1) Terracotta… immer leckerer 2+3) Spargel

5. Mai 2013: Kochen mit dem Terracotta-Deckel und noch zwei Spargelrezepte für die Saison

Nummer 1

Vor ein paar Wochen habe ich „Sauerkraut ganz einfach“ vorgestellt, das hatte ich in der Pfanne und auf dem Herd zubereitet. Da fand ich das einen passenden Vergleich für ein fast identisches Rezept mit dem Terracotta-Deckel der Woll-Pfanne. Ich bin begeistert!

Sauerkraut Terracotta

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Nummer 2

Da ja allgemein der Kichererbsen-Taumel herrscht… möchte ich euch ein leckeres saisonales Essen nicht vorenthalten, das ich mir am Donnerstag eher unfreiwillig gekocht habe, weil Spargel in der Biotüte war, ich aber die Kichererbsen schon eingeweicht hatte. Obwohl ich nicht so der große Spargelfan bin, muss ich sagen: Es war lecker!

Spargel mit Kichererbsen

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Nummer 3

Jetzt noch eine Spargelvariante, die auf den ersten Blick ungewöhnlich scheint – ich kann sie jedoch sehr empfehlen. Obwohl ich wirklich kein Spargelfan bin, fand ich die Kombination sehr lecker.

Spargel mit Quinoa

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Das Sonntagsrezept mit Terracotta-Deckel

21. April 2013: Erster Test des Terracotta-Deckels

Austernpilzpfanne Terracotta

Terracotta-Deckel (zur Pfanne, von Woll) mind. 15 Minuten wässern

Die Pfanne mit

  • 1 EL Sonnenblumenöl einreiben,
  • 75 g Wasser
  • 1 gestr. TL Salz hinzufügen, dann – wo nötig gewaschen (Kartoffeln) bzw. geschält (Zwiebel, Knoblauch) -, kleingeschnitten:
  • 1 Zwiebel (50 g netto)
  • 1 Knoblauchzehe
  • 220 g Kartoffeln
  • 60 g Paprikaschote, mit
  • 1 TL Paprikaedelsüß bestreuen,
  • 150 g Austernpilze, mit
  • frisch gem. Pfeffer bestreuen

Kalt auf den Gitterrost stellen, 90 Min. bei 200 °C, nach 20 und 40 Min. heißes Wasser in die Griffmulden des Deckels geben. Beim Aufmachen sah es trocken aus

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und unten angesetzt – war aber sehr lecker! Vielleicht etwas zu weich. Habe den ersten Teller so gegessen,

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dann 1-2 TL Sonnenblumenmus mit ca. 50-70 g Wasser verquirlt, unter den Rest gerührt und auf der Induktionsplatte aufgekocht. Gab fast eine Bratensoße (Farbe deutlich dunkler als im Bild), sehr lecker. Da wäre mal ein Nussbraten zu probieren.5411 (1)

Beim nächsten Mal werde ich die doppelte Menge Wasser nehmen, wenn das klappt vielleicht die Zeit im Ofen reduzieren. Sehr aromatisch!

Tolle Pfannen, auch für Induktion

11. April 2013: Woll-Pfannen

Als ich einer Freundin am Telefon das erste Mal erzählte, dass ich mir Woll-Pfannen kaufen wollte, war sie ein wenig irritiert. Woll-Pfannen? Haben die einen Überzug aus Wolle oder was? Nun ja, da ich im Moment viel stricke, kann so ein Gedanke vielleicht aufkommen 🙂 Aber nein, ich meine Pfannen von der Firma Woll (http://www.woll.de). Ich kam auf die Firma Woll, weil ich eine induktionsfähige Pfanne aus Aluguss suchte, die einen abnehmbaren Stil hat. Ich besitze so eine Pfanne in 24 cm Größe und habe sie gerne benutzt, sie ist aber nicht induktionsfähig. Bei Woll fiel mir auf, dass sie so eine Pfanne auch mit 20 cm Durchmesser haben, jeweils 7 cm hoch. Ah, das ist toll! Dazu gibt es Sicherheitsdeckel, die durch den Griff Luft verdampfen. Probeweise kaufte ich für die 20 cm-Pfanne einen und für die 24-cm-Pfanne einen Terracotta-Deckel. Meine Neugier war nämlich erwacht.

Mein Fazit ist: Die Pfannen und die Deckel sind hervorragend. Der Griff ist leicht abzunehmen und anzubringen, man muss nur wissen, dass man beim Anbringen des Griffs den roten Schieber gedrückt halten muss. Das musste ich erst herausfinden, weil dies bei meiner alten Pfanne durch den Winkel des Anbringens „gemacht“ wurde. Die 7-cm-Höhe ist sehr schön für Gemüsepfannen. Die Pfannen halten die Hitze gut, auch Angesetztes lösst sich leicht. Das war nun nicht die große Überraschung. Das Besondere sind für mich hier die Deckel:

Der Sicherheitsdeckel: Da hatte ich erst gedacht, das ist genauso ein Mist, wie diese ganzen Deckel mit ihren Abzugslöchern, also das viel Flüssigkeit verloren geht. Aber das trifft hier überhaupt nicht zu, im Gegenteil: Ich muss ein wenig umlernen und weniger Flüssigkeit als bei meinen „lochlosen“ Pyrex-Deckeln hinzugeben, so gut halten die Deckel die Feuchtigkeit. Sie dampfen eben wirklich nur „zur Sicherheit“ ab. Außerdem beschlagen sie kaum, sodass ich immer einen guten Blick hindurch habe.

Der Terracota-Deckel: Er muss nur 10 Min. (außer beim ersten Mal: 15 Min.) gewässert werden (gerne mehr), d.h. es geht schneller als bei einem Römertopf, wo der ganze Topf – wenn ich mich recht entsinne – 1 Stunde ins Wasser muss. Ich kann ihn auch in eine Schüssel legen und blockiere so nicht mein Waschbecken. Er kann auf dem Herd und im Backofen benutzt werden. Wichtig ist, dass der Topf mit dem gewässerten Deckel in den kalten Backofen kommt – logisch, sonst würde der Deckel vermutlich platzen. Oben hat der Deckel zwei Mulden, die dienen einerseits als Griff, aber andererseits auch als Wassernachschub-„Becken“. Das ist auf dem Herd Blödsinn, aber im Backofen hilfreich. Auch dieser Deckel hat sich in der Praxis bewährt – Gekochtes, Gedünstetes bzw. Gebratenes bekommt einen ganz besonderen Geschmack, und dennoch habe ich eine ganz normale Pfanne zur Benutzung auf der Herdplatte. Also quasi zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen.

Die Pfannen sind keine Billigprodukte, aber es gibt auch teurere. Wie sie sich nach mehreren Jahren bewähren, kann ich natürlich noch nicht sagen. Bisher bin ich äußerst zufrieden und ich werde in den nächsten Wochen ein paar Rezepte für diese Pfannen vorstellen.