Mal wieder Marmelade

Letztes Jahr schon habe ich euch gezeigt, wie man im Thermomix wunderbar Konfitüre bzw. Marmelade herstellen kann. Ich habe letztes Jahr viele Gläser gefüllt, die praktisch ein Jahr im Keller, also ohne besondere Kühlung, gehalten haben. Darauf habe ich in dieser Rhabarber- und Erdbeersaison richtig zugelangt. Und gestern habe ich etwas Neues ausprobiert, das uns sehr gut schmeckt:

Erdbeer-Orangenkonfitüre

  • 1 Bio-Orange (170 g) grob vorgeschnitten, ungeschält
  • 610 g Erdbeeren (netto)
  • 130 g Äpfel (100 g zum Gelieren)
    30 g Zitronensaft
  • 1 P Vanillearoma Finesse
  • 320 g Rohrohrzucker
  • 1 TL Johannisbrotkernmehl

Obst grob vorschneiden und mit den anderen Zutaten im Thermomix zerkleinern (8 Sek./Stufe 6). Gärkörbchen als Spritzschutz aufsetzen und kochen (16 Min./110°C/Stufe 1).

Johannisbrotkernmehl bei Stufe 3,5-4 einlaufen lassen. Nochmals 10 Sek./Stufe 9 pürieren.

Schon vorher vorbereiten: Das Schraubglas (oder mehrere kleine) auf ein Handtuch stellen und mit kochendem Wasser füllen, Deckel ebenfalls füllen. Wenn die Konfitüre fertig ist, Wasser ausgießen, Konfitüre einfüllen und Deckel festschrauben.

Rezepte mit dem Thermomix

Der Thermomix hat viele Möglichkeiten, die ich zwar nicht täglich, aber doch regelmäßig nutze. Ketchup zum Beispiel – alles wird vom Gerät gemacht: zerkleinert, gekocht und püriert. Es gibt auch Rezepte, da nimmt man den Thermomix, weil er gerade da steht. Und dann gibt es die Rezepte, bei denen ich den Kopf schüttle.

So zum Beispiel: hier

Bild von Matthias Böckel auf Pixabay

Das ganze Varomazeugs aufbauen, später reinigen, genau wie den Mixtopf. Was spare ich da? Nichts. Da würde ich den Spargel im Topf kochen. Anders wäre es, wenn auch noch anschließend eine Soße im TM hergestellt würde. Dann ist nur ein Topf schmutzig und es macht Sinn für mich.

Ich weiß, dass viele Thermomix-Besitzer den Varomaaufsatz lieben. Ich nicht. Ab und an habe ich so eine Phase, da kommt dann einiges. Das hält nie lange an. Dann nimmt der Varomaaufsatz wieder nur endlos viel Platz im Schrank ein.

So ein Angebot Thermomix ohne Varoma und dann 500 Euro billiger wäre was für mich. 😉

Möhrenkuchen mit Rezept

Angelehnt habe ich mich an ein Rezept aus dem Thermomix-Grundkochbuch. Das heißt aber nicht, dass dieses Rezept nur mit einem Thermomix nachgemacht werden kann. Ich stelle Teig lieber mit dem Handrührgerät oder einer Küchenmaschine her, aber da ich die Möhren im TM zerkleinert hatte, war es nur sinnvoll, nicht noch mehr Geschirr zu verbrauchen.

Möhrentorte

26-cm-Springform

  • 250 g Möhren, in Stücken
  • 200 g Haselnüsse, gemahlen
  • 3 Eier
  • 200 g Vollrohrzucker
  • 120 g Sonnenblumenöl
  • 250 g Dinkelvollkornmehl
  • 1 P Weinsteinbackpulver
  • 1 TL Natron
  • 1 gestr. TL Zimt

Guss

  • 80 g Schokolade 99 % (Vivani)
  • 40 g Agavendicksaft

Deko

  • ca. 60 g Salted-Karamellperlen

Möhren in den Mixtopf geben und zerklerinern (5 Sek./Stufe 5). Zu den Haselnüssen geben und mischen. Rühraufsatz einsetzen. Zucker, Eier und Öl in den Mixtopf geben und cremig rühren (1 Min./Stufe 3). Rühraufsatz entfernen.

Nuss-Möhren-Gemisch zugeben und unterrühren (20 Sek./Stufe 5). Mehl, Backpulver, Natron, Salz und Zimt zugeben und verrühren (15 Sek./Stufe 5). Mit einem Spatel das obenstehende Mehl per Hand unterrühren. Die Springform mit Backpapier auslegen, Teig darauf verteilen.

Springform in den auf 180°C vorgeheizten Ofen (Heißluft) geben und 35 Min. bei 180°C backen, 6 Min. im ausgestellten Ofen nachbacken.

Möhrenkuchen

Bild von Alexas_Fotos auf Pixabay

Ich habe mich entschieden, heute einen Möhrenkuchen zu backen. Dafür habe ich mir ein Rezept aus dem Thermomix-Grundkochbuch und aus der Thermomix-Rezeptwelt gesucht. Ich bin gespannt, wie er wird!

Außerdem habe ich geplant, ihn mit Schokoguss statt mit einem Puderzuckerguss zu bestreichen.

Morgen oder übermorgen (je nachdem, wann wir ihn anschneiden) kann ich berichten. Bis dahin bin ich interessiert daran, was ihr an Erfahrungen mit Möhrenkuchen berichten könnt. Egal, ob selbstgemacht von euch, Freunden oder gekauft.

Frieden schaffen ohne Waffen!

Ein köstliches Süppchen

Gestern erschien als Tagesrezept auf der rezeptewelt.de (Rezeptseite von Thermomix) ein Suppenrezept, das mich irgendwie lockte. Ich habe es abgewandelt, z.B. Nussmus statt Schmelzkäse, und auch das Gemüse verändert. Das Ergebnis lässt sich sehen und schmecken!

Doppelkartaffel-Paprikasuppe

Vegan; 3-4 Portionen; Zubereitung beschrieben im Thermomix

  • 60 g Zwiebel, in Stücken
  • 30 g Sonnenblumenkernöl
  • 200 g Kartoffeln in Würfeln (ca. 3 x 3 cm)
  • 300 g heißes Wasser
  • 250 g Hafermilch
  • 1 gestr. TL Salz
  • 1 Prise Pfeffer
  • 140 g rote Paprika (1 kleine), in Stücken
  • 1 kleine Tomate, geviertelt (90 g)
  • 165 g Süßkartoffel, gewürfelt
  • 30 g Mandelmus

Öl und Zwiebel in den Mixtopf geben, zerklerinen (5 Sek./Stufe 5) und nach unten schieben. Andünsten (3 Min./Varoma/Stufe 1). Kartoffeln zugeben und zerkleinern (5 Sek./Stufe 5)

Wasser, Hafermilch, Salz und Pfeffer zugeben und kochen (15 Min./100°C/Stufe 1).

Paprika, Tomate, Süßkartoffel und Mandelmus zugeben und nochmals kochen (15 Min./90°C/Stufe 1). Pürieren (1 Min./Stufe 9) und evtl. nachsalzen. Mir war es salzig genug.

Gender-Aufreger

Gestern bekam ich eine Email von Thermomix zu irgendwelchen veränderten Nutzungsbedingungen. Die interessierten mich nicht, denn Cookido oder wie das heißt – mir völlig egal.

Als Anrede stand:
Liebe:r Ute-Marion

Ich habe mir erlaubt darauf zu antworten:
Ich bin nicht liebe:r Ute-Marion

Da nutzt also jemand den Genderwahnsinn, um die eigene Faulheit zu überdecken. Der Doppelpunkt mit r, so sinnlos und bekloppt ich ihn finde, hat einen Zweck: Alle, ob Männer oder Frauen oder Diverse (weiß gar nicht, ob die da auch zu zählen), sollen angesprochen werden. Also hätte Thermomix geschrieben „Liebe:r Nutzer:in“ so hätte ich es bekloppt gefunden, aber es wäre im Rahmen des Genderns.

Da am Namen Ute-Marion für jedermann klar zu erkennen ist, dass ich eine Frau bin und mich auch als solche fühle, gehört das Gegendere hier einfach nicht hin.

In den frühen Zeiten der Massenmails haben sich die Versender noch die Mühe gemacht, nach Geschlecht zu differenzieren. Also „Liebe“ für w(eiblich) und „Lieber“ für m(ännlich). Was natürlich Arbeit ist, weil ich entweder erfragen muss, zu welchem Geschlecht sich die Angesprochenen zählen, oder das anhand des Vornamens herausfinden muss.

Ich weiß, dass es Vornamen gibt, bei denen das schwierig ist. Und ich habe mich auch früher schon geärgert, wenn ich Post an Herrn Ute Wilkesmann bekam. Aber das setzt „Liebe:r Ute-Marion“ setzt jetzt wirklich allem das Krönchen auf.

Heute vor einem Jahr

Brotsuppe mit Kohlrabi

Herstellung beschrieben im Thermomix, geht aber garantiert auch problemlos mit Topf und Mixer.

  • 115 g (älteres) Brot
  • 170 g Kohlrabi
  • 1 Knoblauchzehe (7 g, eingelegt oder frisch)
  • 600 g Wasser
  • 1/2 TL Salz
  • 1/2 TL Sambal oelek (selbstgemacht)
  • etwas Joghurt oder saure Sahne als Dekoration

Brot und Kohlrabi vorschneiden und zerkleinern (6 Sek./Stufe 5). Knoblauch, Wasser und Salz zugeben und garen (25 Min./100°C/Stufe 2). Pürieren (10 Sek./Stufe 9), Sambal und nach Wunsch etwas Wasser zugeben und nochmals kurz mischen.

Eistee Konfitüre?

Frisch aus der Küche (vor 30 Min. fertiggestellt)

Ab und an kaufe ich gern „Meine Familie & Ich“. Wenn ich Glück habe, finde ich ein oder zwei interessante Rezepte. So diesmal die Konfitüre „Eistee Pfirsich“ (Ausgabe 9/2021, Seite 66).

Pfirsiche waren von vornherein ausgeschlossen, ich gehöre zu den Menschen, die diese Früchte wegen der samtigen Schale nicht anfassen mögen. Zum Glück hatte ich gestern Nektarinen eingekauft. Frischer Ingwer ist nicht im Haus, aber gemahlener tut es wohl auch. Ebenso fehlten mir Orangen zum Auspressen, ich habe stattdessen eine Grapefruit genommen. Das Wesentliche des Rezepts ist aber erhalten geblieben – vor allem einen schwarzen Tee mitzukochen.

Nektarinenmarmelade „Eistee“

Herstellung beschrieben im Thermomix (nicht so im Original)

  • 625 g Nektarinen
  • 1 Apfel (100 g)
  • 275 g Rohrohrzucker
  • 30 g Zitronensaft
  • 1 TL gem. Ingwer
  • Saft von einer Grapefruit (145 g)
  • 1 Beutel Konfitura (vegane Gelierhilfe von Biovegan)
  • 3 Beutel Schwarztee (bei mir Assam)

Obst mit Zucker im Thermomix zerkleinern (10 Sek./Stufe 8). Säfte und Ingwer zugeben. Im TM garen (13 Min./Varoma/Stufe 2), dabei zu Beginn die Gelierhilfe bei Stufe 3,5 einrieseln lassen. In den letzten 5 Minuten die Teebeutel in den Mixtopf einhängen, mit dem Messbecher fixieren. Wenn der Thermomix klingelt, als erstes die Teebeutel entfernen (Vorsicht, heißer Dampf!).

Schon vorher vorbereiten:  Schraubgläser auf ein Handtuch stellen und mit kochendem Wasser füllen, Deckel ebenfalls füllen. Wenn die Marmelade fertig ist, Wasser ausgießen, Marmelade einfüllen und Deckel festschrauben.

Warm schmeckt sie so ein bisschen nach Nix mit einem Hauch Tee. Aber schon okay. Wir sind gespannt, wie sie uns kalt schmeckt!

Schluckspechte, hier gucken

Beim veganen Eierlikör schrieb ich schon, dass ich keinen Alkohol trinken mag. Aber so zu Eis oder Nachtisch, da mag ich ihn schon. Die saftigen Aprikosen zurzeit boten sich daher an.

Aprikosenlikör

Ergibt knapp 2 Liter (die Flaschen fassen jeweils 500 ml)
Herstellung im Thermomix. Im Topf kochen und dann mit einem Mixer oder Pürierstab zerkleinern, geht sicher auch.

  • 400 g Wasser
  • 350 g Rohrohrzucker
  • 910 g saftige Aprikosen (etwa 1000 g brutto)
  • 60 g Zitronensaft
  • 1 Vanilleextrakt Finesse (oder 1 P Vanillezucker)
  • 500 g Wodka (40 % Alkohol)

Wasser mit Zucker im TM aufkochen (10 Min./100°C/Stufe 2). Aprikosen zufügen, pürieren (10 Sek./Stufe 8) und einkochen (10 Min./100°C/Stufe 2). Aufpassen, die Flüssigkeit schäumt stark, besser das Garkörbchen als Spritzschutz aufsetzen.

Zitronensaft, Vanille und Wodka zugeben und verrühren (20 Sek./Stufe 5). Ich habe nicht gesiebt, kann man natürlich auch. In die mit kochendem Wasser ausgespülten Flaschen gießen.

Haltbarkeit angeblich bei dunkler und kühler Lagerung etwa 6 Monate.

Eine neue Küchenmaschine

Im Laufe meines Kochlebens habe ich schon etliche Küchengeräte gekauft, verschenkt, neue gekauft. Ich habe eine Gerätesucht 🙂 Vieles, was ich erst supertoll fand, habe ich dann wieder abgestoßen, weil es für meinen Bedarf einfach falsch dimensioniert war. Dazu zählt z.B. die an sich wunderbare Knetmaschine von Häusler. Eine Kenwood mit so viel Zubehörteilen, dass mein Schrank knapp wurde. Und die ich eigentlich auch nicht brauchte. Kleinere Teile, andere Geräte größer. Ich probiere viel durch.

Erhalten geblieben sind mir der Vitamix (den würde ich sofort wieder kaufen) und der Thermomix (das Original würde ich wegen des Preises nicht mehr kaufen, aber einen Nachbau auch sofort). Die Mühle brauche ich nicht mehr, genau wie den Flocker, weil ich Mehl und Flocken jetzt fertig kaufe. Ach ja, einen Rührstab habe ich noch, den ich sehr selten nutze. Und ein Handrührgerät, das relativ häufig zum Einsatz kommt.

Da ich in letzter Zeit wieder recht häufig backe, merkte ich: Mir fehlt eine Knet- und Rührmaschine. Der Thermomix knetet gut, aber durch den konischen Schnitt des Messbechers und das Messer ist das Herausholen des Teigs, wenn er nicht gerade sehr fest ist, eine Geduldsprobe. Tricks wie Teigreste entfernen durch kurz laufen lassen des Geräts helfen mir nicht wirklich. Rührteige werden teils schön, aber es bleibt eben auch viel hängen.

Nun liebe ich eigentlich meine jetzt relativ leere Küche, aber der Wunsch, wieder maschinell zu kneten (einfacher) und zu rühren (da kann ich in der Zwischenzeit was anderes machen, abwiegen, Spülmaschine ausräumen usw.) wuchs verstärkt. Eines war klar: Das neue Gerät muss kompakt sein und „darf“ keine Zusätze haben, die ich doch nicht brauche. Gemüseschneider, Nudelmaschine – alles nicht nötig.

Bei meiner Suche fielen zwei Geräte auf, die Ankarsrum (von der eine Freundin schwärmt) und ein mir unbekanntes Gerät von der Firma Hagen Grote, die mir ebenfalls bis jetzt unbekannt war. Die Ankarsrum mit einem Preis von 700 Euro – und das ohne weiteres Zubehör – erschien mir erstaunlich. Auch wenn meine Freundin begeistert ist: Die Maschine ist groß und ich finde sie komplett überteuert dafür, dass sehr viel Plastik verbaut ist.

Also, ich habe gestern dann die Kompakt-Küchenmaschine von Hagen Grote bestellt. Sehr positiv aufgefallen war mir der Service: Ich habe zweimal was zu dem Gerät gefragt und erhielt „richtige“ Antworten, also keine leeren Textbausteine. Die Antwort kam nicht innerhalb von 10 Minuten, aber das erwarte ich nicht.

Ich finde sie auch optisch ansprechend und so praktisch – die Teile kann ich in der Rührschüssel aufbewahren. Ich kann sie 30 Tage ausprobieren. Ich werde berichten! Unten folgen Bilder mit Quellenangabe.