Brownies

2. August 2015: Brownies

Auch wenn in der Ausführung kaum noch erkenntlich, geht dieses Rezept für originalamerikanische Brownies auf Wiki zurück, nämlich hier. Wer meint, er kann daraus kein fettfreies, tiereiweißfreies Rezept gestalten, könnte mein Rezept kaufen. Vom ersten Versuch haben Eric und ich mittags gleich die Hälfte weggeputzt – es ist wirklich superlecker! Und wird mit jedem Tag leckerer… Die Mengen sind für eine Springform mit einem Durchmesser von 20 cm ausgelegt. Wer es ganz fettfrei möchte, lässt die gehackten Nüsse einfach weg.

Sales7450a

Sales7450c

  • Kaufen könnt Ihr dieses Rezept mit der Nummer 7450 (Nummer bitte in die Rubrik schreiben, wo Ihr dem Verkäufer eine Nachricht hinterlassen könnt; für 1 Euro): hier
  • Wer eine Sammelkarte hat, bestellt bitte per Email (Adresse im Impressum)
  • Wer eine kleine oder große Sammelkarte bzw. ein Superduper-Abonnement (nur das Superduperabo enthält dieses Rezept) beginnen möchte, klickt: hier

 

Info, aber hopp, hopp bitte!

1. August 2015:  Instant, immer Instant

Instant Info – das brauchen wir heute.

Wir kennen vor allem den Instant-Kaffee. Da wird ein Löffelchen Pulver in eine Tasse mit heißem Wasser eingerührt und ohne viele Mühen haben wir eine Tasse Kaffee.

Die heutige Zeit ist gekennzeichnet durch Instant Info. Wir suchen nicht mehr unsere Quellen nach Informationen ab (und schon gar nicht überprüfen wir sie). Obwohl uns das gesamte Internet täglich zur Verfügung steht, suchen wir nicht dort nach einer Lösung, sondern nehmen die Instant-Info: eingerührt in eine leere Denkblase und schon ist die volle Information da.

Praktisch heißt das: Wenn ich – Küche ist halt meine Welt – ein Rezept für eine Tollkirschtorte suche, bemühe ich nicht etwa meine eigenen Augen und Finger und gebe in Google ein “Tollkirschtorte Rezept”, das ist ja viel zu anstrengend. Möglicherweise müssen wir mehrere Seiten anklicken und eine Auswahl auf Tauglichkeit treffen. Nein, wir platzen in ein beliebiges Forum, eine Gruppe und fragen: “Hat hier jemand ein Rezept für Tollkirschtorte?”. Mit ein bisschen Glück haben wir dann dort einen … äh Fleißigen, der uns die Arbeit abnimmt, im Internet rumsucht und uns die Information übermittelt. Instant-Info.

Wer was von Kaffee versteht, weiß, welch himmelweiter Unterschied zwischen einer echten Tasse Kaffee aus frisch aufgebrühten Bohnen und so einem Instant-Zeug besteht. Und so ist das auch bei der Info: eine Instant-Info wurde schon von jemandem vorsortiert, sie wird nie die gleiche Qualität haben wie etwas, das wir selbst erforscht haben. Aber egal – es ist Instant-Zeit!

 

Frag doch mal die Ute: Juli 2015

31. Juli 2015: Frag doch mal die Ute

Frage 1: Du stellst Teigwaren mit der Atlas Marcato her und drehst dabei den Teig bis zehnmal durch die Stufe 1, faltest die Teigstreifen aber nur die ersten ca. zweimal zusammen. Wird das Ergebnis nach mehrmaligem Durchlauf durch die erste Stufe besser? Um Aufwand zu sparen drehe ich den Teig immer nur so lange durch die erste Stufe, bis eine schöne Teigplatte entstanden ist, also nur ungefähr drei bis viermal. Da ich für viele Personen koche, bin ich froh um deine Antwort, denn ein Versuch ist recht zeitintensiv. Wenn das Resultat aber besser wird, würde ich den Aufwand auf mich nehmen.
Ob das Ergebnis besser wird, weiß ich nicht. Ich erinnere mich nur an diverse YouTube-Filme, wo erwähnt wurde, dass es gerade am Anfang wichtig ist, den Teig häufig durchzuarbeiten, wichtiger als das Kneten. Da ich beim richtigen Verhältnis von Wasser zu Mehl ziemlich dünne Nudeln hinbekomme, dachte ich, ich liege da richtig. Einen Test habe ich noch nicht gemacht, wäre aber mal eine gute Idee…. für dich :-)

Frage 2: Was ist der Unterschied von Flohsamenschalen und Chiasamen in Bezug auf ihre Binde-Eigenschaften. Ich kenne nur Chiasamen, mit Flohsamenschalen habe ich keine Erfahrung. Gibt es ein allgemein gültiges Verhältnis von Flüssigkeit zu Samen? Wo verwendest du welche Samen lieber oder bist du zur Zeit nur am Testen dieser Samen und wirst später die einen oder beide wieder weglassen?
Flohsamenschalen binden in deutlich geringeren Mengen, dafür “gummiartiger”. Ein allgemein gültiges Verhältnis habe ich noch nicht feststellen können, weil die Konsistenz der anderen Zutaten eben auch die Festigkeit am Ende bestimmt. Dazu kommt, dass Chiasamen z.B. mit Honig anders reagieren. Flohsamenschalen werden kaum ein regelmäßiger Gast in meiner Küche, weil es eben Schalen sind. Somit zwar auch nicht schlechter als Johannisbrotkernmehl, aber vom vollwertigen Standpunkt her nicht so gut wie die Chiasamen. Die Chiasamen finde ich interessant, weil sie vielseitig sind. Flohsamenschalen sind dann günstiger, wenn du am Ende merkst: Ups, das ist mir jetzt zu flüssig, aber keine schwarzen Kügelchen im Essen möchtest. Helles Obst wird auch optisch schöner mit Flohsamenschalen.
Fazit: Lieber verwende ich Chiasamen, Flohsamenschalen nur dann, wenn ich eine helle Farbe erzielen möchte. Chiasamen sind von den Nährstoffen her deutlich interessanter.

Jeder ist Ernährungsexperte

30. Juli 2015: Ernährungswarnungen  in den Medien

Was ist von kritischer Medienberichterstattung in Sachen Ernährung zu halten?

Leider nicht sehr viel. Abgesehen von ein paar wenigen wirklich kritischen Journalisten (wie z.B. Grimm) wird ja kaum recherchiert. Sensationen verkaufen, darum geht es. Und da verkauft sich natürlich besser, dass Phytin im Getreide gefährlich ist, als dass jeder sich eine Getreidemühle kaufen und selbst sein Getreide mahlen soll (das ist lästig für den Zuschauer und Leser).

Immer wieder werden uns natürliche Lebensmittel madig gemacht. Entweder das Getreide mit seinem Phytin, Lieblingskind der Beschimpfungen auch neuerdings der Honig – eines der natürlichsten Lebensmittel überhaupt, das wir noch unverändert in die Hand bekommen. Natürlich kennen wir alle den Aufdruck auf jedem Honigglas, dass Rohkost für Kinder unter 12 Monaten gefährlich ist und deshalb an Säuglinge kein Honig verfüttert werden darf. Herrlicher Blödsinn. Da hat mal wieder vor Jahren jemand einen falschen Zusammenhang in einem Einzelfall hergestellt, und jetzt steht das so da. Auf jedem Glas. Und deshalb muss das stimmen, denn es ist gedruckt!

Diese Beispiele gibt es mehr und mehr. Sprossen sind EHEC-verseucht – das wird dann auch sofort auf die heimischen Sprossenzuchten übertragen, egal was “damals” wirklich passiert ist.

Eigentlich ist am gesündesten, was industriell bearbeitet wurde, denn in allen anderen Lebensmitteln lauern schreckliche Gefahren: BAKTERIEN allen voran. Nun ja, ich bin offenbar eine Gefährdung für die Menschheit, wie übrigens viele Menschen – denn ich kann ohne Bakterien gar nicht leben. Dann diese schrecklichen Hemmstoffe in Getreide und Nüssen. Nüsse darf man ja auch nur eingeweicht essen, sonst bringen die uns um. Dass die Hemmstoffe in  Nüssen allenfalls für Tiere in Eichhörnchengröße leichte Wirkung zeigen, müssen wir nicht erwähnen.

Aber, aber, nicht kirre machen lassen. Es gibt ja auch eine Positivliste. So fördert Schokolade das Denken, Kaffee ist gesund, wenn wir es nicht übertreiben, auch ein Stück gutes Fleisch schadet nicht (Zitat von einem Arzt), und wer möchte schon ganz ohne Zucker leben?

Genau, wer möchte das denn außer mir?

 

Video des Monats und Gazpacho

29. Juli 2015: Gazpacho und Canelloni im Film

Gazpacho

Eine kühle oder lauwarme Gemüsesuppe im Sommer ist sehr erfrischend! Das Rezept ist orientiert an einem Rezept der Zeitschrift “Meine Familie & Ich”, wo es – naturgemäß – weder vollwertig noch fettarm ist.  Die beschriebenen Portionen sind für einen Imbiss geeignet. Außer einem Mixer und evtl. einem Flocker sind keine Geräte erforderlich.

  • Kaufen könnt Ihr dieses Rezept mit der Nummer 7375 (Nummer bitte in die Rubrik schreiben, wo Ihr dem Verkäufer eine Nachricht hinterlassen könnt; für 1 Euro): hier
  • Wer eine Sammelkarte hat, bestellt bitte per Email (Adresse im Impressum)
  • Wer eine kleine oder große Sammelkarte bzw. ein Superduper-Abonnement (nur das Superduperabo enthält dieses Rezept) beginnen möchte, klickt: hier

Canelloni

Teig:
90 g Dinkel
10 g Leinsamen
1 Prise Salz
1 EL Olivenöl
40 g Wasser

Füllung:
50 g Brot
55 g Wasser
40 g Wildkräuter nach Belieben
1 TL grüne Rosinen
1 EL Olivenöl

Soße:
35 g Sonnenblumenkerne
20 g Zitronensaft
1 gestr. TL Salz
35 g Sonnenblumenöl
1 gestr. TL Paprika edelsüß
250 g Wasser

Paprika:
50 g Kopfsalat
etwas Kräutersalz
frisch gem. Pfeffer
1 EL Sonnenblumenöl
1/2 Paprikaschote (70-100 g netto)
1 Stange Spargel (50 g brutto)
25 g Sauerampfer oder anderes Kraut
1 Aprikose

1 EL Sonnenblumenöl
1 TL Zitronensaft
eine Prise Salz
frisch gem. Pfeffer
1 MS Senf
2 EL Wasser