Jetzt könnt Ihr wieder mitmachen!

13. Oktober 2014

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Was sagt dieses Foto, welche Geschichte steckt dahinter? Mehr zur Aktion (bis 8.11.) findet Ihr hier. Eine Einsendung ist bereits eingetroffen!

Preise

25. Oktober 2014

25. Oktober 2014: Was kostet….

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Die Frage, die sich doch aufdrängt, ist:

Was kostet hier ein unmodischer Kurzhaarschnitt?

Übrigens: Das rechts unten, leicht erkennbar... bin ich :-)

Studien, ja gerne!

24. Oktober 2014

24. Oktober 2014: Studien und Apotheken-Umschau

Also ich habe in den letzten Jahren viel darüber geschrieben, wie – und hier habe ich die Apotheken-Umschau und ihre “Unter-Blätter” gerne als Beispiel genommen – Studien sinnlos vorgestellt, schlecht interpretiert und gar nicht hinterfragt werden.

Dafür muss ich mich entschuldigen. Ich las nämlich den Seniorenratgeber 10/2014 und stieß auf Seite 8 auf eine überaus wichtige Meldung:

“Bei einer Langzeitstudie mi 16.000 älteren Frauen stellten die Wissenschaftler unter den Nussgenießerinnen eine bessere geistige Fitness fest.”

Ey, ich sag’s doch immer! Mir soll noch mal einer kommen und sagen, ich solle endlich weniger Nüsse essen. Diese Studie hat Recht, ich bin dem Seniorenratgeber dankbar, dass er das veröffentlich hat. Es interessiert mich auch nicht, was hier mit ältere Frauen gemeint ist, ich zähle mich mal kurz dazu. Es interessiert mich auch nicht, warum das nicht an Männern oder Kindern getestet wurde. Hauptsache ist doch, dass das Ergebnis der Studie meine Vorlieben kräftig unterstützt.

Und entschuldigt bitte, wenn ich ein bisschen unverständlich klinge – ich habe mir gerade mit gutem Gewissen den Mund mit Nüssen vollgestopft :-)

Wichtig für vegetarische und vegane Eltern

23. Oktober 2014

23. Oktober 2014 : Für vegetarische und vegane Kinder streng verboten ist…

die Schnitzeljagd.

Pak Choi Teil 2

22. Oktober 2014

22. Oktober 2014: Pak Choi mit Kartoffeln

Pak Choi in Erdnusssoße

2 Personen

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Als Gemüsepfanne 16 Min. (ich hatte vergessen, richtig herrunterzustellen, daher evtl. zu viel Wasser in der Soße, so war’s prima!)

  • 100 g Wasser
  • 455 g Kartoffeln, gewaschen, in Scheiben
  • 295 g Pak Choi
  • 25 g grüne Rosinen
  • 1 Knoblauchzehe, abzogen in Scheiben

Soße (im Magic):

  • 40 g Erdnüsse
  • 85 g Sojabohnen gekocht
  • 5 g Essigpeperoni
  • 10 g Peperoniessig
  • 20 g Honig
  • 1 TL Salz
  • 1/4 TL Paprika edelsüß
  • 50 g Wasser, zum Nachspülen des Bechers nochmal ca.
  • 40 g Wasser

Unterrühren, kurz aufkochen.

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Zurück nach 1989

21. Oktober 2014

21. Oktober 2014: Laid Back / Baker Man

Irgendwie beschwingend, Baker Man von Laid Back. Von einem dänischen Duo …. vom Norden kommen ja wirklich interessante musikalische Dinge :-)

Wikipedia hilft weiter: hier

 

 

Veganes Plastik

20. Oktober 2014

20. Oktober 2014: Teigschaber

Als gute Vollwertlerin backe ich selbstverständlich mit Weinstein Backpulver. Mein Bio-Laden führt die Sorte von der Firma BioVegan. Ich finde zwar nicht das Backpulver einen besonders veganes Produkt ist, aber das ist ja letztendlich egal.

Wobei mir gerade auffällt: dürfen Veganer eigentlich Kuchen mit Hefe backen? Hefen sind ja auch kleine Lebewesen.

Vor einigen Monaten hatte Bio Regalen eine Sonderaktion mit dem Backpulver. Für den Preis von drei Tütchen bekam ich vier. Schade, dass ich das erst so spät bemerkt hätte, sonst hätte ich mir gleich mehr kaufen können und meine Vorräte aufstocken. Ich backe aber nicht sehr oft mit Backpulver, deshalb war mir das erst aufgefallen, als die Aktion schon zu Ende war.

Im Rahmen meiner Pflaumenkuchen-Backphase habe ich dann wieder viel Backpulver benötigt. Und so habe ich Ende September noch mal zwei Dreierpackungen Weinstein-Backpulver bestellt. Diesmal gab es wieder eine Aktion.

“Sonderaktion” steht rot auf der Außenfolie der Packungen, “Mit Teigschaber!”

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Ich öffnete neugierig die Packung. Heraus kam ein rot-orangefarbene Teigschaber aus: Kunststoff! Plastik? Nicht, dass vegan Plastik ausschließt. Nicht, dass Bio, das Wort Bio, gar Kunststoff ausschließt. Aber irgendwie finde ich das merkwürdig.

Die Hersteller müssen doch davon ausgehen, dass viele diesen Teigschaber gar nicht haben wollen. Dazu müssen sie auch mit Menschen rechnen wie mir, die zwei oder drei dieser Dreierpackungen kaufen. Das ist doch klar, dass ich nicht alle diese Teigschaber verwahre. D.h., hier wird im Oberbegriff Bio Plastik produziert und zum wegwerfen mitgegeben. Das finde ich wenig gelungen.

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Dann habe ich mir den Teigschaber noch einmal genauer angeschaut. Vielleicht ist es ja ein Plastik aus recyceltem Material? Es sieht nicht so aus. Rechts steht noch der Aufdruck Zenker. Zenker ist eine bekannte Name für Zubehör zum Backen. Sie sind mir aber noch nie durch besonders umweltfreundliche Produkte aufgefallen.

Was soll ich mir dabei denken, wenn eine Firma, die BioVegan als Namen führt, Plastik-Produkte von Zenker als kleine Beigaben gibt? Wo ist da der Biogedanke?

Jetzt aber wirklich!

19. Oktober 2014

19. Oktober 2014: Pak Choi in Tomatensoße mit Maroni-Dinkelnudeln

Pak Choi kenne ich erst, seitdem ich Lebegesund Abos bekomme. Letztes Jahr habe ich ihn roh gegessen, jetzt aber wollte ich ihn einmal kochen. Immerhin ein Kohl – und ich liebe Kohl! Dies ist das erste von drei Pak Choi-Rezepten.

Pak Choi mit Nudeln

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Die folgenden Zutaten in der angegebenen Reihenfolge in eine Pfanne (24 cm Durchmesser) geben und als Gemüsepfanne 15 Min. dünsten  (Deckel auflegen, auf höchster Einstellung zum Kochen bringen. Auf kleinste Einstellung drehen und die angegebene Zeit dünsten, ohne den Deckel abzuheben):

  • 50 g Wasser
  • 300 g Pak Choi netto, gewaschen, ausgewrungen, in Streifen geschnitten
  • 2 Tomaten (140 g) gewürfelt
  • 1 Zwiebel (75 g netto), gewürfelt

Für die Soße im Magic vermixen:

  • 10 Essigpeperoni (s. mein Buch “Indisch Inspiriert”)
  • 10 g Peperoniessig (s. mein Buch “Indisch Inspiriert”)
  • 20 g Tomatenmark
  • 1 TL Salz
  • 1 MS schw. Pfeffer
  • 1 MS Paprika edelsüß
  • 75 g Wasser

Unter das Gemüse rühren und aufkochen.

Parallel Nudeln kochen:

  • 100 g Dinkelnudeln
  • Salz

Ich gebe die Nudeln immer mit Wasser und Salz in den Topf und bringe das ganze zum Kochen. Ab dem Kochen messe ich die Zeit. Auf der Packung steht 7 Minuten, das war mir zu wenig, ich habe 9 Minuten gekocht.

Die Nudeln waren etwas vor dem Gemüse fertig. Ich habe sie in einem Sieb abgegossen und dann wieder in den noch heißen Topf zurückgegeben und den Deckel aufgelegt. So halten sie sehr gut warm!

Eine neue Serie

18. Oktober 2014

18. Oktober 2014: Fotokalauer

Ein Kalauer ist ein platter Witz, der jeden zum Gähnen bringt. Oder eleganter formuliert mit Wikipedia:

Als Kalauer bezeichnet man ein einfaches Wortspiel mit Wörtern unterschiedlicher Bedeutung von gleichem Klang oder gleicher Schreibweise. Manchmal werden auch die Bezeichnungen Flachwitz oder Plattwitz verwendet, da bei Kalauern in der Regel eine eher geringe „Lustigkeit” zumindest in Kauf genommen oder sogar ironisch eingesetzt wird. Viele Kalauer beziehen daher ihren eigentlichen Witz aus dem Umstand, dass sie dadurch als schlechte Witze gelten.

So ist eine Definition des Kalauers mit Hilfe eines Kalauers: „Kalauer sind die Buchstaben A bis J.“ – „?“ – „Weil die alle auf das K lauern!“

Mir geht das manchmal so, dass ich bei Plakaten, Schriftzügen usw. den Aufdruck weiterdenke. Ich nenne das einmal Fotokalauer.

Als erstes ein feines Beispiel. Da bittet jemand “Rufen Sie uns an”. Öhm, ja? Was würde derjenige wohl sagen, wenn ich ihn wirklich abends oder am Wochenende anrufe, nur um mit ihm zu plaudern. Denn warum ich anrufen soll, steht dort nicht direkt – nur indirekt.

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Ich habe die Telefonnummer unkenntlich gemacht … man weiß ja nie ;-)

Umgang mit Gewalt

17. Oktober 2014

17. Oktober 2014: Wie antworte ich am besten auf Gewalt?

Letztlich las ich in einem Blog im Rahmen eines mehr oder weniger religiösen Gesprächs zu einem Psalm,  dass es richtig sei, Gott um Gewalt in Gebeten um Gewalt zu bitten, wenn z.B. Terroristen grausame Taten vollbringen.

Ups. Und wer ist gegen solche Gebete? Ich bin es, ich bin nicht in der Kirche, und eine andere Diskussionteilnehmerin, die sich auch eher kirchenfern äußert.

Was passiert heute mit uns?

Vor einigen Tagen hörte ich in den Nachrichten, dass eine Grünensprecherin den Einsatz von Bodentruppen in Syrien verlangt, um der Gewalt Einhalt zu bieten, die SPD unterstützt das – und nur die CDU ist dagegen.

Da muss ich mehr  als schwer schlucken. War nicht einmal die grüne Partei ganz stark für Pazifismus eingetreten?

Ich behaupte nicht, dass sich alle Konflikte gewaltlos lösen lassen. Ich weiß nicht, wie man Terroristen anders stoppen kann als mit Gewalt – weil ich es nie gelernt habe. Wo sind die Friedensforscher, die Vertreter der GfK (gewaltfreien Kommunikation), um uns zu helfen, diesen Konflikt ohne Blutvergießen einzudämmen? Wieso rasseln vormals angebliche Pazifisten und angeblich gläubige Christen so laut mit den Schwertern, dass mir die Ohren taub sind?

Wenn ich beten wollte, würde ich meinen Gott darum bitten, dass die Anhänger der IS geläutert werden und sich von der Gewalt lösen. Ich würde doch nicht dafür beten, dass sie alle einem blutigen Schwert zum Opfer fallen.

Wenn es diesen Gott dann gibt – was ich nicht wirklich weiß: Da ist er doch hoffentlich nicht so mitteralterlich in seinen Methoden, dass er wie im Alten Testament nur Blut mit Blut bekämpfen kann. Wenn es ihn dann gibt: Sollten dann seine Anhänger nicht mehr Vertrauen in ihn haben als in einen germanischen Stammesfürsten, der außer dem Axtschwingen nicht viel beherrscht?

 

Knusprige Chips

16. Oktober 2014

16. Oktober 2014: Chips und Schrott & Korn

Ich beziehe mich hier auf einen Artikel in der Zeitschrift Schrot(t) & Korn vom Oktober 2014, Seite 29 mit dem Titel: “Bio-Chips: Lasst es krachen”. Wer gerne wissen möchte, wo die Bio-Bewegung heute steht, wird von diesem Artikel profitieren.

Als ob irgendeine Ernährung deutlich gesünder wäre, nur weil man konventionelle Produkte aller Art durch Bio-Produkte ersetzt. So einfach geht das nicht. Aber das Schrot und das Korn führt die Zeitung wirklich nur noch im Titel.

Der Artikel beschreibt wie Chips hergestellt werden, warum “man” sie gerne isst (ich ziehe ehrlich eine Pellkartoffel vor) und erläutert die Acrylamid-Problematik. Ah ja. Der ganze Ton des Artikels ist wirklich “verklärt”, als wären Chips das Tollste auf Erden und nur anzuhimmeln. Sogar das Öl, jawohl, in dem Chips heute frittiert werden, ist ja so gesund!! Mir kam es beim Lesen hoch. Schon die Ankündigung auf dem Titelblatt sagte ja eigentlich schon, was mich erwartete (und mich nicht enttäuschte): “Kartoffel-Chips aus dem Bio-Laden: Welche knabbern Sie am liebsten?” Diese sprachliche Manipulation ist wieder wunderbar: Gleich mal das Wörtchen “knabbern” nehmen, das klingt so schön harmlos. Okay, ich erwarte nicht, dass die Artikel angekündigt wird mit “Kartoffel-Chips aus dem Bio-Laden: Das Geld kann ich mir schenken”.

Bei einem Satz wurde ich stutzig, ich weiß nicht, ob das Ironie ist oder ernstgemeint. Da dem ganzen Artikel aber kein Fünkchen Humor innewohnt, ist es wohl wirklich so gemeint? Es geht um “Hand cooked chips”. Das finde ich schon prima, da hat wieder jemand ein Wort geschaffen, dass so englisch klingt und es gar nicht ist – das englische Wort “Chips” bedeutet nämlich “Pommes frites” und unsere Chips heißen im Englischen “Crisps”. Also zurück: diese Handcooked Dinger werden von einem Chipskoch in einer Riesenpfanne gewendet. Und er kann alles persönlich beeinflussen. Dann kommt:

“Ein bisschen Nostalgie ist hier aber auch im Spiel. Denn andere Chips werden auch in einer Art Kessel bzw. Wanne frittiert und gelingen gleichmäßig. Schön ist die persönliche Note aber doch. Besonders, wenn der Name des Chipkochs auf der Tüte steht.”

Kaum zu glauben, oder? Und am Ende des Artikels gibt’s noch eine Preisfrage: “Welche Kartoffelchips knabbern Sie am liebsten?” (offensichtlich kann man die Dinger wirklich nicht essen, nur knabbern). Und dann werden unter allen Einsendern 11 Chips-Probiert-Pakete verlost.

Manchen Medien graut vor gar nichts. Heißt doch die Apotheken-Umschau im Volksmund Rentner-Bravo, dürfen wir Schrot(t) & Korn jetzt auch gerne umtaufen in: “Bio-Bravo”.

 


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