Ein neuer Pullover

Zum Glück habe ich eine Freundin, die meist auch die verrücktesten Sachen, die ich herstelle, cool findet. So auch bei dem folgenden Pullover. Ich habe ihn angefangen, ohne einen großen Plan zu haben. Und letztendlich wurde der Pulli auch ganz anders, als selbst in meinem Miniplan vorgesehen war. Ab und zu habe ich ihr per WhatsApp ein Foto geschickt – das natürlich mehr neugierig machte als Aufschluss gab. Die Farben und der Mustermix gefielen ihr immer.

Nun ist das Stück fertig. Die Fäden habe ich noch nicht vernäht, meine Freundin soll ihn erst anprobieren. Wenn er sitzt und gefällt, vernähe ich. Wenn nicht, werde ich halt einen Teil wieder aufziehen (die Ärmel habe ich sowieso links 2x und rechts 3x gestrickt, weil ich mich vertan hatte).

Die Wolle habe ich aus dem Sonderangebot. Das Knäuel 1 Euro. Ich kann bei sowas nicht widerstehen. „Was wollen Sie denn draus machen?“, fragte mich die Bedienung, weil sie mich bei der Zahl der Knäuel beraten wollte. „Keine Ahnung.“ Sie ließ sich nichts anmerken. 😉

Als erstes das Foto von vorn. Auf dem Foto links den Ärmel habe ich etwas umgeklappt, damit man sieht, wo die Ärmelöffnung aufhört. Der Halsausschnitt ist absichtlich schräg.

Vorderteil
Rückenteil

Ich habe Stricken und Häkeln gemischt. Das gefällt mir sehr gut, und wird sicher nicht das letzte Mal sein. Nun bin ich gespannt, wenn mir meine Freundin ein Foto schickt, wie er aussieht. Aufgrund von Corona lege ich ihr den Pulli nämlich in den Briefkasten.

Die Wolle gefiel mir ja optisch sofort, aber zum Verarbeiten ist sie ein wenig schwierig. Da sie sehr rutschig ist, kann man einen Fehler beim Stricken in der Runde darunter kaum reparieren, es fällt alles sofort metertief …