Pudding: glutenfrei, vegan

13. April 2014: Pudding

Dieser Pudding ist voll im Trend, denn er ist vegan und glutenfrei 🙂 Er war eher ein Zufallsprodukt, aber ich war dann doch sehr begeistert, fand ihn lecker.

Kaufen könnte Ihr dieses Rezept mit der Nummer 5977+5979 (für 1 Euro): hier

Reispudding vegan & glutenfrei

5979

 

 

Frag doch mal die Ute im Februar

28. Feb. 2014: Frag doch mal die Ute

Frage 1 für Feb. ich bin jetzt seit ein paar Wochen Rohköstler und habe bislang kein rohköstliches Brot gefunden, was geschmacklich annähernd dem “normalen” Brot nahe kommt. In den meisten werden zum Beispiel Mandeln verwendet, was das Brot meines Erachtens nach viel zu süß macht. Vor allem mit Nusskäse oben drauf, schmeckt es nur noch wie ein Brei. Ich hoffe, Du weißt, was ich meine. Hättest Du vielleicht einen Tipp bzw. ein Rezept, das mir weiterhilft?

Natürlich findest du kein Rohkostbrot, das schmeckt wie gebackenes Brot. Eine rohe Möhre schmeckt auch nicht wie eine gekochte. Du musst ja auch keine Mandeln in dein Brot tun. Dann gibt es noch das Essener Brot aus Getreidekeimlingen. Aber wie Brot schmeckt nur Brot 🙂 Wenn man eine neue Essrichtung einschlagen möchte, so ist es meiner Ansicht nach ganz wichtig, dass man sich verinnerlicht, dass man etwas Neues beginnt. Immer am Alten zu kleben und das „nachäffen“ zu wollen, führt letztendlich nur zu Frustrationen. Was du willst, so lese ich aus deinen Zeilen und verzeihe mir, wenn ich mich irre, ist: Essen wie vorher, aber alles muss roh sein. Du nimmst dir damit auch die Chance,wirlich neue Dinge kennenzulernen.

Frage 2 für Feb. Kann man eingefrorene Beeren nach dem Auftauen roh essen?

Ja 🙂

Frage 3 für Feb. Wie schreibst Du ein Rezept mit weißem Reis um, wenn der Reis nicht separat sondern mitgekocht wird wie bei Biryanis oder Reisauflauf oder Risotto? Wenn der Reis so viel länger mitkochen müsste aber man das Gemüse nicht zerkochen mag? Kochst Du den Reis um die Minuten vor, die er länger bräuchte als weißer Reis?

Ich nehme Hirse oder Buchweizen statt Reis 🙂 Ansonsten hilft auch ein wenig, den Reis vorher im späteren Kochwasser bis zu 24 Stunden einzuweichen. Oder, wie du vorschlägst, einige Minuten vorher kochen.

Ich konnte keinen Reis kochen

8. Februar 2011: Ein Reiskochtopf

Ich habe immer gerne Reis gegessen. Das hat sich etwas gelegt, als ich mit der vollwertigen Ernährung angefangen habe, denn Naturreis schmeckt mir nie so recht. Da bleibt immer so ein harter Kern, das Ganze muss ewig gekocht werden. All die Tricks, die es anderen so einfach machen – bei mir funktionieren sie nicht! Da hatte ein Drogeriemarkt, den ich wegen seiner Sonderangebote liebe (dort habe ich auch den Magic Maxx entdeckt), einen Reistopf im Angebot. 16 Euro? Der musste her! Denn schon vor der Vollwertzeit hatte ich mit Reistöpfen gute Erfahrungen gemacht.

Gleich am nächsten Abend sollte er in Aktion treten. Erstes langes Gesicht: Mindestens eine Becherfüllung Reis muss rein. Nachgewogen – das waren mal schlappe 150 Gramm Reis. Nee, also, das ist mir dann doch zu viel. Aber nun hatte ich ihn gekauft. Also füllte ich brav auf, wollte das Kabel anschließen, da ging das nicht: die Anschlussbuchse war falsch montiert. Oh wie enttäuschend! Vor allem, nachdem ich doch nun in der Gebrauchsanleitung gelesen hatte, dass auch Naturreis damit funktioniert.

Ich habe ihn anstandslos zurückgeben können. Und dann habe ich im Internet gefahndet und einen gefunden, der nicht nur klein ist, sondern auch leidlich gute Kritiken erhielt: Ein Tristar RK-6103 für 0,6 Liter. Ich dachte mir nichts dabei, war nur absolut überrascht als das kleine Päckchen eintrafe. Er ist wirklich nicht größer als ein Topf. Toll, denn der „normale“ Topf hatte schon meine kleine Küche gesprengt, die eh voll gestopft ist.

Mittlerweile habe ich den Trick raus, wie ich meinen Lieblingsreis bekomme: 5 g Öl auf den Boden der Schüssel geben (das verhindert wildes Überkochen und macht ihn weniger ansetzfällig), 100 g Naturreis + 320 g Wasser. Nach 45 Minuten ist ein herrlicher Reis fertig, der wird dann auch noch 15 Min gut warm gehalten. Danach soll er zwar noch warm halten, aber über lauwarm geht es leider nicht hinaus, einziges Manko soweit. Das heißt, bevor ich nach der Arbeit meine Runde durch die Stadt drehe, setze ich den Reis auf. Wenn ich zurückkomme, kann ich mir eine Soße oder Gemüse dazu machen – und alles ist schnell fertig. Ich möchte den Topf nicht mehr missen, denn der Reis wird gleichzeitig so weich, wie ich ihn mag UND trocken, er klebt nicht.

Auch mit Hirse habe ich den Topf schon erprobt, klappt auch super. Ich nehme da etwas weniger Wasser. In 20 Minuten war die Hirse fertig, dann habe ich sie noch etwas nachquellen lassen. Natürlich ist Hirse kochen auch ohne Reistopf nicht schwer – aber dennoch muss ich mit einem Topf einen Tacken mehr aufpassen, wann es kocht und dass es mir nicht überkocht.

Was ich schätze: Ich kann den Topf alleine lassen (ich stelle ihn natürlich auf eine sichere Fläche), ich kann gezielt durch Regulierung der Wassermenge die Reisqualität gezielt und exakt wiederholbar bestimmen.

Wer ähnliche Reisprobleme hat wie ich wird hier preiswert glücklich. Ich habe inklusive Porto 16 Euro bezahlt.

Ach ja, und bitte: Alle die, die mir jetzt erzählen wollen, dass es ja ohne Reiskochtopf so viel einfacher ist und ihr Reis wird schon seit Jahren wunderbar – ich weiß das. Ihr seid bessere Reiskocher als ich. Sonnt euch in dem Glück, ganz bescheiden für euch, und lasst uns anderen Geschöpfen, die wir nicht so begabt sind, einfach unsere Freude an diesem Kocher finden 🙂

Naturreis

Kommentar vom 23. Oktober 2010: Der gesunde braune Reis

Ja, dachte ich, kann ich denn meinen Augen trauen? Die Apotheken-Umschau bringt in ihrer Rubrik „Aktuell kompakt“ einen positiven Artikel über braunen Reis. Womit sie wohl Vollkornreis meinen, wie sie sagen. Ich kenne zwar dafür eher den Begriff „Naturreis“, aber gut….

Auf der Doppelseite 6/7 der B-Ausgabe vom September werden Studienergebnisse veröffentlicht. Links unten „Brauner Reis: Vorteil für volles Korn“. Da haben doch wirklich Wissenschaftler in den USA zwanzig Jahre lang den Reiskonsum von 200.000 US-Amerikanern beobachtet und dann die Angaben zum Gesundheitszustand damit verglichen. Ergebnis: „Wer zweimal in der Woche Vollkornreis aß, hatte ein um elf Prozent geringeres Diabetesrisiko als Menschen, die ihn weniger als einmal in der Woche verzehrten.“ Die klugen Forscher haben sich natürlich auch über die Gründe Gedanken gemacht und sehen den Vorteil in den Mineralstoffen, den Lignanen und unlöslichen Ballaststoffen.

Ich finde – wen wundert’s – diesen ganzen Artikel mal wieder völlig unerheblich. Wie haben denn die Wissenschaftler garantiert, dass ihre Studienteilnehmer wirklich 20 Jahre lang (!) wahrheitsgemäß Bögen ausgefüllt oder Fragen beantwortet haben? Haben sie, und das ist doch ein ganz, ganz wichtiger Punkt, auch die andere Ernährung berücksichtigt? Lebten die Vollkornreisesser ansonsten auch eher vollwertig, oder war der Reis der einzige Unterscheidungspunkt? Wie haben sie sichergestellt, dass diese Beziehung zwischen Reis und Diabetes einen Kausalzusammenhang (also etwas ursächlich miteinander Zusammenhängendes), und nicht nur eine Korrelation (eine parallele Entwicklung ohne begründbaren Zusammenhang) darstellt?

Große Zahlen klingen immer so überwältigend: 20 Jahre, 200.000 Amerikaner. Zahlen in dieser Größenordnung finde ich immer verdächtig, weil sie zu viele Fehlerquellen zulassen. Auch wenn ich als Vollwertlerin gerne ein solches Ergebnis in die Welt hinaus posaunen würde, weil es ja die Vollwert unterstützt – aber leider nicht fundiert.