Kuchen aus der Form

Für mich ist es immer ein Abenteuer, einen Kuchen ohne Bruchstücke aus einer Form zu holen. Manchmal ist es schwierig, obwohl ich einfette und mit Grieß (statt Paniermehl) ausstreue. Bis ich mich wieder an früher erinnerte, wie das ging.

Tipp: Bevor der Kuchen aus dem Ofen kommt, den Gitterrost bereitstellen. Ein Küchenhandtuch ganz nass machen, dabei kaltes Wasser benutzen. Das Tuch über den Gitterrost legen. Den Kuchen aus dem Ofen auf das nasse Tuch stellen (mit der geschlossenen Seite, versteht sich 😉 ). Die Seiten des Tuchs vorsichtig so über die Form schlagen, dass es oben an den Seiten anliegt, aber nicht den Kuchen berührt. Und jetzt einfach warten, bis der Kuchen lauwarm ist.

Manchmal reicht es auch, einfach zu warten, bis der Kuchen abgekühlt ist und ihn nicht direkt aus der Form zu stürzen. Aber auch dabei sind mir schon Missgeschicke passiert. Ich gehe jetzt auf Nummer sicher.

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Die Mehrheit der Deutschen …

Las ich doch die Tage immer wieder, dass die Mehrheit der Deutschen die Panzerlieferungen in die Ukraine gutheißt. Quelle: https://www.zdf.de/nachrichten/politik/politbarometer-leopard-panzer-lieferung-ukraine-krieg-russland-100.html

Zwei Tage vorher sagte noch eine Umfrage, dass die meisten Deutschen die Lieferungen kritisch sehen. Quelle: https://www.zdf.de/nachrichten/politik/politbarometer-leopard-panzer-lieferung-ukraine-krieg-russland-100.htm

Wie immer erfahren wir nichts Genaues über die Umfrage. Viel mehr Quellen behaupten, die Mehrheit sei dafür. Schreiben Sie alle voneinander ab oder ist die Mehrheit wirklich dafür?

Ich kenne wieder die falschen Menschen. Jeder, mit dem ich bisher darüber gesprochen habe, ist gegen die Lieferung von Panzern. Offenbar kenne ich nur Minderheiten.

Ich bin ausdrücklich gegen die Lieferung von Panzern an die Ukraine.

Es gibt kein Internet!

Ja, du hast richtig gelesen: Das Internet gibt es gar nicht. Wer jetzt spöttelt und sagt: „Aber ich lese deinen lausigen Blog doch auch im Internet“, den muss ich enttäuschen. Ich schreibe das gar nicht, es handelt sich um einen Identitätsdiebstahl.

Mark Zuckerberg und Bill Gates stecken natürlich dahinter. Jeff Bezos hat sich vor ein paar Jahren dazu gesellt.

Was ist also das, was wir für das Internet halten? Es ist eine ausgeklügelte Datenklau- und Betrugsorganisation, die sich Zuckerberg und Gates ausgedacht haben. Sie heuerten billige Arbeitskräfte in Ländern wie Vietnam, Malaysia, Südkorea, Indien, Pakistan usw. an. Diese fabrizieren nun täglich Pseudo-Internetseiten, selbstverständlich zu einem Hungerlohn.

Abwechselnd geben Zuckerberg, Gates und Bezos für einen Tag vor, was jeder von uns sehen soll und darf.

Da wundert es nicht, oder doch?, dass immer mehr Dinge im Internet kostenpflichtig werden. Die etwa zwanzigtausendfünfhundert Arbeiter, man könnte fast sagen: Sklaven, die es derzeit noch gibt, werden sukzessiv entlassen und durch künstliche Intelligenz ersetzt.

Preisvergleiche im Internet? Geht eh alles in die Taschen des unheiligen Dreigestirns! Texte recherchieren? Stammen sowieso alle aus einer Feder, genau wie die sogenannten Ha-ha-Nachrichten. Rezepte nachkochen? Vorsichtig, die sind nur ausgedacht, um alle Menschen krank zu machen genau wie die sogenannten Ha-ha-Gesundheitsseiten.

Vernichte deinen PC, vernichte dein Smartphone. Kaufe sie neu.

Immobilienmakler

Im Gegensatz zu vielen Menschen halte ich Immobilienmaklerei für einen wichtigen Beruf. Wer beim Kaufen oder Verkaufen von Wohnungseigentum keine Ahnung vom Markt hat oder im Internet nicht wirklich fit ist, dessen Menschenkenntnis mittelmäßig glänzt: Da ist der Auftrag an einen Immobilienmakler für mich unerlässlich.

Es gibt natürlich auch die berühmten schwarzen Schafe. Nicht zu vergessen die, wie ich sie mal nennen möchte, grauen Schafe. Die reden jede Immobilie schön, ohne sie direkt verlogen anzubieten.

Ob ein Blick auf zwei Garagen – egal, wie viele Bäume dann noch dahinterstehen – wirklich ein schöner Ausblick ist, möge jeder selbst entscheiden. 🙂

Gleich ist nicht gleich

Menschen anhand von Äußerlichkeiten zu bewerten, sollte man sich spätestens abgewöhnen, sobald man im Kopf erwachsen geworden ist. Über das Äußere von anderen zu lästern ist niemals schön. Auch nicht über Kleidung.

Bild von Reimund Bertrams auf Pixabay

Aber tun wir das nicht alle? Natürlich. Auch ich mache das im privaten (!) Rahmen, in ganz kleinem Kreis. Es bietet sich manchmal so an. Nur im öffentlichen Raum finde ich das komplett unangemessen, auch wenn es heute überall Brauch ist. Ich finde es abstoßend. Und da gendern sie in den Medien vor sich hin, und haben gleichzeitig kein Problem damit, sich über das, was andere tragen, oder wie sie aussehen, Witze zu reißen.

Gern geht das über Frauen und selbst andere Frauen mokieren sich darüber, was man ab einer gewissen Kleidergröße nicht mehr tragen sollte. Ich finde das unangemessen und die erste Vorstufe zur Diskriminierung. Wie gesagt: Vor allem, wenn man sich öffentlich äußert.

Beim Putzen höre ich Radio, nämlich WDR 2. Heute machten sie sich dort über den Partnerlook der 80er lustig und beschrieben irgendwelche Pärchen, die damit aus – ich glaube – einer Seilbahn ausstiegen. Als ob die uniformierte Kleidung, die sich heute auch 98% der deutschen Bevölkerung überstülpen, nicht auch bald lächerlich ist. Das ist nur eine Randnotiz und hat mich kaum aufhorchen lassen. Jedoch bei einem Punkt schwoll mir das Krägelchen.

Erzählt die muntere Moderatorin, wie irgendwo ein unmöglich gekleidetes Pärchen ausstieg. Da sagte ihr schwuler Freund zu seinem Freund: „Gott, nein, wie geschmacklos Heteros doch sein können.“ Ich habe die wörtliche Formlierung nicht mehr im Kopf.

Dass der Mann das in kleinem Kreis gesagt hat, nun ja. Gibt es solche Geschmacklosigkeiten nur bei Heteros? Da könnte ich Gegenbeispiele anführen.

Viel wichtiger und beunruhigender aber finde ich, dass die Moderatorin das so erzählt, als sei das okay und prima. Also Schwule dürfen sich über Heteros lustig machen, das ist publikumswirksam und erheiternd. Hätte sie das auch so locker erzählt, wenn es ein schwules schlechtgekleidetes Pärchen gewesen wäre und jemand gesagt hätte: „Solche Geschmacklosigkeiten gibt es nur bei Schwulen“? Ein Shitstorm wäre über sie hinuntergeregnet.

Das ist nicht Beseitigung von Diskriminierung, das ist eine neue Diskriminierung. Wie lange darf man denn noch öffentlich dazu stehen, dass man Hetero ist?

Rezept ohne Rezept

Ich bin bekannt für meine akribisch notierten Rezepte, alles wiege ich genau ab. Daher kann jeder meine Dinge nachkochen, ohne rätseln zu müssen, was wohl 3-4 Äpfel bedeutet.

Es gibt aber Rezepte, da wiege nicht einmal ich. Eine Variante ist die Brotpizza. Eine wunderbare Sache, um Reste zu verwenden. Und lecker!

Brotpizza

Zutaten:

2 Scheiben Brot
Etwas zum Bestreichen des Brots (Hummus, Nussmus, Öl, Butter, Tomatenmark usw.)
1-2 EL Gemüsereste (weiße Bohnen aus der Dose, gekochte Kichererbsen, andere Gemüsereste)
1-2 Tomaten
Käse (Scheiben oder Mozzarella)

Zubereitung:

Die Brote bestreichen. Eine Pizzaform o.ä. mit Backpapier auslegen. Die Scheiben mit den flachen Kanten aneinander legen. Gemüse darüber verteilen. Tomaten in Scheiben schneiden und auf das Gemüse legen. Mit Käse abdecken.

In den kalten Ofen schieben und bei 180°C (Heißluft) 19-21 Minuten backen.

Ich habe 21 Minuten gebacken, da auf einem anderen Blech eine Pizza aus der Kühltheke mitgebacken wurde.