier nicht erwähnt!).

Papierförmchen und die kleinen Silikonformen auf einem Gitterrost auskühlen lassen und die kalten Muffins verzieren (es wird nicht erwähnt, dass die Muffins kalt sein müssen!).

Für die Creme Butter und 50 g Zucker schaumig schlagen. Ich habe zur Farbgebung 1 TL Mangosirup zugegeben, das hat die Farbe aber praktisch nicht verändert. Im Original werden 5 Tropfen Lebensmittelfarbe vorgegeben. Das muss doch für Kinder nicht sein. Puderzucker und Frischkäse zugeben und zu einer glatten Masse schlagen. Je einen geh. TL auf je einen Muffin geben und verstreichen (auch hier wird den Kindern nicht gesagt, wie viel von der Creme sie nehmen sollen. Das fände ich sehr hilfreich.). In die Mitte je einen Klecks rote Marmelade geben, Je 3 Mandeln mit der Spitze nach unten oder oben hinzulegen.

Der Teig und die Creme fand ich vor dem Backen extrem süß, das Ergebnis ist aber lecker.

Für Kinder

Auf unserer üblichen Vorort-Runde liegt so ein Kioskladen. Draußen auf einer Auslage liegen diverse Hefte für Kinder. Wir finden die faszinierend. Gestern war mein Widerstand erneut gebrochen: Ein Heft mit Titel „Magischer Drachenspaß“, obendrauf ein 20-cm-hoher Flauschdrache. Der musste meiner werden!

Zu Hause habe ich durch das Heft geblättert und wahrhaftig noch ein interessantes Rezept für Muffins entdeckt. Überhaupt nicht vollwertig, eigentlich auch nicht gesund (viel Fett und Zucker…), aber es klingt spannend. Demnächst hier.

Ich finde es toll, was es – neben allem Schrott – für Kinder alles noch so gibt heute. Natürlich kann man sagen: Die wollen den Kindern respektive den Eltern nur das Geld aus der Tasche ziehen. Mag sein, aber wenn’s dennoch Spaß bringt?

Auf meinem Schreibtisch thront derzeit mein ganz persönlicher Hausdrache. 🙂

Saftig und lecker

13. März 2016: Apfelmuffins

Eine Stützcreme (Herstellung beschrieben: hier) ist unumgänglich 🙂 Das Ergebnis sagt deutlich: es lohnt!

Saftige Apfelmuffins

Sales8801 Apfelmuffins

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Magere Muffins

2. Juli 2014: Lecker-lockere Muffins

Die Muffins sind bei mir nicht sehr gegangen, das kann daran liegen, dass ich sie eine halbe Stunde stehen lassen musste, weil das Brot noch im Ofen war – ich war bei der Zubereitung fixer gewesen, als ich gedachte hatte. Dennoch: Sie sind locker, und das ohne Fett, nur ein bisschen Nüsse.

Kaufen könnte Ihr dieses Rezept mit der Nummer 6057+6059 (für 1 Euro): hier

Sponge Muffins ohne Fett

6059 (3)

 

6059 (1)

6059 (2)

6059 (4)

Mittwochsmuffins

28. Mai 2014: Muffins mit Rhabarber

Noch ist Rhabarberzeit, deshalb schnell noch ein leckeres Rezept für Rhabarbermuffins. Ihr braucht dazu den gleichen Stützbrei wie am vergangenen Sonntag für den Kuchen. Die Muffins sind extrem leicht und locker! Wer gerne sehr süß ist, sollte die Honigmenge um 20-40 g erhöhen.

Kaufen könnte Ihr dieses Rezept mit der Nummer 6085 (für 1 Euro): hier

Rhabarber-Schoko-Muffins

6085 (2)

6085 (1)

 

Nicht gut genug!

7. Januar 2012: Das Werden eines Buchs

Regelmäßigen Besuchern dieses Blogs ist ja bekannt, dass Ende Februar ein neues Buch von mir erscheint. So ein Buch herzustellen ist spannend, manchmal sehr nervenaufreibend. Der Anfang war die eigentliche kreative Phase, ich habe wochenlang nur gekocht und neue Rezepte ausgetüftelt. Insgesamt hatte ich so um die 250 Stück – aber dafür, das war klar, war in dem Buch kein Platz. Ich musste nun auswählen, welches sind die besten, welche kann ich euch nicht vorenthalten. Um euch nun ganz fieserweise ein wenig Appetit auf das neue Buch „Immer öfter vegetarisch“ zu machen, werde ich ab und an mal eines der Rezepte veröffentlichen, die für das Buch nicht gut genug waren 🙂

Heute eröffne ich diesen Reigen mit Heidelbeermuffins:

Typisch für Muffins ist die großzügige Verwendung von Backpulver.

  • 60 g Sonnenblumenöl
  • 150 g Honig
  • 50 g Mandelmus
  • 155 g Mineralwasser
  • 225 g Weizen
  • 25 g Nacktgerste
  • 1 Prise Salz
  • 1 MS gem. Vanille
  • 1 TL gem. Orangenschale
  • 1 Päckchen Weinstein-Backpulver
  • 400 g Blaubeeren

Weizen und Nacktgerste mischen und fein mahlen. Mit dem Backpulver (evtl. sieben) und der Orangenschale verrühren. Öl, Honig, Mandelmus und Mineralwasser im Küchengerät auf der höchsten Stufe schlagen. Mehlmischung zu der Masse geben und vorsichtig unterkneten. Blaubeeren (nicht waschen) hinzuschütten, vorsichtig unterziehen.

16 Silikon-Muffinförmchen mit je einem guten Esslöffel Teig füllen. In den kalten Ofen geben und 30 Minuten bei 175 °C (Umluftofen) backen (in den letzten 5 Minuten den Ofen ausstellen).

Stäbchenprobe machen: An einem Holzstäbchen, dass man in den Teig steckt, darf beim Herausziehen nichts hängenbleiben (ist wegen der Heidelbeeren nicht ganz so leicht zu überprüfen).

Hinweis:
Silikonbackformen sind umstritten. Dabei geht es aber immer um Backen bei hohen Temperaturen, also über 200°C. Außerdem bin ich überzeugt, dass die Qualität der Formen für die Unbedenklichkeit ebenfalls eine Rolle spielt.