Vernichtung von Erdbeeren

Mehrmals habe ich es in den letzten Tagen gelesen, dass Erdbeer- und Spargelfelder umgepflügt werden, weil die Bauern keine vernünftigen Preise bezahlt bekommen.

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Mir fällt dann immer ein Spruch von meinem Eltern ein: Bauern haben immer was zu meckern, fahren aber einen dicken Mercedes.

Gut, diesen Spruch übernehme ich nicht einfach so. Aber dass er mir immer wieder einfällt – kann ich auch nix machen. Meine Eltern haben in Hungerzeiten beim sogenannten „Hamstern“ auch nicht unbedingt die besten Erfahrungen mit Bauern gemacht, das prägt sicher. Wobei ich auch weiß, dass ein Bauer nicht seine ganzen Kartoffeln verschenken konnte, weil er dann selbst nichts mehr hatte. Also ich bin mir der Problematik solcher Gedanken durchaus bewusst.

Ich weiß auch, dass es deutsche Bauern schwer haben, mit der billigen ausländischen Konkurrenz mitzuhalten. Da wäre so meine persönliche Idee, dass man von einem Sonderhaushalt mit über 100 Milliarden Schulden, vorwiegend für die Rüstungsindustrie, vielleicht auch ein wenig abzweigen könnte für die deutsche Landwirtschaft?

Worum es mir heute geht: Bei allem Verständnis für gebeutelte Bauern – denen fällt nichts ein, außer Spargel und Erdbeeren unterzupflügen? Verstehen sie nicht, dass es bei der jetzigen Preisentwicklung für viele Familien gar nicht mehr möglich ist zu überlegen, ob sie die hiesigen Bauern unterstützen sollen. Sie können es nicht.

Gibt es wirklich keine Möglichkeit außer Umpflügen? Gibt es in den Umgegenden dieser Felder wirklich nicht genug Bedürftige, die bei Bedarf sich gern selbst etwas holen würden?

Wir Verbraucher werden ständig angehalten, möglichst wenig Lebensmittel wegzuwerfen. Das ist auch gut. Aber umgepflügte Felder sind nicht unbedingt ein Beitrag gegen die Lebensmittelverschwendung.

Es gibt so etwas wie Direktverkauf. Oder man kann auch mit Verlust verkaufen, die Zähne zusammenbeißen und dann im nächsten Jahr eben keine Erdbeeren mehr anbauen.

Bin ich naiv? Mag sein.

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Rezepte mit dem Thermomix

Der Thermomix hat viele Möglichkeiten, die ich zwar nicht täglich, aber doch regelmäßig nutze. Ketchup zum Beispiel – alles wird vom Gerät gemacht: zerkleinert, gekocht und püriert. Es gibt auch Rezepte, da nimmt man den Thermomix, weil er gerade da steht. Und dann gibt es die Rezepte, bei denen ich den Kopf schüttle.

So zum Beispiel: hier

Bild von Matthias Böckel auf Pixabay

Das ganze Varomazeugs aufbauen, später reinigen, genau wie den Mixtopf. Was spare ich da? Nichts. Da würde ich den Spargel im Topf kochen. Anders wäre es, wenn auch noch anschließend eine Soße im TM hergestellt würde. Dann ist nur ein Topf schmutzig und es macht Sinn für mich.

Ich weiß, dass viele Thermomix-Besitzer den Varomaaufsatz lieben. Ich nicht. Ab und an habe ich so eine Phase, da kommt dann einiges. Das hält nie lange an. Dann nimmt der Varomaaufsatz wieder nur endlos viel Platz im Schrank ein.

So ein Angebot Thermomix ohne Varoma und dann 500 Euro billiger wäre was für mich. 😉

Wir kochen falsch!

Vor wenigen Tagen las ich folgende Schlagzeile:

Das ist nicht das erste Mal, dass mir so Dinge unter die Augen kommen. Wir kochen nämlich die Spaghetti falsch, Pizza kriegen wir sowieso nicht hin…

Mich ärgert das. Beispiel: Von mir aus können Italiener ihre Nudeln bissfest kochen. Ich mag sie weich. Dass einige Gourmets bei solchen von mir gekochten Speisen dann die Nase rümpfen und sich zur Seite drehen, mag sein. Interessiert mich nicht. Ich will nicht theoretisch perfekt essen, ich will was Leckeres auf dem Teller haben, etwas das mir schmeckt und nicht irgendwelche Bedingungen des Originallandes erfüllt.

Dennoch probiere ich natürlich gern Neues aus. Hieße die Schlagzeile oben: „Spargel für Genießer: Probier mal was Neues! Es gibt auch andere schöne Zubereitungsarten“, dann würde ich mir den Artikel durchlesen. Vielleicht stünde da ja auch was, das meine Küche bereichert.

Internet und Zeitungen sind voller selbst ernannter Lehrmeister. Wenn ich für jeden virtuell erhobenen Zeigefinger einen Euro bekäme, wäre ich reich.

P.S. Bei Spargel ist mir das sowieso egal, ich mag ihn nicht besonders. Allensfalls mit Sauce Hollandaise 😉

Heute vor fünf Jahren

2016 ist ein gutes Jahr, um Rezepte nach fünf Jahren zu finden. Damals habe ich noch mehrmals täglich ein Rezept eingestellt. Das ist heute nicht mehr so. Aber es ist wieder mehr als noch vor einem Jahr. Heute noch einmal ein Rezept mit dem Thermomix. Umdenken auf „Kein Thermomix“ erscheint mir einfach.

Nimmt man zum Süßen Honig, ist es nicht mehr vegan, aber 100% vollwertig.

Ochsenherz-Tomaten gefüllt

(Angeblich 2 Portionen)

Angelehnt an ein Rezept aus „Lust auf vegetarisch“ (Thermomix).
Das Rezept soll eine Hauptspeise sein. Die Menge empfinde ich eher als eine Vorspeise, außerdem ist es ohne Beilage ein wenig… trocken. Zum Glück hatte ich den Spargel heute sowieso im Sinn. Und übermäßig satt bin ich auch so nicht geworden. Daher habe ich den Verdacht, dass dieses Rezept von einem Fleischesser ersonnen wurde, der sich wohl einen ordentlichen Braten und Kartoffeln dazu gedacht hat 😉

Für die Tomaten:

  • 2 Ochsenherz-Tomaten (450 g)
  • 45 g Rucola
  • 2 Knoblauchzehen, abgezogen (11 g)
  • 3 Zwiebeln, abgezogen und halbiert (100 g)
  • 1 Prise Pfeffer
  • 1/2 TL Salz
  • 65 g Buchweizen
  • 70 g Wasser
  • 30 g Erdnüsse, geröstet und gesalzen
  • 2-3 EL Wasser für die Auflaufform/Pfanne

Den Deckel von den Tomaten abschneiden, die Tomaten mithilfe eines Speziallöffels aushöhlen (im Buch: Löffel, ich habe das nicht hinbekommen), das Fruchtfleisch in eine kleine Schüssel geben.

Rucola in den Mischtopf geben und zerkleinern (5 Sek./Stufe 7), umfüllen. Knoblauch, Zwiebelhälften, Tomatenfruchtfleisch, Salz und Pfeffer in den Mischtopf geben. Zerkleinern (5 Sek./Stufe 5) und mit dem Spatel nach unten schieben. Buchweizen und Wasser zugeben und kochen (10 Min./100°C/Stufe 1), anschließend 5 Min. im Mischtopf quellen lassen. Backofen (Heißluft) auf 160°C vorheizen.

Rucola und Erdnüsse hinzugeben und vermischen (20 Sek./Linkslauf/Stufe 3). Die ausgehöhlten Tomaten mit der Buchweizenmischung füllen (der Rest der Füllung geht in die Spargelsoße ein), Tomaten in eine Auflaufform oder eine kleine ofenfeste Pfanne setzen. 2-3 EL Wasser hinzufügen, Tomatendeckel auf die Tomaten setzen und 30 Min. bei 160°C backen. Heiß servieren.

Für den Spargel:

  • 250 g Spargel brutto
  • 130 g Wasser
  • 135 g übriggebliebene Füllung von oben
  • 15 g Erdnüsse, geröstet und gesalzen
  • 15 g Zitronenfleisch
  • 1/2 gestr. TL Salz
  • 2 g Ahornsirup
  • 50 g Wasser

Spargel schälen (von oben), Enden abschneiden und in Stücke schneiden. Mit dem Wasser in eine 24-cm-Pfanne geben. Deckel auflegen, auf höchster Einstellung zum Kochen bringen, bis Dampf unter dem Deckel austritt. Auf kleinste Einstellung drehen und 25 Minuten dünsten, ohne den Deckel abzuheben.

Füllung, Erdnüsse, Zitronenfleisch, Salz, Ahornsirup und Wasser mit dem Magic (hochstehendes Messer) verquirlen. Unterrühren und aufkochen.

Spargelsaison

18. Mai 2016: Spargelauflauf

Während ich jahrelang Spargelverächterin war, ist das dieses Jahr irgendwie anders. Viele verschiedene Möglichkeiten habe ich ausprobiert, der Auflauf hier war auch sehr lecker! Grüner und weißer Spargel ist gemischt, die Herstellung ist für den Thermomix beschrieben. Wie bei allen Thermomix-Rezepten gilt: Es geht auch anders, vielleicht nicht ganz so bequem 😉

Spargelauflauf

Sales9129Spargelauflauf

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Rezept der Woche

15. Mai 2016: Gefüllte Ochsenherztomaten

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Der Mai steht immer noch ganz im Zeichen der Spargelsaison! Dies ist eine Kombination / Variante, die ich besonders wohlschmeckend fand. Das war das erste Mal, dass ich Ochsenherztomaten verwendet habe. Mehr zu dieser Tomatensorte findet Ihr auch unter dem Rezept in der Rubrik „Wissen“. Das Rezept steht: hier.

Die Rezepte der vergangenen sechs Wochen findet Ihr jeweils: hier

 

Saisongemüse

11. Mai 2016: Spargel in Soße

Spargel hat Saison, aber das heißt ja nicht, dass wir ihn immer wieder auf dieselbe Weise anrichten müssen.

Spargel in roter Soße

Lecker dazu schmeckt Reis, aber auch Kartoffeln. Oder einfach… so.

Sales9111Spargel

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Spargelzeit!

27. April 2016: Lecker Spargelessen

Spargel ist sehr beliebt. Und noch beliebter ist es, den Spargel in der herkömmlichen Weise zu essen: mit Butter und einer Sauce hollandaise. Okay, Butter geht bei fettarmer Ernährung nicht, aber auch ohne Sauce hollandaise durch die Spargelzeit kommen? Für manch einen fast undenkbar. Aber zum Glück ist eine Lösung in Sicht – eine Sauce, die so lecker ist, das selbst ein sehr konservativer Spargelgast spontan sagte: „Boh, das hat aber lecker geschmeckt!“

Ganz erstaunlicherweise ist keine Stützceme in dieser Soße 😉

Spargel in feinem Sößchen

Sales9063SpargelinSoße

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Badischer Spargelflammkuchen

31. Mai 2015: Nach einem „Normalrezept“

Dies ist die Variation eines Rezepts aus der „Familie & Ich“, Mai-Ausgabe 2015, Seite 4. Beim ersten Lesen habe ich gestutzt – keine Hefe, relativ viel Wasser?

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Dennoch: Es hat geklappt und ist sehr lecker geworden und alles nach dem Motto: Spargel auch einmal anders! Eine kleine Stützcreme ist erforderlich, ansonsten sind es ganz normale Zutaten.

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Spargel mit weißer Soße

10. Mai 2015: Spargel

Früher gab es Spargel mit einer weißen Soße, die viel Butter oder auch Ei enthielt. Auf die Vollwert gekommen, war dann klar: Das geht so nicht mehr, wir nehmen nun eine Nusssoße! Wer sich aber der fettfreien-fettarmen Ernährung zuwendet, macht auch da wieder ein langes Gesicht. Aber keine Sorge – auch hier gibt es eine köstliche Möglichkeit, Spargel „relativ herkömmlich“ zu verzehren.

Die Soße enthält für 2 Personen 15 g Cashewnüsse. Das halte ich für vertretbar 🙂 Ansonsten verwende ich Dinge, bei denen ein Hochleistungsmixer hilfreich, aber nicht unbedingt erforderlich ist. Die Soßenmenge ist reichlich, weniger herzustellen oder mehr Spargel für mehr Personen zu nehmen ist einfach.

Ich habe dazu Nudeln gegessen, ich fand das zur Abwechslung mal sehr schön! Reis oder Kartoffeln passen natürlich genauso gut dazu.

Spargel mit heller Soße

7120

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