Heute vor fünf Jahren

2016 ist ein gutes Jahr, um Rezepte nach fünf Jahren zu finden. Damals habe ich noch mehrmals täglich ein Rezept eingestellt. Das ist heute nicht mehr so. Aber es ist wieder mehr als noch vor einem Jahr. Heute noch einmal ein Rezept mit dem Thermomix. Umdenken auf „Kein Thermomix“ erscheint mir einfach.

Nimmt man zum Süßen Honig, ist es nicht mehr vegan, aber 100% vollwertig.

Ochsenherz-Tomaten gefüllt

(Angeblich 2 Portionen)

Angelehnt an ein Rezept aus „Lust auf vegetarisch“ (Thermomix).
Das Rezept soll eine Hauptspeise sein. Die Menge empfinde ich eher als eine Vorspeise, außerdem ist es ohne Beilage ein wenig… trocken. Zum Glück hatte ich den Spargel heute sowieso im Sinn. Und übermäßig satt bin ich auch so nicht geworden. Daher habe ich den Verdacht, dass dieses Rezept von einem Fleischesser ersonnen wurde, der sich wohl einen ordentlichen Braten und Kartoffeln dazu gedacht hat 😉

Für die Tomaten:

  • 2 Ochsenherz-Tomaten (450 g)
  • 45 g Rucola
  • 2 Knoblauchzehen, abgezogen (11 g)
  • 3 Zwiebeln, abgezogen und halbiert (100 g)
  • 1 Prise Pfeffer
  • 1/2 TL Salz
  • 65 g Buchweizen
  • 70 g Wasser
  • 30 g Erdnüsse, geröstet und gesalzen
  • 2-3 EL Wasser für die Auflaufform/Pfanne

Den Deckel von den Tomaten abschneiden, die Tomaten mithilfe eines Speziallöffels aushöhlen (im Buch: Löffel, ich habe das nicht hinbekommen), das Fruchtfleisch in eine kleine Schüssel geben.

Rucola in den Mischtopf geben und zerkleinern (5 Sek./Stufe 7), umfüllen. Knoblauch, Zwiebelhälften, Tomatenfruchtfleisch, Salz und Pfeffer in den Mischtopf geben. Zerkleinern (5 Sek./Stufe 5) und mit dem Spatel nach unten schieben. Buchweizen und Wasser zugeben und kochen (10 Min./100°C/Stufe 1), anschließend 5 Min. im Mischtopf quellen lassen. Backofen (Heißluft) auf 160°C vorheizen.

Rucola und Erdnüsse hinzugeben und vermischen (20 Sek./Linkslauf/Stufe 3). Die ausgehöhlten Tomaten mit der Buchweizenmischung füllen (der Rest der Füllung geht in die Spargelsoße ein), Tomaten in eine Auflaufform oder eine kleine ofenfeste Pfanne setzen. 2-3 EL Wasser hinzufügen, Tomatendeckel auf die Tomaten setzen und 30 Min. bei 160°C backen. Heiß servieren.

Für den Spargel:

  • 250 g Spargel brutto
  • 130 g Wasser
  • 135 g übriggebliebene Füllung von oben
  • 15 g Erdnüsse, geröstet und gesalzen
  • 15 g Zitronenfleisch
  • 1/2 gestr. TL Salz
  • 2 g Ahornsirup
  • 50 g Wasser

Spargel schälen (von oben), Enden abschneiden und in Stücke schneiden. Mit dem Wasser in eine 24-cm-Pfanne geben. Deckel auflegen, auf höchster Einstellung zum Kochen bringen, bis Dampf unter dem Deckel austritt. Auf kleinste Einstellung drehen und 25 Minuten dünsten, ohne den Deckel abzuheben.

Füllung, Erdnüsse, Zitronenfleisch, Salz, Ahornsirup und Wasser mit dem Magic (hochstehendes Messer) verquirlen. Unterrühren und aufkochen.

Fenchel

In meinem Kühlschrank schlummert eine Fenchelknolle vor sich hin. Ich glaube, sie ist heute Abend dran. Ich habe so etwas im Kopf wie „Fenchel mit Apfel und Rosinen“ zu Spaghetti. Oder mit Jasmin-Vollkornreis.

Was würdet Ihr mit einer Fenchelknolle machen, wenn Sie eure Hauptmahlzeit werden soll? Ihr könnt euch etwas ausdenken oder auch in einen Kommentar schreiben. Morgen stelle ich euch dann vor, was ich gemacht habe.

(Foto: Wikipedia, Artikel Fenchel, Autor Arnaud25)

Ein etwas anderer Dienstag

24. Dez. 2014: Ein Rezeptvideo und Beitrag Nr.25

Über die Weihnachtsfeiertage stelle ich euch vier Rezeptvideos vor, heute eines, morgen zwei und am zweiten Feiertag das letzte. Dann mache ich die Videokiste zu. Ich finde, es sind genug. Und ich habe es auch in anderen YouTube-Kanälen gesehen: Wenn man ein Thema zu häufig mit Videos beackert, wird es langweilig. Es gibt genug Videos von mir zu gucken, dann dürfen die Zuschauer auch einmal selbst etwas überlegen. Auch wird in YouTube zu viel von Google+ unter Druck gesetzt, das gefällt mir gar nicht. Die Videos, die Ihr jetzt seht, sind vom März 2013. Seitdem habe ich keines mehr gedreht oder bearbeitet – und es geht mir gut damit. Da ich auch keine Videokamera mehr habe, hilft auch Betteln nichts 😉

Beitrag Nr. 25: Eine Geschichte

Ich öffne die Türe und obwohl sich die beiden im Arbeitszimmer im oberen Stock befinden, schlagen mir schon die streitenden Stimmen entgegen. „…und glaube ja nicht, ich hätte es nicht gemerkt“ schreit sie ihn an. „Du hast mir das Segeln schon zunichte gemacht, lass mir wenigstens dieses eine Hobby!“ Vater gibt immer gleich zurück.

Ich fühle mich zu Hause.

„Hey Mom, hey Dad! Ich bin da!“ Die lange Reise von Schottland, wo ich seit 9 Jahren mit meinem Mann und den Kindern wohne, hat mich ziemlich ermüdet. Ich höre plötzlich Flüsterstimmen aus dem Obergeschoss, kann sie aber nicht genau verstehen. „noch nicht beendet….Nachfolgen…für sie“.

Ich spitze die Ohren. Wie in meiner Kindheit.

Schritte auf der Treppe. „Annika! Die siehst toll aus, wir haben dich gar nicht so früh erwartet, warte, ich nimm dir die Tasche ab.“ Ihre Stimme ist ganz hoch und schnell. Ich umarme  meine Mutter. Die Ihre Arme fühlen sich dünn an. Ihr Haar ist ebenfalls weniger geworden. Das ausgeleierte, verfleckte Oberteil trug sie sonst nur im Garten. „Schön, diese Jacke! Von Schottland?“

Die liebenswürdige Stimme. Immer, wenn ich krank war.

„Du glaubst gar nicht, was es alles Neues gibt. Der Nachbar Rudi, weisst du noch, mit dem du zur Schule gingst? Der hat jetzt ohne…“ Ich höre leise Töne aus dem Radio im Wohnzimmer. Ein Weihnachtslied, das jede Weihnachten auf allen Stationen auf und ab läuft. „…ist das zu fassen?“ „Mhm.“ murmle ich, meinen Gedanken nachhängend.

Die aufgeregte Stimme. Die guten Schulnoten.

Ich bin so in mich gekehrt, dass mir gar nichts zum Reden einfällt. So viele Geräusche, so viele Erinnerungen. So vieles, das mir nie auffiel, als ich noch sehen konnte.

Ein Geschenk und eine Werbung

6. April 2013: Warum Mitte April ein Video unter fremder Flagge?

Wer als Koch etwas auf sich hält, verkauft irgendwann seine Seele. So ein bisschen Einkommen nebenbei durch Werbung, ey, von irgendwas müssen wir doch alle leben. Entweder verkaufen wir unseren wohlgestählten Körper in Zusammenhang mit Pülverchen, Büchern oder Turngeräten, oder wir lassen unser mehr oder weniger mageres Konterfei eine Dosensuppe, eine Küchengerätepackung oder ein Fertiggericht als Empfehlung zieren. Wir können natürlich auch Videos drehen, wo wir ein Produkt vorstellen und wo irgendwo ein dickes Emblem klebt. Manche machen es offensichtlich – andere durch die Hintertür (was ich persönlich eher „bäh“ finde).

Ja, und jetzt…. jetzt habe ich ein Video für den PGS (Perfekte Gesundheit-Shop) gemacht. Hui, bin ich auch unter die Wanderkochhuren gegangen? (Man verzeihe mir den derben Ausdruck, aber ich glaube, meine Leserschaft ist in der Mehrzahl eher volljährig :-)).
Nein, bin ich nicht. Ich bekomme nichts dafür, dass der PGS sein Emblem auf das Video von mir setzt und in seinem Kanal veröffentlicht. Ja, das ist sicher Werbung für den PGS und da habe ich auch nichts dagegen. Es hat mich auch niemand darum gebeten, ich habe es Simon sogar von mir aus angeboten.

Warum mache ich das? Ich kann’s euch sagen: Ich gehöre noch zu den Dinosauriern, die es wahrhaftig fertigbringen, sich gelegentlich ein „Danke schön!“ abzuringen. Und wenn jemand einfach nett zu mir ist, sage ich danke. Und wenn jemand sich für meine Leser immer extra bemüht, nimmermüde berät, kulant ist und bei Preisausschreiben stets großzügig aufrundet: Da finde ich ein schlichtes schriftliches DANKE einfach nicht mehr genug.

Daher konntet Ihr vor wenigen Tagen ein Rezept von mir auf dem PGS-Blog und in Kürze ein Video im PGS-Kanal von YouTube finden (am 24. April kommt das dann hier als Monatsfilm): Das Video zeigt ein besonderes Frühstück. Dass der Vitamix dabei im Mittelpunkt steht, hat seinen Grund: Ich habe bisher noch kein anderes Gerät testen können, dass gerade bei diesen beiden Herstellungen dem Vitamix das Wasser bzw. Eis reichen könnte. Manche Testgeräte, räusper, wurden mir angekündigt – und sind bis heute nicht eingetroffen.

Außerdem, und da kommt Ihr ins Spiel, habe ich mich bereit erklärt, mit einem kleinen Spruch und einem Foto von mir auf der PGS-Seite zu erscheinen. Das ist Werbung. Wobei ich nichts sage, was ich nicht sowieso immer sage. Dennoch ist es eine Art Werbung. Und die mache ich natürlich nicht umsonst…. ich habe mit Simon ausgehandelt, dass es beim nächsten Preisausschreiben, wenn wir wieder einen Vitamix zusammen haben, als zweiten Preis wahlweise ein Sedona-Dörrgerät oder einen weiteren Vitamix gibt. Nicht schlecht, gell? Und bin ich jetzt völlig selbstlos und profitiere gar nicht davon? Doch natürlich…. es gibt dann dort auch einen Link auf meine Webseite. Mehr Leser, mehr Interessenten, mehr Austausch – und vielleicht auch mehr Buchverkäufe. Für alle drei (Simon, euch und mich) also eine sogenannte Win-Win-Situation 🙂

 


Nicht vergessen – in eurem eigenen Interesse: Für alles, was ihr über den PGS-Link auf meiner Webseite kauft, gibt’s eine Provision, die in einen großen Topf für das nächste Preisausschreiben geht. Telefonisch geht das natürlich auch… aber bitte an eins denken: Wer über meinen Link kauft und dann noch versucht, den Preis herunterzuhandeln ist in meinen Augen link. (Ich habe dazu vor einer Weile bereits einmal einen Artikel über eine Freundin mit einem Online-Shop geschrieben.) Deshalb habe ich Simon gebeten, dass das Preisausschreiben keine Provision bekommt, wenn jemand über meinen Link geht und dann nochmal einen Preisnachlass heraushandeln will. Beides geht nicht und wenn Simon seine Produkte zum Selbstkostenpreis verkaufen soll, wird es bald keinen Perfekte Gesundheit-Shop mehr geben.