Wann ist Hefeteig richtig?

Ich meine hier nicht, wann die exakte Gehzeit getroffen wurde, sondern: Wann ist die Konsistenz richtig?

Im deutschen Sprachraum und deutschen Kochbüchern heißt es oft: Wenn der Teig sich von der Wand löst. Damit habe ich nicht so tolle Erfahrungen gemacht. „Er darf nicht an den Händen kleben“. Dann aber, so meine Erfahrung, ist er auch schon mal nicht optimal. Und damit die Hefe gut gehen kann und auch das Produkt saftig bleibt, ist das manchmal schon zu trocken.

In türkischen Kochbüchern habe ich gelesen: „Kneten, bis der Teig die Konsistenz eines Ohrläppchens hat“. Das kann ich mir gut vorstellen. Aber ist jedes Ohrläppchen gleich? Ich habe da noch keine Studie zu angestellt.

Meine Freundin war vor ein paar Wochen zu Besuch im Kosovo. Und da hat sie einen Trick gelernt, den ich jetzt auch gern anwende:

Der Teig ist dann fertig, wenn er nicht mehr am Handrücken klebt.

Probiert aus oder erzählt mir doch mal, womit Ihr am besten zurecht kommt.