Brötchen mit Sauerteig

23. April 2014

23. April 2014: Sauerteig in Brötchen

Nicht nur in Roggenbrötchen können wir mit Sauerteig arbeiten. Das geht auch gut mit Dinkel, Weizen usw. Die Säuerung gibt eine sehr schöne Struktur und einen kräftigeren Geschmack.

Saure Gewürzkräuterbrötchen

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Am Vorabend:

  • 200 g Weizen (alte Schweizer Sorte vom Biohof Lex)
  • 200 g Wasser
  • 1 TL Sauerteig (15 g) miteinander verrühren, in einer kleinen Peng-Schüssel (o.ä.) übernacht säuern lassen.

Morgens:

  • 45 g Nackthafer
  • 305 g Weizen zusammen mahlen, mit
  • 1 Tüte Trockenhefe
  • 2 TL Salz
  • 2 TL Gewürzkräutermischung von Sonnentor (oder irgendwelche anderen Kräuter) verrühren. Vorteig und
  • 150 g Wasser hinzugeben, gut kneten lassen.

Dann 1 Stunde gehen lassen. Fotos: direkt nach dem Kneten, nach 30 Min. und 60 Min. Gehzeit

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Kugeln zu je 90 g (abwiegen) unter Spannung formen und nebeneinander auf ein Backblech setzen. Die Oberfläche mit Wasser einsprühen und mit einer Kaiserbrötchenform eindrücken.

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Unter Gärfolie 15 Min. gehen lassen, während der Ofen auf 230 °C (Heißluft) vorheizt.

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25 Min. bei 200 °C backen. Auf einem Gitterrost abkühlen lassen.

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Ein weiterer Zufallsfund

22. April 2014

22. April 2014: Musik von Rhodes

Manchmal, wenn ich Musikvideos auf YouTube sehe, folge ich den Vorschlägen. Dabei, wenn ich das weiter und weiter tue, komme ich häufig auf mir völlig neue Sachen. Manche sind sehr schön. Der folgende Song ist von einer Modenschau begleitet. Das finde ich zwar nicht so toll, aber das Originalvideo erzählt eine Geschichte, mit der ich mich wegen des wortwörtlich mörderischen Inhalts nicht anfreunden mag. Die Musik gefällt mir und ist besonders für Sonnentage geeignet, finde ich :-)

 

Tumblr

21. April 2014

21. April 2014: Ein neuer Blog

Vor einer Weile habe ich tumblr entdeckt. Tumblr ist ein Blog, auf dem man wie auf allen Blogs Dinge veröffentlichen kann. Dort geht es aber für mich anders zu: Eine Kommentarfunktion gibt es nicht automatisch, ich habe sie auch noch nicht entdeckt, weil ich mich nicht so viel damit beschäftige. Ich glaube, die Kommentare dort nennen sich “Notizen”. Es ist sehr einfach und schnell, Bilder, Links oder Videos dort zu posten.

Am 7. April habe ich damit angefangen, dort einen Blog zu bestücken. Es gibt fast jeden Tag zu sehen, was ich abends esse – allerdings ohne Rezept. Ich führe dort auch meine anderen Blogs zusammen, das ist ganz praktisch. Oder ich kann einfach mal ein Foto zwischenschieben, wie letztlich von einer Katze, die bei mir auf der Außenfensterbank saß. Vor zwei Wochen war ich bei Freunden zu Besuch, eingeladen zu leckerem Vollwertessen: Davon kann ich jetzt einfach Fotos auf Tumblr einstellen, ohne dass ich mich verpflichtet fühle, noch viel dazu zu schreiben.

Es kostet mich vielleicht 5 Minuten am Tag. Ich probiere das einfach mal weiter aus. Mal schauen, ob es da Zuschauer gibt.

http://vollwert.tumblr.com/

Schokokekse glutenfrei

20. April 2014

20. April 2014: Schokokekse

Da es heute modern ist, glutenfrei zu backen usw., muss ich natürlich weiter machen ;-) Nein, mal im Ernst: Es lockt mich einfach im Moment, mal zu schauen, was da machbar ist. Und denjenigen ein paar Anstöße zu geben, wie man mit Glutenfrei umgehen kann, wenn man gleichzeitig vollwertig leben möchte. Hier gilt ähnlich wie bei der Umstellung auf die Vollwert: Es ist wichtig, die üblichen Denkschemata einmal zur Seite zu legen. Nicht überlegen: Wie stricke ich mein Lieblingsrezept xyz auf glutenfrei um, sondern lieber den Ansatz nehmen: “Dies, das und jenes ist in der glutenfreien Küche erlaubt. Wie mache ich daraus etwas leckeres?”

Schokokekse glutenfrei

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Der Trick beim glutenfreien ist es, die Teigmasse klebrig genug zu bekommen. Da hilft einmal Kichererbsenmehl. Da das sehr kompakt wird, ist eine Kombination mit gemahlenem Reis gut. Das wird dann auch ein wenig knusprig. Ebenfalls gut zum Binden, das sollte man einmal im Hinterkopf behalten, ist das Einarbeiten von Kartoffeln.

  • 80 g Kichererbsen mit
  • 20 g Mungbohnen fein mahlen, dann (das reinigt auch die Mühle)
  • 60 g Natur-Langkornreis fein mahlen. Mit
  • 1 gestr. TL Vanillepulver
  • 1 TL Weinsteinbackpulver
  • 2 geh. TL Kakao und
  • 1 Prise Salz vermengen.
  • 1 kleinere Kartoffel (70 g) unter fließendem Wasser abbürsten, in Stücke schneiden und im Magic mit dem hochstehenden Messer mixen.
  • 90 g Honig
  • 10 g Wasser und
  • 20 g Sonnenblumenöl hinzufügen, nochmals gut zu einer glatten Masse schlagen.

Die trockenen Zutaten mit der Kartoffelmasse mit Hilfe eines kleinen Löffels verrühren bzw. verkneten. Mit den feuchten Händen zu Kugeln formen, etwa walnussgroß. Nebeneinander auf ein mit Dauerbackfolie ausgelegtes Backblech legen, die Oberfläche mit einem Teelöffel eindrücken. Im ca. 5 Min. auf 175 °C (Heißluft) Ofen 15 Min. backen. Bei mir war das etwas zu lang, also besser mal nach 12 Min. nachschauen. Auf ein Kuchengitter legen und abkühlen lassen.

Eine Lebensweisheit

19. April 2014

19. April 2014: Neueste wissenschaftliche Ergebnisse

Der neuesten Ausgabe der Vollwert-Umschau habe ich folgendes Zitat entnehmen können:

Lachen ist out. In zahlreichen Studien wurde jetzt festgestellt, dass es ein völliger Irrtum ist, dass Lachen gesund ist. Eine Zeit von mindestens drei lachfreien Tagen verlängert jedes Leben um mindestens 10 Stunden. Untersucht man einmal das Leben reicher Menschen, so wurde auch dort festgestellt: Je weniger gelacht wird, umso mehr Geld und umso länger das Leben.

Glaube an dich selbst, deine Lachlosigkeit, dann weißt du: Die Geldheit ist in dir.

Raus mit dem Plunder!

18. April 2014

18. April 2014: Fünf Grundregeln zum Ausmisten

Mit dem Ausmisten habe ich selten Probleme gehabt. Okay, jetzt mit diesem Umzug ist es etwas haariger, weil ich meine Wohnungsfläche viertele, meine Wohnung viel Schräge und ich somit eigentlich keinen Platz für einen Schrank (außer einem Kleiderschrank) habe.

Warum kann ich so gut Dinge weg tun? Einmal hat mir meine Erfahrung gezeigt, dass ich noch nie etwas vermisst habe, das ich weggegeben habe oder nie so, dass es wirklich schmerzt. Ich habe in mich hineingehort und festgestellt, dass ich nach gewissen Regeln vorgehe. Am einfachsten lässt sich das für Kleidung anwenden, aber der Grundsatz gilt auch für andere Dinge.

Einige Fragen stelle ich mir, wenn ich durch meinen Besitzstand gehe. Wobei das alles nicht an einem Tag zu vollziehen ist, wer da nicht so einfach hopp-hopp machen kann wie ich, sollte ein paar Wochen dazwischen einlegen. Sehr gut ist auch, sich einen guten Freund zur Seite zu nehmen, der selbst besser entmisten kann und darauf achten, ob derjenige die Augen verdreht, wenn ich sage “Oh, das kann ich noch brauchen…” oder wenn derjenige zumindest nachfragt: Bist du dir wirklich sicher? Du hast es jetzt so-und-so-lange nicht gebraucht, warum solltest du es jetzt doch noch einmal brauchen?

Ganz grundsätzlich können wir auch immer festhalten: Selbst wenn wir einmal etwas weggeben und entdecken nach einer Weile, das war ein Fehler – da können wir es uns doch neu kaufen. Auch ist es für mich wichtig, dass ich die Sachen möglichst nicht wegwerfe, sondern an jemanden weitergebe, der es wirklich noch brauchen mag. Neben dem Verschenken (www.alles-und-umsonst.de) gibt es Portale wie Ebay. Okay, mit dem Verkauf meiner Schränke bin ich nicht reich geworden, aber ich bin doch dankbar, wenn mir jemand alte Maschinen und Schränke sogar noch für Geld aus dem Haus trägt! Da Ebay arbeitssam ist für Verkäufer, hilft auch Ausschau zu halten nach Flohmarktverkäufern. Sie freuen sich sehr, wenn sie Dinge bekommen, die wirklich noch etwas wert sind, nicht nur Schund. Für einen Umkreis von ca. 50 km um Bochum / Gelsenkirchen könnte ich da eine sehr nette Empfehlung aussprechen.

Nun aber zu den einfachen Regeln. Fangt am besten mit Kleidung an.

  1. Hat das Teil mir nie gefallen / richtig gepasst, aber ich bekam es als Geschenk / habe mich verkauft – es nimmt nur Platz weg?
  2. Wann habe ich das Teil das letzte Mal benutzt? Ist es länger als zwei Jahre her – werde ich es auch in Zukunft nicht mehr benötigen
  3. Wann habe ich das Teil das letzte Mal benutzt? Ist es länger als ein Jahr her – werde ich es voraussichtlich auch in Zukunft nicht mehr benötigen.
  4. Wenn ich mir vorstelle, ich ziehe in eine Wohnung, die nur noch die halbe Fläche meiner jetzigen einnimmt: Auf was könnte ich nicht verzichten?
  5. Und wenn gar nichts dieser Regeln hilft: Wenn meine Wohnung / mein Haus komplett abbrennen würde, welche Dinge würde ich mir auf jeden Fall neu kaufen?

Schoko-Ostereier!

18. April 2014

Agnes hat außer der Reihe ein Rezept spendiert, und zwar Schokoladenoster-Eier. Die Zutaten hat man ja fast alle im Haus, also ab in die Küche ;-)

Das Rezept findet ihr: hier

6000 Rezepte

17. April 2014

17. April 2014: 5000 Rezepte?

Wie die meisten von euch wissen, gibt es auf meiner Homepage 5000 Rezepte, davon ca. 4800 vollwertige. Ich habe die Bestückung der Homepage schon vor einer ganzen Weile eingestellt, weil mir das zu viel Arbeit und Pflicht war. Dennoch habe ich weiter Rezepte aufgeschrieben – allerdings mit weniger “Druck”. Wenn ich mal keine Lust habe, wenn die Zeit drängt, schreibe ich nichts auf, mache kein Foto. Dennoch habe ich so für mich weiter Rezepte gesammelt. Es werden bald um die 1000 sein. Ich hatte Ende letzten Jahres bereits überlegt, ob ich den Zugang zu diesen Rezepten meinen Lesern zu Weihnachten schenken soll. Aber die Zahl war so krumm :-)

Nun aber habe ich die Nummer 6000 erreicht und ich habe auch diese Rezepte ins Internet gestellt. Einige der neuen Rezepte könnt Ihr schon woanders gesehen haben: in Büchern oder auch im Blog. Einige davon sind für eure Augen gänzlich neu.

Um mir das Leben zu erleichtern, habe ich die nächsten 1000 Rezepte nicht sorgsam in den Bestand eingearbeitet, sondern einfach eine neue “Homepage” in die bestehende Homepage eingebaut. Ja, da mache ich euch richtig Arbeit, denn nun gibt es zwei Rubriken “Gemüse”. Schlimm, was? Ich werde auch weiterhin keine Suchfunktion auf der Homepage haben, ich will das auch gar nicht mehr. Der Trend zur Bequemlichkeit wird immer stärker, es gibt Leute (die natürlich nicht zu meinen Lesern zählen, man findet sie in anderen Portalen wie facebook etc.), die alles auf einem Tablett serviert bekommen haben möchten. Nö, die sind bei mir fehl am Platze. Bei mir könnt Ihr buddeln, suchen und kleine Schätze entdecken. Dafür bekommt Ihr das alles umsonst. Merke: Ich könnte auch ein eBook daraus machen und euch für 5 Euro anbieten. Schnell hätte ich da eine erkleckliche Summe zusammen. Denn in meinen Rezepten, das sage ich ohne falsche Bescheidenheit, findet Ihr immer wieder Innovationen. Und die sind für Suchende umsonst. Allerdings ist die Bedien-Mich-Klientel außen vor.

Schaut wie üblich auf die Seite hier.

Nudelblitzsalat

16. April 2014

16. April 2014: Schnell in der Küche

Schnell und einfach ist bei mir immer noch der Hit. Dieser Salat ging fix. Die Nudeln kochten 7 Minuten, in der Zeit habe ich den Rest vorbereitet. Bis die Nudeln kochten, bis alles gemischt war… vermutlich insgesamt länger als 10 Minuten, aber immer noch sehr, sehr schnell! Ich habe die Naturata Spirelli-Nudeln für mich entdeckt, sie sind nämlich aus reinem Dinkelvollkornmehl. Es gibt auch ein paar andere Sorten aus reinem Vollkornmehl, nicht aus Grieß, aber im Moment fahre ich auf diese Nudeln ab :-) Wer’s noch einfacher möchte, bereitet ein Dressing einfach nur aus 2 EL Öl, 3 EL Wasser, 1 EL Essig und 1 gestr. TL Salz zu.

Kohlrabi-Nudelsalat

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  • 100 g Vollkorn-Spirelli (Naturata) in kochendem Salzwasser 6-7 (ich mag’s weich – also 7) Min. kochen, abtropfen lassen und kalt durchspülen. Während die Nudeln kochen
  • 1 Kohlrabi (320 g brutto, 270 g netto) schälen, in Stücke vorschneiden und im Speedy zerkleinern. Im Magic
  • 20 g Mandeln
  • 1 gestr. TL Salz (3-4 g)
  • 1 MS gem. schw. Pfeffer
  • 20 g Sonnenblumenöl
  • 10 g Apfelessig
  • 50 g Wasser für 45 Sek. schlagen. Die Soße muss pikant abgeschmeckt sein, weil Nudeln und Kohlrabi den Geschmack abschwächen. Alle Zutaten in einer Schüssel gut mischen,
  • 2 Radieschen vierteln, als Deko auflegen

Die Nudeln kann man gegen 300 g gekochte Kartoffeln, die Kohlrabi auch gegen Möhren oder Spitzkohl tauschen, so als Varianten. Gut würde auch fein gewürfelte Zwiebel oder ein kleingeschnittener Apfel passen, gehackte Petersilie oder Schnittlauch. Keine dieser Zutaten ist außergewöhnlich, alles ganz “normal” …. und ich finde: sehr lecker. Weitere Austauschzutaten sind möglich, aber dann wird’s schon fast wieder raffiniert und nicht einfach :evil:

Ein weiterer Griff in die Musik-Erinnerungskiste

15. April 2014

15. April 2014: Musik

Ich erinnere mich noch sehr gut an diesen Song. Ich hatte ihn auf Tonband aufgenommen. Das war noch die Zeit vor den Kassettenrekordern. Wir waren zu meinen Großeltern gefahren. Ich fand das da ziemlich langweilig. Also habe ich gefragt, ob ich in das Schrankzimmer gehen darf und meine Musik hören. Ich durfte. Und so saß ich da, vor einem cremefarben lackierten Doppelbett und zwischen mehreren Schränken und hörte dieses Lied, vermutlich mehrmals hintereinander, denn warum sonst sollte sich mir die Szene so eingeprägt haben?

 

 


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