Passt zu Eis, Pudding und Milchreis

Das folgende Rezept für Heidelbeer Lime ist bedingt vollwertig. Dagegen spricht die Verwendung von Rum und Agavendicksaft. Auf den Rum lässt sich nicht verzichten, sonst hätten wir Sirup. Den Agavendicksaft kann man vermutlich durch Honig ersetzen, der aber dünnflüssig sein sollte. Lecker vorstellen kann ich mir das auch auf einem Latte macchiato oder einfach zu einem Glas geschäumter Pflanzenmilch.

Heidelbeer Lime

Mehr als 1/2 Liter; orientiert an einem Rezept Erdbeer Lime in der Thermomix-Rezeptwelt, das ich aber deutlich verändert habe. In einem nächsten Versuch würde ich den Vitamix bevorzugen, da kann ich quasi alles aufeinmal zugeben und der Honig wird sich besser lösen. Die komischen Zeiten kommen auch daher, dass ich mich an den gewünschten Süßegrad herangetastet habe. Das Original war mir viel zu „alkoholisch“. Ich wollte das Rezept rein mit Honig herstellen, hatte aber gerade nicht genug und wollte nicht extra in den Keller laufen. 🙂 Es wäre wegen der Kälte mit der Löslichkeit vermutlich sowieso problelmatischer gewesen.

  • 100 g Honig
  • 1 TL Zimtzucker
  • 250 g Heidelbeeren, tiefgefroren
  • 100 g Rum
  • 45 g Zitronensaft
  • 150 g Agavendicksaft

Honig und Heidelbeeren in den Mixtopf geben und mischen (5 Sek./Stufe 5; 15 Sek./Stufe 8). Rum und Zitronensaft zufügen und mischen (15 Sek./Stufe 10). Agavendicksaft in Portionen zugeben und jeweils 15 Sek. auf Stufe 10 mischen, bis der gewünschte Geschmack erreicht ist.

Rezept der Woche: Gut bürgerlich

5. Feb. 2016: Eintopf

Hoppla, sage ich Eintopf? Wie altbacken! Natürlich schmeckt das nur, wenn ich es „One-Pot-Linsengericht“ oder „Dhal mit Gemüse“ nenne. Für alle die unter euch, die noch gerne Eintopf essen, nenne ich das Kind beim Namen: Klassischer Linseneintopf. Zu Hause bei uns gab es früher immer samstags Eintopf, mal mit weißen Bohnen, grünen oder gelben Erbsen, aber auch mit Graupen. Graupen haben wir dann ab einem gewissen Jahr nie wieder gegessen, weil wir eine „lebendige“ Tüte hatten. Aber die anderen Eintöpfe habe ich noch als sehr lecker in Erinnerung. Natürlich geht Eintopf auch ohne Fleisch. Gerade Eintopf braucht es nicht. Mein Gast war begeistert – er kannte Eintopf in dieser Art nicht und ist willens, gerne eine Wiederholung zu verzehren.

Dringend empfehle ich für Eintopf- und Hülsenfruchtliebhaber die Anschaffung eines Schnellkochtopfs. Schon bei uns zu Hause nutzte meine Mutter ihn für die Eintöpfe, dabei waren die damaligen Systeme noch viel komplizierter (auch zu reinigen) und etwas risikoreicher. Tellerlinsen, wie ich sie im Rezept verwendet habe, haben eine Kochzeit von ca. 40 Minuten, d.h. das Gericht lässt sich auch mit einem normalen Topf in annehmbarer Zeit zubereiten.

Bemerkenswert an diesem Eintopf ist auch, dass er quasi für jede „Küche“ geeignet ist: fettfrei, vegan und vollwertig.

Linseneintopf klassisch

linsen

In den Schnellkochtopf geben:

  • 120 g Tellerlinsen
  • 130 g Kartoffeln in Stücken
  • 115 g Sellerie in Würfeln
  • 125 g Porree in Ringen
  • 95 g Möhre in Halbscheiben
  • 30 g Zwiebel in Würfeln
  • 2 Lorbeerblätter
  • 500 g Wasser

14-15 Min. kochen auf Stufe II, langsam abdampfeln lassen. Würzen mit

  • 1 TL Salz
  • 1/4 TL Pfeffer
  • 2 EL Essig (bei mir: Balsamico-Essig von der Ölmühle Ditzingen)

 

 

Fixe-Mixer-Tag: Eisschokolade

30. Jan. 2016: Als Vorbereitung auf den Sommer

Eisschokolade trinken wir eher im Sommer, aber, versprochen: Sie schmeckt auch im Winter. Dazu handelt es sich noch um eine Rohkostvariante, die auch für Veganer geeignet ist. Was will man mehr? 😉

Eisschokolade

Rohkost; 2 Portionen

eisschoko

  • 1 EL Rotkornweizen (oder anderes Getreide) (20 g) flocken, mit
  • 30 g Cashewnüssen und
  • 1 EL Kakaonibs (20 g) sowie
  • 200 g kaltem Wasser 1 Minute im Vitamix schlagen.
  • 220 g Eiswürfel in zwei Portionen jeweils 1 Minute unterschlagen. Ergibt zwei Becher.

Die Cashewnüsse geben die Süße. Wem das nicht reicht, gibt ein Süßungsmittel hinzu.