Der neue Fragenfilm

29. Februar: Frag doch mal die Ute

Heute Folge 3 des Fragenfilms.

Viel Spaß beim Zuschauen 🙂

Advertisements

Utes Vollwertecke Oktober 2011

Kommentar vom 30. September 2011: Utes Vollwertecke: Keine ungesunden Fette

Der neue Film ist „online“:

Das Thema war ursprünglich geplant als „Ungesunde Fette“ (das dritte Brukersche ‚Nein‘), zu dem ich ja für die Vollwert grob alles bereits in Videos dargestellt habe. Der Knackpunkt ist in diesem Fall der Gedanke, ob Sahne und Butter wirklich im Gegensatz dazu gesunde Fette sind. Okay, „gesünder“ als Margarine und Billigöl allgemein. Aber mir geht es darum, was meiner Überzeugung und Kenntnisse nach heute einem Vollwertler als Ziel dienen sollte. Für mich ist eine Vollwerternährung mit Milch, Eiern, Quark, Fleisch und Joghurt auch für den Anfänger nicht mehr empfehlenswert. Wie geht es weiter und welche Probleme stellen sich mir dann? Einige Antworten gibt dieses Video.

Übrigens: Wer sehen will, was ich bereits für Videos gedreht habe, kann dafür auf die Übersicht auf meiner Homepage gehen: hier

 

Nochmal: Das Süße

Kommentar vom 4. August 2011: Utes Vollwerteckenfilm zum Süßen: Eine Korrespondenz

Wenige Stunden nach Erscheinen des Augustfilms zum Thema Süßes, Zucker und Zuckersucht bekam ich per YouTube eine sogennante „PN“ (persönliche Nachricht). Es entspann sich ein kleiner Mail-Dialog und am Schluss habe ich gefragt, ob ich das veröffentlichen darf. Ich bekam die Erlaubnis. Und nun lest selbst:

Diesen schrecklichen Kommentar möchte ich dir nicht unter dein Video schreiben. Er würde deine Arbeit sabotieren. Deshalb auf diesem Wege.
Ich bin mir ganz sicher, dass ich süchtig nach Zucker bin. In Afrika habe ich mal einen Maiskuchen und ein Maisbrot gekauft. Es sah Beides gleich aus. Aus einem großen Topf hatte jemand eine Kelle voll Maispampe herausgeholt und auf ein Backblech geklatscht. Am Maisbrot war nur etwas weniger Salz, oder war es umgekehrt? Zucker war weder am Brot noch am Kuchen. Es war Beides scheußlich und ich konnte es nicht essen, obwohl ich wirklich hungrig war. Ich bin nun mal seit meiner Kindheit an Zucker gewöhnt. Darauf zu verzichten und in Zukunft nur noch mit dem natürlichen Geschmack der Afrikaner zu leben, kann ich mir nicht vorstellen.
Du hast mit deinen Aussagen vollkommen Recht!
Allein, ich persönlich komme am Zucker nicht vorbei. Ich habe schon ein paar deiner tollen Gerichte probiert und allein die Herstellung hat mir grossen Spass gemacht. Kein Vergleich mit den Maiskuchen! Aber ganz ehrlich? Ich habe immer noch ein wenig mit dem weißen Zeug nachgeholfen. So ist das mit den Süchtigen. Sie hören so lange nicht auf, bis die Ereignisse sie zwingen oder es zu spät ist.
LG XXX

Meine Antwort:

Guten Morgen XXX,
dein Bericht sabotiert meine Arbeit keineswegs, im Gegenteil.
Natürlich könntest du vom Zucker loskommen, wenn du wolltest. Ich meine das nicht als Vorwurf, es ist meine Lebenserfahrung, die mich gelehrt hat, dass der Satz „ich kann xxx nicht“ fast immer übersetzt werden kann in „ich will nicht“. Außer bei körperlichen Einschränkungen. Ich akzeptiere deine Einstellung.
Ich will dir auch gar keine Tipps geben oder irgendetwas. Ich will dich nicht überreden, nicht überzeugen. Es macht mir ja schon Spaß, wenn du meine Sachen nachkochst. Und ist es nicht schon erstaunlich, dass du deine Zuckersucht erkannt hast? Viele kommen nicht einmal soweit.
Danke dir für deine Mail. Darf ich die – natürlich völlig anonym! – auf meinem Blog einmal veröffentlichen?
Viele zuckersüße Grüße (sonst kommen die ja vielleicht gar nicht an 🙂 )
Ute

Und noch einmal XXX:

Guten Morgen Ute,
Natürlich kannst du den Text veröffentlichen. Wenn ich genau darüber nachdenke, muss ich dir mit der Übersetzung „ich will nicht“ Recht geben. Es schaudert mich, wenn ich an die geschmacklichen Folgen ohne Zucker denke. Ich gebe mir ja Mühe, aber es ist so schwer…
Auch dir süße Grüße

So viel Einsicht bei einem „Normalesser“ stimmt mich hoffnungsfroh! Es ist also durchaus bei vielen Menschen die Bereitschaft da zu sehen, was „abgeht“.

Vollwertkost für Fortgeschrittene: Teil 1 – Das Süße

Kommentar vom 31. Juli 2011: Süßen in der Vollwert

Wie ich zur Ankündigung der Reihe „Vollwert für Fortgeschrittene“ schon beschrieb, kommt nach der Einführung als erste Folge meine Erfahrung zum Süßen bzw. meine Erkenntnis inklusive Schlussfolgerungen. Wichtig ist bei diesen Themen für mich immer, dass ich vorurteilslos herangehe, selbst wenn die Ergebnisse dann dem einen oder anderen etwas „streng“ erscheinen. Warum ich also nach wie vor den Zucker und seine Unterarten als Gesundheitsfeind Nummer 1 betrachte inklusive ganz neuer Eigenerfahrungen könnt Ihr in dem August-Film sehen, der ab heute öffentlich ist:

Utes Vollwertecke August 2011: 

Weniger Filme

Kommentar vom 29. Juli 2010: Rezeptvideos

In der letzten Woche habe ich mich entschlossen, bei den Rezeptvideos die Anzahl herunterzufahren. Jede Woche ein neues Video abzuliefern, verschlingt eine Menge Zeit, denn das Kochen bzw. Zubereiten dauert natürlich wesentlich länger. Dazu kommt noch die Aufarbeitung. Ich habe dann mal durchgezählt, wie viele Rezepte ich auf Video vorgestellt habe: Es sind bisher mehr als 110, und das in einem Zeitraum von nicht einmal zwei Jahren.

So weit hat mir das immer viel Spaß gemacht, ich habe die meiner Ansicht nach wichtigsten Sachen auch erfasst wie Sauerkraut, Stollen, Sauerteig, einige Sparrezepte. Es gibt immer noch „Grundrezepte“, die ich vorstellen möchte: Waffeln, vielleicht einmal Dampfnudeln, kalter Hund, ein Einkrümel-Hefebrot. Es ist immer gefährlich, wenn Dinge zur Pflicht werden, die eher spielerisch angelegt waren. Ich merke zum Beispiel zurzeit, dass ich mich gerne einmal wieder intensiv einem Buch (Schokolade und Pralinen) widmen würde, aber ich komme nicht dazu. Auch andere Bücher (Regionale & saisonale Rohkost z.B., und noch so ein paar andere Ideen, die ich seit langem mit mir herumtrage) leiden darunter, dass ich immer unter Filmdruck bin. Um mich wirklich nun in die Bücher hineinzuknien, mache ich einfach „zu viel“. Daher denke ich, dass es sowohl der Qualität der Videos als auch meinen anderen Vollwert-Interesse zugute kommt, wenn ich das Tempo etwas drossele.

Die Alternative wäre, dass ich die Blogbeiträge seltener einstelle. Da der Blog jedoch ein sehr guter Angelpunkt für Kommunikation und Austausch ist, wo auch ich lernen kann und lerne, ist mir diese Art der beidseitigen Kommunikation zumindest im Moment wichtiger.

Auch die Monatsfilme werde ich vermutlich nicht ewig weiterführen, zumindest nicht in diesem Format. Irgendwann habe ich auch dort alles Wichtige gesagt, was sich über dieses Medium vermitteln lässt. Noch habe ich Themen genug für ein halbes Jahr. Ich möchte aber auch dort nicht an den Punkt gelangen, dass ich Themen breittrete, weil ich einen Film machen muss – statt einen Film zu machen, weil mir etwas am Herzen liegt.

Wer also möchte, dass ich diese Filme, seien es Rezepte oder Vollwertthemen, unbedingt weiterführe, kann mir ja Themen vorschlagen. Wenn ein Thema mich lockt, kommt das in die Liste 🙂

Was ich auch noch so mit mir herumschleppe ist die Überlegung, wie ich den Kontakt über die Telefonstunde hinaus noch persönlicher gestalten kann. Auch da habe ich so einige Ideen, aber das ist noch nicht ausgereift. Mal schauen 🙂

Die Rezeptefilm kommen also ab August immer in der Monatsmitte, damit sich das mit den Vollwerteckenfilmen nicht überschneidet.

Gerade bei diesen Überlegungen freue ich mich wieder einmal mehr über eure Kommentare und Anregungen!