Kommentare in YouTube

Kommentar zu einem meiner Strickfilme:
Entschuldigung, das ist keine gute Präsentation! Viel zu kurz rel.langsam gezeigt! Schade!

Meine Antwort:
Entschuldugung, dies ist kein guter Kommentar. Viel zu überflüssig und bringt keinen weter. Schade!

Heute Nachmittag Fortsetzung durch Conny L:
Stimmt, bringt keinen „weter“, wenn nicht darüber nachgedacht wird, was ich schrieb. Ich wollte Sie nicht beleidigen! Das ist für mich konstruktive Kritik! Das war doch deutlich! Warum machen sie dann sowas als Antwort? Ich bin seit über 30 Jahren Handarbeitslehrerin. So etwas würde ich niemals schreiben oder sagen! Das disqualifiziert Sie! Sie haben sich sicher Mühe gegeben, doch auch so einige andere sind der selben Meinung wie eben auch ich

Meine Antwort:
Lehrerin …. ich hätte es mir denken können 😉

Wenige Sekunden später von Conny Nordlicht:
Ja, inHandarbeiten, das schreibt sie doch! Darüber kann man dann doch mal nachdenken, sie weiß ja, wovon sie spricht!0lch selbst mochte einen and ren Teil von lhnen ganz gern. Den hier nicht so, darum hab ich mir mal durchgelesen, was hier so geschrieben wird. Imh bin noch nicht so alt, aber es ist schon grauslich, was Sie anderen schreiben, die eben nicht lhrerMeinung sind! Das ist ja furchtbar! Können Siedenn nur mit Lob umgehen?

Meine Antwort:
ConnyL und ConnyNordlicht, ich schmeiß mich gleich weg. Ja, aber das noch dazugesagt: Ich kann nur mit Lob umgehen.

Es gibt viele gute Filme in YouTube. Es gibt unzählige schrottige Filme in YouTube. Dieses Video von mir ist vielleicht nicht das beste, was es gibt. Aber manchmal frage ich mich doch, was Leute zu solchen schrottigen Kommentaren bringt. 🙂 Nach 7 Jahren 🙂 🙂

Im Übrigen bitte ich alle Lehrer und Lehrerinnen, die diesen Blog lesen, um Entschuldigung. Ich weiß, dass nicht alle Lehrer so sind. Aber humorlos und stetig belehrend, ich habe davon eine größere Menge kennengelernt 😉

Old School

Ich bin „old school“. Man könnte auch sagen – „ich bin von gestern“. Dabei dachte ich immer, ich bin zumindest technisch doch interessiert und auch gern auf dem Laufenden. Aber nein, ich habe es letztlich erkannt: Ich bin Old School.

Ich mag nämlich nicht gern mit dem Handy respektive Smartphone telefonieren. Ich mag ein Festnetzgerät, bei dem der Hörer noch gefällig in der Hand liegt. Das ist für mich telefonieren.

Ich mag auch mein Handy nicht wie eine Scheibe Brot vor den Mund halten, wenn ich spreche. Auch das halte ich in alter, herkömmlicher Weise ans Ohr 🙂

Nun hoffe ich nur auf eins: Das die Festnetzgeräte nicht völlig aussterben. Viele junge Leute haben gar kein „normales“ Telefon mehr….

 

Corona und die neue Weltordnung

Es gibt zurzeit wahrhaftig auch viele lesenswerte Artikel in den Online- und anderen Ausgaben von Zeitungen. Also, muss ich hinzufügen, in meiner Sicht lesenswert 🙂

Attila Hildmann dient derzeit als Gallionsfigur merkwürdiger Thesen. Und wenn ich dann von weiteren Promis lese, die sich durch sehr spezielle Interpretatoinen hervortun, bestärkt das meine Meinung: Können die Leute nicht bei ihrem Fach bleiben?

Wobei natürlich jeder über jedes Thema reden darf. Aber je prominenter man ist, umso mehr Verantwortung darf man auch gerne übernehmen. Das gilt nicht nur jetzt, sondern gilt allgemein. Ich erinnere mich noch, als ein junger und erfolgreicher Boris Becker zu irgendwelchen politischen Problemen befragt wurde. Natürlich kam da nichts Vernünftiges heraus – darüber macht sich dann die Welt lustig.

Ich bin so simpel, in Fragen von Krankheiten lasse ich mich lieber von einem Arzt beraten als von einem DJ. Is‘ so 😉

Und hier nun der Artikel, der es mir heute angetan hat:

https://www.rnd.de/promis/corona-verschworungen-warum-drehen-so-viele-promis-durch-DXPR5VP4KNCODIQWMIXJJ3QQUA.html?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE

Gut gefällt mir auch der folgende Artikel, indem – außer in der Überschrift – nicht das Wort „Verschwörungstheorie“ verwendet wird. Theorie hat etwas mit Wissenschaft zu tun – diese merkwürdigen Denkweisen aber nicht.

https://netzpolitik.org/2020/wenn-die-eltern-ploetzlich-an-verschwoerungstheorien-glauben-corona-pandemie/?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE

 

Journalisten, lächelt mal wieder

Warum haben so viele Journalisten den Drang zum Tragischen, Negativen? Warum suggerieren sie so gerne „Weltuntergang“, „schrecklichste Zukunft“, „nie wieder Freude“ und machen uns Angst? Können Sie selbst nur noch ruhig schlafen, wenn ein möglichst hoher Anteil der Bevölkerung mit angstumhüllter Stirn durch die Gegend läuft (was man immerhin auch bei Maskenpflicht sehen könnte)?

Ein schönes Beispiel ist eine kleine Umfrage aus dem Tagesspiegel (hier):

Wie groß ist Ihre Sorge, dass sich die Corona-Pandemie langfristig negativ auf Deutschland auswirken könnte?

Sofort dachte ich: Ja, ich denke schon, dass die Maßnahmen aufgrund der Corona-Pandemie sich langfristig negativ auf Deutschland und andere Länder auswirken könnten.

Etwas vermuten, denken, für wahrscheinlich halten ist aber erst einmal etwas anderes, als sich gleich Sorgen zu machen. Mit dem Wort „Sorge“ wird sofort Furcht und Angstzittern ausgelöst.

Dann glaube ich wirklich nicht, dass die Verfasser meinen, dass es wirklich die Corona-Pandemie ist, die sich langfristig negativ auswirkt. Dann hätten sie auch fragen können, ob man denkt, dass der Virus viele Teile der Bevölkerung krankmachen oder zum Tod führen könnte. Warum sagen sie nicht Maßnahmen? Ein neues Tabuwort? Nein, durch die Verwendung der Corona-Pandemie als Buhmann haben sie etwas Unheimliches, unfassbares Waberndes geschaffen, das uns wie Nosferatu Angst einflößt. Maßnahmen hingegen sind konkret, wir können sie ablehnen, wir können sie einzeln diskutieren. Aber „Corona-Pandemie“ ist ein großes Gespenst, vor dem wir nur angstzitternd in einer kleinen Ecke hocken können.

Dann ist es völlig irrsinnig, so meine Meinung, diese Frage nur in Bezug auf Deutschland zu stellen. Wer glaubt denn im Ernst, dass es schwere Folgen nur in Deutschland gibt, während die Nachbarländer und andere Staaten vor lauter Wohlbefinden Jodeln und Schuhplattler erlernen?

Entweder müsste die Frage jetzt global gestellt werden oder eben noch persönlicher. Das ist ja auch ein Gedanke: Wie wird das ganze Geschehen möglicherweise mich oder meine Familie, meine Freunde betreffen, ihnen langfristig schaden?

Das aber alles ist relativ konkret oder aber umsichtig. Und führt nicht zu diesem schrecklichen Herzrasen wie „Sorge“ und „Deutschland“ (nach dem Motto „Deutschland war immer schon dem Untergang geweiht“).