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Neuer Pullover

Es hat lange gedauert (für meine Verhältnisse), bis dieser Pullover fertig wurde. Zum einen liegt es daran, dass ich ja jetzt eine riesige Bücherliste vor mir liegen habe. Zum anderen habe ich ihn zu einem Drittel neu gestrickt, weil die Empfängerin die Ärmel nicht so mochte, wie ich sie gestrickt hatte. Aber jetzt isser soweit, nur die Fäden muss ich noch vernähen. Eine meiner Hassarbeiten 🙂

Käsekuchen vom Blech

Zur Einleitung verweise ich auf meinen Beitrag von gestern.

  • 6 Eier
  • 300 g Rohrohrzucker
  • 50 g Agavendicksaft (geht vielleicht auch ohne)
  • 2 P Vanillezucker mit Rohrohrzucker
  • 3 P Magerquark à 500 g = 1500 g
  • 1 P Skyr = 400 g
  • 30 g Frischkäse
  • 2 P Vanillepuddingpulver
  • 75 g Grieß
  • 1 Prise Salz
  • 50 g Sonnenblumenöl
  • 100 g Chocolat Chunks zartbitter
  • 50 g Chocolat Chunks Vollmilch

Eier mit Zucker und Agavendicksaft schaumig schlagen (bei mir alles mit den Schneebesen der Morphy Richards). Bei offenem Deckel weiterrühren lassen, dabei Öl, Quark, Skyr und Frischkäse einrühren. Die trockenen Zutaten mischen und einarbeiten. Zum Einschluss auf kleiner Einstellung die Chocolat Chunks einrühren.

Ein tiefes Backblech mit Backpapier auslegen, die Käsemasse darauf gießen und in den auf 160°C (Heißluft) Ofen schieben. 50 Min. bei 160°C backen und 10 Min. im ausgeschalteten Ofen stehen lassen.

Nach dem Abkühlen in 20 (= 4 x 5) Stücke schneiden. Das Ablösen vom Backpapier war sehr mühsam, weil das Papier völlig durchweicht war. Geschmack: Lecker, Eric ist aus dem Häuschen vor Begeisterung. 🙂

Bodenlose Käseverschämtheit

So der Titel meines ersten Käsekuchens ohne Boden. Das ist sicher schon mehr als 20 Jahre her 😉

Jetzt las ich – erneut in Meine Familie & Ich, 9/2021, hier: S. 22 des eingelegten Heftchens – ein Rezept, das mich prinzipiell lockte. Nämlich ein Käsekuchen ohne Boden auf dem Blech. Untertitel „Der saftige Kuchen ist genau richtig, wenn Familie und Freunde am Kaffeetisch sitzen“. Klingt gut, oder?

Als ich die Zutaten dann im Detail las, wurde ich stutzig. Was fällt auf bzw. macht den Kuchen für normale Menschen nahezu ungenießbar?

Hier die Zutaten:

6 Eier
150 g Zucker
4 TL Vanillezucker (= 2 Päckchen)
2 TL Backpulver
75 g Grieß
2 kg Magerquark
Salz
100 g Rosinen und 50 g Orangeat (oder Chocolate Chunks)

Wenn der Postmann….

Es gibt jetzt eine Möglichkeit bei DHL-Paketen exakt zu verfolgen, in welchem Zeitfenster das Paket nicht kommt. Sie drücken es anders aus, aber so ist es.

Als ich die Live-Verfolgung vor ein paar Monaten zum ersten Mal ausprobierte, war ich angetan. Gut, dass DHL das jetzt anderen nachmacht… Nach zwei Stunden zu Hause kleben, bin ich dann trotzdem einkaufen gegangen. Das Zeitfenster wurde nämlich Stück für Stück nach hinten geschoben. Kinderkrankheiten, dachte ich.

Nein. Auch heute wieder: Ich erwarte ein Paket, Ankunft zwischen 12:05 und 13:40 Uhr. Um 13 Uhr sind wir auf unsere Runde gegangen. Jetzt ist es 14:20 Uhr, kein Paket da und die Live-Verfolgung teilt mir mit, dass das Paket zwischen 13:40 Uhr und 15:10 Uhr kommt. Nur noch 4 Stopps bis zu mir.

Na klar. Ich kann also noch die Musik laut machen, die Klingel abstellen…. Es kommt vermutlich um 17 Uhr.

Es muss mir niemand eine Live-Verfolgung anbieten. Wäre praktisch, aber muss nicht. Aber wenn man sowas zur Verfolgung hat, sollte mal ein Zeitfenster korrekt sein. 🙂

Eistee Konfitüre?

Frisch aus der Küche (vor 30 Min. fertiggestellt)

Ab und an kaufe ich gern „Meine Familie & Ich“. Wenn ich Glück habe, finde ich ein oder zwei interessante Rezepte. So diesmal die Konfitüre „Eistee Pfirsich“ (Ausgabe 9/2021, Seite 66).

Pfirsiche waren von vornherein ausgeschlossen, ich gehöre zu den Menschen, die diese Früchte wegen der samtigen Schale nicht anfassen mögen. Zum Glück hatte ich gestern Nektarinen eingekauft. Frischer Ingwer ist nicht im Haus, aber gemahlener tut es wohl auch. Ebenso fehlten mir Orangen zum Auspressen, ich habe stattdessen eine Grapefruit genommen. Das Wesentliche des Rezepts ist aber erhalten geblieben – vor allem einen schwarzen Tee mitzukochen.

Nektarinenmarmelade „Eistee“

Herstellung beschrieben im Thermomix (nicht so im Original)

  • 625 g Nektarinen
  • 1 Apfel (100 g)
  • 275 g Rohrohrzucker
  • 30 g Zitronensaft
  • 1 TL gem. Ingwer
  • Saft von einer Grapefruit (145 g)
  • 1 Beutel Konfitura (vegane Gelierhilfe von Biovegan)
  • 3 Beutel Schwarztee (bei mir Assam)

Obst mit Zucker im Thermomix zerkleinern (10 Sek./Stufe 8). Säfte und Ingwer zugeben. Im TM garen (13 Min./Varoma/Stufe 2), dabei zu Beginn die Gelierhilfe bei Stufe 3,5 einrieseln lassen. In den letzten 5 Minuten die Teebeutel in den Mixtopf einhängen, mit dem Messbecher fixieren. Wenn der Thermomix klingelt, als erstes die Teebeutel entfernen (Vorsicht, heißer Dampf!).

Schon vorher vorbereiten:  Schraubgläser auf ein Handtuch stellen und mit kochendem Wasser füllen, Deckel ebenfalls füllen. Wenn die Marmelade fertig ist, Wasser ausgießen, Marmelade einfüllen und Deckel festschrauben.

Warm schmeckt sie so ein bisschen nach Nix mit einem Hauch Tee. Aber schon okay. Wir sind gespannt, wie sie uns kalt schmeckt!

Drachentörtchen

Vor ein paar Tagen habe ich euch meinen neuen flauschigen Hausdrachen gezeigt, den ich mit einem (Kinder-)Heft gekauft hatte. Im Heft auch ein Rezept, das Kinder mal nachmachen sollen. Wenn Kinder das können, kann ich das auch. 🙂 Allerdings finde ich, dass selbst für backunerfahrene Erwachsene hier an der einen oder anderen Stelle Angaben fehlen. Für Kinder, so finde ich, fehlen elementare Angaben! Das habe ich dann auch im Rezept vermerkt.

Es sind keine Gesundheitsküchlein, aber erstaunlich lecker. 🙂

Blumentörtchen

14-15 Muffins, nach einem Rezept aus „Magischer Drachenspaß Nr. 1“

Teig

  • 150 g weiche Alsan Bio-Margarine (Original: Butter)
  • 150 g Rohrohrzucker (Original: Zucker)
  • 2 Eier
  • 1 Prise Salz
  • 150 g Weizenmehl 1050 (Original: Mehl)
  • 100 g gem. Mandeln
  • 1,5 TL Backpulver
  • 150 g Buttermilch

Verzierung

  • 100 g Alsan Bio-Margarine (weich, Original: Butter)
  • 50 g Rohrohrzucker (Original: Zucker)
  • 1 TL Mangosirup (färbt nicht wirklich; Original: 5 Tropfen rote Lebensmittelfarbe)
  • 150 g Rohrohrpuderzucker (Original: Puderzucker)
  • 120  Frischkäse
  • rote Marmelade (hier: Johannisbeermarmelade) (nicht im Original)
  • 3 Mandeln je Muffin (= 40-50 Stück) (Original: Zuckermandeln)

Butter, Zucker, Eier und Salz zu einer schaumigen Masse schlagen. Mehl, Mandeln und Backpulver mischen. Mit der Buttermilch in die Buttermasse einrühren (ich habe erst die Buttermilch eingerührt, dann die Mehlmischung hinzugegeben und nicht zu lange untergerührt. Das Rezept hier ist nicht muffintypisch). Teig in mit Papierförmchen ausgelegte Silikonmuffinformen füllen (12 Papiermuffins, plus 3 Silikonmuffinförmchen; die Anzahl der Förmchen ist nicht angegeben, was ich für Kinder schwierig finde, auch wäre es hilfreich zu erwähnen, dass jeweils 1 EL Teig in die Förmchen kommt und dass man die Förmchen nicht zu hoch füllen sollte). Törtchen bei 175°C Heißluft (es werden nur 180°C angegeben, nicht aber, ob Heißluft) in den Ofen schieben.

20-25 Min. backen. Stäbchenprobe machen (hier nicht erwähnt!).

Papierförmchen und die kleinen Silikonformen auf einem Gitterrost auskühlen lassen und die kalten Muffins verzieren (es wird nicht erwähnt, dass die Muffins kalt sein müssen!).

Für die Creme Butter und 50 g Zucker schaumig schlagen. Ich habe zur Farbgebung 1 TL Mangosirup zugegeben, das hat die Farbe aber praktisch nicht verändert. Im Original werden 5 Tropfen Lebensmittelfarbe vorgegeben. Das muss doch für Kinder nicht sein. Puderzucker und Frischkäse zugeben und zu einer glatten Masse schlagen. Je einen geh. TL auf je einen Muffin geben und verstreichen (auch hier wird den Kindern nicht gesagt, wie viel von der Creme sie nehmen sollen. Das fände ich sehr hilfreich.). In die Mitte je einen Klecks rote Marmelade geben, Je 3 Mandeln mit der Spitze nach unten oder oben hinzulegen.

Der Teig und die Creme fand ich vor dem Backen extrem süß, das Ergebnis ist aber lecker.

Mit Eiern backen

Keine Ahnung, wie viele meiner Leser noch oder wieder mit Eiern backen. Ich tu’s auf jeden Fall.

Es ist lange, lange her (Jahrzehnte! 🙂 ), da hatte ich mal ein faules Ei in meiner Sammlung. Was ich erst sah, als es mit drei anderen Eiern, Mehl, Zucker und noch so allerlei in der Rührschüssel lag. Ich musste alles wegwerfen und von vorn anfangen.

Seitdem gebe ich Eier nie mehr direkt in irgendwas hinein. Ich schlage es in eine kleine Schüssel auf, wenn es dann gut ist, geht’s in den Teig.

Den Tipp hatte ich auch irgendwo gelesen. Gibt es heute keine faulen Eier mehr? Kann ich mir jetzt meine Vorsichtsmaßnahme sparen? Ich habe das auf jeden Fall lange nicht mehr gesehen. Schon so Angaben wie „Eier einzeln zufügen“, aber das kann ich ja auch direkt aus der Eierschale.

Gibt’s noch jemanden hier, der das so macht, weil er mal ein faules Ei dabei hatte oder es als Ratschlag übernommen hat?

Outing

Heute oute ich mich schon wieder. Ich habe nämlich mein erstes Harry-Potter-Buch gelesen. Band 1, so wie es auf meiner Liste steht.

Als jeder, egal ob Erwachsener oder Kind, Harry-Potter-Bücher las, habe ich mich dem Trend verweigert. Denn ich habe manchmal so eine Trend-Allergie.

Aber nun stand er auf meiner Literaturliste. Ich habe den Band 1 gelesen, im Original, nämlich auf Englisch.

Auch wenn ich nun dem einen oder anderen auf die Füße trete: Ich finde das Buch unoriginell und abgekupfert. Und alles nach einem bekannten Schema. Die Bösen sind böse, die Guten gut, ein vermeintlich Guter ist ein Böser und Streit zwischen Kindern führt zu enger Freundschaft. Manche Beschreibungen erinnerten mich an Geschichten von Charles Dickens.

Angeblich sollen einige der nächsten Bände besser sein. Ich habe keinerlei Verlangen, das auszuprobieren. Ich kann es mir einfach nicht vorstellen.

Dass so ein Buch Kinder fesselt, kann ich nachvollziehen, gerade noch. Aber warum auch so viele Erwachsene das so enorm packend finden, erschließt sich mir nicht. Wobei ich durchaus gerne Märchenhaftes und Märchen lese. In den 70ern habe ich die Hobbits und den Herrn der Ringe quasi eingeatmet.

So also mein Outing: Ich mag die Harry Potter-Story nicht. Derzeit lese ich „Ferien auf Saltkrokan“ von Astrid Lindgren. Das ist natürlich wegen seines Alters nicht aktuell, kein PC kommt vor. Aber die kleinen Abenteuer sind nett zu lesen, die Sprache ist abwechslungsreich. Was mich erstaunt, ist die Darstellung des Vaters in der Geschichte: Er ist keine idealisierte Figur, sondern eher etwas peinlich und hysterisch. Kein Held, aber dennoch ist er beliebt. Darüber denkt auch seine Tochter nach. Sie denkt also über Zwischenmenschliches nach, nicht über Drachen und magische Dinge. Ob das Kindern, die mit dem Smartphone schon in der Wiege liegen, noch zumutbar ist, weiß ich nicht.

Manches, das ich gern als Kind gelesen habe, ist einfach überaltert, das verstehe ich. Wie will man Karl May mit Freude lesen als Kind, wenn man in YouTube 1-2-3 nachschauen kann, wie es im „Wilden Kurdistan“ wirklich aussieht?

Wie gut, dass dies ein kleiner Blog und kein Facebook-Beitrag ist. Sonst würde ich bestimmt von einem Shitstorm niedergemacht. 😉

Einfach geht immer

Manche Gerichte sind einfach. Die gefallen mir. Gestern Abend gab’s mal wieder so eines….

Möhren-Kartoffeln

1 Portion

Als Gemüsepfanne 25 Min.:

  • 90 g Wasser
  • 160 g Kartoffeln, in Scheiben
  • 170 g Möhren, in Scheiben
  • 10 g Sonnenblumenöl
  • 1 Prise Salz

Mit Salz abschmecken und

  • 70 g gekochte weiße Bohnen

unterrühren und kurz erhitzen.

Dies ist ein Rezept, das sich tausendfach variieren lässt, ohne dass es Mehrarbeit bringt, z.B.:

  • Statt Wasser Nudelkochwasser, Gemüsewasser (aus der Dose) oder Sahne nehmen
  • Statt Möhren jedes andere Gemüse mit ähnlicher Kochzeit und ähnlich geringem Aufwand: Jedes Gemüse, das wie Möhren ungeschält verwendet werden kann, eignet sich.
  • Statt Sonnenblumenöl ein anderes Öl nach Wahl. Da nicht angebraten wird, eignen sich auch feine Öle.
  • Neben Salz nach dem Kochen andere Gewürze oder Kräuter hinzufügen. Andere Ergänzungen sind Sahne süß oder sauer, Zitronensaft
  • Statt gekochter weißer Bohnen andere gekochte oder tiefgekühlte Gemüsesorten: Kidneybohnen, Erbsen, Mais, Kichererbsen, Linsen

Die Kochzeit richtet sich auch ein wenig nach der Kartoffelsorte. Ich mag Gemüse weich.

Für Kinder

Auf unserer üblichen Vorort-Runde liegt so ein Kioskladen. Draußen auf einer Auslage liegen diverse Hefte für Kinder. Wir finden die faszinierend. Gestern war mein Widerstand erneut gebrochen: Ein Heft mit Titel „Magischer Drachenspaß“, obendrauf ein 20-cm-hoher Flauschdrache. Der musste meiner werden!

Zu Hause habe ich durch das Heft geblättert und wahrhaftig noch ein interessantes Rezept für Muffins entdeckt. Überhaupt nicht vollwertig, eigentlich auch nicht gesund (viel Fett und Zucker…), aber es klingt spannend. Demnächst hier.

Ich finde es toll, was es – neben allem Schrott – für Kinder alles noch so gibt heute. Natürlich kann man sagen: Die wollen den Kindern respektive den Eltern nur das Geld aus der Tasche ziehen. Mag sein, aber wenn’s dennoch Spaß bringt?

Auf meinem Schreibtisch thront derzeit mein ganz persönlicher Hausdrache. 🙂