Frag doch mal die Ute – im Juni

29. Juni 2015: Frag doch mal die Ute

Frage 1 für Juni: Über einen Link bin ich zu Agnes gekommen. Diese hat die Seite inzwischen gelöscht. Leider habe ich nirgendwo eine Adresse gefunden, an die ich mich wenden kann.
Bevor die Seite gelöscht wurde, stand dort, dass die Rezepte über deine Abos gekauft werden können. Ich möchte aber kein Abo sondern nur einzelne Rezepte haben. Und wo sieht man jetzt die neuesten Rezepte von ihr?
Liebe Martina, es freut mich, dass meine Seite dir gefällt.
Du hast Recht, der eine oder andere möchte nur gezielt Rezepte von Agnes sehen. Gute Idee, das habe ich gleich umgesetzt!
Klicke bitte hier. Dann kommst du auf ein Verzeichnis mit allen Rezepten, inklusive der neuen. Wenn du eines möchtest, kannst du mir eine Mail schicken mit Titel und Datum, dann erhältst du meine Kontonummer und nach Überweisung von 1 Euro schicke ich dir das Rezept.
An jedem ersten Mittwoch im Monat findest du ein Rezept von Agnes auf diesem Blog. Jede Woche Montag veröffentlicht Agnes weiterhin neue Rezepte in der Facebook-Gruppe Superduperabo. Zugang zu dieser Gruppe und zu der Webseite, wo diese Rezepte ebenfalls erscheinen, erhältst du mit einem Superduperabo.

Frage 2 für Juni: Kann es sein, dass bei Teigen mit Reiscreme die Stäbchenprobe nicht wie gewohnt funktioniert? Ich habe heute Muffins von Agnes’ Nusskuchen vom 02.02. gebacken, 20 Min bei 180 °C Ober-/Unterhitze. Das Stäbchen kam nach den 20 Min ohne Teiganhafter raus – aber trotzdem waren die Muffins innen klietschig und hatten noch etwas Teiggeschmack :-((
Ja, das kann sein. Wobei ich die umgekehrte Erfahrung gemacht habe: Am Stäbchen hing noch vermeintlich feuchter Teig, ich habe dann noch länger gebacken. Letztendlich war die Stäbchenprobe auch mit Nachbacken noch nicht einwandfrei, aber der Kuchen etwas trocken. Da müssen wir umdenken. Vielleicht finde ich bei Gelegenheit eine Methode, die Teiggare festzustellen.

Mangold-Lasagne

28. Juni 2015: Lasagne

Eine Mangoldlasagne. Die Teigplatten habe ich frisch hergestellt (Rezept ist mit dabei), aber natürlich kann man auch fertige Platten nehmen. Der Gast war begeistert! Sie hat exakt die richtige Feuchtigkeit, schwimmt also nicht in zu viel Soße und ist auch nicht rappeltrocken. Eine Stützcreme ist natürlich mit dabei :-)

Mangold-Lasagne

7208

  • Kaufen könnt Ihr dieses Rezept mit der Nummer 7208 (Nummer bitte in die Rubrik schreiben, wo Ihr dem Verkäufer eine Nachricht hinterlassen könnt; für 1 Euro): hier
  • Wer eine Sammelkarte hat, bestellt bitte per Email (Adresse im Impressum)
  • Wer eine kleine oder große Sammelkarte bzw. ein Superduper-Abonnement (nur das Superduperabo enthält dieses Rezept) beginnen möchte, klickt: hier

 

 

Aus der Gesundheitsmärchenstunde

27. Juni 2015: Fairy Tales

Ich mag den Ausdruck Fairy Tales – Feengeschichten, zu deutsch Märchen. Es ist so eine schöne leichte Bezeichnung…. auch für Ersponnenes. Und das finden wir all überall.

Kaum kommt eine neue Ernährungsrichtung in Mode, heilt sie alle Krankheiten. Derzeit ist das der Veganismus. Und so gibt es in Facebook eine Gruppe, die nennt sich “Vegan for Fit – Hashimoto und andere Erfolgsgeschichten”,.

Wenn das kein Etikettenschwindel ist, soll der Name ja wohl andeuten, dass vegane Ernährung die Schilddrüsenerkrankung Hashimoto heilt oder zumindest verbessert. Das ist interessant, das ist nämlich so, als würde ich sagen, “Vegan for Fit – ausgefallene Zähne und andere Erfolgsgeschichten”.

Zähne, die ausgefallen sind, kommen nicht auf natürlichem Wege zurück. Hashimoto thyreoditis (eine andere Gruppe, die sich nur um diese Krankheit kümmert, bekommt nicht einmal den korrekten Namen hin) ist eine Immunerkrankung, die letztendlich zur Selbstzerstörung der eigenen Schilddrüse führt. Kranke müssen Schilddrüsenhormone nehmen und sind ansonsten völlig gesund. Eine Schilddrüse, die zerstört ist, kann sich aber nicht wieder von alleine aufbauen. Wer einen Hashimoto nicht medikamentös behandelt, stirbt – er wird immer schwächer, die Haare fallen aus, alle Organe geben ihre Funktion auf (Schilddrüsenunterfunktion).

Ich kenne einen Veganer mit Hashimoto. An seinen Werten hat sich nichts verändert, obwohl er sich schon mehre Jahre lang so ernährt. Auch seriöse Quellen veröffentlichen nichts dazu, von den Ärzten von FoK habe ich das auch noch nie gelesen.

Das ist so ähnlich wie mit dem Mist der über diese angebliche Leberreinigung erzählt wird, die Gallensteine beseitigen soll. Was immer da über den Stuhlgang abgeführt wird, Gallensteine sind das nicht. Ich habe auch schon von einer Frau gelesen, die ihre Gallensteine angeblich mit Löwenzahnsirup oder was immer es war beseitigt haben will.

Bei aller Offenheit für alternative Heilungsmaßnahmen: Es gibt einfach Dinge, die sind chemisch gar nicht möglich. Letztlich las ich sogar werbend bei einer Firma, Kokosblütenzucker sei gut gegen Gallensteine. Da habe ich als Betroffene nachgefragt, wie sie das begründen – ja, das sei so laut wissenschaftlichen Aussagen. Ich haben nachgeforscht: In mehreren Blogs wird genau diese Formulierung verwendet. Und worauf verweisen diese Blogs, wenn sie Quellen angeben? Auf das Zentrum der Gesundheit! Dort wird immer noch so viel Mist produziert, dass es einfach schmerzt.

Natürlich weiß dieses Zentrum (zu dem ich absichtlich KEINEN Link setze!) auch was über Hashimoto. So heißt es dort “Menschen mit autoimmunen Störungen haben eines gemeinsam: Darmprobleme”. Na klar, weil sie letztendlich mit allen Organen Probleme haben, auch mit dem Darm. Dann wird wie üblich Wissen mit Blödsinn gemischt.

Dort steht auch, dass die Betroffenen lebenslang künstliche Hormone nehmen müssen, wie furchtbar? Und wenn Glutenunverträglichkeit – wie dort behauptet – für Hashimoto verantwortlich ist: Da müsste doch die Schilddrüsenzerstörung auch mit dem Hormon weitergehen, denn die Unverträglichkeit wird durch das Hormon nicht angegriffen. Wer aber einmal auf eine Dosis Hormon eingestellt ist, muss nicht ständig mehr davon bekommen, die Dosis bleibt über Jahre bis Jahrzehnte konstant.

Nicht zu vergessen, dass auf derselben Seite auch für Produkte bei Glutenunverträglichkeit geworben wird.

Ich hätte nie gedacht, dass ich eines Tages ein Plädoyer für die Schulmedizin einlege. Aber leider, leider komme ich immer mehr zu der Überzeugung, dass bei dem vielen Unsinn, der heute über das Internet propagiert wird, die Schulmedizin eine stärkere Stellung für mich hat als viele Jahre vorher, bei allen Einschränkungen, die sie sicher aufweist.

Eine neue Erklärung für Alzheimer

26. Juni 2015 (fr) Alzheimer Demenz

Schon vor vielen Jahren habe ich in diesem Blog Neal Barnard mit einem Video vorgestellt. Letztlich entdeckte ich auf der Facebook-Seite von Karin Müller ein weiteres hochinteressantes Video mit Neal Barnard als Vortragendem. Es sind nicht nur die Tatsachen hochinteressant, sondern Barnard ist auch ein phantastischer Redner, ihm zuzuhören macht einfach Spaß.

Leider gibt es das Video nicht mit Untertiteln, also nur auf Englisch.

Der rosa Vorhang, das grüne Rollo – Fortsetzung

25. Juni 2015: Das grüne Rollo und der rosa Vorhang (Teil 2/2)

*** Fortsetzung vom letzten Montag ***

“Das grüne Rollo” ist ein Buch von Heinrich Steinfest (ISBN 978-3492056618), die Trilogie “Der rosa Vorhang” ist eine Bücherreihe von Ute-Marion Wilkesmann und N.N. (ISBN N.N.).

TEIL 2:

Sie geht zum Fenster, streicht über die rosa Gardine. Probeweise zieht sie an der linken Seite, ah, sie kennt den Sog – und schon steht sie wieder in der Welt, in der sie bereits Abenteuer bestanden hat. Wiederum muss sie den jungen Prinzen retten, der jetzt auch immerhin ein Alter von 34 Jahren erreicht hat und auch nicht mehr ganz so hübsch ist wie als niedlicher Knabe. Aber immer noch nicht zum Weggucken. Er schenkt ihr zum Dank ein etwas größeres gelbes Plüschkrokodil und entlässt sie in ihre Welt, in der sie in einem Krankenhaus erwacht.

Zwei Ärzte und drei Krankenschwestern sind über sie gebeugt und sind ganz aufgeregt. “Sie ist wirklich wach!” ruft die eine Krankenschwester. Emily will wissen, wo sie ist. Es stellt sich heraus, dass sie im Alter von 10 Jahren einen Unfall hatte, in den ein rosa Vorhang verwickelt war, und seitdem im Wachkoma lag. Ihre Eltern sind nun schon Senioren, aber das hatte sie ja im Wachkoma quasi miterlebt.

Wie fade, alle schillernden Abenteuer nur ein Traum. Das denkt sie. Während sie sich in ihrem Krankenzimmer umsieht, fällt ihr etwas auf: Das grüne Plüschkrokodil ist völlig abgeschabt. Das aber könnte ja nicht sein, wenn sie 31 Jahre lang im Wachkoma gelegen hätte. Ihr logischer Verstand beginnt zu arbeiten. Es wird detektivisch spannend, die Hinweise auf fehlende Logik mehren sich, bis sich herausstellt, dass sie gar nicht im Wachkoma gelegen hatte, sondern im Alter von 38 Jahren von Außerirdischen entführt wurde. Sie sagt das den Ärzten bei der nächsten Visite vor den Kopf, die völlig überrascht, dass Emily es erraten hatte, alles zugeben. Sie darf das Krankenhaus deshalb auch verlassen und die Welt dieser Außerirdischen erkunden. Die Kaufhäuser sind voller Plüschtiere und wunderbarer Zuckerwaren. Ihr logischer Verstand aber sagt ihr, dass kluge Außerirdische keine Zuckerwaren verkaufen würden, denn sie wüssten ja, dass dies zahnschädlich ist. Also war auch diese Ebene eine Lüge?

Emily durchläuft in weiteren 10 Jahren noch mehrere dieser Ebenen, die wie Zwiebelschalen übereinander liegen. Hier ist das Problem für den Autor, alle Ebenen logisch ineinander zu verzahnen. Das will mir nicht gelingen, es ist aber der Clou. Und wenn der Leser es schon gar nicht mehr errät, gelangt er zur Auflösung. Diese aber ist geschickt verborgen, indem nämlich die Geschichte auf S. 547 zu Ende ist. Damit der Leser aber nicht ahnt, dass die Geschichte bald zu Ende ist, wenn er z.B. Seite 520 erreicht hat, wurden ein paar falsche Geschichten angehängt, in denen die Protagonisten dieselben Namen tragen. Das Buch “Der Rosa Vorhang” hat 734 Seiten. Jeder Leser, der ein bisschen vom Verlagswesen versteht, wird sofort erahnen, dass auch dies eine falsche Ebene ist, denn Bücherseitenzahlen müssen immer glatt durch 4 teilbar sein. Außerdem beginnt das Buch auf einer geraden Seitenzahl, was noch eine Ebene ergibt.

Wie sieht die Auflösung aus? Alle Ebenen, bis auf Ebenen 3, 5 und 11, sind echte Erlebnisse. Und am Ende des Buches stellt sich heraus, dass nicht Emily den Prinzen zweimal gerettet hat, sondern nur einmal, und er sie dafür drei mal rettete. Er dankt dann ab, denn er ist der Monarchie überdrüssig. Er verkauft seine goldene Krone, ersteht dafür ein Handelsschiff für den Transport von Biobananen. Außerdem möchte er Emily gerne heiraten. Sie lässt sich unter der Bedingung darauf ein, dass sie in der Kombüse das Kommando führen darf. Hier ist die Geschichte eigentlich zu Ende. Sollte sich das Buch gut verkaufen, kann der Autor das Buch wie folgt um ein Kapitel erweitern:

Sie planen bereits ihr Alter zusammen, ihren Ruhesitz, ihre Zeit als Pensionäre. Sie liegen Arm in Arm auf ihrem schmalen Doppelbett, eng aneinander geschmiegt, und glücklich. Plötzlich kommt ein Sturm auf, das Schiff geht bei starkem Seegang heftig auf und ab. Ängstlich klammert sich Emily an ihren Prinzen, der sie zu beruhigen versucht. Plötzlich zucken sie von einem lauten Geräusch zusammen, der Regen peitscht durch das offene Fenster, ein gelbes Rollo rollt am Fensterrahmen herab, schlängelt sich über den Boden und rollte sich um die Krippe mit dem kleinen Säugling, dem Sohn von Emily Prinz und Prinz Prinz. Der Wind trägt Rollo mit Kind und Krippe davon. Und wer wissen will, wie es weitergeht, muss Band 2 der Trilogie aus möglicherweise 10 Bänden kaufen.

Video des Monats: süß

24. Juni 2015: Ein Pudding im Video

  • 30 g Buchweizen flocken mit
  • einigen Salzkörnchen und
  • 1 Stück frischer Zitronenschale
  • 2 cm Zimtstange
  • 2 cm Vanillestange und
  • 20 g grünen Rosinen in einen Topf geben. Im Magic
  • 20 g Cashewnüsse mit
  • 200 g Wasser mixen (wer eine Creme möchte, nimmt mehr Wasser! dies wird ein fester Pudding). Auch in den Topf geben. Auf einer Induktionsplatte bei 2000 Watt unter Rühren zum Kochen bringen, auf 300 Watt stellen, kurz durchköcheln, bis kein Wasser mehr abgesondert ist. Dann bei 60 °C (also Temperatur) 5 Minuten quellen lassen.
  • 1/2 Banane (45 g netto) in Stücke schneiden, unterrühren. -> 2 Schüsselchen. Mit
  • 1 EL Pistazien und
  • 2 Prisen Carob bestreuen. Für Süßspechte:
  • jeweils noch etwas Honig obenauf geben.

Mir ist das süß genug, aber ich war in Sachen Süße von Puddingen schon vor meiner Vollwertzeit sehr zurückhaltend. Evtl. also 20-40 g Honig mitkochen.