Fixer Mixer: Blätterverwendung

Mir tut’s ja immer in der Seele weh, Kohlrabiblätter (meist werden die schon vorm Verkauf abgerupft), Radieschenblätter und ähnliches einfach zu kompostieren. Ich kann sie natürlich kochen. Aber eine andere schöne Verwendungsmöglichkeit, die auch recht fix geht, ist die Umarbeitung in ein Pesto.

Dies ist ein Rezept aus dem Jahr 2008. Die Idee, Blumenkohl-, Kohlrabi- und Rote Bete-Blätter zu verwenden wurde anschließend des Öfteren „aufgegriffen“. 🙂

Blätterpesto

Zubereitungszeit: 10-15 Minuten; Menge: ca. 2 Honiggläser

150 g Kürbiskerne
200 g Kohlrabiblätter
80 g Radieschenblätter
10 g Schnittlauch
20 g Salz
160 g Sonnenblumenöl (oder 80 g Essig / 80 g Öl)

Kürbiskerne fein mahlen (10 Sekunden Stufe 8). Gemüse waschen, abtrocknen und grob vorschneiden. Im Thermomix zerkleinern (40 Sekunden Stufe 4, 2 Sekunden Stufe 6). Salz und Öl hinzugeben und auf der Knetstufe gut vermischen.

In Gläschen füllen, Öl auf die Oberfläche gießen, damit das Pesto nicht schimmelt. (Ich habe auf diese Weise Kräuter schon bis zu 9 Monaten im Kühlschrank aufbewahrt). Die Pestos halten sich im geschlossenen Glas mindestens zwei Monate, nach Anbruch ist aber auf peinlichste „Sauberkeit“ zu achten, weil es sonst leicht schimmelt (z.B. oben am Rand).

 

Zum Salat gehört ein Dressing!

Ich habe diese Salatcreme vor ein paar Jahren bei Freunden kennengelernt. Ähnlich wie die Standardsoße hält sie sich auch ewig. Grundlage ist ein Rezept aus dem Wunderkessel, der Website für den Thermomix. Ich habe die Mengen auf Herstellung mit einem kleinen Mixer (z.B. Mr. Magic) heruntergerechnet und ausprobiert – geht auch prima. Wer es mit dem Thermomix machen will, nimmt einfach die vierfache Menge.

Die Soße ist dicklich und lässt sich gut mit geschlagenen saftigen Früchten, Wasser oder Sahne verlängern.

 

Kumpel in Pokemon

Die Kumpel-Funktion in Pokemon gab es wohl nicht immer schon, sie muss eingeführt worden sein so in der Zeit, als ich begonnen habe: Man wählt einen Kumpel und jeder Kilometer, den man läuft, bringt Bonbons, die zur Weiterentwicklung erforderlich sind. Dabei gibt es drei Strecken, die je nach Pokemon für ein Bonbon erforderlich sind: 1 km, 3 km oder 5 km.

Anfangs habe ich mir immer bewusst ein Pokemon aus der 1 km-Gruppe gewählt, damit ich den Fortschritt sehe. Dann gab es zweimal eine Aktion, da wurde die Strecke halbiert. Beim ersten Mal habe ich so beim Karpador große Fortschritte gemacht, das zum Garados entwickelt wird und jeweils nur 1 km, also damals 500 Meter, benötigte. Ein Garados ist sehr erstrebenswert, da ein starker Kämpfer! Beim zweiten Mal war ich etwas klüger und habe mein Relaxo gewählt, das leider pro Bonbon 5 Kilometer Laufstrecke erfordert. Da man Relaxos aber wirklich nur sehr selten findet, ist Weiterentwicklung fast nur durch Laufen möglich. Zumindest wenn man nicht wie einige Spieler gezielt zu sogenannten Nestern geht/fährt oder großes Glück hat.

Manchmal bin ich mir nicht sicher, ob so viele andere wirklich so viel mehr Glück haben als ich oder ein wenig Cheaten (Betrügen) oder Pokemon kaufen, was ja auch Betrug ist, denn Niantic bietet das nicht. Ich bin in Level 34 und weiß, was ich haben kann und in welcher Stärke. Und da gibt es Spieler in Leveln unter mir, die nicht nur ein oder zwei Pokemon haben, die stärker sind als alles, was ich aufbieten kann – was ich mir noch erkären kann – sondern gleich 6, 7 oder 8. In den Arenen kann man das sehen. Wenn eine Spielerin aus Level 36 ein Garados hat, das meines um 100-200 WP überschreitet, klar, das geht (es gibt Levelsperren, wie hoch man pro Level ein Pokemon entwickeln kann). Wenn aber jemand ein oder zwei Level unter mir mehrere Garados, Relaxos und Heiteiras hat, die alle höher sind als meine, frage ich mich: Wie klappt das denn? Solche Ungereimtheiten können gelegentlich die Spielfreude etwas verderben.

Zurück zu den Kumpeln. Ich laufe derzeit mit meinem Heiteira. Im Gegensatz zu all den Glücklichen, die dieses Monsterpokemon gleich mit extrem hohen Werten weit über 2500 WP bekommen haben, lag mein Erstes bei 1770 WP. Pro Bonbon fünf Kilometer laufen und vielleicht vier oder fünf Bonbons für eine Weiterentwicklung benötigen – das geht in die Beine, denn pro Weiterentwicklung gibt es 40 WP und dann nur noch 20…. 🙂

Wenn ich mein Heiteira konkurrenzfähig aufgepäppelt habe, werde ich wohl an meinem stärksten Relaxo weiterarbeiten. Und dann kann ich endlich wieder zu normalen Entfernungen zurückkehren und mich gezielt um Weiterentwicklungen selten auftauchender Pokemon kümmern… mein Hunduster möchte gerne ein Hundemon werden, mein Schneckmag dümpelt vor sich hin und einige andere mehr.

 

Fixe Mixer: Rohkost

Paprika mit Blumenkohlfülle

100 % vegane Rohkost; Zubereitungszeit ca. 20 Min; Hauptmahlzeit für zwei Personen

2 größere gelbe Paprikaschoten (netto 400 g)
50 g Sonnenblumenkerne
4 EL Sonnenblumenöl
1 TL Kräutersalz, Rohkostqualität
1 kleiner Apfel (80 g)
440 g Blumenkohl
10 EL Essig-Öl-Dressing (z.B. Utes Standardsalatsoße)
etwas Petersilie
etwas getrocknete Orangenschale

Paprikaschoten längst halbieren und von innen säubern. Je zwei zusammen auf einen Teller setzen. Sonnenblumenkerne flocken. Mit dem Sonnenblumenöl und Salz pürieren (20 Sekunden Stufe 4, 4 Sekunden Stufe 6). Geviertelten Apfel hinzugeben, ähnlich mischen. Den Blumenkohl grob zerkleinern, zu der Mischung geben und fein pürieren (1 Minute Stufe 4, 6-10 Sekunden Stufe 10). Die Masse in die Paprikahälften füllen. Den Thermomix dabei nicht allzu „sauber“ und „leer“ kratzen. Dann die Salatsoße in den Thermomix geben, sehr gut durchschlagen (10 Sekunden Stufe 10). Die schöne sämige Soße vor die Paprikahälften gießen.

Einige Petersilienbüschel in die Füllung stecken. Orangenschale (insgesamt etwa 1 Teelöffel) über Füllung und Soße krümeln.