Fixe-Mixer-Tag: Heißgetränk

2. Jan. 2016: Hilft gegen Kater und Kopfschmerzen

Das ist natürlich Quatsch. 🙂 Bzw. ich weiß es nicht, aber ich dachte, ich behaupte es einfach mal – wenn ich lange genug warte, findet sich vielleicht wer, der das bestätigen kann. So wird das ja vielerorts heute mit den wahnwitzigsten Ideen gemacht. Dennoch: Es kommt etwas Leckeres, das so nur mit einem Hochleistungsmixer möglich ist.

Maronendrink

  • 1 entsteinte weiche Dattel (ca. 20 g)
  • 2 cm Vanillestange (oder 1/2 gem. Vanille)
  • 1 leicht gehäufter EL Vollkorn-Naturreis, ungemahlen
  • 2 nicht zu kleine Maronen (Esskastanien), ungeschält (!)
  • 500 g Wasser

Alle Zutaten in den Vitamix geben, erst jedoch nur mit 250 g Wasser und 1-2 Minuten auf der Höchststufe mixen. Rest des Wassers hinzugeben und nochmals 5 Minuten schlagen lassen. Ein irres Getränk 🙂

Ergänzung:
Es ist kaum gesüßt. Wer also stärker gesüßte Getränke bevorzugt, sollte entweder mehr Datteln nehmen oder einen Schwups Honig hinzufügen.

Fixer Mixer-Tag: Eis

5. Dez. 2016: Eis geht immer!

Manche ältere Menschen kennen noch die Zeiten, als es Eiscreme nur im Sommer gab, allenfalls eine Rolle „Fürst Pückler“ um die Weihnachtszeit. Heute passt Eis immer… und geht mit dem Vitamix ja auch unglaublich schnell.

Bananencreme-Eis

Vegan; Vorbereitung: mindestens 12 Stunden vorher Wasser und Bananen einfrieren

banane

  • 170 g Eiswürfel
  • 85 g gefrorene Bananenscheiben
  • 80 g Banane frisch
  • 1 TL Zitronenschaum oder 2 EL Zitronensaft
  • 1 TL Cashewnussmus

Alle angegebenen Zutaten in der aufgeführten Reihenfolge in den Vitamix geben. Auf kleiner, dann ansteigender Geschwindigkeit vermischen. Mit dem Stößel auf das Eis drücken, während das Gerät auf höchster Stufe läuft. In eine kleine Schüssel oder auf einen Glasteller geben.

Tipp: Wer es gerne sehr süß magt, gibt Datteln oder 1-2 TL Honig hinzu. Bei reifen Bananen finde ich das nicht nötig.

Vorratshaltung im Kühlschrank

19. März 2014: Salatdressing

Ähnliche Salatdressings gibt es schon von mir, aber dies ist eine etwas andere Variante. Außerdem kann, wer die anderen Varianten kennt, sehen, wie ich eine Grundlage verändere.

Sicher lässt sich dieses Dressing auch in kleinerer Menge im Magic Maxx herstellen oder in anderen Hochleistungsmixern. Die Frage ist dann, ob die Haltbarkeit genauso phantastisch ist. Ich habe immer wieder festgestellt, dass im Vitamix hergestellte Dressings, Pestos usw. sehr gut die Farbe bewahren und lange halten. Woran das liegt, weiß ich nicht. Ich kann da nur mutmaßen, dass die Zutaten so fein zerkleinert werden, dass die „normalen“ Wirkungen des Sauerstoffs sie nicht mehr angreifen können. Wer’s richtig erklären kann (nicht raten), immer her damit 🙂

Kaufen könnte Ihr dieses Rezept mit der Nummer 5940 (für 1 Euro): hier

Ingwerdressing

5940

 

Was brauche ich wirklich?

15. März 2014: Grundausstattung einer Vollwertküche

Beitrag auf Leserwunsch 🙂

Die Basisausstattung ist einfach: eine Getreidemühle, ein Messer. Vielleicht auch zwei Messer.

Ich meine das jetzt nicht als Witz, es ist einfach so. Okay, man kann dann gewisse Dinge nicht machen, aber die sind Luxus, und leckeres Essen geht auch ohne. Dazu kommt, dass ja auch praktisch jeder bei der Umstellung bereits eine eingerichtete Küche besitzt. Da gibt es ein Handrührgerät oder einen Stabmixer, sicherlich den einen oder anderen Topf und eine Pfanne. Das Einzige, das ich wirklich unverzichtbar für eine funktionierende Vollwertküche im Gegensatz zur Normalküche halte, ist die Getreidemühle.

Töpfe und Pfanne(n) halte ich für die Grundausstattung jeder normalen Küche, deshalb erwähne ich sie nicht. Ein Schnellkochtopf ist heute für mich wegen der Hülsenfrüchte enorm wichtig und sicher eines der ersten Dinge, die ich wieder kaufen würde, wenn mir irgendwie klammheimlich über Nacht meine Küche abhanden käme. Das ist aber unabhängig von der Vollwerternährung.

Direkt nach der Mühle kommt für mich ein Magic Maxx, baugleich mit Mr. Magic, eine Alternative ist der Personal Blender, den ich aber überteuert finde und außerdem hat er kleinere Becher. Diese Geräte schaffen vieles, was nicht einmal große Geräte können, sodass ich – wäre meine Küche leer – einen Magic Maxx noch vor Vitamix oder Thermomix kaufen würde.

Was die Vollwertküche auch von der normalen unterscheidet, ist der Bedarf an großen Schüsseln. Wenn mal so ein richtig schönes Sauerteigbrot gebacken werden sollte… muss eine Schüssel schon drei Liter fassen, was normale Rührteigschüsseln z.B. nicht tun.

Backformen kann ich fürs erste aus der Normalküche übernehmen. Schöner ist es, wenn ich dann Spezialbrotbackformen habe, weil sie im Verhältnis höher sind und das Ergebnis auch mehr aussieht wie ein Brot. Wer immer freigeschobenes Brot backt, hat diese Sorge nicht. Ich empfehle fürs Brotbacken nach wie vor die Profi-Emai.-Formen von Dr. Oetker. Sie sind förmlich unverwüstlich und unbeschichtet (dafür muss man sie gut einfetten, aber das muss man praktisch alle Brotformen).

Ebenfalls wichtig finde ich die Bio-Snacky-Gläser zum Keimen. Sie sind so unproblematisch in der Verwendung und deutlich einfacher als Schüssel und Sieb zu handhaben, obwohl auch das geht. Und mit unter 6 Euro sind sie wirklich preiswert.

Auf die Dauer ist auch eine Gemüseraspel hilfreich, denn gerade für mehrere Personen Gemüse für die reichliche Rohkost mit einem Messerchen zu schneiden, wird zu einer aufwändigen Geduldsaufgabe.

Dies alles sind wichtige Dinge, nicht unbedingt notwendig, aber auch kein Luxus. Der Luxus beginnt bei: Spezialpfannen, Wok, großen Küchenmaschinen und dann natürlich auch Vitamix und Thermomix. Wobei diese Geräte natürlich in jeder Küche, wo noch richtig gekocht wird, phantastische Helfer sind.

Gerne witzele ich über ein anderes Vollwertler-Phänomen: der zweite Kühlschrank. Wer viele Dinge selbst herstellt, braucht mehr Kühlschrankplatz als der Normalbürger, und auch das viele frische Gemüse will gut verwahrt werden. Da können wir aber günstig auf gebrauchte Geräte zurückgreifen. Besonders geeignet sind die Biofresh-Kühlschränke. Ich selbst habe (noch) keinen, aber weiß aus zwei glaubhaften Quellen, dass sich Gemüse unverpackt locker zwei Wochen hält!

Das neue Preisausschreiben mit 2 x Vitamix!

1. November 2013: Das neue Advents-Preisausschreiben

Bitte nehmt euch die Zeit und lest diesen Text aufmerksam durch, damit Falscheinsendungen vermieden werden, die eure Gewinnchancen vermindern bzw. euch disqualifizieren.

Das Preisausschreiben in dieser Adventszeit steht unter dem Begriff „Ton“. Ton ist ein Wort, das mehrere Bedeutungen hat (ein Material, eine Art sich auszudrücken, ein Laut usw.) Eure Aufgabe nun wird es sein, einen dieser Begriffe darzustellen. Dafür habt Ihr sieben Möglichkeiten. Als Text: (1) Geschichte, (2) Beschreibung (3) Gedicht; als Audiodatei: (4) Gesang, (5) gesprochener Vortrag bzw. als Abbildung: (6) Foto, (7) ein Gemälde/Zeichnung (eingescannt). Audiodateien dürfen nicht denselben Text enthalten wie eingeschickte Textdateien.

Bedingungen:

  • Der Begriff „Ton“ muss im Mittelpunkt der Einsendung stehen, nicht nur einmal irgendwo am Rande auftauchen oder erwähnt werden.
  • Für die Dateien gilt:
  1. Umfang der Textdateien für Geschichten: 1500-4000 Zeichen (inklusive Leerzeichen)
  2. Umfang der Textdateien für Gedichte und Beschreibungen: 500-2000 Zeichen (inklusive Leerzeichen).
  3. Textdateien bitte als Datei anhängen (nicht in die Email schreiben!), das Format kann sein doc, docx, odt, rtf, txt. PDF sind nicht zulässig.
  4. Textdateien nicht formatieren, das heißt zum Beispiel: keine Schmuckschrift, kein Fettdruck, keine Einrückungen.
  5. Fotos bitte unbearbeitet schicken (nicht verkleinert, kein Ausschnitt usw.), sie müssen Querformat haben.
  6. Zeichnungen und Gemälde bitte auch nur im Querformat.
  7. Tondateien sollten eine Länge von 3 Minuten nicht überschreiten und ein gängiges PC-Standardformat haben.
  • In die Begleitmail schreibt bitte eure Adresse in mehreren Zeilen, damit ich sie einfach kopieren kann, Beispiel:
    Max Mustermann
    Südstraße 43
    11111 Sonnenstadt

Achtung: Wenn jemand die Bedingungen nicht erfüllt und ich das direkt sehe, erhält er von mir nur einen Link zu diesem Artikel. Fragen dazu, was denn verkehrt ist, werde ich nicht beantworten. Ansonsten werde ich Beiträge, die nicht den Vorgaben entsprechen, kommentarlos aus der Losliste nehmen.  Sollte jemand von alleine merken, dass er irgend etwas vergessen oder falsch gemacht hat und eine Korrektur schicken, ist das erlaubt. Dann aber bitte eine neue komplette Mail mit allen Angaben und Anhängen, keine Detail-Nachlieferungen.

Jeder Teilnehmer kann bis zu sieben verschiedene Einsendungen schicken. Verschieden heißt z.B.: eine Geschichte, ein Lied ein Foto usw., aber nicht drei Fotos.

*** Die Preise ***

1.+ 2. Preis: Je ein Vitamix TNC 5200 (die Farbe könnt Ihr euch aussuchen, der Zwei-Liter-Becher gehört dazu und ist nicht (!!!!) eintauschbar)

3. Preis: ein  Handflocker Eschenfelder

4. Preis: ein Personal Blender (darin enthalten ein Lebegesund-Gutschein durch Kundenwerbung)

5. Preis: ein großer Topf Concept Pro von Woll, neu und unbenutzt

6. Preis: ein Exemplar „Indisch inspiriert“

7. Preis: 2 x 500 g Wolle (100% Synthetik, dunkelgrün und hellgrün, Schnellstrickwolle)

8. Preis: 1 x 500 g Wolle (100 % Synthetik, leuchtend blau, Schnellstrickwolle)

9. Preis: Kleinschriftensammelmappe von Dr. Bruker

Für jeden eingesendeten Beitrag gibt es ein Los. *** Wichtig: Bitte alle Beiträge (also Dokumente und Anschreiben) in einer (=1) Mail versenden! Wer also weiß, dass er mehrere Beiträge schicken möchte, sammelt bitte. Ich will nicht 5 Mails von einer Person, das ist mir zu viel Sortierei und Arbeit!!!*** Ihr könnt eure Lose auf Preise verteilen, aber nicht mehr als zwei Lose auf einen Preis. Auf den Vitamix gehen insgesamt nur zwei Lose, wobei ihr euch aussuchen könnt, ob je ein Los auf Vitamix 1 und Vitamix 2 oder beide Lose auf Vitamix 1 oder beide auf Vitamix 2. Beispiel: Lieschen Müller schickt mir fünf Beiträge, das entspricht fünf Losen. Davon setzt sie zwei auf den Vitamix 1, zwei auf den Kochtopf und ein Los auf die 1000 g Wolle. Wer keine Wahl vorgibt, wird von mir „von oben nach unten“ auf die Preise verteilt.

Die ersten fünf Preise sind für aktive Leser reserviert (mir bekannt aus dem Blog, Email, Telefonstunde). Wer seit dem letzten Preisausschreiben an einer der Kochaktionen teilgenommen hat, bekommt ein Zusatzlos.

Wer schon einen Vitamix besitzt, möge das bitte bei der Einsendung vermerken. So verständlich es auch ist, einen Vitamix für jemand anderen gewinnen zu wollen, wenn man selbst schon einen hat (also z.B. für eine Tochter), so ist das ebenfalls nicht zulässig. Diese großen Preise sind für aktive Leser gedacht und seid bitte so fair und respektiert das.

Eric wird erneut sein Glückshändchen für die Gewinnerziehung in die Lose tauchen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Einsendebeginn ist sofort, Einsendeschluss ist der 2. Dezember 2013, 3 Uhr morgens.

Bitte die Lösungsmail an vollwertpreis@gmail.com schicken. Jeder Einsender erhält eine Eingangsbestätigung. Wenn ihr innerhalb von 24 Std. nichts von mir gehört habt, ist eure Mail nicht eingetroffen! Familien, Partner etc. zählen als ein Einsender. Die Einsendung darf bis zur Veröffentlichung in meinem Blog nirgendwo sonst veröffentlicht werden.

Die Mail muss enthalten:

  • euren Namen
  • eure Postadresse
  • ob Ihr Anspruch auf ein Zusatzlos habt
  • Was ihr gewinnen möchten, und wie viele Lose ihr jeweils dafür setzt (max. 2 pro Preis). Wenn nichts Passendes dabei ist, könnt Ihr das auch schreiben: Wird dann ein solches Los gezogen, werde ich mir etwas einfallen lassen.
  • Euer Dokument bzw. eure Dokumente zum Thema „Ton“, maximal 7 verschiedene Möglichkeiten.

Versand der Preise 1-4: Versand nach Deutschland und Österreich frei, andere EU-Länder mit 10 EUR Aufpreis, Schweiz und Norwegen nicht möglich wegen Zoll

Versand der Preise 5-9: Versand nur nach Deutschland bzw. deutscher Kontaktadresse.

Nach Ablauf des Preisausschreibens lösche ich alle Mails. Die Gewinner werden nur mit Vornamen und erstem Buchstaben des Nachnamens veröffentlicht. Mit Einsendung überlasst ihr mir das Recht zur Veröffentlichung (ohne euren Namen). Die von euch entworfenen Dokumente werde ich nach Ablauf des Preisausschreibens wie gewohnt alle vorstellen. Ich bin gespannt, wie ihr euch selbst wieder einmal übertrumpft 🙂

Was wollt Ihr gewinnen?

21. Oktober 2013: Das nächste Preisausschreiben kommt bestimmt…

Ich bin immer wieder beeindruckt, dass Ihr, meine Leser, daran denkt, bei euren PGS-Einkäufen über das Banner auf meiner Homepage zu gehen oder sogar persönlich nachzuhaken, dass das Provisionsgeld auch wirklich „bei mir“ ankommt. Es hat sich also wieder eine stattliche Summe angesammelt. Mein Traum, einen Vitamix plus einen MyCook zu verlosen, wurde nicht ganz erreicht. Möglich wären 2 x Vitamix plus eine Kleinigkeit (je nachdem, was bis zum Preisausschreiben noch gekauft wird). Eine Alternative wäre es, einen Vitamix plus einen MyCook zu verlosen – mit Blick auf zukünftige Käufe und Simon, nett wie immer 🙂 zu uns, würde die Differenz vorstrecken.

Ach, die Entscheidung fällt mir schwer! Da kann ich mir natürlich wieder einmal das Leben einfach machen: Ich frage euch 😛 Es gibt also unten eine Abstimmung, was Ihr lieber möchtet.

Außerdem noch ein Hinweis: Die Preise aus den Provisionen gehen nur an mir bekannte Leser, wie ich das schon angekündigt habe. Es wird aber auch kleine Preise für Teilnehmer geben, die (noch) unbekannt sind. Denn es wäre doch sehr schade, auf die Kreativität von Neulingen zu verzichten. Soweit ich das bis jetzt übersehe, sind das ein Exemplar von „Indisch inspiriert“ und ein Topf von der Firma Woll: hier. Ich habe damals ein Set gekauft, aber der große Topf ist wirklich sehr groß – den werde ich niemals benutzen. Er ist also komplett neu und unbenutzt. Natürlich können auch regelmäßige Leser diese beiden Preise gewinnen, das nur nebenbei. Mehr dazu, wenn ich das Preisausschreiben starte. Das wird wohl Anfang November sein, damit es ein rechtes Advents-Vergnügen für uns alle wird :mrgreen:

MyCook 1.6 von Jupiter: Wie hat er sich bewährt?

3. Oktober 2013 (Do): MyCook 1.6 von Jupiter – Beurteilung

Bei Lesen der Einzeltests unten bitte immer die Ergänzungen und Korrekturen beachten, die ich im Text eingeflochten habe! Diese Änderungen habe ich jeweils in Fettdruck gesetzt.

Mehrere Wochen konnte ich den MyCook testen, die Links zu den einzelnen Tests gebe ich am Ende des Artikels noch einmal. Wie sehe ich den MyCook 1.6 insgesamt? Wie schneidet er im Vergleich zum Thermomix von Vorwerk ab? Das sind ja die beiden wesentlichen Fragen, die es zu ergründen galt.

Vorbemerkung (Ergänzung): Im Text spreche ich häufig davon, dass der Thermomix „stärker“ ist. Damit meine ich immer die Umdrehungszahl, nicht den Motor, wie mich heute, 7.10.2013, eine nette Dame von Jupiter aufmerksam machte, hatt der MyCook nämlich sogar 100 Watt mehr, wobei das faktisch keinen Unterschied macht.

Betrachte ich den MyCook alleine, so bin ich äußerst zufrieden mit dem Gerät. Er kann alles, was er verspricht. Die Bedienung ist, wie es immer so schön heißt, in den meisten Dingen intuitiv, etwas mühsam zu erlernen ist der Bodenverschluss: Heute weiß ich, dass die Lasche bei offener Klappe gegenüber vom Griff liegen muss, dann passt alles sofort. Warum steht das nicht in der Bedienungsanleitung? Das wissen die Götter, wie es so schön heißt. Die Bedienungsanleitung, so nett übersichtlich sie auch anfangs wirkt, ist ziemlich miserabel. Abgesehen von abgeschnittenen Sätzen sind die Angaben manchmal willkürlich und nicht hilfreich. Gerade auch beim Einlegen des Dichtungsrings ist mir das aufgefallen. Das ist schade, weil es die ersten Begegnungen mit dem Gerät vermiesen kann. Jetzt weiß ich, wie’s geht und kann manche Handgriffe schon nach kurzer Benutzungszeit ausführen, ohne nachzudenken. Bei der Anleitung besteht dringend Nachholbedarf!

Ebenfalls in der Bedienungsanleitung fehlt der Hinweis, dass ab einer gewissen Temperatur die hohen Geschwindigkeiten nur noch über die Turbotaste zu erreichen sind.

Würde ich den Thermomix nicht kennen, würde ich trotz solcher Kleinigkeiten ein volles Loblied auf den MyCook singen. Im Vergleich mit dem Thermomix zeigt er jedoch auch Schwächen:

  • das Messer ist nicht spülmaschinen geeignet
  • der Motor ist nicht so stark
  • Gareinsatz und Dampfaufsatz sind flächenmäßig (nicht vom Volumen her!) kleiner

In einigen Punkten ist es einfach Geschmackssache, was wir bevorzugen. Vorne weg natürlich die Optik. Nun, für mich 🙂 hätten beide keinen Designpreis verdient. Ebenso das Aufsetzen des Deckels – mir liegt der MyCook mehr, aber ich bin sicher, dass sich das nicht objektiv begründen lässt. Genauso gut, wie ich vom in der Hand halten her den Thermomix lieber habe.

Der Thermomix hat da die Nase vorne, wo es auf Kraft ankommt. Das liegt an der Umdrehungszahl. So bleibt für mich der Thermomix der König für die Herstellung von Nussmusen ohne jeden Ölzusatz. Wegen der größeren Kraft ist er beim Zerkleinern auch schneller. Für Ungeduldige, denen es auch auf 10 oder 20 Sekunden weniger ankommt sicher ein Argument.

Die Bedienung des Thermomix ist manchmal einfacher, z.B. kann ich mit nassen Händen die Folientasten für Wärme besser einstellen als die schwach geriffelten Knöpfe auf dem MyCook. Auf Dauer vermisse ich auch das spülmaschinengeeignete Messer, weil ich nämlich jetzt nicht einfach den Becher in die Spülmaschine geben kann (mache ich beim Thermomix – ist ein Griff), sondern zumindest das Messer herausnehmen und auch wieder einsetzen. Das sind nur kleine Handgriffe, aber wenn man es anders gewohnt ist, vermisst man das. Also ich zumindest 😉

Viele Leute haben ja den Thermomix jahrelang ohne Defekt. Bei mir hat leider schon kurz nach Ende der Garantiezeit die Elektronik aufgegeben, eine Reparatur von gut 300 Euro. Schluck. Wie das beim MyCook ist, weiß ich nicht. Aber bei einer ebenfalls 5-jährigen Garantiezeit gehe ich davon aus, dass er so robust bleibt, wie sein erster Eindruck ist (Korrektur: Der Thermomix hatte, als ich ihn gekauft habe, eine 5-Jahres-Garantie. Das soll heute kürzer sein!)

Manches an der Handhabung vom MyCook ist einfacher für mich gewesen, wie das Einrasten des Bechers, das Aufsetzen des Deckels usw. Da mögen andere Nutzer anderer Meinung sein.

Die Nase auch objektiv vorn hat der MyCook aber auch in ein paar Punkten, zum Beispiel, wenn es darum geht kleine Mengen zu vearbeiten. Da ist der unten schmalere Becher ein deutlicher Vorteil, die Wand bleibt sauberer und die Zerkleinerungsfähigkeit bleibt größer, weil nicht gleich alles an die Wand geschleudert wird. Für kleinere Haushalte ist das unbedingt ein Vorteil. Ein weiterer Vorteil ist auch der separate Griff zum Herausnehmen des Edelstahleinsatzkorbes. Ein Speedy wird dadurch zum Beispiel überflüssig. Ebenso empfinde ich die Induktionserhitzung vorteilhaft, da wird nicht nur Wasser deutlich schneller heiß. Auch besser gefällt mir, dass der Dämpfaufsatz fest auf den offenen Becher verankert wird, während er beim Thermomix nur auf dem Deckel aufsitzt, die Dampfaufstiegsfläche also deutlich kleiner ist. Laut Nachfrage bei Jupiter lassen sich Gareinsatz und Dämpfaufsatz gleichzeitig verwenden!

In der Leistung gemessen am Ergebnis sind sich abgesehen von der aufgewendeten Zeit erstaunlicherweise beide Geräte bis auf das Nussmus in meiner Erfahrung ebenbürtig. Da hatte ich echt mit schlechterem Abschneiden des MyCook gerechnet.

Wenn ich heute vor der Wahl stünde, mir eines der beiden Geräte zu kaufen, würde ich wohl zum MyCook greifen, und zwar deshalb, weil ich es sehr schätze, dass im unteren Teil des Bechers „mehr passiert“. Ich habe sogar geschwankt, ob ich – auch wegen der vollen Garantie – den Thermomix mit dem MyCook ersetze. Aber dafür ist er wiederum nicht gut genug, und mit einem Vitamix brauche ich ein solches Gerät nicht so häufig wie früher. Nach wie vor ist auch der „freie“ Verkauf des Geräts für mich ein Pluspunkt.

Ich kann auch nicht sagen, dass ich Interessenten das eine oder das andere Gerät empfehlen würde. Es kommt eben auf den einzelnen Bedarf an. Ich hoffe, dass da für eine Entscheidungsfindung meine Einzeltest eine Hilfe geben können, wenn das gewünscht ist.

Erste Schritte:
Auspacken Teil 1 und Rezeptbuch
https://vollwert.wordpress.com/2013/09/04/mycook-test-teil-1/
Auspacken Teil 2
https://vollwert.wordpress.com/2013/09/05/mycook-test-teil-2/

Kochen:
Wasserkochen
https://vollwert.wordpress.com/2013/09/06/mycook-test-teil-3/
Hülsenfrüchte kochen
https://vollwert.wordpress.com/2013/09/25/mycook-1-6-jupiter-test-19/

Nussmus:
Nussmus Nr. 1
https://vollwert.wordpress.com/2013/09/10/mycook-1-6-jupiter-test/
Nussmus Nr. 2
https://vollwert.wordpress.com/2013/09/19/mycook-jupiter-1-6-test-nr-14/
Nussmus Nr. 3
https://vollwert.wordpress.com/2013/09/20/mycook-1-6-jupiter-test-15/

Teig und ähnliches:
Hefeteig
https://vollwert.wordpress.com/2013/09/11/mycook-1-6-jupiter-test-7/
Kleine Menge Schokoguss
https://vollwert.wordpress.com/2013/09/12/mycook-1-6-jupiter-test-8/
Pfannkuchenteig
https://vollwert.wordpress.com/2013/09/07/mycook-test-nr-4/

Dämpfen:
Dämpfen Garkorb)
ACHTUNG! Ich habe teilweise „Gärkorb“ oder „Gäreinsatz“ geschrieben. Das ist natürlich, wie ich heute einen Hinweis erhielt, nicht richtig – es muss immer heißen Garkorb.
https://vollwert.wordpress.com/2013/09/13/mycook-1-6-jupiter-test-9/
Dämpfen (Aufsatz)
https://vollwert.wordpress.com/2013/09/21/mycook-1-6-jupiter-test-16/
Dämpfen 2 (Aufsatz)
https://vollwert.wordpress.com/2013/09/24/mycook-1-6-jupiter-test-18/
Dämpfen 3 (Aufsatz)
https://vollwert.wordpress.com/2013/09/26/mycook-1-6-jupiter-test-20/

Mahlen & Pürieren:
Mahlen und Emulgieren
https://vollwert.wordpress.com/2013/09/14/mycook-1-6-jupiter-test-10/
Fruchtpüree:
https://vollwert.wordpress.com/2013/09/09/mycook-jupiter-test-nr-5/
Kartoffelpüree
https://vollwert.wordpress.com/2013/09/18/mycook-1-6-jupiter-test-13/
Suppe pürieren
https://vollwert.wordpress.com/2013/09/29/mycook-1-6-test-22/

Zerkleinern:
Obst fürs Frühstück
https://vollwert.wordpress.com/2013/09/16/mycook-1-6-jupiter-test-nr-11/
Gemüse raspeln
https://vollwert.wordpress.com/2013/09/17/my-cook-1-6-jupiger-test-nr-12/
Zwiebel schneiden
https://vollwert.wordpress.com/2013/09/23/mycook-1-6-jupiter-test-17/
Eiswürfel zerkleinern
https://vollwert.wordpress.com/2013/09/27/mycook-1-6-jupiter-test-21/

My Cook 1.6 Jupiter – Test Nr. 12

MyCook Test Nr. 12 – Gemüse raspeln

Der Thermomix wird immer beworben dafür, dass er Rohkost herstellen kann. Okay, das geht, und wenn ich mal ganz extrem in Eile war, habe ich dann früher auch alles Gemüse in den Thermomix gegegeben (grob vorgeschnitten), Öl, Essig & Salz dazu … und fertig war’s. Das geht im Speedy übrigens auch. Heute nehme ich meine Jupiter-Elektroraspel, die macht das fast genau schnell, nur einfach schöner. Der Thermomix schneidet in kleine Stücke, hack-hack, das war’s. Nun habe ich ein Abendessen auf diese Weise gestaltet. Die geringere „Kraft“ des MyCook hatte hier keinen Einfluss. Letztendlich hat er sich gut bewährt, es bliebt allerdings eine Scheibe Zucchini relativ unzerkleinert über. Das will ich nicht bewerten, das kommt auch beim Vitamix ganz selten einmal vor. Da müsste ich jetzt 8 oder 9 dieser Salate machen, um zu sehen, ob das ein Einzelfall war. Ansonsten waren die Stücke in etwa gleich groß und gut durchmischt. Übrigens benutzte ich zum Leeren des Bechers keinen Silikonspatel mehr, dafür sind mir die Messer zu scharf. Ich verwende einen flachen Kochlöffel aus Kunststoff.

Dieses Wochenende kann ich noch Tests nach euren Wünschen einplanen. Gibt es noch etwas Besonderes, das euch interessiert?

Rohkost

Rohkost (3)

Dressing

  • 15 g Cashewnussmus
  • 1 geschälte Knoblauchzehe in Scheiben
  • 23 g Essig
  • 1-2 Prisen Salz
  • 1 Prise schw. Pfeffer
  • 100 g Wasser

Die Zutaten im MyCook 30 Sek. auf Stufe 10 laufen lassen. Das Cashewnussmus habe ich quasi erst nachträglich gewogen, es waren Reste von der Nussmus-Herstellung. Einen Becher bis auf 15 g sauberzubekommen ist ordentlich! (Ohne dass ich das Messer herausgenommen habe.)

Gemüse

  • 100 g Zucchini
  • 75 g Fenchel
  • 95 g Möhre

Gemüse grob vorschneiden. Zu dem Dressing geben und 8-10 Sekunden auf Stufe 4-6 schlagen. Einfach ein bisschen aufpassen, damit es nicht zu fein wird.

Fertigstellung

  • 3-4 Salatblätter
  • 1-2 EL Linsensprossen (von schwarzen Linsen)

Salat waschen, ausdrücken, in Streifen schneiden und den Rand eines großen flachen Tellers damit belegen. Gehacktes Gemüse in die Mitte geben. Die Linsen auf dem Salatrand verteilen.

MyCook 1.6 Jupiter – Test 8

MyCook Test Nr. 8 – Schokoguss

Beim Schokoguss ist wichtig, dass für das Zerlassen der Kakaobutter eine niedrige Erwärmung gesichert ist. Das Problem bei Vitamix und Thermomix ist, dass die Mengen, die ich verwende, einfach zu klein sind und daher die Messer nicht greifen. Hier hatte ich meine Hoffnung auf den unteren schmalen Teil des Bechers gesetzt: zu Recht.

Ich habe Kakaobutter und Honig bei 40 °C, Rührgeschwindigkeit 2, in 2 Minuten zerlassen. Zwei Dinge fielen mir auf: Das Gerät rührt in regelmäßigen Abständen plötzlich und kurzfristig schneller. Huch. Wozu soll das gut sein? Als ich fertig war, erschrak ich – das waren auf keinen Fall 40 °C, Rohkosttemperatur kenne ich nun wirklich gut, mindestens 50 oder sogar 60 °C wurden erreicht. Da ich annehme, dass das Zerlassen von Schokolade, wie im Demovideo gezeigt, auch wirklich ausgetestet wurde, hat entweder mein Gerät ein defektes Thermostat oder es macht der Schokolade nichts, wenn sie ein wenig heißer wird, Hauptsache, sie wird dabei gerührt.

Insgesamt war ich dann vom Ergebnis angenehm überrascht. Zwar war noch an den Seiten ein bisschen Pulver übrig, das ließ sich leicht mit einem Löffel einrühren. Ansonsten hatte ich aber einen schönen, glatten Schokoüberzug erhalten. Auch mit dieser kleinen Menge! Hier punktet der MyCook ganz klar vor anderen Geräten.

Mein jetziges Wissen vorausgesetzt, würde ich anders vorgehen: Gerät auf 2 Min., 40 °C einstellen und das Display beobachten. Sobald 40 °C leuchtet, abstellen und nur noch die Rührfunktion nutzen.

Schoko-Kokos-Kekse

Als Eric sie probiert hat, war er vor Begeisterung aus dem Häuschen. Sie hüpften sofort auf seiner Beliebtheitsliste direkt neben seine bisherigen Lieblinge, die Oat & Ginger-Biscuits 😉

5705

  • 200 g Dinkel
  • 1 Prise Salz
  • 2 MS Vanillepulver
  • 40 g Kokosraspeln
  • 1 EL (15 g) Kakaopulver
  • 2 TL Weinstein-Backpulver
  • 1 EL Weinbrand (13 g)
  • 60 g Kokosöl
  • 80 g Honig oder Agavendicksaft
  • 35 g gekochte Sojabohnen
  • 40 g Wasser

Dinkel fein mahlen und mit den anderen trockenen Zutaten mischen. Restliche Zutaten (nur 20 g Wasser) im Magic, kleiner Becher, mixen. Mit einem Löffel unter den Dinkel rühren, noch 20 g Wasser hinzugeben.

Teig lässt sich gut ausrollen! Daher 0,5 cm dick ausrollen, Formen ausstechen. Nebeneinander auf ein mit Dauerbackfolie ausgelegtes Backblech legen. Ofen auf 160°C vorheizen. Blech in den Ofen schieben und 20 Min. backen. Auf einem Kuchengitter abkühlen lassen. Schokoguss im MyCook herstellen oder Kakaobutter mit Honig in einer Pfanne zerlassen und leicht abgekühlt unter das Vanille-Kakao-Carob-Gemisch rühren.

  • 30 g Kakaobutter
  • 35 g Honig
  • 2 MS Vanillepulver
  • 15 g Kakaopulver
  • 5 g Carobpulver

Butter und Honig auf 40 °C zerlassen, die restlichen Zutaten hinzugeben und ohne Hitzezufuhr verrühren, evtl. mit einem kleinen Löffel kurz nachhelfen. Mit einem Pinsel auf die Plätzchen aufstreichen – reicht gerade