Hunde

Auf die Gefahr hin, viele Hundebesitzer zu vergraulen: Ja, ich habe Angst vor vielen Hunden, und nein, ich mag weder angesprungen noch angesabbert werden, egal was das liebe Hundchen damit meint.

Also habe ich mich genau erkundigt, wie das mit der Anleinpflicht in Wuppertal aussieht: „Auf allen öffentlichen Wegen, Straßen, Plätzen und in öffentlichen Anlagen müssen Hunde grundsätzlich angeleint werden. Ausnahmen gelten für die sogenannten Hundeauslaufgebiete sowie den Wald.“ (Quelle: hier)

Dieser Text ist einfach und klar formuliert.

Mein Leben ist durch Hunde eingeschränkt, denn ich gehe gern in der Natur spazieren, aber die Talsperre (da halten sich 80% der Hundebesitzer nicht daran) und erst recht Waldgebiete sind für mich ohne Begleitung tabu.

Vermehrt sehe ich aber auch durchaus große Hunde im Stadtgebiet frei herumlaufen. Ein Beispiel für die unsäglichen Dialoge mit diesen Hundebesitzern folgt:

Ich saß auf der wunderschönen neuen Bank in Ronsdorf und spielte Pokemon. Es näherten sich Herrchen und Hund, das Tier – fast natürlich – nicht angeleint. Durchaus kein kleiner Hund, wenn auch kein Riese. Es entspann sich folgender Dialog, wobei ich betone, dass ich zwar nachdrücklich gesprochen und meine Argumente mit Bestimmtheit vorgebracht, aber meine Stimme nicht erhoben habe.

Ich: „Würden Sie bitte Ihren Hund anleinen? Erstens herrscht in Wuppertal Leinenpflicht und zweitens habe ich Angst vor Hunden.“

Herrchen <guckt erst einmal beleidigt>: „Im Wuppertaler Stadtgebiet gibt es keine Leinenpflicht.“

Ich: „Oh doch! Ich habe mich gerade dazu beim Ordnungsamt erkundigt.“

Herrchen <zieht unwillig eine dünne Leine aus der Hosentasche und murmelt etwas, das ich nicht verstehe>

Ich: „Im Wald herrscht keine Leinenpflicht!“

Herrchen: „Naja, Sie hätten das Ganze ja auch freundlicher sagen können!“

Ich: „Ich habe zu Ihnen gesagt, ‚Würden Sie bitte Ihren Hund anleinen‘, was ist daran unfreundlich?“

Herrchen <zieht motzig von dannen, ohne mir eine Antwort zu geben>

Dieses „Das hätten Sie auch freundlicher sagen können“ habe ich jetzt schon mehrmals gehört. Was ist denn freundlicher? Soll ich als schwache Frau meinen Wunsch unter Tränen hervorbringen, soll ich ihn mit einem Liedchen vortragen, 50000 x um Vergebung dafür bitten, dass ich darauf bestehe, dass eine Verordnung eingehalten wird?

Meine Freiheit ist durch die Unmöglichkeit, in der freien Natur ohne „Schutz“ spazieren zu gehen, immens eingeschränkt. Dass ich das jetzt auch noch im Stadtgebiet aushalten soll, ja vielleicht gar nicht mehr vor die Tür gehen kann, weil Hundehalter blind vernarrt sind in ihre Tiere – nein, das finde ich nicht richtig.

Wenn es nach mir ginge, würde außer auf dafür gekennzeichneten Gebieten eine allgemeine Leinenpflicht und für Hunde ab einer gewissen Größe auch eine Maulkorbpflicht eingeführt. Und ganz ehrlich – was das mit der Seele des Hundes macht, ist mir völlig egal. Niemand ist gezwungen, sich einen großen, einen aggressiven, einen sabbernden Hund zu halten. Auch die liebsten Hunde können einen Psychoknacks bekommen. Denn ich möchte nicht zur Stelle sein, wenn dieser „Der tut ihnen doch nichts!“ gerade mal durchdreht.

 

 

Vorratshaltung

Manchmal habe ich Dinge im Haus, die von der Menge her für mich einfach frisch nicht zu bewältigen sind. Dann konserviere ich sie. Da mich das aber langweilt, alles auf eine Weise zuzubereiten, stelle ich etwas her und lasse einen Teil übrig. Den verwende ich für eine andere Sache. Bis nur noch eine Füllung für ein Glas überbleibt 🙂 So mit diesem Ingwer geschehen. Ich habe 500 g eines Ingwer-Sonderangebots gekauft. Obwohl ich gerne Ingwer esse, brauche ich länger dafür. Also habe ich 70 g frisch im Kühlschrank gelassen und den Rest verarbeitet.

Fixe Mixer: Suppe

Romanasuppe vegan

Zubereitungszeit: ca. 20-25 Min mit Thermomix; Hauptmahlzeit für eine Person (zwei Teller)

275 g Romana (grüner Blumenkohl; Strunk und Röschen)
500 g Wasser
1 TL Gemüsebrühextrakt o.a.
25 g Kürbiskernmus (kann man selbst machen; oder anderes Nussmus)
1 gestr. TL Kräutersalz
3 TL Dinkelmehl.

Wasser und Gemüsebrühextrakt in den Mixtopf geben, Blumenkohl etwas zerkleinern und in den Gareinsatz des Thermomix geben. 14 Minuten bei Varoma Stufe 1 garen. Einige Blumenkohlröschen zur Seite legen. Den restlichen Blumenkohl in die Brühe schütten, Kürbiskernmus und Salz hinzugeben. Fein pürieren (14 Sekunden auf Stufe 10). Mehl hinzufügen und nochmals aufkochen ( 3 Minuten Stufe 2-3 100°C). Etwas nachquellen lassen.

Wer die Suppe in einem herkömmlichen Topf kochen möchte, sollte zum Kochen des Blumenkohls nur 400 g Wasser nehmen.

 

Mega-Cracker

Um mal eine Formulierung zu benutzen, wie ich sie häufig auf Rezeptseiten lese und wie sie mich immer nervt: Wenn Ihr diese Cracker gegessen habt, wollt Ihr nie wieder andere essen!

Aber mal im Ernst – ich finde sie extrem lecker und auch noch sehr einfach herzustellen.

Knuspercracker

  • 180 g Dinkel, fein gemahlen
  • 20 g Nackthafer, fein gemahlen
  • 80 g Sesamsaat, ungeschält
  • 50 g Buchweizen
  • 100 g Sonnenblumenkerne
  • 1 geh. TL Salz
  • 1 TL Paprikapulver, edelsüß
  • 40 g Sonnenblumenöl
  • 500 g kochendes Wasser
  • 100 g Wasser

Dinkel, Körner, Salz, Paprika und Öl in eine Rührschüssel einwiegen. Wasser zum Kochen bringen, 500 g abwiegen, zu den  trockenen Zutaten geben und mit dem Handrührgerät (Rührbesen) verarbeiten. Kaltes Wasser einarbeiten, der Teig wird dann recht angenehm streichfähig. Teig auf zwei Bleche (PerfectClean oder Backpapier) verteilen und mit einem Teigschaber gleichmäßig ausstreichen. Ofen auf 150°C (Heißluft) vorheizen, der Teig ruht derweil.

Einschieben und 55 Min. bei 150°C backen. 5 Minuten im ausgestellten Ofen nachbacken.

 

Wo findet Ihr G in Eurem Leben?

Kurz zur Erinnerung:

G ist der Buchstabe des Tages. Ihr schreibt in euren Kommentar einfach, was euch bei diesem Buchstaben bewegt, ob und welche Rolle er in eurem Leben spielt oder gespielt habt, Ihr könnt auch mit dem Buchstaben spielen, ein Rezept beitragen, in dem der Buchstabe eine Rolle spielt … Hauptsache, Ihr seid dabei. :mrgreen:

Im Zentrum heute steht das G.

Fixe Mixer: Superfood

Jedes Rezept, in dem Stützcreme verwendet wird, fällt in die Rubrik „Fixe Mixer“, denn mit einem Hochleistungsmixer wird sie besonders einfach hergestellt.

Es gibt ja einige Dinge, die Vollwertler schon lange gerne essen und die uns dann heute als was ganz Besonderes angepriesen werden. In Zeiten, wo glutenfrei angesagt ist – egal, ob man Zöliakie hat oder nicht, Hauptsache das Getreide verteufeln! -, gibt es dann die tollen „falschen Getreide“, die wir stattdessen nehmen können. Und wenden wir uns dann dem Buchweizen zu: Ein Superfood aus Germany! Zwar kommt er heute hauptsächlich aus China, aber es gibt immer noch einige Bauern, die sich dem Anbau von Buchweizen in deutschen Landen widmen.

Im folgenden also das Rezept zum Superfood Buchweizen (glutenfrei, eiweißfrei, sojafrei, überhaupt ganz frei). Einfach gekocht wie Milchreis ist er diesem so täuschend ähnlich, dass Eric auf meine Frage zu dem weiter unten aufgeführten Dessert „Was hast du denn da gegessen?“ wie selbstverständlich antwortete: „Na, Milchreis eben“.

Milchbuchweizen / Buchweizengrütze

  • 30 g Stützcreme (es gibt eine Suchfunktion 🙂 )
  • 200 g Wasser
  • 100 g Buchweizen
  • 1 Prise Salz
  • 1 Stück Zitronenschale

In einem Topf Creme und Wasser verquirlen, restliche Zutaten zugeben und aufkochen. Auf kleiner Einstellung 25 mit aufgelegtem Deckel kochen/quellen lassen.

Mango-Dessert

2 Portionen

  • 100 g Stützcreme
  • 50 g Milchbuchweizen (wahlweise Milchreis)
  • 10 g Agavendicksaft oder Honig
  • 100 g Mango, eienn Teil gewürfelt und aus einem Teil 6 kurze Streifen

Stützcreme, Buchweizen und Agavendicksaft verrühren, Mangowürfel unterziehen. Auf zwei Schüsselchen verteilen und je 3 Streifen Mango als Deko auflegen.