Her mit dem Kakao!

7. Apr. 2016: Kakao

Vor einer Weile schon konnten wir lesen, dass in Studien entdeckt wurde, dass Schokolade die Hirnfunktionen fördert. Schon damals ahnte ich, dass meine regelmäßigen morgendlichen Kakaos nur gut für mich sein können. Jetzt aber konnte ich lernen, dass auch meine Optik dadurch ungeahnte Verbesserungen erfährt, und das weiß ich aus dem Seniorenratgeber März 2016 (Seite 11):

Weniger Falten dank Schokolade

An der Studie nahmen 62 Frauen zwischen 43 und 86 Jahren teil. Bei Männern ist offenbar nix mehr zu retten, oder? Ich bin immer wieder erfreut zu sehen, dass Wissenschaftler so überhaupt keine Vorurteile haben, also sie denken zum Beispiel nicht, dass das Aussehen für Frauen eine andere Bedeutung hat als für Männer 😉

Zum Sonntag passt die Schokoblume

5. April 2015: Schokobananenblüten

Ein leckerer Nachtisch für 2 Personen, der optisch was hermacht, lecker schmeckt und recht einfach herzustellen ist. Es sind keine besonderen Geräte erforderlich, nur eine kleine Pfanne und ein Schneebesen 🙂

6831

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Ein Tässchen Kakao gefällig?

20. September 2014: Darf ich Kakao trinken?

Wie schädlich ist Kakao?

Das Thema wurde mir in letzter Zeit zweimal ins Bewusstsein gebracht. Einmal fragte mich eine Leserin, ob ich Quellen zur Gefährlichkeit von Theobromin (im Kakao vorhanden) wüsste. Nein, hatte ich nicht. Daraus entspann sich eine kleine Diskussion über die Gefährlichkeit von Kakao im Allgemeinen, vorzugsweise Rohkakao.

Erneut traf ich auf dieses Thema, als ich in der Apotheken-Umschau, B-Ausgabe August 2014, Seite 55, stieß. Unter der Überschrift „Kakao macht fit“ wurde eine Studie vorgestellt, die zu dem Ergebnis kommt, dass die Flavanole (im Kakao enthalten) gut für die Funktion unserer Arterien sind – ihre Elastizität bessert sich und der diastolische (untere) Blutdruck geht zurück.

Die Leserin hatte mir einen Link zu interessanten Ausführungen von Urs Hochstrasser zu diesem Thema gemailt (hier). Ob das im Übrigen auch für heißen Kakao gilt, weiß ich nicht.

Hochstrasser kommt zum gegenteiligen Ergebnis wie die in der A-U zitierte Studie, er hält das Theobromin für ebenso schädlich wie Tein und Koffein (alle drei von Bruker abgelehnt, von Kaffein und Tein weiß ich noch, dass er sie als Nervengifte bezeichnet). Ich habe den Hochstrasser-Artikel gelesen und mich darüber gefreut, dass wenigstens einmal jemand das Wort gegen diesen Rohkost-Hype mit Kakao erhebt. Ich stimme mit ihm überein, dass Kakao wohl kaum etwas ist, dass man unbedingt zu sich nehmen sollte, um gesund zu bleiben. Weiter unten stellt er den Stand der Wissenschaft vor, leider ohne eine einzige Quelle anzugeben. Daher weiß ich nicht, inwieweit diese Erkenntnisse gesichert sind.

Meine Mailpartnerin (100% Rohköstlerin) meinte auch, sie hätte den negativen Einfluss von Kakao z.B. auf ihre Fähigkeit zum Meditieren festgestellt. So zweifelhaft Studienergebnisse immer sind (Kaffee soll ja auch sooo gesund sein), so ist der Kontrast schon wert, einmal darüber nachzudenken.

Ich sehe mich, wie häufig, irgendwo zwischen diesen beiden Einstellungen. Hochstrasser spricht von Suchterscheinungen nach Absetzen von Kakao. Das kann ich aus meiner persönlichen Erfahrung nicht teilen. Die Sucht nach Schokolade z.B. führe ich eindeutig auf den Industriezucker zurück, nicht auf den Kakao. Ich habe eine Weile recht viel selbstgemachte Vollwert-/Rohkost-Schokolade konsumiert. Diesen Konsum wieder einzustellen, hat weder Entzugssymptome verursacht noch ein Verlangen ausgelöst. Ähnlich ist das mit Kakao, den ich auch sehr gerne trinke. Manchmal weckt er mich ein wenig auf, ein ander Mal auch überhaupt nicht und ich kämpfe eine halbe Stunde später mit dem Schlaf. Keinesfalls zu vergleichen mit der Wirkung von schwarzem Tee – da stehe ich nach einer Tasse für Stunden senkrecht 🙂

Wichtig ist aber, die Problematik nicht ganz aus den Augen zu verlieren. Immer wieder einmal daran zu denken.

Anschließend sei noch vermerkt, dass ich die Alternativen, die Hochstrasser gibt, auf jeden Fall für mindestens genauso schädlich halte, wie eine eventuelle toxische Wirkung von Kakao: Die Fettmengen sind für meine Vorstellung fast schon kriminell, ebenso die doch reichliche Verwendung seines – nur angeblich rohköstigen – Mandelmuses. Auch die Behauptung, man könne stattdessen Carob verwenden, lässt sich nur für Menschen mit abgestumpften Geschmackspapillen geben. Ich habe es jahrelang versucht – ich mag Carob nicht besonders. Einen Teil Kakao kann ich dadurch ersetzen, aber der typische Geschmack ist nicht mein Ding. Das ist ja häufig so mit Ersatz 😉

Habt Ihr Erfahrungen mit Kakao gemacht?

Luxus am Sonntag und Beiträge Nr. 27

12. Januar 2014: Luxusfrühstück und zweimal Nr. 27

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5887

Beiträge Nr. 27

Ton: Eine Beschreibung

Der Ton ist das was ich höre. Mein Gehör nimmt den ganzen Tag Töne war, aber was ich nicht ertrage ist die Stille.

Der erste Ton, den ich nach Null Uhr höre, ist meine Tochter, erst ganz leise, so dass ich denke: „Ach was, ist das denn in meinem Traum?“, dann immer lauter. Was für ein Ton. Mein Freund liegt ganz still neben mir. Höre nur ich das? Schnell hole ich sie ins Bett, dann höre ich das Nuckeln an meiner Brust und schlafe ein.

Der nächste Ton, der die Stille durchbricht, ist der schrille Ton des Weckers. Was für ein Ton, den mag ich nicht. Nun beginnt der Tag.

Beim Vorbereiten des Frühstücks dudelt das Radio, diese Töne mag ich. Dann springt mein Sohn aus dem Bett und pfeift vergnügt umher, was für ein positiver Ton.

Kaum dass mein Freund seine Arbeit aufgenommen hat, klingelt das Telefon. Das können ganz schön nervige Töne sein. Dazu schellt zwischendurch die Klingel an der Tür, Vivian krabbelt quietschvergnügt durch die Wohnung und schon sehne ich mich nach der Stille. Komisch, aber wenn ich auf der Couch zur Mittagsruhe liege, warte ich auf jeden Ton. Egal welcher Ton, der die Stille endlich durchbricht. Da wieder die Klingel: Dieser unangenehme Ton, gerade in der Mittagsstunde: „Ein Paket für ihren Nachbarn“ freundlich fragend der Hermes Typ. Wo ist nur meine Stille? Nach paar Minuten höre ich einen dumpfen Ton, was ist das nur? Ach ja, mein Handy vibriert unter der Decke. Eine Nachricht irgendwo her… Kaum ist die Stille wiederhergestellt, kommt mein Sohn aus der Schule und gibt den Ton an. Jetzt ist Hausaufgabenzeit. „Mama wie geht das?“ Meine Ohren klingeln, wie oft höre ich diesen durchdringenden Ton. „MAMA! MAMA!“ Ach ja, die Kleine ist schon wieder wach.

Diese Töne begleiten mich durch den Tag und oft frage ich mich, wie es ohne diese Töne wäre. Manchmal gehe ich zur Entspannung in die Sauna. Diese Stille, da ist sie wieder! Gerade zehn Minuten ertrage ich diese Ruhe und schon vermisse ich all diese Töne, die mich jeden Tag begleiten. Wie wäre das ohne Sie? Einfach viel zu still und nicht das, was ich will. Ich bleibe bei dem Motto: Der Ton macht die Musik und meine Musik sind die Töne des Lebens!

Ton: Ein Gedicht

Der Ton

Es gibt Töne, die stimmen Dich heiter, manche andere Töne ziehen einfach weiter.
In der Welt hat man kein Glück, ohne Ton verstummt die Musik.
Man muß ihn hören, daß ist doch klar, denn nur der Ton sagt, wie es war.
Wenn Kinder rufen: „Mama! Mama!“, dann ist der Ton doch wie ein Hammer.
Man freut sich, dass sie’s begriffen endlich, denn nur mit dem Ton macht man sich verständlich.
Geändert hat sich der Ton mit der Zeit. Die Jugend ist dafür allzeit bereit.
Da heißt es plötzlich „Yo, Baby, yo!“, doch wir Alten begreifen es nicht so.
Wir legen Wert auf Umgangsformen, die der Jugend anscheinend gingen verloren.
In diesem Sinne allzeitbereit, der Ton hat Macht und das alle Zeit.
Ja, ich muss sagen, ich bin kein Freak, doch der Ton, der macht die Musik!

Frag doch mal die Ute: Fragen vom März

28. März 2013: Frag doch mal die Ute

(1) Eine Frage zum Sprossen: wie wichtig ist es eigentlich, genaue Zeiten einzuhalten? Ich habe da keinen Kalender und weiche immer nach Gefühl, Zeit, Lust ein. Dasselbe gilt fürs Sprossen – hab aber bei dir schon mal gelesen oder gehört, dass es besser ist, wenn die Keime nicht zu lange werden. Und dann zum Aufbewahren: wenn ich denke, die Sprossen sind lang genug, stell ich das Keimglas einfach gut abgetropft in den Kühlschrank. Wie lange kann man sie dort aufbewahren nach Deiner Erfahrung und sollte man sich lieber umfüllen in ein komplett verschliessbares Gefäss?

Aus meiner persönlichen Erfahrung kann ich sagen: Die Zeiten sind ziemlich egal, wobei ich mit „egal“ die Stundenzahl meine. Wobei ich mich etwas über „Kalender“ wundere. Ich weiche zum Beispiel abends ein, morgens gieße ich ab (oder umgekehrt) und von da an spüle ich morgens und abends einmal durch. Ich habe auch schon einmal das Abgießen nach 12 Stunden vergessen und es dann erst nach 24 Stunden gemacht, hat auch nicht geschadet.

Es stimmt, die Keime enthalten die meisten Nährstoffe, wenn sie nicht länger sind als der Samen, danach geben sie nämlich ihre „Kraft“ an den Sämling ab. Diesen Zeitpunkt exakt abzupassen, bedeutet aber eine ziemliche Aufgabe. Es keimen ja auch nicht alle gleichzeitig. Ich halte es so, dass ich anfange, sie zu essen, wenn die meisten die ideale Länge haben. Da ich immer mehr als eine Portion mache, wachsen sie dann noch ein oder zwei Tage. Gut, dann habe ich nicht mehr das ideale Nährstoffverhältnis, aber mindestens so gut wie frisches Gemüse sind sie ja immer noch.

Wenn meine Sprossen entwickelt genug sind, fülle ich sie in eine Plastikdose mit dichtem Deckel um. Ich mache das aber eher, damit der Kühlschrankgeschmack nicht auf die Sprossen übergeht. Länger als vier Tage haben sie dann nie im Kühlschrank liegen brauchen, das haben sie gut verkraftet.

(2) Also ich habe einen Speedy von Krups und eine Kaffeemühle Nivona zum mahlen benutzt. Die Nibs habe ich bei einem Verkäufer über Ebay erstanden “Eco Nature”. Könnte es auch mal im Thermomix 3300 probieren, wenn dieser aus der Reparatur zurück ist. Mir ist aufgefallen, dass in den Nibs weiche teile drin sind, aber auch so harte stengelartige Teile. Hab auch schon im Weltladen geschaut, aber die schienen auch mit Stängeln (nenne ich jetzt mal so) zu sein. Meine Schokolade bleibt immer körnig, woran könnte das liegen?

(2a) Habe ich das falsche Werkzeug oder irgendwas falsch gemacht? Beide Rezepte waren mit ca. 1:1 Kakaobutter und Nibs, habe auch weiße Pralinen versucht, das klappte eigentlich ganz gut. Die Kakaobutter und -Nibs habe ich von PureRaw. Würde es mit Kakaopulver vielleicht besser funktionieren?
Ich habe mich sowieso gefragt, wieso man Kakaonibs nehmen soll, da sie ja sowieso in fast jedem Rezept gemahlen werden. Hat das eine besondere Bedeutung oder liegt es nur daran, dass es zu dem Zeitpunkt kein rohköstiges Kakaopulver gab?

Der Speedy ist ein tolles Gerät, aber für die Schokoladeherstellung zu schwach im Antrieb. Ein Gerät wie der Magic Maxx oder der Personal Blender reicht aus. Thermomix ist seltsamerweise schwieriger. Im Vitamix geht es auch gut, aber das ist natürlich eine andere Preisklasse. Wenn du das Schokoladenbuch hast, wirst du ja auch lesen, mit welchem Gerät ich die Schokolade hergestellt habe, nämlich im Magic Maxx. Deine Nibs scheinen von schlechter Qualität zu sein. Ich habe noch nie „Stängel“ an meinen Nibs gehabt. Ich persönlich kaufe meine Nibs und Kakaobohnen sowie auch die Kakaobutter ausschließlich bei http://www.prohviant.de. Das schmeckt man auch in der Schokolade, wenn die Zutaten exzellent sind!

Zu 2a noch: Genau, das Werkzeug ist falsch. Für Schokolade sind die Temperatur der Masse und die Schlagkraft der Messer – die durch Reibung die Temperatur erhöhen – sehr wichtig. Wenn ich zum Beispiel Schokolade im Vitamix mache, muss ich ganz anders vorgehen. Und schwache Geräte tun es einfach nicht.

Warum nehme ich kein Kakaopulver? Das ist genauso, als wenn du mich fragst, warum ich mir die Mühe mache, mein Getreide fürs Brot selbst zu mahlen, ob es nicht mit fertigem Mehl besser geht. Hier greift der gerne zitierte Satz von Kollath „So natürlich wie möglich“. Selbst Kakaopulver in Rohkostqualität ist verarbeitet, wurde Sauerstoff ausgesetzt und hat somit schon einige Vitalstoffe verloren. Hinzu kommt, dass das Pulver viel „dichter“ ist – wenn du dieselbe Menge Pulver nimmst wie Nibs oder Bohnen, wird’s dir die Schuhe ausziehen 🙂 Das heißt mit Pulver hast du nicht genug „Masse“ und die ganzen Mengenverhältnisse wären anders.

(3) Meine Frage zum mißlungenen Sauerteigansatz: Am 2. Tag hatte er schöne Blasen und war schaumig, aber einen Tag später war er nur noch fest, ohne daß er nach dem mischen aufgegangen war. Die ersten 2 Tage hatte ich ihn in einem Gurkenglas, locker mit Deckel abgedeckt und jeweils 50g/50g dazugegeben und beim 3. mal in eine Plastikschüssel (Deckel auch locker aufgelegt) umgefüllt, weil ich dann 100/100 dazugegeben habe. Raumtemperatur ist ca 23° – Heizung geht bei mir nicht, da wir Fußbodenheizung haben. Was könnte deiner Meinung nach schief gelaufen sein? War das Wasser vielleicht nicht warm genug, oder die Deckel zu locker/fest drauf?

Wenn du einmal in meine Einleitung schaust, gebe ich bei den ersten beiden Malen mehr Wasser als Roggen hinein. Versuch doch einfach mal, dich an den von mir vorgegebenen Mengenverhältnissen zu orientieren. Ich kann für das garantieren, was ich vorstelle, wenn du die Mengen veränderst, ist das quasi dein Risiko 🙂

Den Deckel verdächtige ich weniger, die Temperatur ist auch okay. Ich habe zwar eine Heizung, aber die schaltet nachts runter.

(4)  Backen Sie nicht mehr im Brotbackautomaten – falls nein, aus welchen Gründen?

Ich war ja lange Zeit begeistert vom Backen im Brotbackautomaten. Als ich dann irgendwann angefangen habe, im Ofen zu backen, habe ich festgestellt, dass es erstens einfacher ist, die Brotmengen zu variieren, und zweitens die Löcher von den Knethaken entfallen. Zwar haben sie mich früher nie gestört, aber mittlerweile ist es doch schöner. Außerdem ist mein Verhältnis zum Brot an sich „intensiver“ geworden, da möchte ich nicht mehr die Distanz durch  Maschine. Auch kann ich ohne Automaten die Gehzeiten präziser nach meinen Wünschen steuern. Brote aus dem Automaten sind nicht schlecht, aber einfach anders.

Wochen-Rezept

1. August 2012: Wochenrezept: Vegane Schokolade

In dieser Rohkostphase habe ich die Schokolade wiederentdeckt, jetzt mit dem Vitamix. Und ich habe mich gefragt: Geht denn Schokolade auch ohne Honig? Und siehe da – das geht prima! Ich mag den Dattelgeschmack in Süßigkeiten normalerweise nicht besonders gerne, er ist mir zu aufdringlich. In dieser Kombination geben die Datteln aber ausschließlich Süße ab. So haben mir das auch meine Tester bestätigt.

Meine Schokolade optimieren

Kommentar vom 15. Januar 2011: Tipps zur Schokoladen-Hersteller

Mir ging schon die ganze Zeit durch den Kopf, ob sich größere Mengen Schokolade nicht vielleicht auch im Vitamix ganz einfach herstellen lassen. Heute habe ich es ausprobiert: Das ist was für ganz Faule 🙂 Einfach alle Zutaten unbearbeitet (!) in den Vitamix geben und mit dem Stößel so lange auf der Höchststufe arbeiten, bis alles geschmolzen und glatt ist. Natürlich dürfen die Zutaten, die auch sonst unzerkleinert bleiben sollen, dann nicht schon am Anfang rein. Ich habe es mit der Normalmenge ausprobiert, und es ist sehr schön geworden. Also die doppelte oder dreifache Menge dürfte da kein Problem sein. Beim Thermomix würde ich nicht empfehlen, ALLES zusammen zu geben, sondern erst einzeln zu verarbeiten.

Was mit dem Rest tun, der im Vitamix unvermeidbar bleibt, unten und an den Wänden? Ich habe erst einmal 200 ml Wasser damit rumgeschleudert auf der Höchststufe. Dann nochmal 100 g Eiswürfel hinzugeben – und bekam einen sehr leckeren kalten Kakao!

Joachim aus dem Mainzer Vollwert-Forum (der nicht ganz so faul ist wie ich offenbar <g>) hat noch etwas zum „Glanz“ und auch etwas zur Überlegung, dass das alles so schweinisch teuer sei, entdeckt:

„Ich brauche jetzt ein Schloß am Kühlschrank, sonst futtern meine Kinder die ganzen Pralinen weg. Ich habe heute die ersten Haselnußpralinen gemacht und die wurden wirklich sehr, sehr lecker und sehen auch toll aus. Ich dachter erst, das gibt nicht allzu viel, aber aus dem einen Rezept wurden dann doch drei Paletten mit Pralinen. Das ist umgerechnet also gar nicht mal sooo teuer, wenn man sieht, was die Pralinen im Fachhandel kosten und die enthalten weit weniger hochwertige Zutaten.

Einen Tipp kann ich dazu noch geben: Wenn man die Masse erst vermischt und gibt dann die warme Kakaobutter dazu, dann kühlt das relativ schnell ab und das Ergebnis ist später eine eher matte Oberfläche. Wenn man die Schüsseln beim Verrühren in warmes Wasser stellt (oder die Zutaten gleich alle im Thermomix, sofern vorhanden, bei 37°C verrührt, dann ist die Masse deutlich flüssiger, läßt sich leichter in die Formen füllen und das gibt dann auch die leckere glänzende Oberfläche.“

Joachim sei hiermit auch dafür herzlich gedankt, dass er Tipps gibt, ohne gleich das „Geheimnis“ der Schokoladenherstellung preiszugeben. Das fällt dem einen oder anderen schwer, ist sicher nicht böse gemeint, dennoch für mich nicht so günstig. Wie ich schon im Buch auf Seite 0 schreibe:

Eine Bitte

Auf meiner Webseite http://www.vollwertkochbuch.de und auf meinem Blog http://vollwertkost.wordpress.com gibt es (im November 2010) insgesamt knapp 4500 Rezepte für jeden kostenlos zum Nachkochen. Auf dem Kanal http://www.youtube.com/UMWrs habe ich in YouTube mehr als 50 Rezeptfilme eingestellt, die alle Leser ebenfalls kostenlos sehen können.

In diesem Buch hier steckt etwas Besonderes. Entwicklungsarbeit, Zeit, Geld. Denken Sie bitte einmal darüber nach, wie viel Aufwand und Zeit es kostet, über hundert Rezepte zu entwickeln, testen zu lassen, aufzuschreiben usw.

Daher bitte ich Sie: Veröffentlichen Sie keine Rezepte aus diesem Buch, weder in Foren, ähnlichen Plattformen noch auf andere Weise.

Ich plane noch viele schöne Sachen 🙂

Danke!

Das heißt, auch schon die öffentliche Diskussion über die Zutaten oder die Herstellung kann da ein „Zuviel“ sein. Und je länger es gelingt, das „Geheimnis“ zu bewahren, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass dies meine „Entdeckung“ bleibt. Und ich finde, ganz ehrlich, das steht mir zu 🙂

Wenn Ihr also auch Tipps habt oder Fragen – bitte nur dann öffentlich setzen oder stellen, wenn zum Prinzip nichts herauskommt. Ansonsten gibt’s ja Email und Telefonstunde 🙂

Wo kaufe ich nun Kakaobutter und Kakaonibs?

Kommentar vom 10. Dezember 2010: Letzte News zu Kakaobutter und Kakaonibs / Schokolade

Nachtrag (April 2012): Als Shop für Schokoladenzutaten und Zubehör kann ich nun empfehlen: Prohviant.de

Heute bekam ich meine letzte Lieferung von Roh & Vital mit einem Vorrat an Kakaonibs und Kakabobutter. Leider hat sich Frau Schmidt nicht dazu durchringen können, den Online-Shop mit einem kleineren Angebot weiterzuführen. Das bedauere ich sehr, nicht nur wegen der günstigen Preise.

Frau Schmidt selbst nannte mir ihren Großhändler, was „uns“ aber nicht viel nützt, denn keiner von meinen Lesern hat meines Wissens einen Shop für Rohkostwaren. Ansonsten empfiehlt sie www.rohsuperfood.de, geführt von Marlon Kwasnik, einer Rohköstlerin aus München. Der Shop war mir und anderen Lesern schon früher durch Suchen nach den Zutaten aufgefallen, hat aber deutlich höhere Preise. Seufz. Zwar dürfen Pralinen ruhig ein wenig kostspielig sein, aber „ein wenig kostspielig“ reicht, es muss ja nicht gleich superteuer sein.

Sollte einer der Leser hier in den Handel mit Rohkostwaren einsteigen wollen, gebe ich natürlich auch die Großhändler-Webadresse weiter. Der Lieferant sitzt in Großbritannien.

Eine eifrige Leserin hat mich letztens noch mit zwei Adressen versorgt, die ebenfalls Kakaobutter und Kakaonibs anbieten, einmal ist die Butter günstiger, ein andermal sind es die Nibs:

http://www.essence.de/de/Kakaobutter_bio/c_8/a_4029?sidEPUR=1gdkf1ofctmpbp4i5cp29agirkcrg16j

[Zusatz 10. Februar 2011: Den zweiten Link hier habe ich entfernt, weil mich jetzt schon zum zweiten Mail jemand vor diesem Vertrieb warnte: Im Dezember bestellt, angeblich 2-3 Tage Lieferzeit, und bis heute!!! ist trotz Vorkasse noch nichts eingetroffen.]

Es wird uns wohl nichts anderes übrig bleiben, als weiter Ausschau zu halten und auf der Suche zu bleiben. Auf jeden Fall ist die Situation besser als vor fünf Jahren, als ich auf der Suche nach Kakaobutter nur eine einzige Adresse gefunden hatte, und das war weder Bio- noch Rohkostqualität.

Ich rate davon ab, beim Platzhirsch für Rohkostartikel zu kaufen – ich weiß nicht, ob ich mich in die Nesseln setze, wenn ich hier offen gegen einen Shop Stellung beziehe, daher nenne ich absichtlich keinen Namen, es wird wohl jeder wissen, wen ich meine. Erst einmal sind sie bei den meisten Artikeln völlig überteuert und außerdem bei der Beantwortung von Fragen zweideutig-unehrlich in ihren Formulierungen und arrogant. Beides etwas, das ich nicht unterstützen möchte. Zum Glück ist das Angebot in Sachen Rohkost heutzutage recht ordentlich.

Dazu noch eine Nebenbemerkung: In einem Telefonat gestern Abend wurde ich einmal auf die Kekspreise, Rohkost, beim Platzhirschling aufmerksam gemacht. Das ist ja ungeheuerlich! Also werde ich mich darum kümmern, dass in mein neues Rohkostbuch auch genügend Plätzchenrezepte kommen, die es jedem Rohkostinteressierten ermöglichen, auch einmal ein leckeres Plätzchen zu essen, ohne vorher eine Bank überfallen zu müssen 🙂

Jetzt gibt’s Schokolade!

Kommentar vom 25. November 2010: Das Schokoladenbuch: Es ist da!

Vor wenigen Stunden erhielt ich von BOD die Mitteilung, dass das Buch nun zum Verkauf „bereitsteht“. Bei BOD kann man es schon bestellen, ansonsten wird es vielleicht noch ein paar Stunden oder Tage dauern, bis es in den Online-Buchshops angeboten wird. Zur Einstimmung ein paar Details:

Und zum Kopieren: Die ISBN lautet 9798-3-8423-3527-1