Was wollt Ihr morgen sehen?

Hier schon mal drei Fotos zum Auswählen:

Rhabarber-Birnen-Apfel-Konfitüre (nicht vollwertig)
Rote Soße für Pizza (Vorrat für ca. 14-16 Pizzen)
Eine einfache Hauptspeise mit Spinat (vollwertig) (vor sieben Jahren)

Anmerkung: Diese Umfrage ist neu in WordPress und ich kenne ihre Funktionsweise noch nicht. Ich hoffe also, dass ich auch herausfinde, wo ich die abgegebenen Stimmen zählen bzw. ihre Zahl ablesen kann. 🙂

Ein Winteressen

9. November 2014: Wozu Dressing gut ist

Während ich mein Essen kochte, habe ich noch ein Vorratsdressing hergestellt. Dann musste ich noch die Spülmaschine ausräumen – und da war es schon zu spät, um noch die Soße vorzubereiten. Ich habe also einfach die Dressingreste im Vitamix vedünnt und unter das Gemüse gerührt. Superlecker 🙂

Datteldressing

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Spinat mit Hokkaido auf Kartoffeln

Für 2 Personen

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Beide Rezepte bekommt Ihr für den Preis von 1 Euro, nämlich hier

Kartoffelersatz

18. Juni 2014: Mal etwas anderes statt Kartoffeln

Topinambur mit Spinat in Erdnussoße

Topinambur sind recht stärkehaltig und können sehr gut statt Kartoffeln verwendet werden, gibt dem Ganzen einen etwas anderen Geschmack! Die Erdnusssoße fand ich ziemlich lecker … und kann sie auch für andere Gerichte empfehlen 🙂

Kaufen könnte Ihr dieses Rezept mit der Nummer 5962 (für 1 Euro): hier

5962

 

Gemüsepfanne ganz einfach

4. Juni 2014: Spinatpfanne

Dieses Gericht hat „nicht einmal“ eine Soße. Das Kokosöl gibt ein sehr feines Aroma, die Kombination der Zutaten hat mir insgesamt sehr gut geschmeckt. Grünen Knoblauch kannte ich früher nicht, bei Lebegesund ist er öfter in den Abokisten. Sehr lecker, weil knoblauchartig, aber eher dezent.

Kaufen könnte Ihr dieses Rezept mit der Nummer 6029 (für 1 Euro): hier

Einfache Spinatpfanne

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Mittwochsrezept und Beitrag 34

1. Jan. 2014: Klöße mit Spinat

Der Spinat in diesem Rezept lässt sich durch jedes andere Gemüse ersetzen.

Kaufen könnte Ihr dieses Rezept mit der Nummer 5849 (für 1 Euro): hier

Einkorn-Klöße mit Cremespinat

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Beitrag 34: Ein Gedicht

Einsenderin Nr. 34 hat sich den Einsendeschluss falsch gemerkt, das ist ihr selbst dann zwei Tage später aufgefallen. Dennoch möchte ich ihr Gedicht vorstellen, denn ihre Arbeit soll ja nicht vergebens sein 🙂

Ode an den Ton

 Man kann ihn kneten und formen, den Ton,
ein jeder hat solch schöne Stücke schon.
ob Schüsseln, Teller oder Tassen,
man kann kaum die Finger davon lassen.

Und die Musik macht auch der Ton,
kaum zwei, drei Klänge, da trellert man auch schon
fröhlich zur Musike mit,
und verfällt schnell in den Tanzschritt.

Und auch als Lied, gar schön gesungen,
ein Lied ist erst so richtig gelungen,
kann uns verzaubern der Ton,
wenn der Sänger trifft  ihn schon.

Und auch als Wort gesprochen,
hat er schon manches Herz gebrochen,
trifft man den Ton in der richtigen Weise,
man kann ihn gebrauchen, laut oder leise.

Man kann ihn formen, man kann ihn kneten,
man kann auch leise mit ihm beten,
man kann ihn singen, er kann klingen,
mit dem richtigen Ton kann einem alles gelingen.

Gemüse in der Pfanne

8. Dez. 2013: Rezept: Kürbis und Spinat

Eine Woche habe ich, um die Lebegesund-Abos aufzuessen. Manchmal ist das besonders spannend. In einer Woche hatte ich Spinat und Kürbis, das klang so, als würde es zusammen sehr wohlschmeckend sein! Mein Abo wird Dienstag ausgeliefert. In der Woche esse ich aber kein warmes Essen, also musste der Spinat warten. Und siehe da – er war Samstag und Sonntag noch wunderbar. Aufbewahrt hatte ich in einer einer PrimaKlima-Dose (die es jetzt nicht mehr gibt, sie heißen jetzt Klima-Oasen).

Kaufen könnte Ihr diese Rezepte mit der Nummer 5828+5832 (zusammen für 1 Euro): hier

Kürbis-Spinat-Pfanne mit Kartoffeln

KSpinKart

Kürbis-Spinat-Auflauf mit Nudeln

5832

In

Ein orientalisch angehauchtes Rezept und eine Geschichte

17. Juli 2013: Kichererbsen und Spinat – das passt

Spinat mit Hummus überbacken

Kaufen könnte Ihr diese Rezept mit der Nummer 5556(für 1 Euro): hier

55561

 

5556 (3)

Geschichte Nr. 37

Es ist Nacht. Irgendwo knarrt eine Holzbohle. Das Mondlicht scheint durch das gardinenlose Fenster in einen Raum. In der Mitte des Zimmers steht ein großer Tisch mit vier Holzstühlen. Mehr kann man nicht erkennen. In der rechten Ecke ist ein kleines weißes Licht zu sehen. Ab und zu schiebt sich eine kleine Wolke über den Mond, je weiter er über den Horizont kommt, umso besser kann man erkennen, was auf dem Tisch liegt: Bestecke, vielleicht aus Silber, die im Mondlicht funkeln. Eine Glasvase, deren Rundung ebenfalls das Mondlicht reflektiert. Irgendwo im Haus schlägt eine Uhr: Es ist 2 Uhr nachts. Wenige Minuten später klingelt es im Raum, drringgg-drringg, viermal geht das so. Dann springt eine Maschine an, das ehemals kleine weiße Licht ist nun rot und beginnt zu flackern. Nach einer Weile macht es klick und klock… die Stimme einer Frau ist zu hören “Ja, hallo, ich bin’s, tut mir Leid, dass ich so spät anrufe, aber…. ich muss einfach mit jemandem reden” Pause. “Eine blöde Idee, jetzt anzurufen, aber ich wollte …”. Pause. Ein unsicheres “Ja, dann bis bald, und… äh, tschüss.”. Man kann hören, wie der Hörer aufgelegt wird. Das kleine Licht leuchtet nun stetig grün. Wenige Stunden später durchflutet das erste Grau den Raum, Vogelstimmen verkünden den neuen Morgen. Ein Radio plärrt los, irgendwo knallt eine Tür. Wasser fließt, ein Fenster wird geschlossen, Lichter gehen an.

Lichter gehen an. Das Haus erweckt wie jeden Morgen zum Leben. Markus betritt mit verstrubelten Haaren den Raum. Nun, da die beiden Kinder auf dem Weg in die Schule sind, kann er sich seinem Hobby widmen. Die Routinegriffe beginnen: In der Küche nebenan Kaffee aufsetzen, den Briefkasten auf Rechnungen und Werbung von gestern prüfen, das Zimmer lüften, schliesslich den Kaffee mit einem Schuss Sojarahm versetzen und damit zum Tisch hinüber schlurfen. Er weiss nicht, wieviele Tage nun schon auf diese Weise begannen. Er fühlt sich antriebslos. Nur beim Vasenmalen blüht er immer auf, da kann er kann sich dabei schon einmal vergessen. Doch heute verspürt er nicht einmal dazu die geringste Lust. Körperlich würde es ihm gutgehen,  seine Bauch- und Armmuskeln bauen sich zwar stetig ab, seit er mit dem regelmässigen Krafttraining Liegestützen-Klimmzüge-Rumpfbeugen aufgehört hat, doch müde ist er nicht. Leider. Diese Nacht waren es zwei, vielleicht drei Stunden Schlaf. Er schaut in die Tasse und schwenkt sie ein  wenig mit der Hand, als ihm im Augenwinkel das grüne Lämpchen auffällt. Mit einer ruckartigen Kopfbewegung und zusammengekniffenen Augen fixiert er den Anrufbeantworter.
Sofort stürzt Markus auf das eindringliche Licht zu, den umkippenden Stuhl hört er nur weit entfernt. “Ja, dann bis bald, und… äh, tschüss.”
Markus hört es sich noch einmal an. Und noch einmal. Er vergisst die Zeit. Ihre Stimme wieder einmal zu hören. Es ist, als hätte ein Engel den Raum mit Licht geflutet, es blendet ihn richtig, er kann nicht mehr klar sehen. Sein Herz rast. Diese hoffnungsvollen Worte. Es müssen Wochen, wenn nicht sogar Monate ohne ein Zeichen vergangen sein. Er hatte das samtige in ihrer reizvollen Stimme schon ganz vergessen. Markus sieht sie vor sich, ihr braunes, lockiges Haar und das Lächeln, das eine perfekte Zahnreihe entblösst. Sie sitzen sich im Bergrestaurant gegenüber, ihr erstes Date. Sie spazieren den Strand entlang, die ersten gemeinsamen Ferien. Ihre Liebenswürdigkeit, die Art, wie sie mit den Mitmenschen umging. Sie sitzen im vollen Bus und fahren durch die Wüste, ihre abenteuerlichen Flitterwochen. Ihr herzliches Lachen und die Wärme, die sie für jedes Lebewesen stets übrig hatte. Es wurde ihm ganz warm.  „…ich muss einfach mit jemandem reden”.
Was ist wohl geschehen, dass sie so zum Stottern gebracht hat, es war ganz gegen ihre selbstsichere Art. Und nicht nur, was sie sagte, auch wie sie die Worte aussprach. Etwas ist geschehen. Übermorgen war der Gerichtstermin. Solange sie sich scheiden lassen wollte, lebten die Kinder bei Markus. So hatten sie es im Ehevertrag geregelt, dazumal versprachen sie sich die ewige Liebe.
Markus weiss gar nicht recht was er jetzt machen soll. Zurückrufen? Hatte sie es sich womöglich anders überlegt? Oder sollte er den Gerichtstermin abwarten? Sie hatte zwar „bis bald“ auf das Band gesprochen, doch vielleicht würde es durch ein Gespräch gar nicht erst zu dem Treffen vor dem Richter kommen?
Das Telefon wählt bereits. Markus hat einen Schweissausbruch. Unerwartetes brachte ihn immer schon schnell aus dem Konzept. Er wickelt sich die  Telefonschnur schnell um den einen, dann um den zweiten Finger. Schliesslich ist die ganze Hand eingedreht, als es das dritte Mal tutet. Wird sie zurückkommen? Werden wir wieder ein Paar, wie wir es vor kurzem noch waren?

Kinder und Spinat

Kommentar vom 22. März 2010: „Der Blubb“

Morgens nach dem Auftstehen schwinge ich mich fast täglich 30-40 Minuten aufs Trimmrad. Da das an sich eine monotone Sache ist, höre ich Radio dabei. So bleibe ich musikalisch auf dem Laufenden 🙂 Manchmal bekomme ich dann auch Werbung mit. So auch letzten Samstag. Ich weiß nicht mehr genau, wie der Text geht, aber irgendso eine quängelnde Kinderstimme schlug dann in freudig-dankbar und begeistert um, als der Spinat mit dem Blubb serviert wurde. Klar, was da abgeht: Es wird auf das alte Märchen angespielt, dass Spinat wegen des hohen Eisengehalts so besonders gesund ist. Der Komma-Schreibfehler in einer wissenschaftlichen Untersuchung ist zwar hinlänglich bekannt als Grund für diese Meinung, aber gänzlich ausgerottet ist es noch nicht. Also kann die Tiefkühlfirma das weiter nutzen.

Wir hören nun die glückliche Mutter, die so begeistert ist, dass ihr Kind gar nicht genug von diesem Spinat bekommen kann. Und dann sagt sie, so halb scherzhaft-klagend, nicht zum Kind, sondern „vertraulich“ zu uns Radiohörern: „Manchmal denke ich nur, lass mir doch auch was über!“.

Ich weiß, das soll witzig sein. Es gibt so Stellen, wo mein Humor aussetzt. Was sind das denn für verquaste Kinder, die uns hier als Vorbilder präsentiert werden? Sie essen ihre Lieblingsspeise ohne Rücksicht auf andere, die vielleicht auch etwas davon haben möchten. Dass es sich hierbei um eine Art gesund-kindlichen Egoismus handelt, mag ja sein. Dass aber eine Mutter das noch lustig findet und sich nur im Stillen wünscht, sie möge auch noch etwas abbekommen, kann mich in Rage bringen. Die Werbung wäre genauso lustig gewesen, wenn die Mutter eingeschritten und gerufen hätte: „Hallo, mein Kleiner, denk mal dran, dass andere auch noch davon essen wollen“.

„Ute, bist du da jetzt nicht ein bisschen pingelig?“ mag der eine oder andere da denken. Nein, bin ich nicht. Eine Gesellschaft, in der ein solches Kinderverhalten korrekturlos als lustig präsentiert wird, muss sich dann bitte nicht wundern, wenn sie eine Schar von Egoisten großzieht, die nicht mehr teilen können oder wollen und für die Rücksicht ein Fremdwort ist.

Ich bin  in einer Zeit groß geworden, als viele Dinge noch nicht selbstverständlich waren, die heute zum Alltag gehören. Gerne von mir zitierte Beispiele sind die Apfelsinen und die Schokolade, die nicht frei verfügbar waren, sondern gleichmäßig auf alle Familienmitglieder verteilt wurden. Ich bin froh, dass ich Teilen gelernt habe. Nicht wie viele Kinder heute, die eine Tafel Schokolade (auch das noch…) geschenkt bekommen und sie wie selbstverständlich als ihr alleiniges Eigentum betrachten. Kinder, die natürlich einen eigenen Fernseher haben, damit nicht gar abgestimmt oder abgesprochen werden muss, was die Familie gemeinsam guckt. Wobei das natürlich auch viel Bequemlichkeit der Eltern ist, weil sie sich dann nicht mit quängelnden Kindern herumärgern müssen.

Gerade in einer Zeit, wo uns immer wieder klar gemacht wird, dass die Luxuszeiten bald vorbei sind, täten wir gut daran, unsere Kinder wieder ans Teilen und das Verzichten ohne Verzicht (das gibt es durchaus auch!) zu gewöhnen. Das macht nämlich dankbarer, wenn man als Erwachsener einen gewissen Luxus sein eigen nennt.

Und erlaubt mir noch eine letzte humorlose Anmerkung: Würde die Mutter Spinat frisch kaufen und selbst kochen, könnte sie statt fertig abgepackter Ware so viel (und viel gesünder) kochen, dass es für alle reicht 🙂