Jetzt könnt Ihr wieder mitmachen!

13. Oktober 2014

2014-10-01-078

Was sagt dieses Foto, welche Geschichte steckt dahinter? Mehr zur Aktion (bis 8.11.) findet Ihr hier. Eine Einsendung ist bereits eingetroffen!

Frag doch mal die Ute… im Oktober

31. Oktober 2014

31. Oktober 2014: Fragen und Antworten

Frage 1 für Oktober: Du hast so schöne Schüsselchen für den Frischkornbrei (bei Tumblr gesehen). Würdest Du mir verraten, wo man diese kaufen kann?
Es wird dir nicht viel nützen, wenn ich dir sage, dass ich sie in einem kleinen Laden namens “Lebensraum” in Wuppertal-Ronsdorf gekauft habe. Die Unterseite der Schüsselchen habe ich fotografiert, vielleicht hilft dir das weiter? Im Laden haben sie sie übrigens in drei Größen. Was mich auch freut: Sie sind echt stapelbar.

IMG_2392

Gastmärchen: Teil 3 von 2

30. Oktober 2014

30. Oktober 2014: Ein Märchen… mit offenem Ende

Im Juli erschien hier auf dem Blog ein Gastmärchen (zum Nachlesen: hier). Das Märchen hatte ein wunderschönes Ende.

Am Dienstag erhielt ich eine Mail eines mir unbekannten Lesers. Er möchte das Märchen in die Wirklichkeit holen.  Deswegen hat er einen Teil 3 für das Märchen geschrieben und mich gefragt, ob ich es veröffentlichen werde.

Des Märchens 3. Teil

Das Märchen endet leider nicht so.

Es endet damit, dass sie die beiden sich zu sehr voneinander entfernten. Die Frau war von ihrem neuen Lebensstil so sehr eingefangen, dass sie darüber vergaß, ihn ihrem Mann näher zu bringen. Die Frau wollte diesen Lebensstil durchsetzen, ohne Wenn und Aber, und ließ dabei keine Kritik zu. Sie nahm jeden Essensrest auf dem Teller persönlich. Jede leichte Gesichtsverzerrung des Mannes, wenn er das ungewohnte Essen erblickte, war für die Frau, als ob er sie bemitleidete.

Er fühlte sich so sehr dadurch bedrängt, dass er sich zurückzog, anstatt das Gespräch zu wählen. Er sah ihre Leidenschaft fürs Kochen, sah ihr Leidenschaft ihre Rezepte und Kreationen auch anderen näher zu bringen. Sah ihre Freude, wenn sie Gekochtes auf einem Teller drapierte und ein Bild davon schoss.
Aber all diese Leidenschaft und Freude sah er nicht mehr in ihrer Beziehung.
Sie sprachen kaum mehr miteinander. Sie lebten nur noch einsam zu zweit auf engem Raum und tauschten Gefühle nur im Vorübergehen aus.

So konnte er nicht mehr weiter machen. Die Krankheit hatte ihn mürbe gemacht und die fehlende Nähe zur ihr gab ihm den Rest. Er lebte nur noch in den Erinnerungen schöner vergangener Tage. Er zog sich zurück, beschäftigte sich länger mit unnötigen Dingen, nur um nicht in ihrer Nähe zu sein, weil er Angst hatte, dass er irgendwann einmal merken würde, dass es nicht mehr geht.

Der Mann schlug einen Weg ein, der nicht auf dem Liegestuhl endete. Ein Weg, der nur in Einsamkeit enden konnte. Die Kämpfe in ihm machten ihn schwach. So schwach, dass er nur noch daran glaubte, dass es besser wäre, wenn sie sich trennen würden. Was sollte die Frau auch mit diesem kranken Mann anfangen? Warum sollte sie sich mit einem Mann die Zukunft schwer machen, der nicht auf sie eingeht?

Und er machte den größten Fehler seines Lebens. Er zog die Notbremse und verließ seine Frau. Die Tränen auf beiden Seiten war schier unendlich. Aber er sagte ihr immer wieder, dass es doch besser für sie sei.

Die Tage vergingen und jeder Tag ohne seine Frau war für den Mann ein Tag ohne Leben. Er kramte in seinen Erinnerungen, las frühere Briefe, schaute ihre Bilder an.

Und plötzlich wurde ihm wieder bewusst, was doch von Anfang an ihr gemeinsames Ziel gewesen war: Sie wollten doch immer nur gemeinsam alt werden.

Und der Mann erinnerte sich daran, wie die Frau das Buch gekauft hatte. Das und viele andere. Sie hatte die Bücher nur gekauft, weil sie mit ihm zusammen sein wollte. Bis an ihr Lebensende. Und sie wollte ihm damit helfen, gesund zu werden. Wollte dadurch so viel Zeit wie möglich mit ihm herausholen. Und er schämte sich für seine Taten, für jedes Naserümpfen, für jedes Kopfschütteln, jeden Blick, der bei ihr schlecht ankam.

Und es tat ihm unendlich leid, jemals daran gedacht zu haben, dass es für einen von beiden besser wäre, ohne den anderen zu leben.

Und er schrieb diese Zeilen nieder in der Hoffnung, dass es nicht zu spät sein würde.

Und der Mann schreit die letzten Worte laut vor sich hin, in der Hoffnung, dass die Frau sie hört: “Dann zeig mir, wie es geht. Und hilf mir. Bitte.”

Jetzt ist das Märchen zu Ende. Wie es wirklich ausgeht, das steht in den Sternen.

Nochmal Erdnusssoße

29. Oktober 2014

29. Oktober 2014: Ofenkartoffeln mit Gemüse

Ofenkartoffeln sind keine aufregende Neuigkeit, ich weiß…. aber lecker und schnell zubereitet. Darauf gebracht haben mich eigentlich Danielas Ofenpommes. Dies hier geht noch etwas schneller.

Ofenkartoffel mit Kohlrabi-Möhrengemüse in Erdnusssoße

Für 2 Personen

IMG_2206

Ofenkartoffeln:

  • 600-700 g kleinere Kartoffeln
  • 1 gestr. TL Salz
  • 1 EL Sonnenblumenöl (wird nicht ganz verbraucht) – geht auch lecker ganz ohne Öl!

Kartoffeln waschen, bürsten und längs durchschneiden. Mit dem Finger Salz auf die Schnittflächen streichen und mit der Schnittfläche nach unten nebeneinander auf ein PerfectClean-Blech legen. Öl auf den Teller mit dem Salz geben und ganz dünn auf die Kartoffel oben streichen. In den kalten Ofen schieben und 25 Min. bei 220 °C backen.

IMG_2203

Gemüse:

  • 50 g Wasser
  • 1 TL Möhrenkonzentrat (oder Gemüsebrühextrakt)
  • 275 g Kohlrabi (netto; 1 mittlere Kohlrabi)
  • 95 g Möhre (netto, 1 mittelgroße)

Zubereiten, wenn die Kartoffeln im Ofen sind. Kohlrabi schälen, in feine Streifen schneiden. Möhre in Scheiben schneiden. Alles in einer Pfanne 15 Min. dünsten  (Deckel auflegen, auf höchster Einstellung zum Kochen bringen. Auf kleinste Einstellung drehen und die angegebene Zeit dünsten, ohne den Deckel abzuheben).

Soße:

  • 75 g Dattelreis-Stützcreme (s. unten)
  • 5 g Essigpeperoni
  • 10 g Peperoniessig
  • 30 g Erdnüsse, geröstet & gesalzen
  • 30 g Wasser
  • 1 gestr. TL Salz
  • 1/4 TL Paprika edelsüß

Alles im Magic sehr gut mixen. Unter das Gemüse rühren und einmal kurz aufkochen. Gibt nicht viel Soße, aber für Ofenkartoffel finde ich das besser so.

IMG_2204

Dattelreis-Stützcreme

Recht flüssig :

  • 50 g Dattelwürfel (demeterhof Schwab)
  • 150 g Wasser
  • 25 g Naturreis
  • 25 g geschälte Mandeln
  • 100 g Wasser
  • 3 cm Vanillestange

IMG_2197

Dattelwürfel in 150 g heißem Wasser (heiß aus der Leitung) ca. 2-3 Stunden einweichen. Mit den restlichen Zutaten im Vitamix bis zum Stocken auf der Höchststufe mixen. Es stockt nur leicht, da es relativ flüssig ist.

Die Dattelwürfel von Schwab finde ich sehr praktisch – sie sind leicht zu dosieren, bereits zerkleinert und der Kilopreis ist nicht höher als Deglet nour-Datteln sonst in Bioqualität.

Das ist übrigens auch eine sehr leckere vegane Creme, etwas weicher als Pudding.

Geburtstagsgeschenk

28. Oktober 2014

28. Oktober 2014: Just another day von Jon Secada

Die CD habe ich mal zum Geburtstag geschenkt bekommen, was ich damals sehr aufmerksam fand – da hatte jemand aufgepasst, was ich gerne höre :-)

Auch hier gibt Wikipedia wieder Hintergrundwissen: klick

 

Kinder zu Gast: Ein Gastbeitrag

27. Oktober 2014

27. Oktober 2014: Gastbeitrag zu Kindern

Kinder, die in einer Stadt wohnen, waren zum ersten Mal bei uns zu Besuch. Herrliches Herbstwetter  lud dazu ein, den Garten zu erkunden. Zwetschgen, Äpfel, Nüsse, Feigen Himbeeren, Tomaten, all  das bot der Garten zum Essen an. Begeistert suchten sie all die Kostbarkeiten und steckten sie in den  Mund oder legten sie sorgfältig zum Mitnehmen beiseite. Die Begeisterung war gross über all der  Dinge, die da wuchsen. Schnell verschwanden die Zwetschgen mit Stein im Mund. Keines der Kinder  hätte geahnt, dass sich im Innern der Frucht vielleicht ein Wurm verborgen hält, oder dass kleinste  Löcher in Äpfeln auf ungebetene Gäste hinweisen. Unsere Haselnüsse sind klein und unscheinbar,  aber ihr Geschmack ist unübertroffen gut. Da lohnt es sich, mit einem Stein die Schale aufzuschlagen  um die Kerne zu essen. Ich liebe es, im Herbst durch den Garte zu schweifen und überall zu naschen.  Was für unsere Familie normal und alltäglich ist, wurde für die kleinen Gäste zum Erlebnis. Mir wurde  bewusst, dass es für die Kinder wichtig ist, die Natur kennen und schätzen zu lernen, damit sie später  das Bedürfnis haben werden, diese zu achten und zu schützen.

Pak Choi 3. und vorläufig letzter Teil

26. Oktober 2014

26. Oktober 2014: Heute wird’s scharf

Pak Choi scharf mit Nudeln

Für 1 hungrige Person

6304

Als Gemüsepfanne 15-16 Min. dünsten  (Deckel auflegen, auf höchster Einstellung zum Kochen bringen. Auf kleinste Einstellung drehen und die angegebene Zeit dünsten, ohne den Deckel abzuheben):

  • 60 g Wasser
  • 15 g Möhrenkonzentrat (= Gemüsebrühkonzentrat nur mit Möhrengrün)
  • 300 Pak Choi, kleingeschnitten
  • 10 g Knoblauch in Scheiben, netto

Für die Soße im Magic mischen:

  • 15 g Zitronenfleisch
  • 1 gestr. TL Curry (s. mein Buch Indisch Inspiriert)
  • 1 gestr. TL Garam masala  (s. mein Buch Indisch Inspiriert)
  • 1/2 TL Salz
  • 10 g Dattelwürfel (Demeterhof Schwab)
  • 10 g geschälte Mandeln
  • 60 g Nudelkochwasser
  • 7 g Essigpeperoni  (s. mein Buch Indisch Inspiriert)
  • 10 g Honig

Unter das Gemüse rühren und kurz aufkochen. Die Soße wird dünnflüssig. Wer es fester möche, nimmt weniger Wasser. Für die Nudeln fand ich die Soße gut.

  • 100 g Maroni-Dinkel-Nudeln (Biohof Lex)
  • 1 TL Salz
  • Wasser

Laut Anweisung Kochzeit 7 Min., ich habe 9 Min. genommen

 

Preise

25. Oktober 2014

25. Oktober 2014: Was kostet….

2014-09-27-076

Die Frage, die sich doch aufdrängt, ist:

Was kostet hier ein unmodischer Kurzhaarschnitt?

Übrigens: Das rechts unten, leicht erkennbar... bin ich :-)

Studien, ja gerne!

24. Oktober 2014

24. Oktober 2014: Studien und Apotheken-Umschau

Also ich habe in den letzten Jahren viel darüber geschrieben, wie – und hier habe ich die Apotheken-Umschau und ihre “Unter-Blätter” gerne als Beispiel genommen – Studien sinnlos vorgestellt, schlecht interpretiert und gar nicht hinterfragt werden.

Dafür muss ich mich entschuldigen. Ich las nämlich den Seniorenratgeber 10/2014 und stieß auf Seite 8 auf eine überaus wichtige Meldung:

“Bei einer Langzeitstudie mi 16.000 älteren Frauen stellten die Wissenschaftler unter den Nussgenießerinnen eine bessere geistige Fitness fest.”

Ey, ich sag’s doch immer! Mir soll noch mal einer kommen und sagen, ich solle endlich weniger Nüsse essen. Diese Studie hat Recht, ich bin dem Seniorenratgeber dankbar, dass er das veröffentlich hat. Es interessiert mich auch nicht, was hier mit ältere Frauen gemeint ist, ich zähle mich mal kurz dazu. Es interessiert mich auch nicht, warum das nicht an Männern oder Kindern getestet wurde. Hauptsache ist doch, dass das Ergebnis der Studie meine Vorlieben kräftig unterstützt.

Und entschuldigt bitte, wenn ich ein bisschen unverständlich klinge – ich habe mir gerade mit gutem Gewissen den Mund mit Nüssen vollgestopft :-)

Wichtig für vegetarische und vegane Eltern

23. Oktober 2014

23. Oktober 2014 : Für vegetarische und vegane Kinder streng verboten ist…

die Schnitzeljagd.

Pak Choi Teil 2

22. Oktober 2014

22. Oktober 2014: Pak Choi mit Kartoffeln

Pak Choi in Erdnusssoße

2 Personen

tumblr_ncez8xMqSB1txizl5o3_1280

Als Gemüsepfanne 16 Min. (ich hatte vergessen, richtig herrunterzustellen, daher evtl. zu viel Wasser in der Soße, so war’s prima!)

  • 100 g Wasser
  • 455 g Kartoffeln, gewaschen, in Scheiben
  • 295 g Pak Choi
  • 25 g grüne Rosinen
  • 1 Knoblauchzehe, abzogen in Scheiben

Soße (im Magic):

  • 40 g Erdnüsse
  • 85 g Sojabohnen gekocht
  • 5 g Essigpeperoni
  • 10 g Peperoniessig
  • 20 g Honig
  • 1 TL Salz
  • 1/4 TL Paprika edelsüß
  • 50 g Wasser, zum Nachspülen des Bechers nochmal ca.
  • 40 g Wasser

Unterrühren, kurz aufkochen.

tumblr_ncez8xMqSB1txizl5o2_400


Folgen

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.

Schließe dich 257 Followern an