Arbeitslosigkeit

Ja, es sind schwere Zeiten, das sehen und lesen wir immer wieder. Viele Menschen sind von Arbeitslosigkeit bedroht.

Einige haben gute und kreative Ideen – Restaurants bieten Liefer- oder Abholservice an, die Änderungsschneiderei nimmt Aufträge mit Abstand entgegen.

Es gibt aber scheins eine Berufsgruppe, die es geschickt versteht, sich mehr Arbeit zu verschaffen. Und das sind die Fernsehjournalisten.

Jeden Abend Sondersendungen. Das gibt Überstundenbezahlung 🙂

 

Experten

Im Postillon gab es vor ein paar Tagen eine Satire dazu, wie jetzt alle Leute Experten in Sachen Corona werden (sieh hier). Das fand ich lustig. Ich lache jetzt nicht mehr so laut, denn es ist zu nahe an der Wahrheit.

Meine Sparkasse gibt mir beim Aufruf die Möglichkeit, Corona-Infos anzuschauen (zum Glück werden sie mir nicht zwangsweise auf den Bildschirm geschmettert).

Mein Antivirenscanner für den PC bietet mir auch die Möglichkeit an, mich über Corona zu informieren.

Manchen Leuten ist scheins nix mehr peinlich.

Hefe selbst herstellen

Hefe ist Mangelware. Das habe ich nur per Zufall mitbekommen, da ich sehr selten Hefe kaufe. Ich backe meine Brote mit Sauerteig mit sehr kleinem Hefeanteil, mein Vorrat reicht noch für 7 Brote = 14 Wochen.

Nun habe ich mich interessehalber mal umgesehen. Natürlich ist das Internet voller Tipps, wie man Hefe vermehrt und vor allem selbst Hefe herstellen kann.

Es ist die Wildhefe. Meine ersten Experimente fanden 2011 statt, also vor fast 10 Jahren (siehe hier). Nicht alle Exemplare wurden leider so gut, wie das 2011 vorgestellte Brot.

Aber wer die Internetanleitungen liest, muss denken: Das ist natürlich alles ganz einfach, klappt wunderbar und macht so unabhängig.

Ich frage mich manchmal, warum man für dummes Gewäsch vom lieben Gott nicht einen heftigen Kopfschmerz verliehen bekommt, denn dann würden diese Schreiberlinge (m,w,d,x,u) schreiend vorm PC sitzen.

Mehrere Jahre habe ich mit Wildhefe gebacken. Versucht, würde ich sagen. Manchmal wurde es nett das Gebäck, manchmal weniger. Vieles haben wir mehr aus Pflichtgefühl gegessen. 😉

Ja, Experimentieren mit Wildhefe macht richtig Spaß, das auch. Als ich noch in Facebook war, hatte ich eine Wildhefe-Gruppe gegründet. Da gab es auch nichts, was wirklich umwerfend gewesen wäre. Spaß hatten wir trotzdem.

Aber glaubt nicht denen, die normale Hefeteige auf Fotos zeigen und behaupten, dass sei Wildhefe und alles sei ganz einfach.

 

 

Basteln mit Ute

Ab heute biete ich einen Videokurs an: „Basteln mit Ute“.

Teil 1 beschäftigt sich mit der interessanten Makramee-Technik. Der Kurs umfasst 6 Stunden und zeigt euch, wie Ihr auch als Anfänger Atemschutzmasken in drei Größen in dieser Technik herstellen könnt. Fortgeschritteneren zeige ich dann nicht nur die Basisversionen, sondern auch Schmuckmasken in bis zu drei verschiedenen Farben.

Teil 2 ist ein Strickkurs, Voraussetzung: Ihr wisst wie man Maschen aufnehmen, rechts und links stricken könnt. In nur vier Stunden führe ich euch in die Kunst des Strickens von Atemschutzmasken im Norwegermuster ein.

Teil 3 wendet sich an die Häkelbegeisterten. Hier häkeln wir Abstandshalter in zwei Farben: 1,5 Meter in dunkelblau für die minimale Sicherheit, daran fügt sich ein rotes 50-cm-Stück an, für die, die gar kein Risiko eingehen wollen. Dieser Kurs erfordert keine Kenntnisse. Wer möchte, kann auch seine Strickliesel mitbringen.
Da es hierfür keine Altersbeschränkungen gibt, ist der Kurs auch für die ganz Kleinen geeignet. Während Ihr im Home Office sitzt, können die Schulkinder ihre kleinen Lernberge abarbeiten – was aber ist mit den Kita-Kindern? Kinder zahlen nur die Hälfte, und so könnt Ihr nicht nur eure Kleinen beschäftigen, sondern tragt auch noch zur Sicherheit in der Bevölkerung bei. Ein kleines persönliches Geburtstagsgeschenk oder eine kleine Gabe für den armen Paketboten, der mit vier Paketen auf dem Arm Tag für Tag Treppen hoch- und wieder heruntersteigt?

Jeder Kurs kostet 60 Euro, ohne Vorauszahlung ist keine Teilnahme möglich. Start jederzeit.

Meine schönsten Stücke könnt Ihr übrigens auch in meinem Online-Basar erwerben. Dort könnt Ihr auch eure überzähligen Kunststücke in Kommission einstellen.

 

Wir sprachen doch letztlich noch von Kartoffeln

Einfache Kartoffel-Zwiebelpfanne

2 Portionen (vorher Rohkost)

  • 20 g Sonnenblumenöl
  • 120 g Zwiebel, in Scheiben
  • 2 Knoblauchzehen, in Scheiben (7 g)
  • 485 g Kartoffeln, in Scheiben, ungeschält
  • 100 g Wasser
  • 1 TL Salz
  • 1 Prise Pfeffer

Sonnenblumenöl in einer 24-cm-Pfanne erhitzen, Zwiebel- und Knoblauchscheiben darin mit geschlossenem Deckel anbraten. Wenn die Zwiebeln glasig sind, Kartoffelscheiben zufügen und mitanbraten (ca. 5 Min.). Wasser zufügen und bei kleiner Einstellung 20 Min. kochen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.