Ein Tässchen Kakao gefällig?

20. September 2014

20. September 2014: Darf ich Kakao trinken?

Wie schädlich ist Kakao?

Das Thema wurde mir in letzter Zeit zweimal ins Bewusstsein gebracht. Einmal fragte mich eine Leserin, ob ich Quellen zur Gefährlichkeit von Theobromin (im Kakao vorhanden) wüsste. Nein, hatte ich nicht. Daraus entspann sich eine kleine Diskussion über die Gefährlichkeit von Kakao im Allgemeinen, vorzugsweise Rohkakao.

Erneut traf ich auf dieses Thema, als ich in der Apotheken-Umschau, B-Ausgabe August 2014, Seite 55, stieß. Unter der Überschrift „Kakao macht fit“ wurde eine Studie vorgestellt, die zu dem Ergebnis kommt, dass die Flavanole (im Kakao enthalten) gut für die Funktion unserer Arterien sind – ihre Elastizität bessert sich und der diastolische (untere) Blutdruck geht zurück.

Die Leserin hatte mir einen Link zu interessanten Ausführungen von Urs Hochstrasser zu diesem Thema gemailt (hier). Ob das im Übrigen auch für heißen Kakao gilt, weiß ich nicht.

Hochstrasser kommt zum gegenteiligen Ergebnis wie die in der A-U zitierte Studie, er hält das Theobromin für ebenso schädlich wie Tein und Koffein (alle drei von Bruker abgelehnt, von Kaffein und Tein weiß ich noch, dass er sie als Nervengifte bezeichnet). Ich habe den Hochstrasser-Artikel gelesen und mich darüber gefreut, dass wenigstens einmal jemand das Wort gegen diesen Rohkost-Hype mit Kakao erhebt. Ich stimme mit ihm überein, dass Kakao wohl kaum etwas ist, dass man unbedingt zu sich nehmen sollte, um gesund zu bleiben. Weiter unten stellt er den Stand der Wissenschaft vor, leider ohne eine einzige Quelle anzugeben. Daher weiß ich nicht, inwieweit diese Erkenntnisse gesichert sind.

Meine Mailpartnerin (100% Rohköstlerin) meinte auch, sie hätte den negativen Einfluss von Kakao z.B. auf ihre Fähigkeit zum Meditieren festgestellt. So zweifelhaft Studienergebnisse immer sind (Kaffee soll ja auch sooo gesund sein), so ist der Kontrast schon wert, einmal darüber nachzudenken.

Ich sehe mich, wie häufig, irgendwo zwischen diesen beiden Einstellungen. Hochstrasser spricht von Suchterscheinungen nach Absetzen von Kakao. Das kann ich aus meiner persönlichen Erfahrung nicht teilen. Die Sucht nach Schokolade z.B. führe ich eindeutig auf den Industriezucker zurück, nicht auf den Kakao. Ich habe eine Weile recht viel selbstgemachte Vollwert-/Rohkost-Schokolade konsumiert. Diesen Konsum wieder einzustellen, hat weder Entzugssymptome verursacht noch ein Verlangen ausgelöst. Ähnlich ist das mit Kakao, den ich auch sehr gerne trinke. Manchmal weckt er mich ein wenig auf, ein ander Mal auch überhaupt nicht und ich kämpfe eine halbe Stunde später mit dem Schlaf. Keinesfalls zu vergleichen mit der Wirkung von schwarzem Tee – da stehe ich nach einer Tasse für Stunden senkrecht :-)

Wichtig ist aber, die Problematik nicht ganz aus den Augen zu verlieren. Immer wieder einmal daran zu denken.

Anschließend sei noch vermerkt, dass ich die Alternativen, die Hochstrasser gibt, auf jeden Fall für mindestens genauso schädlich halte, wie eine eventuelle toxische Wirkung von Kakao: Die Fettmengen sind für meine Vorstellung fast schon kriminell, ebenso die doch reichliche Verwendung seines – nur angeblich rohköstigen – Mandelmuses. Auch die Behauptung, man könne stattdessen Carob verwenden, lässt sich nur für Menschen mit abgestumpften Geschmackspapillen geben. Ich habe es jahrelang versucht – ich mag Carob nicht besonders. Einen Teil Kakao kann ich dadurch ersetzen, aber der typische Geschmack ist nicht mein Ding. Das ist ja häufig so mit Ersatz ;-)

Habt Ihr Erfahrungen mit Kakao gemacht?

Alkohol im Spiel!

19. September 2014

19. September 2014: Alkoholtote

Ich liebe bekanntermaßen die Statistiken in der Apotheken-Umschau, sie sind immer so herrlich wenig aussagekräftig. Auch die B-Ausgabe vom August hat wieder einen kleinen Zahlenbeitrag für mich parat – auf Seite 22. Ich zitiere:

„Mehr als 14500 Menschen starben in Deutschland 2012 an den Folgen übermäßigen Alkoholkonsums. Diese Sucht erforderte fast viermal so viele Opfer wie der Straßenverkehr: Etwa 3800 Personen starben bei Unfällen.“ Quelle: Statistisches Bundesamt.

Dass die Zahl der Verkehrstoten sich ebenfalls auf das Jahr 2012 bezieht, setze ich einmal voraus. So viel Lauterkeit wird wohl auch die A-U haben ;-)

Es ist aber wiederum eine Zahl, die isoliert auf ein Jahr betrachtet, wenig sagt. Wie war das 2011? Und warum liegen die Zahlen für 2013 noch nicht vor? Immerhin ist August 2014. Welche der beiden Zahlen ist gestiegen und wenn sie gestiegen sind, um wie viel? Ist vielleicht eine Zahl gefallen? Ich gebe ein Beispiel: Vielleicht betrug im Jahr 2011 die Zahl der Alkoholtoten 8900 und der Verkehrstoten 3700. Dann wäre das auf den Alkohlkonsum bezogen ja eine positive Entwicklung. Auch wäre die Zahl der Todesfälle insgesamt interessant oder ein Vergleich mit Unfällen im Haushalt, Folge von Herzerkrankungen, Diabetes usw.

Was mich ja auch interessiert: Wer bestimmt, was ein Tod infolge übermäßigen Alkoholkonsums ist? Es könnte ja auch Begleiterkrankungen geben, wie Diabetes, Herzerkrankungen usw., die zum Tode führen, ohne eine Folge des zu vielen Trinkens zu sein. Was ist ein übermäßiger Alkoholkonsum?

Und da alle diese Fragen nicht beantwortet sind, frage ich mich nun: Was will mir die Apotheken-Umschau mit diesem Platzfüller denn nun sagen? Dass wir mehr Unfälle mit Todesfolge bauen sollten, damit die Zahlen weniger auseinander klaffen? ;-)

Ich senke mein Risiko!

18. September 2014

18. September 2014: Kein Schlaganfall mehr!

Im Seniorenratgeber vom September las ich auf Seite 9 einen kleinen Artikel mit der Überschrift “Bunt gegen Schlaganfall”. Demnach haben chinesische Wissenschaftler festgestellt, dass “schon 200 Gramm mehr Obst am Tag – zum Beispiel ein Apfel – [...] das Schlaganfall-Risiko um mehr als 30 Prozent [senken]“.

Ey, das ist ja super. Nee, ich meine echt gut.

Wenn ich zum Beispiel ein Schlaganfallrisiko von 50 % habe (ich will ja nicht gleich aufs Schärfste gehen), kann ich mit einem (größeren) Apfel mehr am Tag das Risiko auf …. ja, auf was denn senken? Auf 20 %? (einfach 30 % abziehen) Auf 35 %? (Von den 50 % kurz 30 % runternehmen, also 30 % von 50 % = 15 %). Ich nehme mal an, gemeint ist der zweite Rechenweg. Ist aber egal, schön ist das auf jeden Fall.

Wenn ich nun mit meinem 35 %-Risiko noch einen Apfel mehr am Tag esse, habe ich nur noch ein Risiko von 24,5 %.
Die große Frage an Mathematiker ist nun: Wie viele Äpfel muss ich essen, um mein Risiko auf 0 % zu senken? Nach 24,5 % kommen 17,15 %, dann 12 %, dann 8,40 %, dann 5,88 %, dann 4,11, dann 2,88, dann 2,0; 1,41; 0,98; 0,69; 0,48; 0,34; 0,24; 0,17; 0,12; 0,08; 0,06; 0,04; 0,03; 0,02; 0,01; 0,014; 0,009; 0,006; 0,004; 0,003; usw. Also bei 27 Äpfeln bin ich ja praktisch bei Null. Wer sich noch an die Mathematik erinnert: So richtig Null wird das in der Theorie nie, aber wir sind ja praktisch denkende Menschen.

Okay, ich esse also 27 Äpfel am Tag. Das sind 9 große Äpfel zu jeder Mahlzeit. Wohl eher statt jeder Mahlzeit, denn nach 9 großen Äpfeln sind wohl selbst Fresssäckchen satt. Das ist natürlich lächerlich, ja, klar – denn ob wir nun ein Schlaganfallrisiko von 2% oder 0,003 haben, macht in der Praxis nicht wirklich etwas aus. Also 8 Äpfel am Tag machen schon ziemlich gesund. Senken ein Schlaganfallrisiko von 50 % auf 2 %. Toll.

Und das Tollste ist – selbst wenn ich nur 3 große Äpfel am Tag esse (ich kann natürlich auch 1 Birne, 1 Apfel und 1 Stück Melone nehmen, das ist weniger eintönig) bin ich schon nur noch bei einem Restrisiko von 12 % statt 50 %. Das ist wirklich wunderbar.

Und das Wunderbarste ist, dass ich sonst meine Ernährung offenbar gar nicht ändern muss. Morgens Rührei mit Speck, danach ein Apfel. Mittags Chicken MacNuggets mit einem Cheeseburger und einem Apfel. Und abends dann Makrelen aus der Dose mit Bratkartoffeln und Spiegelei, zum Trinken ½ Liter Olivenöl und – bloß nicht vergessen! – ein Äpfelchen von 200 g.
Übrigens: Wenn mein Schlaganfallrisiko bei 100% liegt… reichen schon 2 Äpfelchen mehr, um auf diese Prozentzahl zu kommen!!

Womit ich nichts wirklich gegen diese Studie sagen will. Sicher senkt ein Mehrverzehr an Obst (und Gemüse) solche Risiken beträchtlich. Aber es ist immer ein Fehler, solche Ergebnisse isoliert und ohne Zusammenhang zu betrachten. Und das passiert sehr häufig bei der Übertragung von wissenschaftlichen Ergebnissen in die Laienpresse. Ein sehr schönes Beispiel aus dem Amerikanischen für die Verdrehung von wertfreien Resultaten findet Ihr z.B.: hier.

Die Kochaktion September: Nachkocher

17. September 2014

17. September 2014: Nachkocher

Ich habe, da ich nicht in Zeitnot war, thematisch die Einsendungen zu denselben Rezepten zusammengestellt. Ich danke allen Nachkochern für Ihre Mitarbeit :-) Die Originalrezept findet Ihr im Artikel vom 10. September jeweils mit dem Code-Anfang.

Viel Spaß beim Anschauen … und vielleicht regt das den einen oder anderen auch an, einiges davon auszuprobieren.

Ansonsten treffen wir uns im Dezember zur nächsten Aktion :-)

Sep-Kat-Elk

Kartoffelklöße mit Pfifferlingen

Sep-Kat-Elk

Ich entschied mich für die Kartoffelklöße mit Pfifferlingen, denn „vollwertige Kartoffelklöße“ herzustellen reizten mich, außerdem hatte ich mehlige Kartoffeln vom Vortag übrig und auch Pfifferlinge, die ich einen Tag vorher im Wald gesammelt habe, standen zur Verfügung.

So konnte ich heute gleich loslegen:
Die gekochten Kartoffeln habe ich in meinem Gemüseschneider (Kitchen Aid Zusatzteil) fein gerieben. Für die rohen Kartoffeln verwendete ich die Kronenreibetrommel. Dazu legte ich ein feines Küchensieb auf die Rührschüssel, sodass das Kartoffelwasser gleich durch das Sieb abtropfte.

Dann drückte ich mit der Rückseite eines Esslöffels das Wasser sorgfältig aus den Kartoffeln. Das Wasser goss ich ab (man kann es für Suppen verwenden) und die am Boden haftende Stärke ließ ich in der Schüssel um sie dann mit den Kartoffeln zu vermengen. Ich gab noch ein wenig Salz dazu, etwa ein Drittel Teelöffel. Eventuell weniger nehmen.

Die Knödel konnte ich sehr gut zu 6 Knödel formen. In einem kleinen Topf ließ ich Wasser kochen und gab die Knödel hinein und schaltete sofort zurück. (Stufe 1 von 3).  Kochdauer 15 Minuten.

Zu den Pfifferlingen:
Wie im Rezept beschrieben, nur habe ich jeweils kürzer angebraten, die Zwiebeln 5 Minuten, zerkleinerte Pfifferlinge dazu nochmal ca. 5 Minuten anbraten. Etwas Salz dazu.

Die Klöße waren schnell hergestellt. Die Kombination schmeckte sehr gut, die Soße vermisste ich auch nicht.
Die Klöße hielten gut zusammen, auch ohne Dünsteinsatz. Das Rezept kann ich weiterempfehlen, vielen Dank für die Anregungen.

Sep-Kat-Sue

Kartoffelklöße mit Pfifferlingen (Kräuterseitlingen)

Sep-Kat-Sue

Ich wäre bei dieser Aktion nie auf Kartoffelklöße gekommen. Die Idee finde ich grandios. :-) Außerdem liebe ich Kartoffelklöße und musste dieses Rezept deshalb natürlich unbedingt ausprobieren. Meine ersten, letzten und einzigen Versuche, Kartoffelklöße selber zu machen, liegen schon Jahre (Jahrzehnte …) zurück. Voller Elan machte ich mich also ans Kochen.
Jedoch … irgendetwas habe ich wohl falsch gemacht; vielleicht reibt meine Reibe zu fein; oder habe ich zuviel Wasser aus den rohen Kartoffeln herausgedrückt …? Jedenfalls sahen meine Klöße gar nicht so aus wie die meiner Mutter früher und auch nicht wie die von Katharina, nämlich eben locker und relativ grob. Meine waren eher fein wie Klöße von gekochten Kartoffeln und von der Konsistenz her wie Gummibälle … :-D
Übrigens habe ich sie, wie im Rezept angegeben, gedämpft.
Aber egal. Geschmeckt haben sie trotzdem sehr gut. Vor allem zu den Pilzen. Ich hatte keine Pfifferlinge bekommen, dafür aber Kräuterseitlinge, die wie gemalt aussahen, sodass sie förmlich schrieen: „Kauf uns, kauf uns!“
Laut Rezept gehört, so hatte ich es verstanden, kein Deckel auf die Zwiebeln und Pilze. Ich hielt mich an die angegebenen Schritte, deckte aber die Pfanne die ganze Zeit über mit einem gut schließenden Deckel ab, sodass ich am Ende sogar ein bisschen so etwas wie eine Soße hatte, ohne dass ich zusätzliches Wasser dazugegeben hatte.
Auch meinem Sohn schmeckte das Ganze, sogar sehr gut; die gummiartigen Klöße störten ihn überhaupt nicht. Dabei mag er Pilze (zumindest Champignons) für gewöhnlich nicht. Kräuterseitlinge hatte ich aber das erste Mal überhaupt gehabt, und in der Kombination mit diesem Rezept ist er nun richtig begeistert. :-)
Ich werde mich jetzt mal nicht gleich entmutigen lassen und mich bald noch einmal an die Klöße wagen. Vielen Dank also an Katharina für diese Anregung und das leckere, relativ einfache (die Kartoffelreiberei schlaucht ganz schön ;-) ) Rezept. Ich werde weiterüben. :-)

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Kartoffelklöße mit Pfifferlingen
(Champions)

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Ich liebe Kartoffelklöße,
Ich habe mich nicht ganz nach den Rezept gerichtet. Von Kartoffelwasser habe ich nur einen kleinen Schluck zur Masse gegeben. Die Klöße würden sonst auseinander fallen.
Leider  habe ich die Masse zu lange stehen lassen und die Klöße sind etwas grau geworden.
Statt den Pfifferlinge habe ich Champions genommen.
Das Essen war sehr lecker und leicht nachzukochen. Ich werde es auf jeden Fall wieder kochen. Vielen Dank für das Rezept

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Bohneneintopf

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Das Gericht habe ich nachgekocht, weil mich die rohe, geriebene Kartoffel als Saucenbinder gereizt hat. Bisher habe ich das noch nie probiert, denn ich püriere jeweils einen Teil der gekochten Kartoffeln, um die Sauce sämig zu machen. Das Ergebnis war sehr gut, denn durch die geriebene Kartoffel dickte die Sauce schnell ein.
Die Mengenangaben habe ich halbiert, denn das Gericht sollte für zwei Personen reichen. Gute Esser mögen jedoch fast die ganze Portion. Für die halbe Portion habe ich 400 g Wasser und einen Teelöffel Salz gefügt. Dieses Rezept ist sehr schnell zubereitet und schmeckt wirklich gut. Mit etwas mehr Wasser ergäbe es auch eine leckere und nahrhafte Suppe. Leider hatte ich kein Bohnenkraut vorrätig. Schade, denn dieses würde dem Gericht noch eine besondere Note verleihen. Danke dir  Suelwie für diese schlichte und unkomplizierte Kreation.

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Heute können wir auch eine neue Nachkocherin begrüßen, die schon lange den Blog liest und kommentiert. Vielen Dank, Bigare!

Kar-Toffel-Bratlinge

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  •  60 g Karotten, geraffelt
  • 200 g Kartoffeln, geraffelt
  • 1 TL Salz
  • Öl zum Braten

Ich habe dieses Rezept gewählt, da es schnell gehen musste. Mein Kleiner und ich kamen gerade vom Spielplatz und der Kleine drohte zu verhungern, dem Quängeln und Betteln ums Essen nach zu urteilen.

Leider habe ich in der Eile den Dinkel oder den Leinsamen vergessen, deshalb waren meine Bratlinge etwas “haarig”. Aber vielleicht waren sie deshalb sehr locker und fluffig? Und haben unheimlich gut geschmeckt.

Ich habe die Kartoffeln und die Karotten schnell gerieben, währenddessen lief der Offen schon warm und das Öl wurde erhitzt, schnell noch das Salz rein, durchkneten, tropft ein bisschen. Kleine Bratlinge geformt und schnell in die heiße Pfanne. Umdrehen und aufs Fensterbrett, damit sie leicht abkühlen. Da sie mein Kleiner verschlungen hat, waren sie wirklich gut :-) Er isst nämlich nicht alles.

Also mein Urteil: sehr sehr lecker. Werde ich auf jedenfall wieder machen und beim nächsten Mal versuche ich, den Dinkel nicht zu vergessen ;-)

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Kartoffel-Paprika-Pfanne

Sep-Agn-2-Sue

Bei diesem Rezept sprach mich schon allein das Bild sehr an. Mit so einer sahnig aussehenden Soße kann man mich immer kriegen. :-)

Wenn man eines dieser Gemüse-Würfel-Geräte hat (ich zum Beispiel den Cubic), halten sich Arbeits- und Zeitaufwand für diese leckere Pfanne in geringen Grenzen. Und wegen der September-Aufgabe sind natürlich auch die Zutaten eigentlich so gut wie immer vorhanden. Wenn man gerade keine Paprika hat, kann man stattdessen sicherlich auch gut ein anderes Gemüse verwenden.

Ich bereitete die doppelte Menge zu und benutzte einen Rest grüne und eine ganze gelbe Spitzpaprikaschote. Bei allem anderen hielt ich mich an das Rezept.

Jedoch hatte ich ein bisschen Probleme, nach dem Garen genug Wasser aus der Pfanne zu löffeln; das meiste schien irgendwie weg zu sein. Und weil wir viel Soße sowieso mögen, verwendete ich einfach frisches Wasser. Die Soße wurde trotzdem schön cremig und gebunden.

Und lecker war das Gericht sowieso. Von meiner Tochter erwarte ich nicht zu viel auf einmal. Ich hab mich schon gefreut, dass sie von den Sesamkartoffeln so begeistert war! :-) Immerhin aß sie etwas von der Kartoffel-Paprika-Pfanne, meinte aber, dass ich es ihretwegen nicht unbedingt noch einmal kochen müsse.

Meines Sohnes und meinetwegen allerdings wird dieses Rezept unbedingt wiederholt! Wir waren begeistert davon und putzten die Pfanne ratzekahl leer. :-)

Und getreu unserem Motto „süß-sauer geht immer“, haben wir das dann damit auch noch probiert (etwas Essig und Honig auf den Teller geben); das weicht natürlich von der Aufgabe ab, aber was jeder mit dem Essen auf seinem Teller anstellt, dafür kann ich ja nichts. ;-) Es ist auf jeden Fall ein guter Tipp am Rande, wenn man süß-sauer mag. :-)

Herzlichen Dank für dieses schöne Rezept, Agnes!

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Gelbe Kartoffeltaler

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Agnes’ Kartoffeltaler haben mich wegen des Maises gereizt und auch, weil gekochte Kartoffeln verwendet werden. Diese bereitete ich jedoch, in kleine Würfel geschnitten, im normalen Kochtopf zu. Das Kochwasser verwendete ich anschließend noch zum Strecken einer Soße vom Vortag.

Viel Arbeit machen die Taler nicht und auch der Zeitaufwand ist gering. Von den Zutaten her kann man wohl jederzeit loslegen, denn Kartoffeln, Mais und Karotten sind bei mir eigentlich immer gleichzeitig im Haus. Ein wirklich tolles, einfaches Rezept!

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Wir fanden die Taler gut bis sehr lecker. Meine Tochter war – wie immer, wenn es um Kartoffeln geht – am wenigsten davon angetan. Aber meinem Sohn und mir haben sie sehr gut geschmeckt.

Ich muss allerdings sagen, dass ich doch eher kein Fan von absolut fettfrei bin … Beim nächsten Mal würde (werde) ich mal versuchen, sie in der Pfanne mit etwas Öl zu braten. Irgendwie waren sie von außen so trocken. Ich stelle mir das mit Öl knuspriger vor.

Trotzdem aber sind die Kartoffeltaler ein schönes, schnelles Essen und sicher auch mal eine tolle Beilage zu etwas Gemüsigem – mal was anderes als Nudeln, Reis oder Kartoffeln gedünstet/gekocht; und ein bisschen ähnlich wie, aber schneller als Kartoffelknödel, die ich auch sehr mag.

Vielen Dank, Agnes, für diese Erweiterung meines Rezepte-Repertoires! :-)

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Gelbe Kartoffeltaler

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  • 300 g Kartoffeln, mehlig kochend
  • 50 g Speisemais, gemahlen
  • 80 g Karotten
  • Olivenöl

Ich habe mich an das Originalrezept gehalten, bis auf das Garen. Anstatt im Ofen habe ich die Taler in der Pfanne mit Olivenöl ausgebacken (es war ja noch eine 3. Zutat möglich).

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Gelbe Kartoffeltaler

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  • 350 g mehlige Kartoffeln
  • 50 g Mais gelb
  • 100 g Karotten
  • 0,5 TL Salz

Das Rezept ist unkompliziert, fettfrei und für die schnelle Küche geeignet.

Ich habe genau nach Agnes Anleitung die Kartoffeln im Schnellkochtopf gekocht und durch die Kartoffelpresse gedrückt. Die Karotte, bei mir war es genau eine, habe ich fein geraffelt.

Für dieses Rezept testete ich meinen neuen Lex Mais, ich konnte den Mais problemlos mit meiner Getreidemühle mahlen. Mit dem Salz alles vermischen und die Masse zu Bratlingen formen und sie ohne Beigabe von Fett im Backofen auf einer Dauerbackfolie 25 Minuten bei 220° backen.

Leider hatte ich dann beim geplanten Fotografieren des gefüllten Tellers Pech. Kamera ging nicht. So konnte ich Stunden später nur noch 2 Taler fotografieren. Der Rest war verputzt :-)

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Gelbe Kartoffeltaler

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So einfach, so lecker und kross. Ich habe nur vergessen den Teig ruhen zulassen.
220 Grad Ober und Unterhitze 25 Minuten backen.
Ich habe alle 8 aufgegessen.

Vielen Dank für das Rezept.

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Die vielen tollen Rezeptideen sind so verlockend !!!!!

Deshalb habe ich diesmal meinen GöGa die Auswahl überlassen, was ich nachkochen werde. Er hat sich für das Rezept von Agnes entschieden:

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Ich habe all ihre Zutaten verwendet, habe mich aber nicht genau an die Mengenangaben gehalten. Ich habe das Tomatenmark durch gelbe und rote Tomaten aus meinem Garten ersetzt.

Ich habe die Kartoffeln im Backofen nach 15 min nicht gewendet und die gesamte Backzeit um 5 min verkürzt. Das hängt sicherlich auch vom Ofen ab und von der Größe der Kartoffelsticks.

Ich fand es echt lecker.

Mein Mann sagt „Wann gibt`s das wieder zu essen“

Ich finde es immer wieder toll durch Rezepte zum Nachkochen angeregt zu werden.

Und das Schöne ist – die Enfachheit derselben

Machmal ist weniger doch mehr…

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Ofenpommes mit Tomatenzucchini

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Danielas Ofenpommes habe ich schon längst einmal ausprobieren wollen. Ich weiß auch nicht, warum ich bin jetzt noch nicht dazu gekommen war.
Jedenfalls war ich auch neugierig auf die Tomatenzucchini und deshalb war das eine gute Gelegenheit, nun auch endlich die Pommes zu testen.
Bei uns gab es das Gericht – ganz schön üppig an diesem Tag – am Abend, nachdem es mittags die Kokos-Kürbis-Kartoffeln von Lelle gegeben hatte. Mir ging einfach die Zeit aus für alles, was ich noch so gerne nachkochen wollte. :-)
Ich bereitete von den Kartoffeln die doppelte Menge zu, denn ich ging davon aus, dass die Kinder nichts gegen Pommes haben würden. Bei den Zucchini hielt ich mich an die Rezeptmenge, denn Zucchini sind bei meinen Kindern nicht sehr beliebt, obwohl ich Hoffnung hatte …
Die Ofenpommes waren geradezu eine Offenbarung! :-) Weil es schnell gehen musste, habe ich einfach mal versucht, die Kartoffeln senkrecht durch den Cubic zu drücken (1-cm-Würfel Einsatz). Mit ein bisschen Fingerspitzengefühl ging es und es wurden perfekte Pommes-Stäbchen. Wir waren begeistert! Auch von den fertigen Pommes (obwohl ich in der halben Stunde Backzeit beschäftigt gewesen war und das Wenden vergessen hatte – schadete nicht unbedingt) – die waren einfach tausendmal besser als alles, was wir bisher an Fertig-TK-Pommes gekannt hatten. Ich bedanke mich hier also bei Daniela für diese Idee und bei Agnes dafür, dass sie mich noch einmal daran erinnert hat. :-)
Die Zucchini schmeckten leider nur mir allein. Aber das liegt einfach am Gemüse, nicht an der Zubereitung. Es war wirklich sehr schmackhaft und auch kalt ein Genuss für mich, wie eigentlich alles in der VW-Küche.
Insgesamt ist dies ein unkompliziertes Essen, mit dem man wenig Arbeit hat und für denjenigen, der nichts gegen Zucchini hat, auch ein sehr leckeres. :-)

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Leider sind mir die Ofenpommes etwas misslungen. Sie haben an der Dauerbackfolie geklebt und waren zu weich. Dabei habe ich sie bei 220 Grad 30 Minuten gebacken. Jedoch haben sie bereits beim Wenden geklebt. Offenbar muss ich bei meiner Backfolie etwas Fett verwenden. Veilleicht wäre auch ein einfaches Backtrennpapier besser. Ich muss das Rezept auf jeden Fall nochmals ausprobieren.
Die Zuccini wollte ich nicht als Gemüsepfanne kochen, sondern habe die auch mitgebacken.
Statt Tomatenmark habe ich Ketchup aus Utes Kochbuch “Immer öfter vegetarisch” gemacht.
Geschmeckt hat es sehr lecker, mein Mann hat seine Portion schnell weggeputzt.

Vielen Dank für dieses Rezept.

Sep-Ani-Sue

Sesamkartoffeln

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Dies ist ein wunderbar einfaches Rezept. Es kommt mit sehr wenigen Zutaten aus und ist schnell vorbereitet (das Waschen der vielen kleinen Kartoffeln hat am längsten gedauert).

Um das Öl auf den Kartoffeln zu verteilen, benutzte ich einen Silikonpinsel. Dabei behielt ich dann sogar noch einen Rest von 15 g Öl übrig.

Die Sesamsamen sind reichlich, man muss sich anfangs keine Gedanken machen, ob sie für alle Kartoffeln reichen, sondern kann großzügig verteilen.

Ich bereitete die Sesamkartoffeln gleichzeitig mit Agnes’ Gelben Kartoffeltalern zu. Die Sesamkartoffeln kamen zuerst in den Ofen, bei 150 °C, wie vorgegeben. Sieben Minuten vor Ende der Garzeit kamen dann die Kartoffeltaler dazu, und auf Grund der Bemerkung, dass die Sesamkartoffeln bei größerer Hitze wohl noch knuspriger werden, schaltete ich zu diesem Zeitpunkt dann den Ofen auf die für die Kartoffeltaler angegebenen 220 °C.

Die Sesamkartoffeln benötigten bei mir noch zehn zusätzliche Minuten (bei ebendieser Temperatur). Dann waren sie mir weich genug und außerdem schön goldgelb bis leicht braun.

Fazit: Dieses Rezept ist es absolut wert, dass man es sich merkt und ich werde es ganz sicher noch öfter machen, DENN … sogar meine Tochter war begeistert davon! Unglaublich! Auch meinem Sohn und mir haben die Sesamkartoffeln sehr, sehr gut geschmeckt. Auch kalt und noch am nächsten Tag sind sie lecker, zwar nicht mehr knusprig (sie „entknuspern“ recht schnell) – aber das macht nichts, weil sie einfach trotzdem immer noch ein Genuss sind. :-)

Vielen, vielen Dank für dieses unkomplizierte und tolle Rezept!

Sep-Ani-Agn

Sesamkartofffeln
(für 2 Personen)
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510 g kleine Kartoffeln
1 TL Olivenöl
30 g Sesamsamen
Salz

Das Öl habe ich in ein kleines Schälchen gegeben, das Salz zugefügt und diese Mischung mit einem Pinsel auf die Schnittflächen der halbierten Kartoffeln gepinselt und anschliessend  die Schnittflächen in die Sesamsamen gedrückt. Gebacken habe ich bei 200 Grad 35 Minuten, dann waren die Kartoffeln schön knusprig. Ich liebe Sesamkartoffeln, denn sie sind schnell zubereitet und schmecken sehr gut! Bisher habe ich die Sesamkartoffeln immer mit der Schnittfläche nach unten aufs Blech gelegt. Beide Varianten gelingen gut. Zur Probe habe ich zwei Kartoffeln nur mit Sesam belegt, nicht aber mit Öl eingepinselt. Das Resultat ist so gut, dass ich das nächste Mal das Öl ganz weglassen werde. Danke für dieses schlichte, leckere Rezept!
Über Wikipedia habe ich erfahren, was Drillingskartoffeln sind, denn ich kannte diesen Begriff bisher nicht. :-)

Sep-Ani-Chr

Sep-Ani-Chr

Für dieses Rezept habe ich normale Kartoffeln genommen. Da die Haut nicht so schön war, habe ich die Kartoffeln geschält, mit Öl eingepinselt und mit Sesam bestreut. An einem Kochkurs habe ich gelernt, dass man die Kartoffeln erst am Schluss salzen soll, sie werden so krosser.

Diese Kartoffeln haben mir sehr gut geschmeckt. Auf die Idee, Kartoffeln mit Sesam zu machen bin ich noch nie gekommen. Statt Salat haben wir Zuccini aus dem Rezept von Agnes dazu gegessen.

Danke für dieses Rezept.

Anmerkung Ute: Kartoffeln bitte nicht schälen, es sei denn, sie sind schafhaft – was etwas anderes ist als “nicht schön”. Nach dem Backen wird die Schale sowieso etwas schrumpelig und bekommt keinen Designpreis :_)

Sep-Lel-Agn

Kokos-Kürbis-Kartoffeln

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(für 5 Personen)

  • 700 g Kartoffeln
  • 1350 g Kürbis, brutto
  • 800 g Wasser
  • 2 TL Salz
  • 100 g Kokosraspeln
  • 2 Knoblauchzehen (15 g)

Die Zutaten habe ich ungefähr verdoppelt ausser Kürbis, da habe ich einen genommen, der wog 250 g mehr als im Rezept angegeben. Schwierigkeiten hatte ich mit der Beschaffung des Hokkaido. Nirgends konnte ich diese Sorte finden, bis ich endlich herausgefunden habe, dass dieser bei uns „Roter Knirps“ heißt.

Die Sauce habe ich, um Zeit zu sparen, im Vitamix hergestellt, denn die doppelte Menge hätte ich in mehreren Durchgängen in einem kleinen Mixer herstellen müssen.

Das Rezept wollte ich nachkochen, denn die Kombination von Kürbis und Kartoffeln mit Kokos-Knoblauchsauce wollte ich probieren. Wir sind begeistert vom Resultat, denn das Gericht schmeckt sehr gut und ist auch schnell zubereitet. Wiederum sind wir um eine Idee bereichert worden. Danke für dieses schlichte und leckere Rezept. Danke aber auch dir Ute, für diese Aktion. Ich habe einen Denkanstoss erhalten, der mich wieder zurück zu einfachen Gerichten führt, denn diese sind genau so lecker!

Sep-Lel-Kat

Kokos-Kürbis-Kartoffeln

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  • 2 kleine Pellkartoffeln
  • 200 g Kürbis
  • 50 g Kokosnuss
  • 1 große Knoblauchzehe (8 g)

Da ich noch Reste von vorgekochten Kartoffeln bzw. im Ofen gegarten Kürbis hatte, habe ich diese verwendet.
Die Kokosnuss habe ich frisch geraspelt und anschließend kurz in der Pfanne geröstet. Den Knoblauch fein hacken und zusammen mit
ca. 100 ml Wasser zur Pfanne hinzugeben und ca. 10 Minuten auf niedriger Stufe köcheln lassen.
Die Kartoffel und den Kürbis in Stücke schneiden und noch kurz mit garen, bis sie warm sind.

Sep-Lel-hel

Kokos-Kürbis-Kartoffeln

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Ich habe alles nach Rezept nachgekocht.
Es war sehr lecker und einfach. Ich war überrascht,daß das Garen nur 10 Minuten gedauert hat.   Die Soße war sehr cremig und schön viel.
Auf den Bild sieht man das leider nicht. Ich werde es auf jeden Fall wieder kochen.
Vielen Dank für das Rezept

Sep-Lel-Sue

Kokos-Kürbis-Kartoffeln

Sep-Lel-Sue

Ich schicke gleich vorweg: Von diesem Rezept waren alle ganz und gar hingerissen, auch meine Kartoffeln im Großen und Ganzen verschmähende Tochter! Allerdings ist sie auf dem „Weg der Besserung“, wie mir scheint, denn während dieser Kartoffel-Aktion hat sie von allem probiert und das Meiste sogar gemocht bis sehr gemocht. :-)
Für uns drei Wenigesser hatte ich die Menge des Rezepts zubereitet.
Weil ich es eilig hatte und es mir einfach machen wollte, habe ich Kartoffeln und Kürbis mit dem Cubic in 1-cm-Würfel geschnitten.
Bei der Zubereitung der Soße habe ich ein wenig geschummelt, da ja fast ein halber Liter Wasser zu mixen war. Ich benutzte dafür den Vitamix statt des Magic Maxx.
Und was gibt es zu diesem Rezept noch zu sagen …?
Alles ging ganz schnell; man hat wirklich nicht viel Arbeit.
Die Soße wurde beim Aufkochen ziemlich dick, ich gab deshalb später noch ein wenig mehr Wasser hinzu. Ich vermute, das lag am zerkochten Kürbis.
Wie bereits erwähnt, waren mein Sohn und ich restlos begeistert vom Ergebnis. Auch meiner Tochter schmeckte das Gericht sehr gut, nur mochte sie die Konsistenz der Kürbis-Würfel nicht so sehr; die waren ziemlich weich und irgendwie matschig-klebrig geworden. Uns andere hat das aber nicht gestört.
Abends gab es einen kleinen Rest noch kalt – auch das war sehr lecker.
Vielen Dank für dieses grandiose Rezept! Ich werde es sicher noch öfter machen, und es dann auch gerne mal mit Essigpepperoni und Apfelessig probieren.

Sep-Ute-Agn

Kartoffeltorte mit Bohnen
(für 3 Personen)

600 g Kartoffeln, brutto, mehlige Sorte
200 g Buschbohnen, netto
200 g Weizen
10 g frische Bio-Hefe
50 + 50 + 40 +  90 g Wasser
2.5 TL Salz
wenig Weizenmehl zum Ausrollen des Teiges

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Das Rezept habe ich nach Vorlage nachgearbeitet. Das Wasser für den Teig habe ich auf 40 g reduziert, so dass sich dieser gut mit Hilfe von Streumehl ausrollen liess. Dafür habe ich die Wassermenge für den Deckbelag auf 90 g erhöht, weil er sonst zu dickflüssig zum Mixen gewesen wäre.  Da ich keinen Rotkornweizen habe, ersetzte ich diesen durch gewöhnlichen Weizen. Gebacken habe ich in einer mit Backpapier ausgekleideten Springform. Da liess sich die Torte problemlos vom Papier lösen. Die angegebene Backzeit musste ich auf 35 Minuten erhöhen, denn mein Backofen bäckt nicht so gut.
Die Idee, Teig mit in den Deckbelag zu mixen hat mich fasziniert. Wieder einmal habe ich erfahren, dass Einfaches genauso gut gelingt und auch gut schmeckt. Wir haben die Torte zu dritt gegessen und sie hat allen gut geschmeckt.

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Zwei Änderungen werde ich beim nächsten Mal vornehmen, den Teigboden dünner ausrollen, das heisst, eine grössere Form nehmen und mehr Bohnen zugeben, denn diese schmeckten in der Torte sehr gut! Der Teig ist wirklich schön aufgegangen und ist ganz locker geworden!  Danke für dieses kreative Rezept, das viele Möglichkeiten zu neuen Variationen offen lässt!

Sep-Ute-Sue

Kartoffeltorte mit Bohnen

Sep-Ute-Sue

Dieses Rezept fand ich sehr ungewöhnlich, und deshalb war ich auch sehr neugierig darauf. :-)
Es lässt sich gut vorbereiten und macht nicht allzu viel Arbeit, wie das Rezept mit den vielen Arbeitsschritten vermuten (befürchten? ;-) ) lassen könnte. Die Kartoffeln kochte ich gleich vormittags; etwa eine Stunde, bevor mein Sohn nach Hause kam, begann ich dann mit dem Rest.
Als erstes kümmerte ich mich um den Hefe-Vorteig, dann setzte ich die Bohnen auf. Anschließend schälte ich die Kartoffeln und wog schon mal alle Portionen, die benötigt wurden, ab.
Ein bisschen Wartezeit gab es, als der Teig dann gehen musste und die Bohnen schon fertig gegart waren. Da schnitt ich die Kartoffelscheiben und begann mit den anderen beiden Berichten vom Vortag. ;-)
Und in der Zeit, in der die Torte dann im Ofen ist, kann man noch prima einen Salat zubereiten. Ich hatte leider anderes zu tun (bin dieser Tage ein wenig in Hetze …) und deshalb gab es keine Rohkost vorneweg.
Übrigens hielt ich mich an Utes Ratschlag, keinen Rand hochzuziehen. Beim nächsten Mal (ja, es wird definitiv eins geben! :-) ) würde ich allerdings die Form fetten und doch einen Rand hochziehen, der Teig ist nämlich richtig lecker und außen ein bisschen knusprig. Ich kann mir vorstellen, dass der hochgezogene Rand unwiderstehlich wäre. :-) Ich verstrich den Teig also bis kurz vorm Springformrand, sodass er möglichst wenig Kontakt damit hatte.
Und wie war die Kartoffeltorte denn nun?
Ich glaube, ich hätte ein wenig mehr Salz verwenden können. Der Teig schmeckt stellenweise etwas fad. Vielleicht hätte auch noch ein kleines bisschen Salz auf den Kartoffelscheiben nicht geschadet. Unbedingt nötig finde ich selber es nicht; mein Sohn war allerdings nicht so vom Hocker gerissen wie ich.
Trotzdem ist der Teig aber sehr, sehr lecker, schön locker – einfach ein Gedicht! Und auch insgesamt bin ich begeistert. Mein Sohn hat nur ein Achtel gegessen, und trotzdem fehlt jetzt mehr als die Hälfte der Torte … Ich konnte einfach nicht an mich halten und musste immer weiter naschen! :-D
Danke schön, Ute, für diese ungewöhnliche Rezeptidee (vielleicht ist sie gar nicht ungewöhnlich – für mich aber schon. :-) ) Eventuell schmeckt es meinem Sohn ja mit einer anderen Gemüseart oben drauf oder nur mit Kartoffeln besser. Ich werde die Kartofeltorte auf jeden Fall noch öfter machen! :-)

Nur wenige Monate alt :-)

16. September 2014

16. September 2014

Larsito: Unter diesen Wolken. Ist doch nett, oder? ;-)

Dazu nichts in Wikipedia, aber eine eigene Webseite: hier

Mein Tablet PC

15. September 2014

15. September 2014: Bei Saturn

An einem der letzten Samstage im August regnete es. Statt eine Spazierrunde in der Stadt zu drehen, entschloss ich mich, das kleine Acer-Tablet für 99 Euro zu kaufen, das der Real im Sonderangebot hat. Das gilt aber, wie ich erfuhr, erst ab Montag.

Montagnachmittag nach Remscheid düsen, um dann zu entdecken, dass alle schon vormittags verkauft sind? Nee, dann eben nicht.

Dann dachte ich, schau ich doch mal bei Saturn. Da gab es auch preiswerte, aber alles No-Name-Geräte, und zwar No-Name-Namen, von denen ich noch nie etwas gehört habe. Schon kam ein beratender Verkäufer herbeigeeilt. Das preiswerteste Markengerät war ein Samsung Galaxy Tab 3 lite für 129 Euro. Aha. Ich entschied mich dafür. Was soll ich mir was Teures kaufen, wenn ich nicht einmal weiß, ob ich das wirklich alles ausschöpfen kann? Da habe ich mich ein wenig geändert räusper. Farbe? Ich: Welche gibt’s denn? Weiß oder schwarz. Oh, wie schade. Nun, es gibt es noch in gelb, das ist die Kinder-Version, die Oberfläche kann man aber abschalten. Ist auch ein bisschen besser. So so. Welchen Preis können wir denn der Dame machen, fragte der nette Verkäufer seinen netten Kollegen. 169 Euro. Ups. Ja, aber das Display ist besser (brauche ich das?), es ist eine Tasche dabei (brauche ich die?) und noch irgendwas. Prozessor ist der gleiche. Ich entschied mich für das preiswerte weiße Modell, obwohl sie mir einen Preisnachlass von 40 Euro (sonst 200 Euro, ach ja?) gewähren wollten.

Dann wurde ich einem sehr freundlichen Verkäufer übergeben, der für die Rechnungsausstellung verantwortlich ist. Der erzählte mir etwas zur Garantie. Der Hersteller gibt 1 Jahr auf das Gerät (komisch, ich dachte, 2 Jahre sei heutzutage vorgeschrieben, aber ich bin da nicht so versiert), aber nur 1/2 Jahr auf den Akku. Der ist fest eingebaut. Sie bieten eine 4-Jahresgarantie an – 30 Euro für 4 Jahre auf das Gerät…. Ich unterbrach. Nein danke. Der Verkäufer blieb freundlich, füllte alles aus, wünschte mir/uns ein schönes Wochenende, auch die beiden anderen, die sich um uns gekümmert hatten, winkten uns noch ein schönes Wochenende zu.

Insgesamt ein angenehmes Einkaufserlebnis, weil keiner die beleidigte Leberwurst markierte, nur weil ich auf die netten Angebote nicht einging. Bei diesem Garantiegerede finde ich immer so herrlich, dass die tun, als wenn ein Gerät automatisch nach der Garantie auseinanderbricht. Oder der Akku spätestens nach 6 Monaten und 2 Tagen explodiert. Wer bitte schön benutzt denn heute ein Tablet 4 Jahre lang? (von denen ein Jahr schon vom Hersteller gedeckt ist). Das ist schon für einen PC viel, und nur weil ich diese neuen Windows-Versionen verabscheue, klebe ich an meinem Altertümchen von 8 Jahren (oder 9?). Und das geht auch nur, weil ich denn damals vollgestopft hatte mit allem Guten, was es so gibt, und wir einen guten Techniker zur Hand haben.

Zu Hause habe ich dann glücklich festgestellt, dass das Gerät alles kann, was ich brauche. Mails verschicken und vor allem abrufen, ein wenig im Internet rumgucken. Sogar YouTube-Videos kann ich mit diesem “schlechteren” Display bestens anschauen.

Somit war ich dann am Wochenende gut beschäftigt. Die Bedienungsanleitung ist mir zu groß zum Ausdrucken (99 Seiten), doof. Bei einigen Mailaccounts habe ich mir so tolle Passwörter ausgedacht, dass ich sie jetzt offenbar immer falsch eingebe. GRRRRRR. Aber die wichtigsten habe ich jetzt zusammen, nachdem ich weiß, wie ich in Firefox die Passwörter finde.

Ich liebe Spitzkohl!

14. September 2014

14. September 2014: Gemüsepfanne recht einfach, recht lecker :-)

Einfach… schnell…. einfach lecker :-)

Spitzkohl mit Paprika

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  • 100 g Wasser
  • 210 g Kartoffeln, abgebürstet unter fließendem Wasser und in Scheiben geschnitten
  • 210 g Spitzkohl netto, in Streifen geschnitten
  • 1 kleine orangefarbene Paprikaschote, gewürfelt, 45 g netto
  • 70 g gekochte weiße Bohnen
  • 5 g Salz
  • 5 g Essigpeperoni (Peperoni in Essig eingelegt)
  • 30 g Wasser
  • 15 g Tamari-Gewürzölcreme (siehe unten; ersatzweise einfach ein Nussmus)

Aus Wasser, Kartoffeln, Spitzkohl und Paprikaschote eine Gemüsepfanne herstellen: Deckel auflegen, auf höchster Einstellung zum Kochen bringen. Auf eine sehr kleine Einstellung drehen und 15 Min. dünsten, ohne den Deckel abzuheben.

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Die restlichen Zutaten im Magic mixen und unter das Gemüse rühren.

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Tamari-Gewürzölcreme

Im Vitamix mit dem Stößel vermischen:

  • 200 g Cashewnussbruch
  • 6 g Salz
  • 20 g Tamari
  • 100 g Sonnenblumenöl

Was Technik heute kann

13. September 2014

13. September 2014: Diktieren und Spracherkennung

Seit einigen Wochen besitze ich einen kleinen Tablet PC. Es war das einfachste Gerät der Firma Samsung, erfüllt aber für meine Zwecke alles, was ich brauche. Was das Gerät hat, ist auch eine Diktierfunktion. Wow! Das habe ich natürlich sofort in Mails ausprobiert. In den ersten beiden Tagen war das alles sehr schwierig, die Texte lasen sich sehr eigenartig. Hier eine Probe:

Es gibt so schicke dick Tier systeme komma die erkennen viels gut komma aber Satzzeichen schlecht Punkt manchmal verstehen sie nicht einmal den punkt komma sondern schreiben statt dessen pumps komma funk oder sonst etwas Punkt.

Etwas Schwierigkeiten haben sie dann auch mit Wörtern aus anderen Sprachen komma was nicht weiter überrascht Punkt Sie erkennen auch keine englischen Satzzeichen komma das war nämlich meine nächster Test Punkt Auch die Grammatikfehler hier sind vom System komma wenn ich denn eines benutzen würde Punkt

Das Wort für den Paragraphen versteht das System Punkt Also wenn ich [Absatz] sage komma macht die Spracherkennung einen [Absatz] Punkt. Auch wenn ich von meinen Schuhen spreche komma muss ich aufpassen komma was ich sage komma denn sonst geht der [Absatz] verloren Punkt ich kann natürlich immer in der Mehrzahl sprechen komma aber das klingt doch doof Komma wenn ich erzähle komma dass ich meine Schuhe zum Schuster gebracht habe Komma “weil ein Absätze locker war”.

Zwei Tage später erkannte das System plötzlich die grundlegenden Satzzeichen. Bei allen Fehlern – selbst für eine Viel- und Schnellschreiberei wie mich ist das Diktat auf einem kleinen Tablet-PC immer noch schneller als das Tippen auf der virtuellen Tastatur. Zu diesem Thema kommt demnächst noch mehr…

Den Dummen was schmackhaft machen

12. September 2014

12. September 2014: Wir lernen Fremdwörter ;-)

Heute stelle ich das Wort “Euphemismus” vor. Wikipedia erklärt es so:

“Ein Euphemismus [...] ist ein sprachlicher Ausdruck, der eine Person, eine Personengruppe, einen Gegenstand oder einen Sachverhalt beschönigend, mildernd oder in verschleiernder Absicht benennt.
Aufwertende, mäßigende oder vertuschende Formulierungen kann man – auch unbewusst – aus verschiedenen Motiven verwenden, wobei auch mehrere gleichzeitig zum Tragen kommen können: In erster Linie will man bestehende Tabus und soziale Normen nicht brechen, Anstößiges umgehen, Gefühle von Sprecher und angesprochener Person schonen oder aus Eigennutz täuschen, tarnen oder Aufmerksamkeit wecken.”

So weit, so gut. Oder auch nicht. Am 19. August 2014 fand ich in der Anzeige der Sonderangebote eines dennree-Supermarktes ein wunderbares Beispiel:

“Bio-Wiener Würstchen-Zwerge
Buchonia
vom Schwein, geräuchert, mit Joghurt verfeinert, 2 x 6 Stück”

Egal, wie man jetzt zum Fleisch steht: “mit Joghurt verfeinert” ist meines Erachtens ein feiner Euphemismus für “gestreckt” :-)

Unser Bundesgesundheitsminister

11. September 2014

11. September 2014: Interview in der Apotheken-Umschau

Ey, diese September-Ausgabe (A-Ausgabe) der Apotheken-Umschau, ich raff es nicht, ist voller Bonbons für mich bzw. auch euch. Ihr werdet in den nächsten Wochen noch 3 Beiträge dazu finden. Hier kommt der erste, nämlich ein Interview mit Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe.

Zum Verständnis dieses Interviewtextes erst einmal kurz etwas zu dem Begriff “Rabattverträge”. Wer den Begriff nicht kennt, kann sich bei Wikipedia grob schlau machen: hier http://de.wikipedia.org/wiki/Arzneimittel-Rabattvertrag. Kurzgesagt geht es darum, dass aufgrund von Verträgen von Krankenkassen mit Pharmaunternehmen günstige Preise vereinbart werden, was sich bei Verträgen mit wechselnden Pharmafirmen eben so äußern kann, dass die Patienten zwar denselben Wirkstoff, nicht aber dasselbe Präparat bekommen. Und die können sich optisch (und auch in einigen Eigenschaften, wovor die Krankenkassen leider immer die Augen verschließen, wie z.B. Bioverfügbarkeit) unterscheiden.

In dem angesprochenen Artikel geht es “über Reformen bei Kliniken, die Zukunft der Pflege und die Rolle der Apotheken.” Da gibt es auf Seite 21 eine wunderbare Passage. Die A-U fragt: “Eine neue Studie zeigt, dass Farb- oder Formänderungen bei Tabletten die Therapietreue schwächen. Halten Sie trotzdem an den Rabattverträgen mit wechselnden Arzneimitteln fest?”

Der Minister antwortet:
“Ich glaube nicht, dass die Therapietreue unter den Rabattverträgen leidet”. Und dann reagiert er nicht weiter auf diese Frage.

Ich meine, das ist ja eine Antwort, die wirklich eines Ministers würdig ist. Er GLAUBT es nicht. Er hat keine Zahlen, nicht einmal verfälschte, er hat keine Argumente, er hat nur seinen Glauben. Es wäre schön, wenn er den dann in der Kirche gelassen hätte.
Da fehlen mir die Worte, echt. Ich glaube, ich bin im Wald…. (oder sitze ich doch in einem Zimmer?)
Das Zweitschärfste neben dieser völlig unqualifizierten Antwort aber finde ich, dass die A-U nicht nachhakt. Das ist nicht mal Schülerzeitungsniveau, sorry!


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