Barmer Anlagen

Barmen ist ein Stadtteil von Wuppertal. Die Stadt hat eine interessante Geschichte, weil ihre einzelnen Stadtteile zwar schon recht alt sind, die Stadt an sich aber noch keine hundert Jahre besteht.

Wir hatten für diesen Sommer geplant, unseren Urlaub in der Umgebung per Bus usw. zu erkunden. Statt teuer wegzufahren, wollten wir teure Monatstickets kaufen. 😉 Das hat sich nun dank des 9-Euro-Tickets erübrigt. Was auch den Vorteil hat, dass wir die geplanten Ausflüge auf drei Monate verteilen können.

Direkt, d.h. ohne Umsteigen, mit dem Bus erreichen wir die Barmer Anlagen. Wir waren beide noch nie dort. Vorher stellte ich mit Erstaunen fest, dass es sogar einen Wikipedia-Eintrag dazu gibt, der u.a. berichtet, dass dieser Park der zweitgrößte private Park in Deutschland ist, der für die Öffentlichkeit zur Verfügung steht (mehr lesen: hier).

Ich habe euch ein paar Fotos ‚mitgebracht‘. Es ist einfach toll. Auf den Wiesen darf man sitzen, es sind reichlich Bänke vorhanden. Leider musste ich wieder einmal feststellen, dass die NRW-Anleinpflicht hier häufig missachtet wird (hatte ich extra nochmals nachgelesen), auch von Hundebesitzern größerer Tiere. Da wünschte ich mir mehr Rücksichtnahme.

Aus meinem Leben

24. Feb. 2014: Umzug

Ich ziehe um. Vor einigen Monaten schon habe ich festgestellt, dass meine jetzige Bleibe einfach zu riesig ist. Das hatte mal einen anderen Grund, der hier jetzt keine Rolle spielt. Einige Leser haben ja bereits festgestellt, dass ich viel von meinem Besitz abstoße. Der Anfang war freiwillig, weil ich überhaupt gerne nur Sachen um mich habe, die ich auch benutze und brauche. Dann war mir klar… so viel leerer Raum, was will ich da? Nun habe ich eine Wohnung gefunden. Sie ist schön, aber deutlich kleiner als meine jetzige Wohnung. Es musste also noch mehr ‚raus. Und es ist erstaunlich, was man eigentlich wirklich alles nicht braucht.

Dass ich nicht an Dingen hänge, weiß ich. Normalerweise hadere ich daher nicht mit dem Abschied von Dingen. Doch dann kam die Überraschung: Ich vermaß den Platz, an den mein Klavier sollte – es passte nicht. Anfangs sah es so aus, als würde ich nicht einmal ein kleineres elektrisches Klavier unterbringen. Das hat wirklich weh getan. Ich weiß aber auch, dass ich mir meine Wohnung nicht vollstellen möchte, also dass ein Piano quasi halb hinter dem Tisch steht oder Ähnliches. Mittlerweile habe ich ein Ecklein gefunden für ein E-Piano. Dennoch, der Abschied von meinem Klavier (ein „Silent“ von Schimmel) fällt immer noch schwer. Seit ich weiß, dass ich mich von trennen muss, habe ich nicht mehr gespielt. Heute Abend nun ist der Tag, an dem ich nach einem E-Piano Ausschau halten werde.

Wo geht es hin? Nicht so weit weg, das geht ja wegen des Kollegen nicht 🙂 Der hat nämlich keine Lust, jeden Morgen vielleicht 3 Stunden statt 13 Minuten zur Arbeit zu fahren. Ich habe Glück, dass ich ein Haus gefunden habe, wo ich wieder Wohnung und Büro unter einem Dach habe. Da bleibt mir also nach wie vor Zeit, mich um die Blogs und Rezepte zu kümmern, als ständig mit dem Auto unterwegs zu sein. Was ja auch bedeutet hätte – dass ich mir wieder ein Auto hätte kaufen müssen. Das wollte ich eigentlich nicht mehr.

Den Blog hoffe ich lückenlos in diesen aufregenden Monaten weiterführen zu können. Ich weiß im Moment noch gar nicht, wann genau es klappt. Mal wollte ich den 1. April, dann den 1. Mai nehmen. Im Moment sieht es eher nach 1. Juni aus. Absolut letzter Stichtag ist der 1. Juli. Das eine oder andere Mal wird in dieser Zeit vielleicht die Telefonstunde ausfallen.

Wen’s interessiert: In einigen Monaten werde ich von Remscheid nach Wuppertal ziehen. In Wuppertal bin ich einige Jahre zur Schule gegangen und dort habe ich studiert. Die Stadt ist mir also durchaus vertraut. Nun, denn. Öfter mal was neues Bewährtes 🙂