Fixer Mixer-Tag: Eis

5. Dez. 2016: Eis geht immer!

Manche ältere Menschen kennen noch die Zeiten, als es Eiscreme nur im Sommer gab, allenfalls eine Rolle „Fürst Pückler“ um die Weihnachtszeit. Heute passt Eis immer… und geht mit dem Vitamix ja auch unglaublich schnell.

Bananencreme-Eis

Vegan; Vorbereitung: mindestens 12 Stunden vorher Wasser und Bananen einfrieren

banane

  • 170 g Eiswürfel
  • 85 g gefrorene Bananenscheiben
  • 80 g Banane frisch
  • 1 TL Zitronenschaum oder 2 EL Zitronensaft
  • 1 TL Cashewnussmus

Alle angegebenen Zutaten in der aufgeführten Reihenfolge in den Vitamix geben. Auf kleiner, dann ansteigender Geschwindigkeit vermischen. Mit dem Stößel auf das Eis drücken, während das Gerät auf höchster Stufe läuft. In eine kleine Schüssel oder auf einen Glasteller geben.

Tipp: Wer es gerne sehr süß magt, gibt Datteln oder 1-2 TL Honig hinzu. Bei reifen Bananen finde ich das nicht nötig.

Rezept der Woche: ein Dessert

4. Dez. 2016: Schnell und lecker

Wer hat nicht schon einmal kleine Gebäckreste? Plätzchen, die niemand mehr will – ein Kuchenrest, der einfach am Blech hängen geblieben ist – was auch immer. Und wenn man dann wie ich Stützcreme und Schokosoße (Rezepte für beide gibt es auf dem Blog Fixer Mixer, bitte die Suchfunktion nutzen) im Kühlschrank hat, ist mit ein bisschem frischen Obst ganz schnell ein Nachtisch vorbereitet, der zusätzlich noch „Oh“s und „Ahhhh“s einheimst.😉

Ananas im Kreis

2 Portionen

pine

  • 35 g Kuchenreste (bei mir: Stollen, der am Blech hängen geblieben war), zwischen den Fingern zerkrümelt
  • 35 g Schokosoße
  • 35 g Stützcreme
  • 2 Scheiben Ananas (225 g), gewürfelt

Kuchen, Schokosoße und Stützcreme mit einem Löffel verrühren. Ananaswürfel auf einem Glasteller am Rand in einem Kreis verteilen, jeweils einen Würfel zurückhalten. Schokokuchencreme in die Mitte geben und mit einem Würfel Ananas belegen.

Das Wilkesmannsche Alphabet

3. Dez. 2016: Der Buchstabe „Tüpfelchen auf dem …“

Der Buchstabe I ist wirklich für mich wichtig, auch wenn ich das erst gestern gemerkt habe. Ich will das natürlich kurz begründen:

  1. Mein Vor- und Nachname enthalten zusammen zwei i.
  2. Der Vorname meiner Mutter war Inge und mit dem schönen Mädchennamen Didjurgeit hatte sie insgesamt drei i im Namen
  3. Der Vorname meines Vaters war Friedrich Walter (genannt: Walter, auch wenn beide als Rufnamen deklariert waren), macht ebenfalls drei i. Kein Wunder, dass die beiden sich verliebten, bei so viel i.
  4. Meine Schwester hat drei Vornamen und insgesamt drei i in den Namen. Ich habe zwei Vornamen mit insgesamt zwei i, mein Bruder einen Vornamen mit nur dem i im Nachnamen. Meine Eltern haben sich systematisch heruntergearbeitet. Warum die i sowohl als auch die Vornamenzahl jeweils um 1 reduziert wurden, weiß ich nicht. Ein geschickter Psychiater könnte es vielleicht deuten. Auf jeden Fall erklärt sich so auch, warum wir dann nur drei Geschwister geworden sind. Wären vier ernsthaft geplant gewesen, hätte meine Schwester noch ein Maria bekommen müssen, was bei Protestanten ungewöhnlich ist. Ich hätte auch noch einen Vornamen gebraucht. Oder man hätte mich Ute-Ingrid nennen müssen, wahlweise Ute-Marion-Ilse. Beiden Kombinationen fehlt der wahre Wohlklang, insoweit bin ich dankbar, dass wir nur drei waren. Außerdem ist es schon schwierig genug, in allen offiziellen Dokumenten den Bindestrich zu bewahren, Ute-Marion-Ilse wäre zur Herausforderung für Familie und Behörden geworden. Bei meinem Bruder wäre ein i vonnöten gewesen. Einfach ein Michael statt zum jetzigen i-losen Namens wäre eine Lösung gewesen. Oder Richard, Heinz, Wilhelm (aber das durfte dann nie abgekürzt werden als Willi).
  5. Meine Großmutter väterlicherseits hat meines Wissens kein i im Namen, der Gatte brachte eines in die Familie mit, im Nachnamen. Das nenne ich Vermehrung! Mein Großvater mütterlicherseits brachte mit dem Nachnamen zwei i mit, im Vornamen war er Ernst. Seine Frau hatte eines im Vornamen, im Mädchennamen war keines. Der Mädchenname war Tjardes, ich muss schon sagen, dass mir die Nachnamen mütterlicherseits sehr zusagen.
  6. Bis in die Urgroßelternstufe möchte ich nicht gehen. Was so willentlich klingt, nach starker Zurückhaltung und so, aber eigentlich nur ein Verhüllen der Wahrheit ist – dass ich die Namen nämlich nicht kenne. Gehe ich zu den Städten, in denen ich gelebt habe, bleibt als einziger Ort nur Remscheid. Da habe ich auch sehr lange gewohnt, bisher die längste Zeit, nämlich über 20 Jahre. Klar, bei dem Namen.
  7. Mein Kollege hat übrigens auch ein i im Vornamen. Hätte er Harry Mark Charlton gehießen, hätte ich mich geweigert, mit ihm eine Firma zu gründen.
  8. Meine Ausbildung ist auch i-schwer: ob Abitur oder Reifeprüfung, beides reicht. Dann das Studium des Grafik Designs (zwei i) oder auch visuelle Kommunikation (drei i) genannt, wobei ich letzteres immer treffender fand. Seit heute weiß ich auch, warum. Und dann natürlich die Islamwissenschaften, mit den Sprachen Arabisch, Türkisch, Persisch im Hauptfach, Suaheli und Indonesisch in den Nebenfächern. Ewe habe ich nicht lange gelernt, warum auch? Es möge übrigens bitte niemand glauben, dass ich noch irgendetwas von diesen Sprachen kann. Das ging schnell wieder verloren.
  9. Mein Geld habe ich mir im Studium als wissenschaftliche Hilfskraft (3 i), vor allem als Sekretärin (1 i), später mit Schreibmaschineschreiben (3 i) bzw. Tippen (1 i) verdient. Dann wurde mein Broterwerb nicht einfach das Übersetzen, denn es ist i-los oder hätte als Übersetzerin nur ein einsames i. Ich bin Fachübersetzerin für Medizin, Pharmazie und Chemie (4 i).
  10. Dass ich einen Hang zu technischen Spielereien (3 i) habe, wundert nicht. Auch wenn die Einzelteile (Smartphone, Handy, PC, Laptop, Taschenrechner (uralte Zeiten), Drucker, Faxgerät) nicht alle i-reich sind, so ist das in der Küche schon anders: Küchenmaschine, Thermomix, Vitamix, Magic Maxx, Nutrition Mixer, Keramikpfannen.
  11. Beim Essen tanze ich aus der eigenen Rollenreihe: Die Vollwertkost hat kein einziges i. Wenigstens das Frischkorngericht ist brav. Es sei aber betont, dass tiereiweißfrei immerhin 4 i aufweisen kann. Fett hat kein i, also raus aus der Ernährung damit, egal ob Butter oder Pflanzenöl.
  12. Bei den Krankheiten war ich konsequent: Im Alter von acht Jahren hatte ich eine chronische Blinddarmentzündung, weshalb mir dieses Organ entfernt wurde, und dann folgten im Erwachsenenalter Gallensteine mit Gallenkoliken. Als Kind litt ich häufig unter eitrigen Mandelentzündungen.
  13. Nicht erklärlich ist, warum ich gegen das Wort „inspirieren“ und „Inspiration“ in der Küche so anti-eingestellt bin und lieber „anregen“ benutze. Und warum habe ich was gegen „Zaubern in der Küche“? Warum esse ich nicht jeden Morgen 1 Ei statt einer Mixtur aus Haferflocken und Obstpüree? Warum bevorzuge ich die Gemüsepfanne verglichen mit einem Schnitzel mit Pommes Frites? Ich habe keine Erklärung, keine Hypothese, nicht einmal eine potenzielle Interpretation mit immerhin 3 i.

Fixer Mixer Tag – nochmal Lebkuchen

2. Dez. 2016: Lebküchlein

Auf dem Blog Fixer Mixer hatte ich am 17. Oktober 2016 ein Rezept für vegane Lebkuchen auf Trockenfrucht-Basis eingestellt (hier). Es geht aber auch ohne so viel „Fruktose“, mit Stützcreme natürlich und so weiter. Das vorgestellte Rezept ist nicht vegan, aber Veganer wissen ja, in welchem Verhältnis sie Honig mit ihren Süßungsmitteln tauschen. Allerdings kenne ich kein vollwertiges Orangeat/Zitronat, das auch gleichzeitig vegan ist.

Haselnusslebkuchen mit Füllung

hasel

Fester Anteil:

  • 225 g Dinkel
  • 200 g Haselnüsse
  • 2 bittere Aprikosenkerne
  • 15 g Lebkuchengewürz (Brecht)
  • 1 P Weinstein-Backpulver
  • 1 TL gem. Vanille
  • 1 gute Prise gem. Muskatnuss
  • 1 gute Prise gem. Nelken

Dinkel in der Mühle, Haselnüsse mit den Aprikosenkernen im Thermomix (10 Sek./Stufe 8) mahlen. Nüsse zum Mehl geben, alle trockenen Zutaten mit einem Löffel verrühren.

Cremeanteil:

  • 5 getr. Feigen, entstielt (85 g)
  • 255 g gekochte rote Linsen
  • 105 g Stützcreme (Rezept im Blog Fixe Mixer)
  • 1 Prise Salz
  • 100 g Apfelmark (d.h. Apfelmus ohne Zusätze)
  • 250 g Honig

Feigen im TM zerkleinern (10 Sek./Stufe 8); restliche Zutaten des Cremeanteils hinzufügen und verrühren (10 Sek./Stufe 4; 10 Sek./Stufe 10). Trockene Zutaten hinzugeben und mixen (30 Sek./Stufe 5 und mit einem Spatel etwas nacharbeiten).

 

  • 50 g Zitronat (selbstgemacht)
  • 50 g Sultaninen

 

Zitronat und Sultaninen unterziehen (30 Sek./Linkslauf/Stufe 2; Spatel zuhilfe nehmen). 30 Min. quellen lassen.

Ofen auf 160°C (Heißluft) vorheizen. Mit Hilfe eines Löffels (in Wasser getaucht) 8 bis 10 mm hohe Lebkuchen formen, leicht flachdrücken. Nebeneinander eng auf ein Backblech setzen, dann passt es genau für ein Blech.

Lebkuchen einschieben, 20 Min. bei 160°C backen, dann weitere 10 Min. bei 140°C backen. Auf einem Gitterrost abkühlen lassen und mit Schokoguss bestreichen.

Einen Schokoguss findet Ihr ebenfalls, wenn Ihr auf dem Blog Fixe Mixer nach „Lebkuchen“ sucht.

Schönheit im Alltag

1. Dez. 2016: Da habe ich gestaunt

Unter der Überschrift „Schönheit im Alltag“ veröffentliche ich normalerweise Dinge, die rein zufällig ein hübsches Muster, Stilleben oder ähnliches ergeben. Aber manchmal stößt man quasi in Nachbars Garten auf wunderschöne Dinge, die man nie für möglich gehalten hätte.

So ging es mir letztlich auf einem Spaziergang. Wie toll ist das denn?🙂

giraffe