Ökotipps zum Hindrehen

Kommentar vom 28. Oktober 2009: Ökotipps zum Hindrehen

Vor mehr als einem Monat hatte ich ja kräftig über die Ökotipps vom BUND gemeckert und hergezogen (klick). Heute kam eine neue Ausgabe – und siehe da, die ist auch wieder sehr gelungen. Okay, der lehrerhafte Ton ist wohl nicht wegzubekommen. Aber mich packt sofort Fürsorglichkeit für alle Igel, wenn ich das so lese. Der Igelschutz im Winter ist ja nun mal ein Kerngebiet des Naturschutzbundes, da können sie uns wirklich etwas sagen. Schon als ich den ersten Absatz las, schmolz ich dahin, da ich ja kürzlich selbst im Garten ein Igelchen entdeckte. Zum Glück habe ich einen großen Platz mit alten Ästen, wo er sicherlich Unterschlupf findet:

Ein Schlafplatz für kleine Stacheltiere

Im Herbst ist es wieder Zeit den Garten winterfest zu machen. Auch der Igel macht sich nun auf die Suche nach einem geeigneten Quartier für seinen Winterschlaf. Doch in akribisch aufgeräumten Gärten ohne geeignete Versteckmöglichkeiten kann er die kalte Jahreszeit nicht überstehen.

Mehr Infos zum Igel finden sich hier

Und dann zeige ich gerne auch noch meinen „Hausigel“, passend zum heutigen Ökotipp:


Kommentar vom 28. Oktober 2009: Ökotipps zum Hindrehen

Vor mehr als einem Monat hatte ich ja kräftig über die Ökotipps vom BUND gemeckert und hergezogen (klick). Heute kam eine neue Ausgabe – und siehe da, die ist auch wieder sehr gelungen. Okay, der lehrerhafte Ton ist wohl nicht wegzubekommen. Aber mich packt sofort Fürsorglichkeit für alle Igel, wenn ich das so lese. Der Igelschutz im Winter ist ja nun mal ein Kerngebiet des Naturschutzbundes, da können sie uns wirklich etwas sagen. Schon als ich den ersten Absatz las, schmolz ich dahin, da ich ja kürzlich selbst im Garten ein Igelchen entdeckte. Zum Glück habe ich einen großen Platz mit alten Ästen, wo er sicherlich Unterschlupf findet:

Ein Schlafplatz für kleine Stacheltiere

Im Herbst ist es wieder Zeit den Garten winterfest zu machen. Auch der Igel macht sich nun auf die Suche nach einem geeigneten Quartier für seinen Winterschlaf. Doch in akribisch aufgeräumten Gärten ohne geeignete Versteckmöglichkeiten kann er die kalte Jahreszeit nicht überstehen.

Mehr Infos zum Igel finden sich hier

Und dann zeige ich gerne auch noch meinen „Hausigel“, passend zum heutigen Ökotipp:

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Öko-Tipps zum Wegdrehen

Kommentar vom 18. September 2009: Die Ökotipps

Seit drei oder vier Jahren beziehe ich die Ökotipps vom BUND. Eigentlich sollen sie regelmäßig einmal in der Woche erscheinen, was sie aber nur selten tun. Zum Glück. Ich stelle hier gleich einmal die neueste Ausgabe vor. Meine Güte, noch trockener und humorloser lässt sich ein Thema wohl kaum angehen. Wenn ich drei Ökotipps hintereinander lese, nehme ich mir einen Strick und verkaufe Haus und Hof (wohl eher Mobiliar, Auto und PC heutzutage). Und EWIG dieser erhobene Zeigefinger. Man lasse sich nur einmal den Absatz über das Essen im Restaurant auf der Zunge zergehen. Von Spaß ist da keine Rede mehr, nur noch Energiesparen, Energiesparen und sich ökologisch verhalten ist die Devise. „Grund ist vor allem die zusätzliche Beheizung der entsprechenden Räumlichkeiten“. Wenn ich dieses Beamtendeutsch mal in normale Sprache übersetzen darf: „Außerdem muss ja auch das Restaurant noch geheizt werden, was entfällt, wenn keine Restaurantgäste mehr kommen.“ Richtig, da werden sich die Gastronomen freuen, wenn sie diese Botschaft lesen. Und wir treffen uns nur noch im Schein einer Kerze (das muss halt reichen, zwei Kerzen sind ja schon Energieverschwendung). Das hat auch den Vorteil, dass wir alle näher aneinander rücken, damit wir im Schein der Kerze alle noch etwas sehen – dies wiederum erzeugt Körperwärme, was wiederum Heizenergie einspart. Einige eingelade Gäste werden allerdings erst einige Stunden später eintreffen, so ein Fußweg über 50 Kilometer oder mehr, dauert halt seine Zeit.

BUND-Ökotipp 21/2009: Klimaschutz beim Essen
Stärker als vermutet belastet auch unsere Ernährung das Klima. Pro Kopf und Jahr  werden zwei Tonnen Treibhausgase freigesetzt, um Lebensmittel herzustellen, zu transportieren, zu lagern und zuzubereiten. Etwa ein Fünftel aller CO2-Emissionen werden in Deutschland im Bereich Ernährung verursacht, so der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND).
Den größten Anteil an der Erzeugung klimaschädlicher Gase hat die Produktion von Fleisch und anderen tierischen Produkten. Weltweit trägt die Viehwirtschaft mit rund 20 Prozent zum Klimawandel bei. Wegen ihres energieintensiven Futterbedarfs und der verdauungsbedingten Emission des Treibhausgases Methan setzt die Haltung von 1,3 Milliarden Rindern unserer Umwelt am stärksten zu.
Um möglichst wenig zur Klimaerwärmung beizutragen, empfiehlt der BUND, den Verzehr von Fleisch und vor allem von Rindfleisch zu reduzieren. Grundsätzlich sollten Bioprodukte gekauft werden. Biofleisch ist nicht nur tier- und klimafreundlicher, sondern schmeckt auch besser und schrumpft beim Braten weniger zusammen.
Da sich die Klimabilanz von Lebensmitteln mit jedem weiteren Schritt zum Verbraucher verschlechtert, rät der BUND, am besten direkt beim Hersteller zu kaufen. Eine große Menge CO2 ließe sich auch einsparen, wenn beim Transport auf der Strecke zwischen Einkauf und Zuhause aufs Auto verzichtet würde.
Auch das Essen am Imbiss oder in Restaurants ist in der Regel energieaufwändiger als das Kochen in der eigenen Küche. Grund ist vor allem die zusätzliche Beheizung der entsprechenden Räumlichkeiten. Falls Restaurants besucht werden, sollten Bio-Restaurants bevorzugt werden, so der BUND.
Kürzlich dazu erschienen: „Das Klimakochbuch – Klimafreundlich einkaufen, kochen und genießen“ (Hrsg. BUNDjugend u.a., Franckh-Kosmos Verlag. 12,95 EUR [D], ISBN: 978-3-440-11926-6). Hier gibt es auch jede Menge Tipps für klimafreundliches, energiesparendes Kochen und leckere Rezeptideen.

So wie dieser ganze Artikel geschrieben ist, kann ich mir das Klimakochbuch schon richtig vorstellen. Alles auf einem kleinen Gaskocher halb erhitzt, also weder roh noch gekocht, aber damit es ja „lecker“ wird, schütten wir zum Schluss noch eine Schaufel Zucker rein.

Es kommt gelegentlich übrigens vor, dass einer dieser Ökotipps gar nicht so übel ist und mich nicht zu Lachkrämpfen hinreißt. Aber diese Totschlagformulierungen und der ewige Lehrerton gehen mir dermaßen auf den Senkel, dass ich mich fast dazu manipuliert fühle, mal schnell ganz sinnlos mit dem Auto 10 Runden um den Block zu düsen, um etwas Benzin zu verschwenden, und mir anschließend ein Steak aus Argentinien in die Pfanne zu hauen ;-).

Und damit sich niemand diese heißen Tipps, die aber vor Versenden erst richtig entsalzt wurden, damit sie wirklich fade schmecken, nicht entgehen lassen möchte, kann sie abonnieren. Sogar kostenlos. http://listserv.bund.net/mailman/listinfo/bundtipp