Sinn und Unsinn von Superfoods

Quinoa, Amaranth, Chiasamen, Gojibeeren … ein sehr interessanter Bericht im ZDF aus dem Jahr 2019.

Leider ist es mir nicht gelungen, einen direkten Link zum Film einzubauen, es kommt immer eine Fehlermeldung. Im ZDF im Suchfeld eingeben: Superfood Anne Kaut

ZDF findet Ihr hier: https://www.zdf.de/live-tv

Auch wer schon länger über die Superfoods lächelt und sie belächelt: Der Beitrag ist interessant. Finde ich.

Rezept der Woche

16. Okt. 2016: Brot mit Quinoa

Ich mecker ja gerne über „Superfoods“. Dennoch betone ich auch gerne, dass sie ihren Platz haben können, wenn sie nicht die ganze Küche überstrahlen. Quinoa kaufe ich immer nur, wenn es mal preiswert ist. Gekocht schmeckt mir Quinoa nicht, aber als Beigabe in Broten kann es reizvoll sein. Der Nussanteil lässt sich bestimmt noch senken.

Uriges Cashewbrot

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  • 1/2 Würfel Bio-Hefe (21 g)
  • 100 g + 210-260 g Wasser
  • 400 g Dinkel
  • 100 g Quinoa
  • 100 g Cashewnusskerne
  • 2 TL Salz

Hefe in 100 g Wasser auflösen. Dinkel und Quinoa fein mahlen. In die Mitte das Hefewasser gießen, mit etwas Mehl zu einem Brei verrühren und 20 Minuten abgedeckt gehen lassen.

Cashewnusskerne fein mahlen. Mit Salz und 210 g Wasser zu dem Hefeansatz geben. Mit der Hand gründlich durchkneten. Je nach Teigbeschaffenheit noch etwas Wasser hinzugeben. Der Teig soll „elastisch“, aber auch fest sein, sonst fließt er weg.

Teig zu einer Kugel unter Spannung formen. Schüssel in eine Plastikschüssel geben und 1 Stunde gehen lassen. Nochmals kneten, nochmals eine Kugel unter Spannung formen, diese zu einem Brot ziehen. Kreuzweise einschneiden. Ofen auf 250 °C (Heißluft) stellen) und 10 Minuten vorheizen. 10 Minuten bei 250 °C und 25 Minuten bei 175 °C backen, anschließend den Ofen ausstellen und 5 Minuten nachbacken. Klopfprobe machen.

Einsprühen und auf einem Kuchengitter abkühlen lassen. Schmeckt schon frisch.

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Rosinen sind out!

7. Okt. 2016: Schrot & Korn

Normales Essen ist nicht mehr interessant. Es muss ein Pülverchen, ein Superfood verwendet werden. So, als würde Essen nur schmecken, wenn mindestens Quinoa oder Gojibeeren drin sind. Wohlgemerkt – ich verwende beides gelegentlich auch, Quinoa sehr selten, weil ich den Geschmack nicht sehr schätze, Gojibeeren sind eine nette – wenn auch sicher entbehrliche – Dekoration. Warum also müssen ständig Rezepte mit den exotischsten Zutaten veröffentlich werden, um Leser anzulocken? Kocht das dann wirklich jemand nach? Mich persönlich faszinieren eher Rezepte, wo etwas aus „normalen“ Dingen interessant kombiniert oder verarbeitet wird. Neues ausprobieren? Ja, klar, es könnte den Essensplan erweitern, wie z.B. die Chiasamen.auch in meiner Küche Einzug gehalten habe. Obwohl ich auch da merke: Nach einer Phase der Begeisterung rücken sie wieder etwas in den Hintergrund.

Was bietet uns z.B. die Schrott & Korn für September? Auf dem Titelblatt lädt sie uns ein: Das Beste mit Hefe: Zwetschenkuchen, Zitronen-Pizzabrot, Cranberry-Schnecken und mehr.

Der Zwetschenkuchen ist sicher versehentlich hineingerutscht? Was soll ich mit knochenharten Cranberrys in Hefeschnecken? Rosinen sind da viel essfreundlicher Das Foto vom Zitronenpizzabrot, au wei, da wird der Kollege den Teller gleich wegschieben. Und der harmlos klingende Titel „Olivenöl-Fladenbrot“ zeigt ein Rezept, in dem ganze Trauben im Teig verarbeitet wurden. Nee, klar, so muss das sein.

Wobei sich da mein Unwohlsein gar nicht alleine gegen Schrot(t) & Korn wendet, die sich nur einem Trend anpassen. Tausend von sogenannten Food-Blogs – und die meisten entweder mit wirklich Banalem oder aber mit Dingen, die vor allem eins wollen: Auffallen durch neue Kombinationen und Verwendung der ausgefallensten Zutaten. Besonders tut sich für mich da ja die Clean-Eating-Szene hervor. Einfach das Label „Clean Eating“ drauf, „Superfoods“ dazu – und schon ist der Erfolg da.

Ich bin da deutlich bescheidener in meinen Ansprüchen, was ich lesen will. Rezepte von Menschen, die das auch wirklich gekocht und gerne gegessen haben. Eine Rarität :-).

1) Terracotta… immer leckerer 2+3) Spargel

5. Mai 2013: Kochen mit dem Terracotta-Deckel und noch zwei Spargelrezepte für die Saison

Nummer 1

Vor ein paar Wochen habe ich „Sauerkraut ganz einfach“ vorgestellt, das hatte ich in der Pfanne und auf dem Herd zubereitet. Da fand ich das einen passenden Vergleich für ein fast identisches Rezept mit dem Terracotta-Deckel der Woll-Pfanne. Ich bin begeistert!

Sauerkraut Terracotta

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Nummer 2

Da ja allgemein der Kichererbsen-Taumel herrscht… möchte ich euch ein leckeres saisonales Essen nicht vorenthalten, das ich mir am Donnerstag eher unfreiwillig gekocht habe, weil Spargel in der Biotüte war, ich aber die Kichererbsen schon eingeweicht hatte. Obwohl ich nicht so der große Spargelfan bin, muss ich sagen: Es war lecker!

Spargel mit Kichererbsen

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Nummer 3

Jetzt noch eine Spargelvariante, die auf den ersten Blick ungewöhnlich scheint – ich kann sie jedoch sehr empfehlen. Obwohl ich wirklich kein Spargelfan bin, fand ich die Kombination sehr lecker.

Spargel mit Quinoa

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