Ein paar sanfte Titel

22. Juli 2014

22. Juli 2014: Musik für den Sommer, Teil 1

Bei meinen Streifzügen durch YouTube habe ich gleich mehrere Titel entdeckt, die mir gut gefallen, nicht fordern sind – aber auch nicht eintönig.

Heute stelle ich euch den ersten davon vor: Solitude von GIOVANNI MARRADI 

In der englischen Wikipedia hat er einen kleinen Eintrag: hier; eine eigene Webseite hat er ebenfalls: hier

Vitamin B12 noch einmal

21. Juli 2014

21. Juli 2014: Meine Erfahrung mit Vitamin B12 (Fortsetzung)

Wie der eine oder andere sich vielleicht noch erinnert, hatte ich vor einigen Monaten begonnen, Vitamin B12-Tabletten zu nehmen – haben ja keine Nebenwirkungen, da wasserlöslich, alles, was zu viel eingenommen wird, kann über den Urin ausgeschieden werden. Ich nahm ratiopharm-Tabletten mit 10 µg Vitamin D3.

Anfangs haben mir die Tabletten wirklich gut geholfen, das kann ich nicht anders sagen. Mein Schlaf wurde besser, einige andere Dinge auch. Nach etwa 4 Monaten war die Wirkung aber irgendwie … nicht mehr da. Lag’s an dem vermehrten Stress? Dann fiel mir wieder das Methylcobalamin ein. Das ist ja vom Körper direkt aufnehmbar. Ich habe mir daher Tabletten (Kapseln) zu je 1000 µg Methylcobalamin gekauft. Erst sah ich keinen Zusammenhang, aber nach etwa zwei Wochen fiel mir auf, dass ich immer schlechter schlief und unter starkem Herzrasen litt. Meine Güte, gesund essen und jetzt steht der Infarkt vor der Tür? Einen Zusammenhang habe ich erst nicht gesehen.

Ich habe also diese Hammerkapseln wieder abgesetzt und nach etwa 10 Tagen war auch mein Herzschlag wieder normal. Soweit zu “das hat keine Nebenwirkungen, weil wasserlöslich”.

Was werde ich nun in Zukunft tun? Erst einmal gar nichts. In einem Jahr etwa werde ich mir wieder eine kleine Kur der schwachen Tabletten gönnen. Und noch einmal vergleichen. Die superstarken Tabletten sind wohl eher für Leute geeignet, die Vitamin B12 gar nicht speichern können, ist mein laienhafter Schluss. Ich kann ja aufgrund fehlender Vergleiche wirklich nur mein eigenes Beispiel aufführen, das also ACHTUNG – keine allgemeine Aussage sein soll!

Nutty Americans

20. Juli 2014

20. Juli 2014: Nusskleingebäck

Ich hatte, als ich diese Gebäck herstellte, schon viele meiner Backsachen in die neue Wohnung gebracht. Da ist nix mehr mit Torten :-) Auf dem Backblech aber konnte ich noch backen. Da die Amerikaner so lecker gewesen waren, Kleingebäck super einzufrieren und zu dosieren ist, habe ich Amerikaner in einer Nussversion hergestellt. Sehr lecker!

Dafür gibt es fast natürlich eine Stützcreme, diesmal mit weißen Bohnen. Sicher kann man das auch mit einer Reisstützcreme backen, da könnte Ihr euch ja eine von denen aussuchen, die ich in früheren Rezepten vorgestellt habe. Dieselbe Stützcreme, die ich hier verwende, werdet Ihr am nächsten Mittwoch auch in einer Pizza verwenden können.

Für die, die im Englischen nicht so fit sind: Der Titel ist doppeldeutig, denn nutty heißt auf Deutsch nicht nur “nussig”, sondern auch bekloppt, blöde, irre :-)

Bohnenstützcreme süß

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  •  150 g weiße Bohnen über Nacht in Wasser einweichen. Im Schnellkochtopf, Stufe II, mit
  • 200 g Wasser 13 Min. kochen. Ergibt 400 g gekochte Bohnen.

Im Vitamix schlagen, bis die Masse ohne Körnchen ganz glatt ist:

  • 125 g gekochte weiße Bohnen
  • 75 g Cashewnüsse
  • 175 g Softfeigen (netto, also ohne Stiel)
  • 200 g Wasser

Nutty Americans

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Teig:

  • 150 g Haselnüsse
  • 150 g Dinkel
  • 1 gute Prise Salz
  • 1 P. Weinstein-Backpulver
  • 1 gestr. TL Natron
  • 2 TL Holo natürliches Aroma
  • 115 g flüssiger Honig
  • 250 g Bohnenstützcreme süß
  • 1 EL (10 g) Olivenöl
  • 50 g Wasser

Guss:

  • 65 g Bohnenstützcreme süß
  • 10 g Kakaopulver
  • 1 TL Carobpulver (ca. 3 g)
  • 35 g flüssiger Honig
  • 30 g Kakaobutter

100 g Haselnüsse im Speedy fein mahlen, 50 g grob hacken. Dinkel fein mahlen, Backpulver und Natron hinzusieben und alle trockenen Zutaten miteinander mischen. Honig, Aroma, Stützcreme, Wasser und Öl hinzufügen, mit dem Handrührgerät gut verrühren. Mit einem Esslöffel etwa 15 Teighäufchen auf zwei mit Dauerbackfolie ausgelegte Backbleche setzen. In den auf 160°C vorgeheizten Ofen schieben und 25 Min. bei 160 °C backen. Stäbchenprobe machen, auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

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Für den Guss alle Zutaten bis auf die Kakaobutter mit dem Handrührgerät, Rührbesen, verquirlen. Kakaobutter zerlassen (auf niedrigster Induktionsstufe, z.B. 2 von 15 geht das prima) und ebenfalls mit dem Handrührgerät einrühren. Mit einem Silikonspatel auf die abgekühlten Unterflächen der Amerikaner streichen. Kalt werden lassen.

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Ich hatte ziemlich viel von dem Guss übrig und – ich gestehe – habe ihn einfach so gegessen :twisted:

Partner gesucht?

19. Juli 2014

19. Juli 2014: Altersgruppen

Häufig werden Menschen in Altersgruppen eingeteilt. Daraus lassen sich interessante Schlüsse ziehen. Letztlich stieß ich beim Besuch einer Seite für Software, mit der ich meine Emails abrufe, auf eine Werbung für eine Partnerbörse. Aha. Da ausschließlich Frauen vorgestellt werden, zumindest in dieser Werbung, rechnen die Anzeigenproduzenten wohl vorwiegend mit Männern. Da werden also jetzt die Frauen in Altersgruppen feilgeboten:

  • 20-29
  • 30-39
  • 40-49
  • 50+

Auch den Text – vielleicht bin ich ja altmodisch – finde ich wie eine Aufforderung in einer Metzgerei, mal die Fleischtheke in Augenschein zu nehmen: “Alter auswählen und Frauen aus Ihrer Region wählen”. Da ist dann die Frage, was der Mensch, die Frau, der Mann noch zählt.

Ich habe mal die Webseite angeklickt. Dort bekommt man den Eindruck, Männer und Frauen sind gleichwertig vertreten. Ich habe mir mal den Spaß gemacht, die Fotos durchzuzählen, und zwar in den beiden Reihen, die nicht teilweise verdeckt sind. Jeweils 14 Frauen… und 12 Männer :-) Und schaue ich mir die Fotos genauer an, so kommen auch einige aus der Gruppe der vermutlich über 50-jährigen (ich kann Alter so schlecht schätzen). Alles Männer. Wenn das mal nicht so alte Klischees sind, die hier weiter verbraten werden. Ich warte auf den Tag, wo es in irgendeiner solchen Übersicht mal die folgende Gruppierung gibt:

  • 50-
  • 51-60
  • 61-70
  • 81-90

Auch sonst gibt es interessante Gruppen, in denen man gezielt nach einem Partner suchen kann: Christ sucht Christ. Was ich nicht finde ist: Atheist sucht Atheist. Dann haben wir noch die Gruppen: Er sucht ihn – Er sucht sie – Erste Dates – Frau sucht Mann.

Öhm. Müsste der letzte Punkt nicht heißen: “Sie sucht ihn”? Frau sucht Mann klingt natürlich ein bisschen… verzweifelter als sie sucht ihn.

Weitere großartige Einsichten konnte ich nicht gewinnen, dann hätte ich mich registrieren müssen. Irgendwie hatte ich gar keine Lust dazu ;-)

frauen

Ich kenne persönlich mehrere Menschen, die ihren Partner über eine solche Internetbörse gefunden haben. Dagegen spricht im Prinzip auch nichts. Aber warum wehrt sich niemand von diesen Suchenden gegen diese diffamierenden Äußerungen und Gruppierungen? Welche Partei, welche Gewerkschaft, welche Frauenbeauftragte regt sich hier einmal auf?

Romantik ade

18. Juli 2014

18. Juli 2014: Italienischer Charme

In Remscheid auf der Alleestraße werden schon mal ganz interessante Aktionen vorgestellt. Da Eric und ich nach der Arbeit immer eine Runde gehen, die auch über die Alleestraße führt, sehen wir viel davon. Demnächst müssten wir dafür extra anreisen :-)

Im Rahmen einer solchene Aktion standen dort Ende Juni Pavillons, in denen Restaurants ihre Menüs vorstellen, man kann kleine Proben bestellen. Ganz oben auf der Straße, quasi auf dem Berg, war ein riesiger italienischer Stand – nicht mit Restaurantangeboten, sondern mit diversen Käsen, Würsten und auch Oliven. Manchmal esse ich Oliven ganz gerne. Wir stellten uns also an und warteten, bis die Frau vor uns alles eingekauft hatte, was sie wollte.

Der Verkäufer war italienischer Charme pur, sang kleine italienische Liedchen, gab kleine italienische Fetzen von sich, die jeder versteht und Eric konterte mit einem kleinen, flotten italienischen Sätzchen, das er sich vor Jahren einmal eingeprägt hat und das er sehr flüssig vortragen kann. Gelächter, oh ja, italienische Gesten hier und dort alles wunderbar. Ich probierte zwei Sorten Oliven und entschied mich dann für die größeren – grün und kernlos. “150 Gramm bitte”. Er füllte ein Schäufelchen in eine Plastiktüte, auf der Waage waren 224 g ablesbar. Je nachdem, wie ich so drauf bin, kann ich dann nickelig (kleinlich) werden, aber an diesem Tag stand mir der Sinn nicht danach. Singend überreichte der Verkäufer mir die Tüte, “3 Euro 24″. Hatte ich nicht klein, nur einen 5-Euro-Schein, den ich ihm reichen wollte. Verzweifelt zeigte er auf seine noch geschlossene Kasse und murmelte mit treuem italienischen Augenaufschlag: “Keine Münzen…”. Eigenartiger Stand. Eric kroste sein Geld aus der Hosentasche, ich das meinige aus der Jackentasche. Derweil füllte der Italiener noch Oliven nach. “Wie nett…. wirklich freundlich, ist doch nicht nötig…” dachte ich (Optimistin).

Wir wollten ihm die 3 Euro 30 reichen. Er schüttelte den Kopf “4 Euro”. Öhm, wie bitte? Nee, da war’s mir genug. Freundlich schüttelte ich nun den Kopf, reichte ihm die Münzen und sagte, es seien ja 3,24 Euro gewesen. Da war’s vorbei mit dem italienischen Gedöns. Mit sauertöpferischer Miene riss er das Geld an sich, nahm die zugefüllten Oliven wieder aus dem Beutel, drückte sie mir wortlos in die Hand und drehte sich um.

Es ist jetzt auch nicht so, als wenn hinter uns eine Menschenschlange gestanden hätte, die wir durch unser penibles Geldzählen aufgehalten hätten. Eigentlich stand nur ein Mann hinter uns und der sah auch nicht so aus, als würde er ungeduldig.

Ich mag so aufgesetzten Charme nicht. Und wenn man ihn schon aufsetzt: Dann bitte auch konsequent bis zum Ende. Das wäre auch geschäftstüchtiger gewesen. Zu Hause habe ich nämlich festgestellt, dass diese Oliven mit Salat wirklich gar köstlich schmeckten. Wäre der Verkäufer nicht so garstig gewesen… ich hätte glatt gestern ordentlich nachgekauft.

Tja… so kann das Leben sein.

Der Großvater, oder wie wir sagten: Opa

17. Juli 2014

17. Juli 2014: Der Großvater

Als Erwachsene spreche ich von meinen Großeltern eben als solche – nämlich Großmutter, Großvater, vielleicht noch unterschieden in Großmutter mütterlicherseits und Großmutter väterlicherseits. Die Großmutter mütterlicherseits nannten wir “Oma”, die väterlicherseits “Omi”. Klare Unterscheidung. Omis Mann war trotzdem der “Opa” – er hatte keine Konkurrenz, da der Mann der “Oma” schon lange vor unserer Geburt gestorben war.

Es gibt so Witzchen, die gehören zu meinem Großvater. Einfach deshalb, weil er den einen so oft wiederholt hat, so einen richtigen Kalauer, dass ich ihn nie vergessen habe.

Ich sagte zum Beispiel: “Es ist spät, ich muss jetzt meine Sachen einpacken.”
Mein Großvater prompt: “Willst du sie nicht lieber zweipacken?”

Sauerteigbrot

16. Juli 2014

16. Juli 2014: Ein reines Sauerteigbrot

Ich habe jetzt unzählige Sauerteigbrote mit Hefe als Gehhilfe gebacken. Nun war einmal wieder Zeit für ein reines Sauerteigbrot, das ich mir außerdem etwas kerniger gewünscht habe.

Im Rezept steht, dass ich die grob gemahlenen Körner in 160 g Wasser über Nacht eingeweicht habe. Ich empfehle, 200 g Wasser zu nehmen, und diese 50 g Wasser am Backmorgen abzuziehen von der Wassermenge.

Brot ohne Kneten mit Schrot

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Stufe 1 (24 Stunden vorher):

  • 500 g Roggen
  • 520 g Wasser
  • 150 g Sauerteig

Roggen fein mahlen, mit Wasser und altem Sauerteig mischen. Teigschüssel abdecken, in einer Plastiktüte ca. 12 Stunden stehen lassen.

Quellstück (24 Stunden vorher):

  • 100 g Roggen
  • 100 g Dinkel
  • 160 g Wasser

Roggen und Dinkel sehr grob malen (Stufe 8 von 10, Hawos Novum), mit dem Wasser verrühren und Dose verschließen. Etwa 12 Stunden stehen lassen.

Stufe 2 (Backen, bei mir ein Morgen)

150 g von der Stufe 1 abnehmen und in einem gut schließenden Schraubglas in den Kühlschrank stellen für das nächste Backen.

  • 100 g Haselnüsse
  • 110 g Dinkel
  • 110 g Roggen
  • 1 EL Brotgewürz (bei mir: Bode)
  • 1 gestr. EL Salz
  • 20 g Mangoessig (oder Apfelessig)
  • 1000 g Sauerteig
  • Quellstück
  • 100 g Wasser
  • 15 g Butter für die Form

Haselnüsse im Speedy grob hacken. Getreide zusammen fein mahlen und mit Salz, Nüssen und Brotgewürz mischen. Mit dem Wasser zum Sauerteig geben und mit einem großen Löffel gründlich verrühren, bis kein Mehl mehr sichtbar ist. Eine 30-cm-Brotform, Profi-Email von Dr. Oetker, gut einfetten. Teig hineingeben, mit der nassen Hand herunterdrücken und glattstreichen. Mit einem scharfen Messer einschneiden.

Form in eine große Plastiktüte geben und 2,5 Stunden gehen lassen. Dann 15 Min. den Ofen auf 230 °C (Heißluft) vorheizen. Brot mit Wasser einsprühen, 60 Min. bei 200°C backen. Auf einem Gitterrost mit Wasser einsprühen und abkühlen lassen.

Bei mir ist das Brot im Ofen nicht mehr gegangen.

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Bin bald – hoffentlich bald :-) – wieder da

16. Juli 2014

Heute (16. Juli) gehen die PCs vom Netz. Wegen der Arbeit müssten wir “eigentlich” Montag wieder online sein, unser Plan ist natürlich, dass es Samstagvormittag schon klappt.

Selbstverständlich habe ich schon genug Artikel für euch vorbereitet, Kommentare beantworten kann ich allerdings erst dann, wenn mein PC wieder brummt wie gewohnt :-)

Bis dahin wünsche ich euch eine gute Zeit!

:bear:

Rod Stewart?

15. Juli 2014

15. Juli 2014: Musik vom Meer

“Eigentlich” kann ich Rod Stewart nicht so gut leiden, womit ich seine Musik meine, persönlich ist er mir recht egal :-) Aber es gibt zwei Songs von ihm, die ich sehr mag. Einen davon stelle ich heue vor: Sailing.

Wunderbar, oder? :-)

Ein Gastbeitrag zum Sterben

14. Juli 2014

14. Juli 2014: Das Ende des Lebens – ein Gastbeitrag

Unsere Nahrung unser Schicksal? Unsere Nahrung unser Schicksal!

Seit vielen Jahren ernähren wir uns vollwertig nach Dr. Bruker. Wirklich? Ja, sagte ich bis vor genau zwei Jahren. Vollwertig hiess für mich damals, Vollkorn, Frischkorngericht, Rohkost, und Milchproduckte und ab und zu Zucker, Weissmehl und Fleisch, denn bei Festen, auswärts und bei Besuch war das Essen nicht so einfach zu gestalten. Da ich unter Rheuma litt, begann ich das tierische Eiweiss durch Unmengen von Sahne und Butter zu ersetzen, denn mir fehlte die Kreativität für Neues. Wie sollte ich die Eier aus dem Speiseplan verbannen? Darauf fand ich keine Antwort. Endlich, vor gut zwei Jahren stiess ich im Internet auf Utes Videos und Rezepte. Auf ihrer Homepage fand ich den Satz: „Ich freue mich wirklich sehr über Feedback!“, also richtete ich meine erste Mail an – damals noch – Frau Wilkesmann. Sie machte mir Mut zur konsequenten Ernährung und stellte mir eine Besserung meiner rheumatischen Beschwerden in Aussicht. Endlich gelang mir der Durchbruch! Dank ihrer Ratschläge konnte ich durchhalten und Freude am wirklich gesunden Kochen gewinnen. Die Schmerzen verschwanden langsam ganz!

Dann, vor einem halben Jahr kam ein einschneidender Tag in meinem Leben, denn meine Mutter wurde wegen eines Sturzes in ein Pflegeheim eingeliefert. Nun wurde ich fast täglich Zeuge von Brukers Aussage und den grausamen Folgen von „unsere Nahrung unser Schicksal“ Was ich in diesem Heim zu sehen bekomme, wäre heilsam für alle, die wie ich damals die Vollwertkost nur halbherzig umsetzen. Wer Glück hat, der stirbt sofort an den Folgen der falschen Ernährung an einem Herz- oder Hirnschlag. Leider gibt es aber auch Menschen, die einseitig gelähmt in einem Rollstuhl, völlig auf fremde Hilfe angewiesen, in einem Heim weiterleben müssen. Aber ich sehe auch Menschen, denen der Hirnschlag die Sprache geraubt und den Schluckmechanismus gelähmt hat, so dass diese Menschen für den Rest ihres Lebens künstlich ernährt werden müssen und da über Jahre, ja, wirklich über Jahre! Die Pflegeheime stehen unter finanziellem Druck, so dass beim Personal gespart wird. Menschen sitzen apathisch in irgendeiner Ecke und warten… worauf?  Eine Antwort habe ich bisher nicht gefunden. Wenn ich das Heim verlasse, fühle ich mich oft total erschöpft und niedergeschlagen ob all dem Elend. Wer jedoch einmal als Bewohner dort einzieht, der hat keine Möglichkeit mehr, etwas zu verändern. Deshalb teile ich euch meine Erfahrungen mit in der Hoffnung, irgendein Leser beginnt sein Schicksal konsequent in die Hand zunehmen.


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