Preisausschreiben bis 8. Juli 2013

16. Juni 2013

Tolle Preise gibt es … und eine feine Aufgabe, die keinerlei Kochtalent erfordert. Du willst mehr wissen, die Bedingungen genau lesen? Dann schau hier. Ich freue mich auf deine Einsendung – natürlich darf auch einsenden, wer gar nichts gewinnen will :-) Dann bitte dazu schreiben.

Mittwochsrezept: Cracker

19. Juni 2013

19. Juni 2013: Cracker

Eine Schweizer Leserin schickte mir vor einigen Monaten sogenannte Brätzeli. Au weia, so etwas Leckeres! Sie hat sie mit Butter gemacht und überlegte, ob das vegan geht. Mal wieder eine Aufgabe für mich :-) Die Herstellung in einem Waffeleisen könnt Ihr in dem Film sehen, noch einfacher geht’s in einem Hörnchen-Eisen!

Komomix im Test

19. Juni 2013

Gestern erhielt ich von KOMO einen der neuen Komomix zum Testen. Die Einzeltests werde ich auf dem anderen Blog vorstellen, die Zusammenfassung dann hier. Wer schon mal schauen will, wie es so läuft, guckt hier

Ein Griff in die ganz alte Kiste :-)

18. Juni 2013

18. Juni 2013: Musik

Nancy Sinatra und Lee Hazlewood…. mit ihrem Summer Wine. Ich höre es immer noch gerne mit weitem Herzen :-) Das Video habe ich aber jetzt erst gesehen. Lustig…

Die Reise: Der Stromausfall

17. Juni 2013

17. Juni 2013 – Die Reise: Einige Punkte und das Meer

Ein Abenteuer unserer Reise war der Stromausfall. Am Mittwoch kamen wir vom Spaziergang zurück und stellten fest, dass der Strom weg war – im ganzen Haus. Wir riefen die Vermieterin an: Ein Stromausfall im ganzen Umkreis. Wenn man bei den Stadtwerken anruft und seine Postleitzahl nebst Handynummer angibt, wird man automatisch informiert, wann der Stromausfall begonnen hat (13.15 Uhr), wann mit Reparatur zu rechnen ist usw. Die Vermieter kamen auch dreimal in dieser Zeit, um zu schauen, dass wir uns trotzdem wohl fühlten. Sie versorgten uns mit Ersatzbatterien, Kerzen und besorgten Worten. Allerdings, ich gestehe, rollten wir beim dritten Klopfen schon etwas mit den Augen, Laura in ihrer alten Jogginghose und dem ausgefransten T-Shirt, ich im langärmligen Unterhemd, da musste ich mich erst immer in den Pulli schmeißen. Erst sollte um 18 Uhr alles behoben sein, dann um 20 Uhr. Letztendlich sprang der Strom um 22 Uhr an. Das scheint auch in Northumberland nicht die Regel zu sein: Im Winter gab es wohl mal den einen oder anderen Stromausfall, aber nie länger als eine Stunde. Wir haben leider am nächsten Tag nicht herausgefunden, was denn nun der Grund war.

Am schlimmsten an dem Stromausfall war, dass offenbar die Alarmanlagen an den Häusern ausgelöst wurden – und dort gibt es viele Häuser mit Alarmanlagen. Und wenn die Bewohner selbst auf Reisen sind, wie in den beiden Häusern gegenüber, hört der Alarm nicht auf. Laura war mit Ohropax gerüstet um 21.30 Uhr in ihr Zimmer verschwunden. Ich habe bis 22 Uhr gelesen, aber es quakte weiter. Also habe ich resigniert und bin auch ab nach oben. Welches Glück: Kaum lag ich im Bett, herrschte Stille :-)

Interessant für mich immer, wie in anderen Ländern der Umweltschutz praktiziert wird. Als in deutschen Autos bleifreies Benzin schon die Regel war, habe ich mich vor 20 Jahren noch von Tankstelle zu Tankstelle durchsuchen müssen. Das ist natürlich lange vorbei. Plastiktüten gibt es in vielen Läden umsonst. Faszinierend fand ich, dass aber kleine Läden kein Problem damit haben, Plastiktüten von Supermärkten weiter zu benutzen. Das System – welches ja auch freiwillig ist! – gefällt mir besser, als einfach Geld dafür zu verlangen.

Zwischen Lesbury und Alnmouth (Mündung des River Aln in das Meer) befinden sich die Wetlands (dazu kommt ein eigener kleiner Fotobeitrag). Dies ist eine Art kleines Naturschutzgebiet, wo versucht wird, heimischen Vögeln und anderen Kleintieren wieder eine Heimat zu bieten. Da wird schon viel getan. Die Vogelwelt in Nordengland ist einfach beeindruckend, ich erwähnte das bereits. An einem Abend entdeckten wir einen malerischen Spazierweg am Fluss entlang (ebenfalls ein eigener Beitrag).

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Wir saßen auf einer Bank, der Himmel war blau, die Sonne schien, wir waren umgeben von gelben Büschen, grünen Bäumen und hier und dort einer rosa Zierkirsche. Dabei haben wir Vögel gesehen, die wir noch nie gesehen hatten, wie eine Arctic Tern (Küstenseeschwalbe), die über dem Wasser schwebt und plötzlich auf die Wasseroberfläche platscht. Laura entdeckte sogar eine weiße Eule!

Ich bin eine absolute Meer-Liebhaberin.

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Wenn das Wetter es zulässt, kann ich stundenlang am Meer sitzen, entlanggehen oder stehen.

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Besonders mag ich Ebbe und Flut, möglichst noch mit ein bisschen Wind. Auch wenn mein Handy keine tollen Fotos macht, so habe ich heute doch einige hier gepostet, weil sie Atmosphäre aufbauen.

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Die richtig guten Bilder hat Laura mit einer vernünftigen Kamera gemacht, und einige werde ich noch in Serie vorstellen. Und nun dürft ihr meine Fußspitzen in meinen nagelneuen Gortex-Schuhen sehen, die ich mir speziell für diese Reise (bequem, strapzierfähig und wasserdicht müssen sie sein!) gekauft habe … sie haben ihr Bestes gegeben :-)

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Sonntagsrezepte: Noch ist Spargelsaison

16. Juni 2013

16. Juni 2013: Zwei Spargelrezepte

Ihr erinnert euch – ich hatte ein Pfund grünen Spargel gekauft. Daraus habe ich insgesamt drei Gerichte für mich gekocht, eines habe ich bereits vorgestellt. Die anderen beiden wollte ich über Juni strecken, dabei ein Gericht Spargel mit Nudeln. Da ist mir muffinluff am letzten Donnerstag zuvorgekommen ;-) Nun will ich meine Spargel-Nudeln nicht ganz unter den Tisch fallen lassen, Ihr bekommt dann eben heute zwei Rezepte.

Maispizza mit grünem Spargel

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In einer kleinen Keramikpfanne (20 cm) als Gemüsepfanne 5 Min dünsten:

  • 50 g Wasser
  • 5 Stangen grüner Spargel (100 g netto); Enden 2 cm abgeschnitten und in Stücke geschnitten
  • 40 g Zwiebel (netto), gewürfelt
  • 5 g Knoblauch (netto), in Scheiben

Mais:

  • 100 g Mais mahlen, mit
  • 1 Prise salz mischen. Mit dem Schneebesen langsam einrühren:
  • 10 g Sonnenblumenöl
  • 285 g Wasser

Unter Rühren aufkochen, bis es gut dickt. Eine 24-cm-Quicheform mit

  • 1 EL Öl auspinseln, den Mais darin gleichmäßig verteilen. Das Gemüse aus der Flüssigkeit heben und auf den Mais legen; Flüssigkeit aufbewahren.
  • 1 Tomate (110 g) in feine Scheiben schneiden obenauf legen. Mit
  • 1-2 TL Pizzagewürz bestreuen. Im Magic verquirlen:
  • 25 g Liebstöckl-Pesto (oder ein anderes Pesto)
  • 25 g Erdnuss-Cashewnussmus (1:3)
  • eine gute Prise Salz
  • 15 g Apfelessig
  • 15 g Sonnenblumenöl. Kochflüssigkeit auf
  • 30 g Wasser auffüllen. Über die Tomate gießen.

Auf den Gitterrost in den kalten Heißluftofen geben. 30 Min. bei 200 °C backen.

Grüner Spargel mit Nudeln

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  • 1 Liter Wasser mit
  • 2 TL Salz zum Kochen bringen,
  • Spiralnudeln einrühren, 8 Minuten köcheln lassen & abgießen. Im geschlossenen Topf warm stehen lassen.

In einer Woll-Pfanne eine Gemüsepfanne (12 Min.) herstellen aus:

  • 25 g Sesamöl
  • 1 Tomate (115 g)
  • 6 Stg. grüner Spargel (155 g netto)
  • 55 g Butternusskürbis. Mit
  • 1 TL Salz abschmecken, Nudeln unterziehen und mit
  • gehackter Petersilie dekorieren

Aufgepasst… hier gibt’s ordentlich was zu gewinnen!

15. Juni 2013

15. Juni 2013: Das neue Preisausschreiben

Bitte lest euch diesen Text sorgsam durch! Denn die Bedingungen müssen für eine Teilnahme erfüllt werden.

Die Preise:

Ihr habt fleißig über das Banner auf meiner Website gekauft. Dafür danke ich euch ganz herzlich im Namen der zukünftigen Gewinner :-) Da mehr Geld hereingekommen ist, als für einen Vitamix erforderlich ist, kann ich noch zwei weitere tolle Preise anbieten. Herzlich danke ich an dieser Stelle Simon Bodzioch vom Perfekte Gesundheit-Shop, der die ganze Zusatzarbeit (ich frage z.B. ständig nach, wie viel Geld im Kästchen ist) auf sich nimmt! :-)

Zu gewinnen gibt es aus dem Perfekte Gesundheit-Shop:
1. Preis: einen Vitamix (die Farbe könnt Ihr euch aussuchen, der Zwei-Liter-Becher gehört dazu und ist nicht (!!!!) eintauschbar),
2. Preis: einen Flocman von Komo
3. Preis einen Personal Blender (die größere Version) oder einen Vitamix-Becher, Größe nach Wahl

Außerdem gibt es als
Sonderpreis: einen weiteren Vitamix.  (Ausstattung wie oben) Dieser ist ausschließlich für aktive Leser, Anrufer und Kommentatoren gedacht. Das heißt, ich muss denjenigen kennen. Bitte nicht böse sein, wenn ich mal nachfrage und um Aufklärung bitte, wer du bist – nicht immer habe ich alle Namen parat.

Wer schon einen Vitamix gewonnen hat oder einen besitzt, möge das bitte bei der Einsendung vermerken. Ich finde es fairer, wenn auch andere eine Chance bekommen. Diejenigen können dann immerhin noch den FlocMan und einen Personal Blender oder auch einen zusätzlichen Vitamixbecher und – wenn alle Stricke reißen und Ihr beides schon habt – noch ein Krups Waffeleisen für belgische Waffeln gewinnen (wer gleich nur das Waffeleisen möchte, sollte das vermerken).

Die Aufgabe:

Es folgt der Einstieg in eine kleine Geschichte. Eure Aufgabe ist es nun, diese kleine Geschichte fortzuschreiben. Dabei seid Ihr völlig frei, ob das zu einem Ende führt, ob es Handlungen, Aktivitäten, Gedanken sind. Ob es lustig oder traurig, sachlich oder romantisch ist: Das bestimmt Ihr allein. Nur passen muss es – d.h. es darf keine Widersprüche zu der Vorgabe geben -, es muss ein Zusammenhang zwischen der Vorgabe bestehen und es sollte Neues für die Leser bringen.

Es ist Nacht. Irgendwo knarrt eine Holzbohle. Das Mondlicht scheint durch das gardinenlose Fenster in einen Raum. In der Mitte des Zimmers steht ein großer Tisch mit vier Holzstühlen. Mehr kann man nicht erkennen. In der rechten Ecke ist ein kleines weißes Licht zu sehen. Ab und zu schiebt sich eine kleine Wolke über den Mond, je weiter er über den Horizont kommt, umso besser kann man erkennen, was auf dem Tisch liegt: Bestecke, vielleicht aus Silber, die im Mondlicht funkeln. Eine Glasvase, deren Rundung ebenfalls das Mondlicht reflektiert. Irgendwo im Haus schlägt eine Uhr: Es ist 2 Uhr nachts. Wenige Minuten später klingelt es im Raum, drringgg-drringg, viermal geht das so. Dann springt eine Maschine an, das ehemals kleine weiße Licht ist nun rot und beginnt zu flackern. Nach einer Weile macht es klick und klock… die Stimme einer Frau ist zu hören “Ja, hallo, ich bin’s, tut mir Leid, dass ich so spät anrufe, aber…. ich muss einfach mit jemandem reden” Pause. “Eine blöde Idee, jetzt anzurufen, aber ich wollte …”. Pause. Ein unsicheres “Ja, dann bis bald, und… äh, tschüss.”. Man kann hören, wie der Hörer aufgelegt wird. Das kleine Licht leuchtet nun stetig grün. Wenige Stunden später durchflutet das erste Grau den Raum, Vogelstimmen verkünden den neuen Morgen. Ein Radio plärrt los, irgendwo knallt eine Tür. Wasser fließt, ein Fenster wird geschlossen, Lichter gehen an.

Die Bedingungen:

Achtung: Ich weise niemanden darauf hin, wenn er die Bedingungen nicht erfüllt. Ich werde Beiträge, die nicht den Vorgaben entsprechen, aus der Losliste nehmen.  Sollte jemand von alleine merken, dass er irgend etwas vergessen oder falsch gemacht hat und eine Korrektur schicken, ist das erlaubt.

Wie immer gilt: Euer Erzähltalent hat nur Einfluss auf den Spaßfaktor, eure Gewinnchance ist davon unabhänig. Mitmachen und den Versuch wagen ist alles! Dann wird Eric wieder (besser als die beste Fee) für die Gewinnerziehung bereitstehen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Teilnehmen kann jeder – ob ich ihn kenne oder nicht, der zweite Vitamix geht jedoch nur an mir irgendwie bekannte Personen, sei es über Blog, Telefon, Emails usw. Einsendebeginn ist sofort, Einsendeschluss ist der 8. Juli 2013, 3 Uhr morgens.

Bitte die Lösungsmail an vollwertpreis@gmail.com schicken (jeder Einsender erhält eine Eingangsbestätigung, wenn innerhalb von 24 Std. keine kommt – ist eure Mail nicht eingetroffen!). Bitte jeweils nur eine Teilnahme pro Familie / Partnerschaft / Adresse. Die Geschichte darf bis zur Veröffentlichung in meinem Blog nirgendwo sonst veröffentlicht werden.

Die Mail muss fünf Angaben enthalten

  1. euren Namen
  2. eure Postadresse
  3. ob Ihr Anspruch auf ein Zusatzlos habt (Ein Zusatzlos bekommen diverse Leser aus dem letzten Preisausschreiben, die ich mir notiert habe. Auch wer an mindestens zwei verschiedenen Nach- und Vorkochaktionen (“Commitment”) teilgenommen hat, bekommt ein (weiteres) Zusatzlos (bitte in die Mail schreiben, ich weiß das nicht auswendig)
  4. Ob ihr bereits einen Vitamix besitzt / gewonnen habt
  5. Die Fortsetzung der Geschichte:
    - als angehängte Textdatei (Word, Open Office, Txt, Rtf)
    - KEINERLEI Formatierungen
    - Umfang: min. 1500, max. 4500 Zeichen (inkl. Leerzeichen)

Noch einmal: Einsendeschluss: 8. Juli 2013, 3.00 Uhr :mrgreen:
Wer diese Bedingungen nicht erfüllt, kommt nicht in die Auslosung.

Zum Datenschutz: Nach Ablauf des Preisausschreibens lösche ich alle Mails. Die Gewinner werden nur mit Vornamen und erstem Buchstaben des Nachnamens veröffentlicht. Mit Einsendung überlasst Ihr mir das Recht zur Veröffentlichung. Die Veröffentlichung ist in der Regel anonym, nur wenn jemand es wünscht, setze ich den Nickname oder den Namen dazu – dies aber erst nach Ablauf des gesamten Preisausschreibens.

Die von euch entworfenen Fortsetzungen werde ich nach Ablauf des Preisausschreibens vorstellen. Ich bin gespannt :-)

Die Reise – Unterkunft

14. Juni 2013

14. Juni 2013: Das Cottage selbst

Mit unserem Cottage hatten wir wirklich Glück. Wir hatten es über das Internet ausgesucht, aber jeder weiß, wie Fotos und Beschreibungen täuschen können. Von dem sehr großzügigen, ja herzlichen Empfang habe ich bereits berichtet. Das kleine Haus war bestens ausgestattet: im Erdgeschoss die langgezogene, recht große Küche mit Kühlschrank-Gefrierkombination, Spüle, Gasherd, elektrischem Backofen, Spülmaschine, reichlich Arbeitsfläche, einer Mikrowelle, einem Wasserkocher und einem Toaster. Alle Teile waren hochwertige Markenprodukte. Ein großer Mülleimer, draußen zwei Abfalleimer. Die Küche hat zwei kleine Fenster, die nur bei hellem Tageslicht reichen, es gibt aber reichlich gute Beleuchtung. In der Küche ist auch der Ausgang nach draußen.

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Neben dem Ausgang befindet sich draußen am Haus ein Key Safe, also ein Safe für den Schüssel. Das ist eine prima Sache, wir haben sie dann noch an mehreren Häusern gesehen. Der zukünftige Mieter bekommt eine vierstellige Zahl, mit der er den Schlüssel (richtig noch mit mechanisch verstellbaren Zahlen wie in alten Krimis) auslösen kann. Die Idee ist toll, denn so ist der Vermieter nicht gezwungen auf den neuen Mieter zu warten… die Ausführung unserer Meinung nach noch etwas verbesserbar, denn es steht nirgendwo, wie man den Schlüssel aus dem flachen Kasten herausbekommt. Wir dachten, er fällt einfach heraus. Tat er nicht. Plastikschale nach oben abziehen? Nichts tat sich. Laura hat es schließlich geschafft, und dafür mit einem abgebrochene Fingernagel mit blutigem Finger bezahlt.

Weiterhin befindet sich im Erdgeschoss ein großes Wohnzimmer, mit einem Ledersofa und einem gemütlichen passenden Ledersessel. Ein mit Gas betriebener Kamin, ein breites Regal mit Taschenbüchern, ein Esstisch mit vier bequemen Stühlen.

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Auf dem Tisch stand übrigens eine Vase mit künstlichen Tulpen. Ich war sehr beeindruckt – erst beim Anfassen merkte ich, dass dies keine echten Blumen waren. Am Abreisetag stellte Laura fest: “Schau mal, die Tulpen werden langsam welk.” Ups, also doch echte Blümchen ;-) Wer übrigens genau hinguckt: links neben den Tulpen steht schon der Melonennachtisch mit Schokosoße bereit ;-)

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Auf dem flachen Wohnzimmertisch lagen zwei Ordner mit allen Gebrauchsanleitungen (laminiert), Hinweisen für Spaziergänge, Infos über den Ort und eine Art Hausordnung. Sehr freundlich formuliert! So stand dort zum Beispiel: “Wenn Sie ein Buch angefangen haben und schaffen es nicht, es bis zur Abreise auszulesen – nehmen Sie es doch mit und lassen dafür ein Buch von sich hier.” Eine tolle Idee, finde ich! Fernseher (Flachbildschirm und geschmackvoll klein), DVD-Spieler und einige DVDs waren ebenso vorhanden. Vor dem Haus ein kleiner Garten. Wer schon einmal in England war, weiß wie dort verstanden wird, auch gepflegte Gärten wunderschön zu gestalten. Ich finde die meisten (sogenannten gepflegten) deutschen Gärten grässlich. In England wird eine gewisse “Wildheit” kuliviert, Blumen hängen über die Steinwände, aus ihnen wachsen Blumen, sorgsam ausgesucht und wunderbar blühend. Und in unserem Vorgarten standen auch zwei kleine Bäume. In den Ästen hingen Behälter für Meisenknödel (neues Wort gelernt: Fat Balls) und Erdnüsse. Dies ist in vielen Gärten der Fall. In dem Vorratsraum standen mehrere Eimer mit Fat Balls und Erdnüssen zu unserer freien Verfügung. Gerne haben wir nachgefüllt, denn die Vogelwelt alleine ist ein Traum. Solche riesigen Rabenkrähen habe ich hier noch nie gesehen, am letzten Tag habe ich noch ein Vogeltier erspäht, bei dem wir nur raten konnten: vielleicht ein Moorhuhn? Später haben wir gelernt: es ist ein Fasan, der dort frei herumlief.

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Laura hat auch gerne Erdnüsse auf den Rasen gestreut, wir konnten dann nach wenigen Minuten das Flatter, Krähen und Schnabulieren hören und sehen. Wunderschön.

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Eine enge Treppe führt ins Obergeschoss. Dort an der Wand ist die Einstellungseinheit für die Gasheizung, mit Bedienungsanleitung (laminiert) daneben. Die vorgestellten Zeiten entsprachen nicht unseren Zeiten (z.B. offenbar erst um 8.30 Uhr aufstehen, dafür ewig lange aufbleiben), aber mit einer einfach zu bedienenden Funktion “Override” konnten die vorgestellten Zeiten in 60-90 Minuten-Zyklen geändert werden. Zwei Schlafräume – einer mit Doppelbett, einer mit zwei getrennten Betten, auch keine Schmalausgaben – mit Fenster mit aufklappbarem Oberlicht. In jedem Zimmer fanden sich eine Packung Kleenex-Papiertücher, ein Duftspray und sogar ein Wecker. Der kleinste Raum ist das Bad. Badewanne, in der man auch duschen kann – wobei das relativ umständlich ist, weil man erst eine Strippe ziehen muss. Natürlich eine Toilette und daneben ein kleines Waschbecken mit zwei Wasserhähnen. Es hat sich offenbar in den letzten 20 Jahren da nichts geändert (da war ich das letzte Mal in GB): Mischbatterien in Badezimmern sind noch nicht verbreitet. Eigenartig, wo es sonst technisch flotte Einrichtungen gibt, wie zum Beispiel auch das CO2-Warngerät an der Wohnzimmerwand. Für mich ungewohnt: Steckdosen haben fast alle (Pflicht?) einen Schalter zum Ein- und Ausschalten der Steckdose.

Frage an alle :-)

13. Juni 2013

13. Juni 2013: Probleme für Vegetarier im Alltag

Wie können Vegetarier und vor allem auch Veganer die Bearbeitung von Specksteinen mit ihrem Gewissen vereinbaren?

Ich bin gespannt auf eure Antworten :-)

Pilzbraten: Teil 3 der 3-teiligen Serie

12. Juni 2013

12. Juni 2013: Resteverwertung Pilzbraten

Ausgesprochen lecker! Alleine dafür hat sich die Herstellung des Bratens gelohnt

Spamovioli mit Tomatensoße

( mit Pilzbratenresten); eine Mischung aus Spamosa und Ravioli

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Teig:

  • 50 g Dinkel und
  • 25 g Hartweizen fein mahlen, mit
  • 1/2 TL Salz und
  • 1 gestr. TL Curry vermengen, dann mit
  • 35-40 g Wasser und
  • 5 g Öl zu einem glatten Teig kneten; abgedeckt 3-4 Std. stehen lassen

Füllung:

  • 1/3 “Falsches Kaninchen”-Rest mit
  • 6 g geh. Schnittlauch
  • 10 g Sonnenblumenöl und
  • 30 g Wasser mit der Gabel verkneten

Teig mit Hilfe von Ravioli-Förmchen füllen.

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Hinterher habe ich festgestellt, dass es noch einfacher ist, wenn ich den Teig größer als die Form ausrolle (pro Form ca. 15-18 g), in die Form lege, fülle, zudrücke – und dann den überstehenden Rest wegziehe. Vielleicht funktioniert es so auch mit meiner 3er-Form, mit der ich heute erst gar nicht zurecht kam.

Zur Seite legen.

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Dann eine Pfanne mit Öl einpinseln (bei größeren Portionen das Backblech nehmen), die Ravioli nebeneinander hineinsetzen und oben mit Öl einpinseln.

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In den kalten Ofen schieben, 10 Min. bei 200 °C, dann nochmals 10 Min. auf der anderen Seite bei 200 °C. Auf ein Haushaltspapier geben.

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Soße (zubereiten, während die Teigtaschen backen):

  • 1 EL Erdnussöl erhitzen,
  • 1 TL Senfsamen und
  • 1 TL weißer Mohn darin erhitzen, bis sie springen,
  • 25 g Porree in Streifen schneiden, mit
  • 1 TL Knoblauch-Ingwer-Paste (Rezept im Buch “Indisch inspiriert) mit anbraten.
  • 1 Tomate (160 g) in Stücke schneiden, in die Pfanne geben, gefolgt von
  • 50 g Wasser und
  • 1 Prise Chilipulver. Köcheln lassen, bis die Tomaten fast zerkocht sind.
  • 50 g Wasser mit
  • 10 g Zitronensaft
  • 15 g Sonnenblumenmus
  • 5 g Honig
  • 1 Prise Salz
  • 1 TL Paprika edelsüß mit der Gabel verquirlen, einrühren und noch etwas kochen. Dann
  • 50 g Wasser mit
  • 8 g Mehl und ggf.
  • etwas Salz verrühren, unterrühren und aufkochen.

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