Einfach geht immer

Manche Gerichte sind einfach. Die gefallen mir. Gestern Abend gab’s mal wieder so eines….

Möhren-Kartoffeln

1 Portion

Als Gemüsepfanne 25 Min.:

  • 90 g Wasser
  • 160 g Kartoffeln, in Scheiben
  • 170 g Möhren, in Scheiben
  • 10 g Sonnenblumenöl
  • 1 Prise Salz

Mit Salz abschmecken und

  • 70 g gekochte weiße Bohnen

unterrühren und kurz erhitzen.

Dies ist ein Rezept, das sich tausendfach variieren lässt, ohne dass es Mehrarbeit bringt, z.B.:

  • Statt Wasser Nudelkochwasser, Gemüsewasser (aus der Dose) oder Sahne nehmen
  • Statt Möhren jedes andere Gemüse mit ähnlicher Kochzeit und ähnlich geringem Aufwand: Jedes Gemüse, das wie Möhren ungeschält verwendet werden kann, eignet sich.
  • Statt Sonnenblumenöl ein anderes Öl nach Wahl. Da nicht angebraten wird, eignen sich auch feine Öle.
  • Neben Salz nach dem Kochen andere Gewürze oder Kräuter hinzufügen. Andere Ergänzungen sind Sahne süß oder sauer, Zitronensaft
  • Statt gekochter weißer Bohnen andere gekochte oder tiefgekühlte Gemüsesorten: Kidneybohnen, Erbsen, Mais, Kichererbsen, Linsen

Die Kochzeit richtet sich auch ein wenig nach der Kartoffelsorte. Ich mag Gemüse weich.

Senfsauce

Ein Lieblingsgericht in meiner Kindheit und Jugend war, wie wohl bei vielen, Kartoffeln mit Fischstäbchen und Senfsoße. Die Liebe zu den Fischstäbchen hat sich nicht gehalten – aber Senfsauce mag ich immer noch bzw. wieder.

Kartoffeln in Senfsauce

1 Portion; beschrieben für den Thermomix

  • 325 g Kartoffeln, mittelgroß

Kartoffeln (je nach Größe länger oder kürzer) 25 Min. in Wasser kochen. Stechprobe mit dem Messer machen. Abkühlen lassen, pellen und in Scheiben schneiden.

Senfsoße

  • 20 g Butter
  • 20 g Vollkornmehl
  • 250 g Flüssigkeit (Nudelkochwasser plus Wasser)
  • 1/2 TL Salz
  • 1 Prise Pfeffer
  • 2 TL Senf (25 g)
  • 1 TL Zitronensaft

Butter erwärmen (2,5 Min./100°C/Stufe 1). Mehl zugeben und anschwitzen (2,5 Min./100°C/Stufe 1). Flüssigkeiten, Salz und Pfeffer zugeben und kochen (6 Min./90°C/Stufe 4). Senf und Zitronensaft zugeben und nochmals erwärmen (2 Min./90°C/Stufe 4). Zu den Kartoffeln geben und kurz erhitzen.

Rezept der Woche: indisch, ein bisschen

15. Jan. 2016: Ein indisch mundendes Pfännchen

Wie bekannt sein dürfte, habe ich einen Hang zur indischen Küche, wenn auch unter europäischem Einfluss, also nicht ganz so scharf. Die indische Kochweise ist, werde ich nie müde zu betonen, eine Bereicherung für jede Küche.

Blumenkohl-Kartoffel-Pfanne mit Brot

blumen

Brot:

  • 30 g Dinkel
  • 1 Prise Kräutersalz
  • 15 g Wasser
  • etwas Kokosöl

Dinkel fein mahlen, mit den anderen Zutaten gründlich verkneten. Eine Kugel formen und abgedeckt mind. 10-15 Minuten ruhen lassen. Eine bohnengroße Menge Kokosöl in einer kleinen Keramikpfanne (20 cm) verreiben und auf höchster Einstellung erhitzen. Den Teig ggf. mit Hilfe von etwas Streumehl zu einem Fladen mit einem Durchmesser von 12 cm ausrollen. In die heiße Pfanne geben. Mehrmals wenden, nach dem dritten Wenden Einstellung etwas herabdrehen. Wenn er von beiden Seiten goldbraun ist, aus der Pfanne nehmen.

Gemüse:

  • 1 mittelgroße Kartoffel (140 g)
  • 120 g Blumenkohl
  • 40 g Erdnussöl
  • 1 Teelöffel schwarze Zwiebelsamen (oder Schwarzkümmel)
  • 1 Kardamomkapsel, nur die Samen nehmen
  • 1 grüne Chilischote
  • 1 gestr. TL Salz
  • 40 g Wasser
  • 1 EL Zitronensaft
  • 1 TL Cashewnussmus

Kartoffel unter fließendem Wasser abbürsten und kleinschneiden. Blumenkohl in 2 x 2 cm große Würfel schneiden. Öl in einem kleinen Wok (oder einer tiefen Pfanne) stark erhitzen, Zwiebel- und Kardamomsamen hineingeben und unter Rühren 2-3 Minuten erhitzen. Chilischote in Scheiben schneiden, unterrühren. Dann erst die Kartoffeln für 3-4 Minuten in dem Fett anbraten, den Blumenkohl 2-3 Minuten. Wasser hinzufügen, Deckel auflegen und 15 Minuten auf kleiner Flamme köcheln lassen. Zitronensaft und Cashewnussmus unterrühren, nochmals kurz aufkochen.

 

Rezept der Woche – bitte schlicht!

25. Dez. 2016: Kartoffeln

Das Stöhnen über zu viel und zu extravagantes Essen erfüllt die Luft so um Weihnachten herum. Daher hier ein ganz schlichtes, aber gleichzeitig sehr leckeres Essen für den echten Genuss:

Kartoffeln e Olio

1 Portion

kartoffeln

  • 65 g Wasser
  • 1 TL Pesto oder getr. Kräuter
  • 250-300 g Kartoffeln
  • 1/2 TL Kräutersalz
  • 2-3 EL Olivenöl

Wasser und Pesto/Kräuter in einer kleinen Pfanne vermischen. Kartoffeln unter fließendem Wasser gut abbürsten, in Scheiben schneiden und in die Pfanne geben. Mit aufgelegtem Deckel bei höchster Einstellung zum Kochen bringen, dann Hitze reduzieren und auf kleinster Einstellung ca. 15 Minuten dünsten. Salz und Olivenöl hinzufügen, durchrühren.

Fixe Mixer-Tag: Suppe

9. Dez. 2016: Suppen wärmen!

Der Winter ist die ideale Zeit für Suppen. Eine Bravurstück für jeden Thermomix (und ähnliche Maschinchen).

Champignoffelcremesuppe

Hauptspeise für 4 Personen (je zwei Teller); Zubereitung ca. 30-35 Min / vegan

suppe

  • 320 g Champignons (weiße und braune)
  • 1 Zwiebel (70 g netto)
  • 200 g Kartoffel
  • 1 große Knoblauchzehe (10 g)
  • 1 Liter Wasser (1000 g)
  • 1 EL Gemüsebrühextrakt oder ähnliches
  • 1-2 TL Salz
  • 1 TL Senf
  • 6 TL Zitronensaft
  • 3 EL Sonnenblumenöl
  • Knoblauchschnittlauch zur Dekoration
  • Ggf. Sahne

Herstellung im Thermomix:

Champignons ggf. putzen (Schmutz mit einem Pinsel abstauben, nicht waschen!), Kartoffeln unter fließendem Wasser abbürsten, Knoblauchzehe schälen. Kartoffeln grob vorschneiden. Das gesamte Gemüse raffeln (20 Sek./Stufe 4). Wasser und Gemüsebrühextrakt hinzugeben und garen (15 Min./100°C,/Stufe 1).

Salz, Senf, Zitronensaft und Öl hinzugeben und pürieren (20-30 Sek./Stufe 8, langsam hochdrehen und kleinen Deckel gut festhalten).

Teller füllen, mit Knoblauchschnittlauch bestreuen, wer mag, lässt 1-2 EL Sahne in die Suppe träufeln, sieht hübsch aus.

Tipp:
Normaler Schnittlauch oder Petersilie geht genauso gut!

Neue Kartöffelchen

9. Juni 2016: Die Kartoffelfrage

Als ich klein war, war Pfingsten so ein Essensmittelpunkt. In den Monaten Mai/Juni gab es Erdbeeren, Spargel und neue Kartoffeln. Meine Mutter zuckerte die Erdbeeren, sodass sie nach einer Weile in einer süßen Brühe herumsuppten. Ich mochte das damals schon nicht, aber die Familie war anderer Meinung. Auch das ewige Spargelessen mit Sauce Hollandaise, zerlassener Butter und gekochtem Schinken hing mir zum Halse raus. Meine Bemühungen, doch mal Variationen in das Spargelessen zu bringen, hatten bei meiner Mutter keine Chance 🙂 Das ist schade, denn meine Mutter war eine hervorragende Köchin. Ihr Heringsstip war im Bekannten- und Freundeskreis nahezu legendär, ihre Bratensoßen ziehen mir heute noch durch die Nase. Was ich aber in der Zeit wirklich sehr genoss, waren die neuen Kartoffeln.

Wir waren nicht arm, aber auch nicht reich, und so wurde im Mai/Juni nicht automatisch auf die neuen Kartoffeln umgeschwenkt. Im Keller lagerten Kartoffeln, die aufgebraucht werden wollten. Aber sonntags, wenn der Spargel auf den Tisch kam, unterschied er sich vom Spargel unter der Woche durch frische Kartoffeln. Einfach herrlich.

Auch Jahre später habe ich mich jeden Frühsommer auf die ersten Kartoffeln gefreut.

Dies ist nun seit einigen Jahren vorbei. Besonders dieses Jahr fiel mir das auf.
Dass im Januar und Februar die Kartoffeln importiert werden aus fernen Landen, ist ja schon nicht mehr ungewöhnlich, auch wenn ich mich nach wie vor strikt weigere, Kartoffeln aus Israel oder Ägypten auf den Tisch zu bringen, egal ob Bio oder Nicht-Bio.

Dieses Jahr nun aber komme ich aus dem Staunen nicht mehr heraus: Ich habe noch keine neuen Kartoffeln aus deutschen Landen gesehen. Vielleicht gibt es sie in Spezial-Delikatessenläden, aber ich habe nur Zugriff auf einen „normalen“ Supermarkt, diverse Discounter und natürlich den Bioladen.
Wo sind die deutschen Frühkartoffeln geblieben?

Ein ähnliches Phänomen fürchte ich nun auch für Bohnen, egal ob Busch- oder breite Bohnen. Seit 3 oder 4 Wochen liegen sie im Regal, ich freue mich – und dann sind sie aus dem Senegal oder Marokko. Da sträubt sich mir alles. Ich kaufe gerne Datteln aus Tunesien oder dem Iran, denn dort sind sie heimisch und belasten die dortige Landwirtschaft nicht übermäßig. Aber Bohnen aus dem Senegal? Ist das nicht ein enorm trockenes Land und Bohnen gedeihen doch nur mit einer gewissen Feuchtigkeitsmenge? Das heißt, hier wird der heimischen Landwirtschaft, die an die Gegebenheiten angepasst ist, Wasser, viel Wasser entzogen, das dort gebraucht wird.

Gibt es in Zukunft gar keine deutschen Bohnen mehr? Baut sie niemand mehr an und warum nicht? Ich finde solche Gedanken belastend.

Es nützt mir auch nichts, wenn jemand, der ländlicher oder besser mit landwirtschaftlichen Produkten versorgt lebt, sagt: „Ja, ich bekomme das aber ohne Problem.“ Ich aber nicht! 🙂 Ich fahre auch nicht 2 Stunden mit dem Auto durch die Gegend, um 300 g heimische Bohnen kaufen zu können.

Hier läuft etwas falsch, ohne dass ich das jetzt analysieren möchte („die Käufer sind schuld, sie wollen nur billig kaufen“, „die Bauern sind schuld“, „der Handel ist schuld“ usw.).

 

Schnell, einfach, lecker

14. Juni 2015: Allerlei-Pfanne

Wer kennt das nicht? Man kommt von einer Reise zurück, ist das Essen außer Haus leid (schmeckt nicht und ist ja auch selten von Vollwertqualität) und hat aber keine Lust stundenlang am Herd zu stehen, wobei der Kühlschrank bis auf ein paar Reste sowieso nicht viel hergibt. Das vorliegende Rezept ist mit Kartoffeln hergestellt, wer möchte kann auch Nudeln nehmen (vorher getrennt kochen, am Ende mischen).

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Passt in jede Jahreszeit

3. Mai 2015: Blumenkohl-Kartoffel-Auflauf

Ich habe diesen Auflauf an zwei Tagen hintereinander gemacht, denn beim 1. Mal war ich noch nicht so ganz zufrieden. Die zweite, hier angebotene Variante war 100% erfolgreich – auch bei meinem Gast. Es ist ein einfaches Gericht, leicht und fix vorzubereiten, wenn man eine Ofenzeit von ca. 1 Stunde einplanen kann.

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Durch Zugabe von bestimmten Gewürzen lässt sich der Geschmack jedes Mal variieren. Es sind keine besonderen Geräte erforderlich. Ein Messer sollte es sein und ein kleiner Mixer wäre auch hilfreich.

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Sellerie mit Kartoffeln

29. März 2015: Sellerie mit Kartoffeln

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Eigentlich „nur“ eine Gemüsepfanne. Aber die Soße macht’s… ein kleiner Klacks Meerrettich und dieses Essen wurde etwas Besonderes! Zusammen mit Ofenkartoffeln ein rechter Genuss.

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