Eine interessante Rohkostseite

Kommentar vom 8. August 2009: Rohkost – eine Neuentdeckung

Heute Morgen fand ich zu einem Rohkostbeitrag vor ein paar Tagen einen Kommentar auf dem Blog vor, von Silke, mit Verweis auf ihre eigene Rohkostseite. Da war ich natürlich neugierig und habe sofort nachgeschaut.

Der Titel „http://www.rohelust.com“ ist ja schon sehr schön. Auch die Seite gefällt mir gut. Klar optisch aufgeteilt, keine modischen Spielereien, ein bisschen Google Ads und Amazon-Links – verständlich, denn eine Seite pflegen kostet Geld. An manchen Stellen wird mir die Werbung allerdings etwas zu heftig, weil sie die ansonsten so angenehme Frische und Schlichtheit der Seite sprengt. Hervorragend finde ich die Seite mit den 124 Gründen, die gegen Zucker sprechen. Es handelt sich um eine Übersetzung aus dem Amerikanischen mit ausführlichem Literaturverzeichnis. Wobei ich da einen Hinweis auf Bruker und sein Buch „Zucker Zucker“ für die deutschsprachigen Leser hilfreich fände.

Überhaupt, auch das gefällt mir, „klaut“ Silke nicht. Wenn sie ein Rezept übernimmt, dann zitiert sie ihre Quelle. Die Rezeptsammlung steht wohl  am Anfang, die Zahl der Rezepte ist noch recht übersichtlich. Mir gefallen die Rezepte auch deshalb gut, weil viele von ihnen meinem Trend zu „normalen Zutaten“ entsprechen.

Was mir fehlt, sind eine Definition bzw. Erklärung von Rohkost und eine Bezugsquelle oder Erklärung von Zutaten, die nicht jedermann geläufig sind. Wo bekomme ich z.B. rohes Kakaopulver? Oder mahle ich mir das selbst aus rohen Kakaobohnen? Was ist Maca? Maca habe ich gerade im Internet recherchiert, findet auch als Nahrungsergänzung Verwendung. Ich vermute mal, dass Silke einfach die getrocknete Wurzel meint, da wäre  ein Hinweis schön.

Der Aufbau der Blogseite dauerte ein paar Sekunden. Es findet sich dort auch einiges zum geheimnisvollen Maca. Die Rezepte dort, die ich so bei den ersten Einträgen gelesen habe, sind nicht so mein Ding. Eier lehne ich ja z.B. ab. Auch kann ich nicht so ganz nachvollziehen, wieso Rohköstler weniger dogmatisch sein sollen als Veganer. Ich denke, das hängt auch immer ein bisschen vom Standpunkt ab. Das ist aber natürlich auch der Grund, warum ich möglichst vermeide zu sagen „Ich bin Vegetarierin“ oder „Ich bin auf dem Weg zur Veganerin“. Ich sage lieber „Ich esse kein Fleisch“ und „Ich werde eines Tages sicher keine Tierprodukte mehr essen, sehen wir einmal vom Honig ab“.

Nicht alle Rezepte, die im Blog stehen, erscheinen dann auch auf der Rezeptseite. Das ist hinderlich, wenn ich mich schnell zu Rezepten orientieren möchte

Auch sehr sympathisch: Die Seite über mich. Schlicht, offen und ehrlich. Keinerlei unangenehmer Missionsgeist.

Eine Seite, die Spaß macht.